Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 33, davon 33 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 26 positiv bewertete (78,79%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 19.4. 2001 um 14:42:42 Uhr schrieb
Projektor über Dialyse
Der neuste Text am 19.11. 2021 um 12:06:39 Uhr schrieb
schmidt über Dialyse
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 4)

am 19.2. 2004 um 22:35:20 Uhr schrieb
adsurb über Dialyse

am 19.11. 2021 um 12:06:39 Uhr schrieb
schmidt über Dialyse

am 11.3. 2021 um 09:44:16 Uhr schrieb
Christine über Dialyse

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Dialyse«

medicine schrieb am 27.10. 2001 um 19:08:11 Uhr zu

Dialyse

Bewertung: 2 Punkt(e)

Da Dialysepatienten auf die Anwesenheit einer Dialysestation angewiesen sind, muss jeder längere
Ortswechsel sorgfältig geplant werden. Das heißt aber nicht, dass sie ganz auf Urlaub oder Geschäftsreisen
verzichten müssen. Wenn der Gesundheitszustand gut ist, kann ein Umgebungswechsel nie schaden und
verschafft Abwechslung vom gewohnten Dialysealltag. An vielen Ferienorten besteht die Möglichkeit, an der
Dialyse teilzunehmen. Es gibt Reiseveranstalter, die sich auf Urlaub für Dialysepatienten spezialisiert haben.
Die Krankenkassen übernehmen normalerweise die Kosten für die Behandlung im Urlaubsort.

Achten Sie darauf, sich rechtzeitig anzumelden. Informieren Sie sich bei Ihrem Arzt; eventuell müssen Sie
Medikamente selbst mitnehmen. Die hygienischen Verhältnisse an Ihrem Zielort sollten sehr gut sein.

Michael schrieb am 27.10. 2001 um 19:18:12 Uhr zu

Dialyse

Bewertung: 2 Punkt(e)

Wie funktioniert die Hämodialyse?
Bei der Hämodialyse wird das Blut über eine künstliche
Membran außerhalb des Körpers geschickt, um es von
Schadstoffen zu befreien. Diese Membran funktioniert
wie ein Filter, ist also nur für einen Teil der Substanzen
durchlässig. Sind auf der einen Seite der Membran Stoffe
in höherer Konzentration vorhanden als auf der anderen
Seite, dann wandern diese Stoffe durch die Membran bis
es zu einem Ausgleich der Stoffkonzentration kommt
(Osmose).

Bei der Hämodialyse macht man sich das physikalische
Prinzip der Osmose zunutze. Das Blut besitzt eine
andere Konzentration an harnpflichtigen Substanzen
und Blutsalzen als die Flüssigkeit im Dialysator (Dialysat).
Daher wandern diese Substanzen aus dem Blut in das
Dialysat.

Umgekehrt lässt sich das Patientenblut durch eine
bestimmte Zusammensetzung des Dialysats mit
entsprechenden Stoffen anreichern. Aus dem Blut
werden also schädliche Stoffe entfernt und erwünschte
Stoffe hinzugefügt.

Vampyra schrieb am 27.10. 2001 um 19:24:14 Uhr zu

Dialyse

Bewertung: 1 Punkt(e)



Patienten mit chronischem Nierenversagen entwickeln
bereits in einem frühen Stadium ihrer Erkrankung eine
renale Anämie. Was versteht man darunter?

Der gesunde Organismus produziert in der Niere das
Hormon Erythropoetin. Die Bildung ist vom
Sauerstoffgehalt des Blutes abhängig, der in der Niere
mittels eines Sensors gemessen wird. Erythropoetin
induziert im roten Knochenmark die Bildung roter
Blutkörperchen, auch Erythropoese genannt. Durch die
eingeschränkte Nierenfunktion wird zu wenig
Erythropoetin gebildet und somit entstehen zu wenige
Erythrozyten für die Sauerstoffversorgung des
Organismus. Das ist insbesondere deshalb ungünstig,
weil Erythrozyten eine beschränkte Lebenszeit von etwa
120 Tagen (bei Patienten mit terminaler
Niereninsuffizienz von sogar nur 90 Tagen) haben und
darum ständig nachgebildet werden müssen. Die Folge
ist ein anämischer Zustand des Organismus mit den
typischen Symptomen wie Müdigkeit oder geringe
körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Medizinisch
nennt man dies eine »renale Anämie«, also eine
Blutarmut (= Anämie), die durch funktionsuntüchtige
Nieren (lat. ren = Niere) hervorgerufen wird.

Arzt schrieb am 27.10. 2001 um 19:21:01 Uhr zu

Dialyse

Bewertung: 1 Punkt(e)

Wie läuft eine Hämodialyse ab?
In den meisten Fällen wird das Blut über einen
Gefäßzugang am Unterarm aus dem Körper geleitet.
Damit ausreichend Blut für die Hämodialyse zur
Verfügung steht, legt ein Chirurg eine Verbindung
(Shunt) zwischen Arterie und Vene. Diese Verbindung
erleichtert das häufige Anschließen an die
Dialyse-Maschine. Durch Schlauchsysteme gelangt das
Blut in das Dialysegerät. Harnpflichtige Stoffe und
überschüssiges Körperwasser werden dem Blut
entnommen und die Blutsalze (Elektrolyte) ausgeglichen.
Anschließend gelangt das Blut über den Shunt wieder in
den Körper.
Eine Hämodialyse wird normalerweise dreimal pro Woche
durchgeführt und dauert jeweils etwa vier bis fünf
Stunden. In den meisten Fällen erfolgt die Dialyse in
Dialysezentren. Nach einem speziellen Training können
die Patienten die Hämodialyse auch zu Hause
durchführen. Voraussetzung für die Heimdialyse ist, dass
ein Arzt kontinuierlich erreichbar ist.

Haagen S. schrieb am 27.10. 2001 um 18:56:59 Uhr zu

Dialyse

Bewertung: 1 Punkt(e)

Zur Heimdialyse eignen sich Personen, die einen unkomplizierten Shunt
besitzen und keine grösseren Probleme mit anderen Organsystemen, wie
z.B. mit Kreislaufstabilität haben.
Sie müssen selbstdiszipliniert und verantwortungsbewusst sein, denn
ausser der regelmässigen Blutkontrolle im Dialysezentrum handeln sie
selbständig, ohne Aufsicht durch einen Arzt.

Sie benötigen einen Partner, der gewillt und fähig ist, eine grosse
Verantwortung zu übernehmen. (siehe unter: Partner)


Die häusliche Dialyseumgebung

Die wichtigste Überlegung bei der Heimdialyse ist die Wahl des Raumes,
in dem die Dialyse durchgeführt werden soll.
Die zweite Frage ist, ob man Platz für einen grösseren Vorrat an
Dialysematerialien hat. Es müssen für ca. einen Monat Dialysevorräte
untergebracht werden.
Es werden pro Dialyse ca. 2 Kanister Dialysat benötigt, sowie das Material,
dass auch bei der Krankenhaus-Dialyse benötigt wird.

Bei der Wahl welches Zimmer zur Dialyse benutzt werden soll, haben wir
folgende Erfahrungen gemacht :
1.) Der Patient sollte möglichst nicht in dem Bett die Dialyse durchführen
in dem er auch nach der Dialyse schläft. Er wird sonst beim nächtlichen
Aufwachen oft erschrecken, in der Annahme, dass er noch an der
Maschine läge.

2.) Die Dialysemaschine sollte in der Nähe des Dialysebettes
oder-Sessels, am besten in einem Schrank untergebracht werden.
Es reicht auch eine Zimmerecke, in der man die Maschine, durch einen
Überwurf abgedeckt, stellen kann.
Sie braucht nicht unbedingt versteckt zu werden, da sie bald als ein guter
Freund und Lebensretter angesehen werden wird, dessen man sich nicht
zu schämen braucht.

3.) Die Dialyse sollte im gewohnten Feierabend-Umfeld, dem
Wohnzimmer durchgeführt werden. Ein Dialyse-Sessel, eine verstellbare
Gästecouch oder -bett wären dafür geeignet.
Ferner sind Stromanschluss, Radio, Fernseher, Telefon und Ruhe- sowie
Hobbymöglichkeiten für den Partner vorhanden.
Der Patient fühlt sich dadurch nicht isoliert oder »abgestellt«, sondern
wohler. Die Dialyse wird mehr als eine Ruhezeit angesehen.

Für den notwendigen Wasseranschluss und -ablauf haben wir flexible
Schlauchleitungen benutzt, die wir in das Bad geleitet haben.
Dort stand auch die Wasser-Aufbereitungsanlage.


zusätzliche Tipps.

In den ersten Dialysenwochen zuhause kann es vorkommen, dass der
Patient Angst bekommt, wenn der Partner den Dialyseraum für einige
Minuten verlassen muss. Das Blutangebot kann sich verringern, die
Grenzwerte der Pumpengeschwindigkeit werden überschritten und die
Maschine warnt.
In diesen oder ählichen Fällen kann eine laute Handglocke, eine
Babywarn- oder Partnerrufanlage für ca. 20 DM sehr zur Beruhigung des
Patienten beitragen. Er weiss, der Partner kann ihn hören und kommt.

Man sollte sich nicht immer im Notfall bei Abend- oder Nachtdialysen auf
den ärztlichen Bereitschaftsdienst verlassen.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass im Notfall ein schnelles Abhängen
und Retten des Blutes am vorteilhaftesten ist.

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