Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Jahrtausendwende«
Tanna schrieb am 9.9. 1999 um 16:36:46 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Es wird einfach geschehen.
Und nichts wird sich verändern.
Gelassenheit ist angebracht.
Außer bei kleinen Kindern, denen man eingeschärft hat, sich an diesen Moment später genau zu erinnern, und Fanatikern, die sich wider alle Vernunft in eine Jahrtausendwende-Euphorie hineingesteigert haben, wird der Jahreswechsel 1999/2000 ebensowenig Spuren hinterlassen wie der Jahreswechsel 1998/1999 oder 2000/2001, die eigentliche Jahrtausendwende, die aber vom Zauber der runden Zahl 2000 überstrahlt wird.
Und dann ist da noch der Fehler in der Berechnung des Anfangs unserer Zeitrechnung - denn Jesus Christus wurde nicht im Übergang von 1 v. Chr. zu 1. n. Chr. geboren, sondern vier bis sieben Jahre früher. Eigentlich leben wir also schon etwa im Jahr 2003 oder 2006 nach Christus, und die Jahrtausendwende ist bereits spurlos an uns vorübergegangen. Religiöse Fanatiker, die für 2000 des Weltuntergang erwarten, übersehen das gern.
Nein, die Welt wird nicht untergehen. Jedenfalls nicht wegen einer Jahreszahl. Sonne und Regen, Winter und Sommer werden so schnell nicht aufhören.
Liebe und Haß und Krieg werden sein - wie immer.
Kinder werden geboren werden, und das Millenium-Baby, das am 1.1.2000 als erstes geboren wird, wird wenig davon haben. Immerhin, es wird sich seinen Geburtstag leicht merken können und auch sein Alter stets leicht berechnen können.
Menschen werden sterben - und der Tod wird nicht anders sein als vor der Jahrtausendwende.
Milliarden von Menschen werden sich nicht einmal darüber klar sein, daß für die westliche, von der christlichen Tradition geprägte Welt ein neues Jahrtausend begonnen hat - weil sie in anderen Traditionen stehen und einen anderen Kalender verwenden.
So beginnt etwa in diesen Tagen, im September 99, für die Juden das Jahr 5760, gerechnet »von der Erschaffung der Welt«: bis zur nächsten Jahrtausendwende haben die Juden also noch 240 Jahre Zeit.
all&nichts schrieb am 13.12. 1999 um 12:45:43 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
MILLENIUM,MILLENIUM,MILLENIUM nur ZAHLEN,ZIFFERN,NUMMERN
Man hört die letzte Zeit immer nur dieses „Horrorwort“, was vielen Menschen Ängste bereitet.
Dabei ist dieses nur eine Zahl, die auf dem Kalender steht-2000-(Papier und Druckerschwärze).Genauso wie die Zahlen, die sich auf unseren
Virtuellen Konten in den + und – Bereich verschieben. VIRTUELL=NICHT REAL(gibt es nicht)
Den Übergang in ein neues Jahrtausend gibt es nicht. Wenn ich an „Silvester“ aus dem Fenster sehe(höre),
sehe ich Lichtblitze/Böller aber keinen Übergang...Wohin auch?...Ich werde mir nur einen Kalender kaufen, der
mir zeigt, dass man in dieser Gesellschaft die „Zeit“ in Blöcke(Tage,Monate,Jahre,MILLENIUM’s) teilen muss,
damit man u.a. besser Zahlen mit seiner –REALEN- Arbeitskraft erwirtschaften kann.
Der Streit fängt schon an, wenn es darum geht wo das „MILLENIUM“ zuerst auf dem Globus „EINTRIFFT“.
Dort reisen Natürlich dann die meisten Touristen hin und bringen eine menge „Kapital“(+-Zahlen, bedruckte Papierfetzen)ins Land.
Ist das Millenium vielleicht eine „Jahrtausende“ alte Kapitalistische Idee(Fiktion)???...Vielleicht.
Ich habe jedenfalls Angst. NICHT VOR DEM „MILLENIUM“, sondern vor den Menschen mit ihrem
Glaubenssystem an Zahlen .Man denke an das eventuell bevorstehende Computerchaos.
Herr Baumann schrieb am 9.9. 1999 um 13:18:49 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Nun, das Jahr 2000, das ist ja schon was. Da ich ja Design zu meiner Leidenschaft gemacht habe, und ich wenig an kleinen grünen Männchen, Weltraum, NASA interessiert bin, denke ich, ich werde diese Jahrtausendwende bei einem gemütlichen Glas Bier in Rotis verbringen. Dort lebte, wie Sie ja sicherlich alle wissen, ein gewisser Otl Aicher. Doch, um nicht vom eigentlichen Thema abzuschweifen, es ging ja um das nächste Jahrtausend, und um die Frage: «Wie wird es wohl?»
Also, wenn ich daran denke, das die Wissenschaftler solch rasante Fortschritte in der Entwicklung neuer Computer-Technologien machen, vielleicht gibt es eines Tages ein Programm, da ist alles nur noch grau.
Also nicht graue Theorie, sondern einfach grau. Zum Beipiel kann ich dann Kubustransformationen in grau ausführen, oder mir meine Lieblingsschrift, Sie müssen wissen, meine Liebe gilt der Typografie, die Rotis am Bildschirm in grau anschauen. Und ich hätte dort einen Bildschirmschoner, der an eine Kamera angeschlossen ist, die in Gmünd steht, und da könnte ich dann immer Bilder von meiner Lieblingsstadt ankucken, und zwar auf der ganzen Welt, rund um die Uhr. Wie…? Das gibts schon alles…?
Ja, aber… Na gut, muss ich mir eben was Neues ausdenken, man ist ja nicht blöd.
| Einige zufällige Stichwörter |
kreiert
Erstellt am 2.10. 2002 um 21:06:40 Uhr von Dortessa, enthält 8 Texte
Primzahl
Erstellt am 27.2. 2002 um 09:21:37 Uhr von yaWD, enthält 56 Texte
Mad
Erstellt am 1.1. 2000 um 20:21:30 Uhr von Danny, enthält 34 Texte
Eigenschaft
Erstellt am 23.5. 2001 um 19:13:27 Uhr von M. Eukal, enthält 21 Texte
Daten
Erstellt am 21.9. 1999 um 11:33:28 Uhr von Dragan, enthält 37 Texte
|