Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 33, davon 33 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 26 positiv bewertete (78,79%)
Durchschnittliche Textlänge 1402 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,818 Punkte, 4 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 19.4. 2001 um 14:42:42 Uhr schrieb
Projektor über Dialyse
Der neuste Text am 19.11. 2021 um 12:06:39 Uhr schrieb
schmidt über Dialyse
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 4)

am 19.11. 2021 um 12:06:39 Uhr schrieb
schmidt über Dialyse

am 19.2. 2004 um 22:35:20 Uhr schrieb
adsurb über Dialyse

am 3.9. 2002 um 09:42:47 Uhr schrieb
der bösartige Nachwuchs über Dialyse

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Dialyse«

Prognose schrieb am 27.10. 2001 um 19:23:43 Uhr zu

Dialyse

Bewertung: 1 Punkt(e)

Eine Dialyse kann die Funktion der Niere nicht vollständig
ersetzen. Die Hämodialyse belastet den Körper. Bei
chronischen Hämodialyse-Patienten kommt es nach
vielen Jahren zu Spätschäden wie Gefäßverkalkungen,
Herzerkrankungen, Knochen- und Gelenkschäden. Durch
eine optimale Hämodialyse-Behandlung sowie durch
zusätzliche, sorgfältige Therapie von Bluthochdruck,
Fettstoffwechselstörung und Anämie lassen sich diese
Schäden deutlich vermindern oder ihr Auftreten
verzögern.

Für die Hämodialyse gilt allgemein der Grundsatz: Je
länger (Stunden pro Woche) und häufiger die Patienten
dialysiert werden, umso geringer sind die Spätschäden
und umso länger leben die Patienten.

In Deutschland leben heute die Hälfte der
Dialysepatienten länger als zehn Jahre, etwa ein Viertel
der Patienten überlebt 20 und mehr Jahre. Je intensiver
die Dialyse-Behandlung (Stunden pro Woche), desto
länger ist die Überlebenszeit der Patienten.

Eine wichtige Rolle spielen dabei aber auch Faktoren wie
das Alter der Patienten zu Beginn der
Dialyse-Behandlung, die Mitarbeit und zusätzliche
Krankheiten.

medicine schrieb am 27.10. 2001 um 19:08:11 Uhr zu

Dialyse

Bewertung: 2 Punkt(e)

Da Dialysepatienten auf die Anwesenheit einer Dialysestation angewiesen sind, muss jeder längere
Ortswechsel sorgfältig geplant werden. Das heißt aber nicht, dass sie ganz auf Urlaub oder Geschäftsreisen
verzichten müssen. Wenn der Gesundheitszustand gut ist, kann ein Umgebungswechsel nie schaden und
verschafft Abwechslung vom gewohnten Dialysealltag. An vielen Ferienorten besteht die Möglichkeit, an der
Dialyse teilzunehmen. Es gibt Reiseveranstalter, die sich auf Urlaub für Dialysepatienten spezialisiert haben.
Die Krankenkassen übernehmen normalerweise die Kosten für die Behandlung im Urlaubsort.

Achten Sie darauf, sich rechtzeitig anzumelden. Informieren Sie sich bei Ihrem Arzt; eventuell müssen Sie
Medikamente selbst mitnehmen. Die hygienischen Verhältnisse an Ihrem Zielort sollten sehr gut sein.

medicine schrieb am 27.10. 2001 um 19:03:10 Uhr zu

Dialyse

Bewertung: 1 Punkt(e)



Extrakorporale Dialyse

Falls eine konservative Therapie nicht ausreicht, muss die nicht mehr ausreichende Nierenfunktion mit
technischen Hilfsmitten ersetzt werden. Zu diesem Zweck wird aus einer Vene, meistens der Armvene oder
seltener der Oberschenkelvene, Blut mittels eines Katheters entnommen und über Schlauchsysteme und
Pumpen in ein System von halbdurchlässigen Membranen geleitet. Auf der anderen Seite dieser Membranen
fließt genau dosiert eine salzhaltige Flüssigkeit. Über die Membran gelangen die aus dem Blut
auszuscheidenden Substanzen in die Salzlösung, von der sie letzendlich zu Abwasser werden. Die
Salzlösung wird aus Vorratsbehältern über Schlauch- und Pumpensysteme entnommen und von der Industrie
fertig geliefert. Nach Passieren des Membransystems gelangt das gereinigte Blut in die gleiche Vene zurück,
jedoch etwas herznäher als die Entnahmestelle. Um der Vene die notwendige Blutmenge entnehmen zu
können, wird bei Dialysepatienten in Lokalanästhesie eine Kurzschlussverbindung mittels eines kleinen
Schlauches zwischen der Arterie und der Vene dauerhaft hergestellt. Durch die direkte Verbindung zwischen
Arterie und Vene wird die Vene u. a. geweitet.

Wichtig für die Durchlässigkeit (= Permeabilität) der Membran des Dialysesystems ist ein Konzentrations-
und Druckunterschied zwischen beiden Seiten der Membran. Die zu filtrierende Substanz muss auf der
»Blutseite« in einer höheren Konzentraton vorhanden sein als auf der »Dialysatseite«, also der der salzhaltigen
Flüssigkeit. Durch die Membran hindurch kommt es zu einem Konzentrations- und Druckausgleich der
durchgängigen Substanzen zwischen beiden Membranseiten. Die vorgestellte Reinigung des Blutes mittels
semipermeabler Membranen und dem Dialysat wird als extrakorporale Dialyse (außerhalb des Körpers)
bezeichnet.

Die extrakorporale Dialyse muss so lange erfolgen, wie der Funktionsverlust der eigenen Nieren dies
erfordert. Das bedeutet in der Regel eine lebenslängliche Dialyse, und das dreimal pro Woche für jeweils vier
bis acht Stunden.

Für die betroffenen Patienten bedeutet dies eine erhebliche räumliche und zeitliche Einschränkung und damit
eine deutliche Beeinträchtigung der Lebensqualität. Die zeitliche Einschränkung kann durch die Heimdialyse,
d. h. die Aufstellung eines relativ teuren Dialysegerätes in der Wohnung des Betroffenen und eine damit
mögliche Anpassung der Dialysezeiten an individuelle Bedürfnisse, in bestimmten Grenzen verbessert
werden.

Michael schrieb am 27.10. 2001 um 19:18:12 Uhr zu

Dialyse

Bewertung: 2 Punkt(e)

Wie funktioniert die Hämodialyse?
Bei der Hämodialyse wird das Blut über eine künstliche
Membran außerhalb des Körpers geschickt, um es von
Schadstoffen zu befreien. Diese Membran funktioniert
wie ein Filter, ist also nur für einen Teil der Substanzen
durchlässig. Sind auf der einen Seite der Membran Stoffe
in höherer Konzentration vorhanden als auf der anderen
Seite, dann wandern diese Stoffe durch die Membran bis
es zu einem Ausgleich der Stoffkonzentration kommt
(Osmose).

Bei der Hämodialyse macht man sich das physikalische
Prinzip der Osmose zunutze. Das Blut besitzt eine
andere Konzentration an harnpflichtigen Substanzen
und Blutsalzen als die Flüssigkeit im Dialysator (Dialysat).
Daher wandern diese Substanzen aus dem Blut in das
Dialysat.

Umgekehrt lässt sich das Patientenblut durch eine
bestimmte Zusammensetzung des Dialysats mit
entsprechenden Stoffen anreichern. Aus dem Blut
werden also schädliche Stoffe entfernt und erwünschte
Stoffe hinzugefügt.

Haagen S. schrieb am 27.10. 2001 um 18:57:53 Uhr zu

Dialyse

Bewertung: 1 Punkt(e)

Auswärtsdialyse

Eine auswärtige Dialyse ist für den Heim-Dialysepatienten mit Partner nicht
mit so grossen Bedenken verbunden, wie für Patienten, die in
Dialysezentren behandelt werden.

Die Vorbehalte und Fragen wegen der neuen Dialyseumgebung, wie
Personal und Maschine sind zwar weiterhin vorhanden, aber wenn man
sich selbst, oder der Partner einen punktiert, und darauf sollte man schon
bei der Anmeldung bestehen, ist die grösste Angst genommen.
Nach der Punktion des Shunts kann das weitere Anlegen und die
Betreuung durch das Personal übernommen werden.

Der Heimdialysepatient kann weiterhin den Aufbau der fremden
Dialysemaschine besser kontrollieren und er weiss, welches Dialysat er
vertragen kann, auch wenn die Zusammensetzung nicht genau seinem
Heimdialysat entspricht.
Notfalls kann er in vorheriger Absprache mit der Reise-Dialysestation und
seiner Krankenkasse sein eigenes Dialysat mit auf die Reise nehmen.

Einige zufällige Stichwörter

ArnoldSchönberg
Erstellt am 4.3. 2003 um 23:51:44 Uhr von flugteo, enthält 7 Texte

Zeitschleife
Erstellt am 7.10. 2001 um 18:29:39 Uhr von Otto, enthält 32 Texte

Psilocybin
Erstellt am 27.6. 2001 um 20:28:30 Uhr von Katja, enthält 18 Texte

Sichtverbindung
Erstellt am 1.8. 2010 um 11:03:47 Uhr von Schreibakteur, enthält 5 Texte

Anti
Erstellt am 4.8. 2001 um 21:33:39 Uhr von arne, enthält 38 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,0327 Sek.