Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 33, davon 33 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 26 positiv bewertete (78,79%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 19.4. 2001 um 14:42:42 Uhr schrieb
Projektor über Dialyse
Der neuste Text am 19.11. 2021 um 12:06:39 Uhr schrieb
schmidt über Dialyse
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 4)

am 11.3. 2021 um 09:44:16 Uhr schrieb
Christine über Dialyse

am 19.11. 2021 um 12:06:39 Uhr schrieb
schmidt über Dialyse

am 19.2. 2004 um 22:35:20 Uhr schrieb
adsurb über Dialyse

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Dialyse«

Vampyra schrieb am 27.10. 2001 um 19:24:14 Uhr zu

Dialyse

Bewertung: 1 Punkt(e)



Patienten mit chronischem Nierenversagen entwickeln
bereits in einem frühen Stadium ihrer Erkrankung eine
renale Anämie. Was versteht man darunter?

Der gesunde Organismus produziert in der Niere das
Hormon Erythropoetin. Die Bildung ist vom
Sauerstoffgehalt des Blutes abhängig, der in der Niere
mittels eines Sensors gemessen wird. Erythropoetin
induziert im roten Knochenmark die Bildung roter
Blutkörperchen, auch Erythropoese genannt. Durch die
eingeschränkte Nierenfunktion wird zu wenig
Erythropoetin gebildet und somit entstehen zu wenige
Erythrozyten für die Sauerstoffversorgung des
Organismus. Das ist insbesondere deshalb ungünstig,
weil Erythrozyten eine beschränkte Lebenszeit von etwa
120 Tagen (bei Patienten mit terminaler
Niereninsuffizienz von sogar nur 90 Tagen) haben und
darum ständig nachgebildet werden müssen. Die Folge
ist ein anämischer Zustand des Organismus mit den
typischen Symptomen wie Müdigkeit oder geringe
körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Medizinisch
nennt man dies eine »renale Anämie«, also eine
Blutarmut (= Anämie), die durch funktionsuntüchtige
Nieren (lat. ren = Niere) hervorgerufen wird.

medicine schrieb am 27.10. 2001 um 19:05:14 Uhr zu

Dialyse

Bewertung: 1 Punkt(e)

Hämofiltration

Venöses Blut wird über eine Membran geleitet, welche für Moleküle bis zu einer Molekülgröße von 35.000
Dalton durchlässig ist. Unter einem Dalton versteht man die Masseneinheit, die gleich der relativen
Atommasse des Wasserstoffs in Gramm ist. Die Anzahl an Dalton eines Moleküls berechnet sich aus der
Molekularmasse, also der Summe aller in dem Molekül vorhandenen Atome in Gramm. Ein Wassermolekül
besitzt demnach rund 18 Dalton.

Es wird bei dieser Methode eine dem Primärharn ähnliche Flüssigkeit über die Membran
ausgeschieden.Diese ausgeschiedene Flüssigkeit enthält die harnpflichtigen Substanzen. Diese Flüssigkeit
kann bei dem derzeitigen Stand der Technik noch nicht entsprechend der Funktion der Tubuli weiter
verarbeitet werden und wird sozusagen als »Abwasser« abgeleitet.

Der Körper verliert daher neben den auszuscheidenden Substanzen auch die sonst von gesunden Nieren
zurückresorbierten Bestandteile des Primärharns. Üblicherweise werden dreimal pro Woche je 14 bis 18 Liter
ausgetauscht. Das bei dieser Methode verlorengegangene Wasser und die verlorengegangenen Elektrolyte
müssen entsprechend teilweise ersetzt werden. Auch hier ist die Entscheidung, welche Methode
angewendet wird, individuell zwischen Patient und Arzt zu klären.

Komplikationen

Bei der Dialyse und der Hämofiltration müssen dreimal wöchentlich Blutgefäße punktiert werden, um größere
Blutmengen entnehmen und nach der Reinigung wieder in den Körper zurückleiten zu können. Ein häufiges
Problem ist das Auftreten von Thrombosen, d. h. Blutgerinseln, welche das Gefäß verschließen und damit für
die Dialyse unbrauchbar machen. Bei der Peritonealdialyse können Bauchfellentzündungen durch Eintreten
von Keimen entlang des Katheters durch die Bauchwand in die Bauchhöhle auftreten.

Bei unkontrollierter Kaliumaufnahme mit der Nahrung, z. B. bei Bananen, kann wegen der fehlenden
Regulation des Kaliumblutspiegels durch die Niere eine lebensbedrohliche Erhöhung des Blutkaliumspiegels
auftreten. Zur Kontrolle der Flüssigkeitsaufnahme und damit zur Vermeidung von Überwässerung und zu
hohem Blutdruck müssen sich Patienten mit einer Niereninsuffizienz täglich wiegen.

Gefürchtet sind bei Dialysepatienten Aluminiumablagerungen im Gehirn, welche zur Demenz
(Verschlechterung der Hirnfunktion) führen können, sowie Aluminiumablagerungen in den Knochen.

Patienten mit regelmäßiger Hämodialyse weisen ein erhöhtes Risiko für Infektionen mit Hepatitis B und C
sowie HIV auf. Derartige Infektionen erfolgen durch Verunreinigungen der Dialysegeräte mit dem Blut anderer
Patienten, was trotz größter Gewissenhaftigkeit nie völlig auszuschließen ist. Eine aktive Schutzimpfung
gegen Hepatitis B wird daher angeraten. Durch den Einsatz persönlicher Dialysegeräte bei der Heimdialyse
kann dieses Risiko reduziert werden.

Michael schrieb am 27.10. 2001 um 19:17:52 Uhr zu

Dialyse

Bewertung: 1 Punkt(e)

Hämodialyse (Blutwäsche)

Die Hämodialyse
ist eine
bestimmte Art
der künstlichen
Blutwäsche. Sie
dient dazu,
schädliche Stoffe
aus dem Körper
zu entfernen.
Intakte Nieren
filtern giftige
(toxische)
Stoffwechselprodukte
(harnpflichtige
Substanzen) aus
dem Blut und
scheiden sie mit
dem Urin aus.

Bei einer schweren Funktionseinschränkung oder einem
Funktionsverlust der Nieren muss das Blut mit Hilfe von
künstlichen Filtermembranen von schädlichen Stoffen
befreit werden. Bei der Hämodialyse wird ein Gerät mit
einem Membranfilter außerhalb des Körpers verwendet
(künstliche Niere). Diese Blutreinigung ist
lebensnotwendig. Eine andere Art der Blutwäsche ist die
Peritonealdialyse, bei der das Bauchfell als Membran
dient (Bauchfelldialyse). 1999 waren in Deutschland
etwa 60.000 Patienten dialysepflichtig.

Die Hämodialyse findet in den meisten Fällen in einem
Dialysezentrum unter der Aufsicht von besonders
geschultem Pflegepersonal und einem Ärzteteam statt.
Der Patient muss sich allerdings einem festen
Behandlungsplan anpassen und meist dreimal pro
Woche für jeweils vier bis fünf Stunden ins
Behandlungszentrum kommen. Die Hämodialyse ist somit
zeitaufwändig - mit allen Einschränkungen, die sich
daraus für eine Berufstätigkeit und eine normale
Lebensführung ergeben

Haagen S. schrieb am 27.10. 2001 um 18:57:53 Uhr zu

Dialyse

Bewertung: 1 Punkt(e)

Auswärtsdialyse

Eine auswärtige Dialyse ist für den Heim-Dialysepatienten mit Partner nicht
mit so grossen Bedenken verbunden, wie für Patienten, die in
Dialysezentren behandelt werden.

Die Vorbehalte und Fragen wegen der neuen Dialyseumgebung, wie
Personal und Maschine sind zwar weiterhin vorhanden, aber wenn man
sich selbst, oder der Partner einen punktiert, und darauf sollte man schon
bei der Anmeldung bestehen, ist die grösste Angst genommen.
Nach der Punktion des Shunts kann das weitere Anlegen und die
Betreuung durch das Personal übernommen werden.

Der Heimdialysepatient kann weiterhin den Aufbau der fremden
Dialysemaschine besser kontrollieren und er weiss, welches Dialysat er
vertragen kann, auch wenn die Zusammensetzung nicht genau seinem
Heimdialysat entspricht.
Notfalls kann er in vorheriger Absprache mit der Reise-Dialysestation und
seiner Krankenkasse sein eigenes Dialysat mit auf die Reise nehmen.

medicine schrieb am 27.10. 2001 um 19:03:24 Uhr zu

Dialyse

Bewertung: 1 Punkt(e)

Peritonealdialyse

Bei dieser Methode dient das Bauchfell (Peritoneum) der betroffenen Person als semipermeable Membran
und die Bauchhöhle als Behälter für das Dialysat, welches über einen Katheter ausgetauscht wird. Man
unterscheidet die kontinuierliche Peritonealdialyse, bei welcher die Patienten vier- bis fünfmal pro Tag
manuell das Dialysat mit Beutel auswechseln, und die nächtliche intermittierende Peritonealdialyse. Bei
Letzterer wird nächtlich ein automatischer Dialysataustausch vorgenommen. Die Patienten sind damit
tagsüber mobiler und weniger beeinträchtigt.

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