Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 33, davon 33 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 26 positiv bewertete (78,79%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 19.4. 2001 um 14:42:42 Uhr schrieb
Projektor über Dialyse
Der neuste Text am 19.11. 2021 um 12:06:39 Uhr schrieb
schmidt über Dialyse
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 4)

am 3.9. 2002 um 09:42:47 Uhr schrieb
der bösartige Nachwuchs über Dialyse

am 11.3. 2021 um 09:44:16 Uhr schrieb
Christine über Dialyse

am 19.2. 2004 um 22:35:20 Uhr schrieb
adsurb über Dialyse

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Dialyse«

Arzt schrieb am 27.10. 2001 um 19:21:17 Uhr zu

Dialyse

Bewertung: 1 Punkt(e)

Was müssen hämodialysepflichtige Patienten
beachten?
Da die Hämodialyse nicht kontinuierlich stattfindet,
sammeln sich regelmäßig Wasser und Giftstoffe im Blut
an. Viele Stoffe, die man mit dem Essen und Trinken in
den Körper aufnimmt, werden somit nicht ausgeschieden
und müssen durch die Dialysebehandlung entfernt
werden. Daher muss ein Hämodialyse-Patient eine Diät
einhalten.

Der Patient darf höchstens ein Liter Flüssigkeit pro
Tag aufnehmen - das entspricht einer
Gewichtszunahme von höchstens einem
Kilogramm pro Tag.

Bei einer Anhäufung von Kalium im Körper kommt
es zu schweren, teils lebensbedrohlichen
Herzrhythmusstörungen. Besonders viel Kalium ist
in folgenden Lebensmitteln enthalten: Obst,
Obstsäfte, vergorener Obstsaft wie Wein, Sekt
oder Most, Schokolade, Nüsse, Marzipan, Suppen
sowie im Kochwasser von Gemüse. Wenn der
Patient diese Nahrungsmittel völlig oder zumindest
weitgehend vermeidet, muss er in der Regel keine
weiteren Diät-Einschränkungen einhalten.

Empfehlenswert ist eine kalorien- und vor allem
eiweißreiche Ernährung.

Durch die eingeschränkte Phosphatausscheidung
kommt es zum Stau dieses Salzes im Körper. Die
Folge kann eine Überfunktion der
Nebenschilddrüse sein, gefolgt von
Knochenschäden und Arteriosklerose. Patienten
müssen bei jeder Mahlzeit Tabletten einnehmen,
die das Phosphat binden. Falls es von Seiten des
Kalzium-Spiegels im Blut möglich ist, erfolgt auch
die Gabe von Vitamin D.

Bei der Dialyse kommt es zu einem Verlust von
wasserlöslichen Vitaminen, der medikamentös
ausgeglichen werden muss.

medicine schrieb am 27.10. 2001 um 19:03:10 Uhr zu

Dialyse

Bewertung: 1 Punkt(e)



Extrakorporale Dialyse

Falls eine konservative Therapie nicht ausreicht, muss die nicht mehr ausreichende Nierenfunktion mit
technischen Hilfsmitten ersetzt werden. Zu diesem Zweck wird aus einer Vene, meistens der Armvene oder
seltener der Oberschenkelvene, Blut mittels eines Katheters entnommen und über Schlauchsysteme und
Pumpen in ein System von halbdurchlässigen Membranen geleitet. Auf der anderen Seite dieser Membranen
fließt genau dosiert eine salzhaltige Flüssigkeit. Über die Membran gelangen die aus dem Blut
auszuscheidenden Substanzen in die Salzlösung, von der sie letzendlich zu Abwasser werden. Die
Salzlösung wird aus Vorratsbehältern über Schlauch- und Pumpensysteme entnommen und von der Industrie
fertig geliefert. Nach Passieren des Membransystems gelangt das gereinigte Blut in die gleiche Vene zurück,
jedoch etwas herznäher als die Entnahmestelle. Um der Vene die notwendige Blutmenge entnehmen zu
können, wird bei Dialysepatienten in Lokalanästhesie eine Kurzschlussverbindung mittels eines kleinen
Schlauches zwischen der Arterie und der Vene dauerhaft hergestellt. Durch die direkte Verbindung zwischen
Arterie und Vene wird die Vene u. a. geweitet.

Wichtig für die Durchlässigkeit (= Permeabilität) der Membran des Dialysesystems ist ein Konzentrations-
und Druckunterschied zwischen beiden Seiten der Membran. Die zu filtrierende Substanz muss auf der
»Blutseite« in einer höheren Konzentraton vorhanden sein als auf der »Dialysatseite«, also der der salzhaltigen
Flüssigkeit. Durch die Membran hindurch kommt es zu einem Konzentrations- und Druckausgleich der
durchgängigen Substanzen zwischen beiden Membranseiten. Die vorgestellte Reinigung des Blutes mittels
semipermeabler Membranen und dem Dialysat wird als extrakorporale Dialyse (außerhalb des Körpers)
bezeichnet.

Die extrakorporale Dialyse muss so lange erfolgen, wie der Funktionsverlust der eigenen Nieren dies
erfordert. Das bedeutet in der Regel eine lebenslängliche Dialyse, und das dreimal pro Woche für jeweils vier
bis acht Stunden.

Für die betroffenen Patienten bedeutet dies eine erhebliche räumliche und zeitliche Einschränkung und damit
eine deutliche Beeinträchtigung der Lebensqualität. Die zeitliche Einschränkung kann durch die Heimdialyse,
d. h. die Aufstellung eines relativ teuren Dialysegerätes in der Wohnung des Betroffenen und eine damit
mögliche Anpassung der Dialysezeiten an individuelle Bedürfnisse, in bestimmten Grenzen verbessert
werden.

Michael schrieb am 27.10. 2001 um 19:17:52 Uhr zu

Dialyse

Bewertung: 1 Punkt(e)

Hämodialyse (Blutwäsche)

Die Hämodialyse
ist eine
bestimmte Art
der künstlichen
Blutwäsche. Sie
dient dazu,
schädliche Stoffe
aus dem Körper
zu entfernen.
Intakte Nieren
filtern giftige
(toxische)
Stoffwechselprodukte
(harnpflichtige
Substanzen) aus
dem Blut und
scheiden sie mit
dem Urin aus.

Bei einer schweren Funktionseinschränkung oder einem
Funktionsverlust der Nieren muss das Blut mit Hilfe von
künstlichen Filtermembranen von schädlichen Stoffen
befreit werden. Bei der Hämodialyse wird ein Gerät mit
einem Membranfilter außerhalb des Körpers verwendet
(künstliche Niere). Diese Blutreinigung ist
lebensnotwendig. Eine andere Art der Blutwäsche ist die
Peritonealdialyse, bei der das Bauchfell als Membran
dient (Bauchfelldialyse). 1999 waren in Deutschland
etwa 60.000 Patienten dialysepflichtig.

Die Hämodialyse findet in den meisten Fällen in einem
Dialysezentrum unter der Aufsicht von besonders
geschultem Pflegepersonal und einem Ärzteteam statt.
Der Patient muss sich allerdings einem festen
Behandlungsplan anpassen und meist dreimal pro
Woche für jeweils vier bis fünf Stunden ins
Behandlungszentrum kommen. Die Hämodialyse ist somit
zeitaufwändig - mit allen Einschränkungen, die sich
daraus für eine Berufstätigkeit und eine normale
Lebensführung ergeben

medicene schrieb am 27.10. 2001 um 19:02:48 Uhr zu

Dialyse

Bewertung: 1 Punkt(e)

Der Begriff Dialyse leitet sich vom griechischen »dialysis«, was übersetzt Auflösung bedeutet, ab. Man
versteht darunter eine künstliche Blutwäsche bzw. ein physikalisches Verfahren, das die Funktion der Nieren
ersetzt. Sie wird notwendig, wenn die Nierenfunktion hochgradig eingeschränkt ist. Die Entscheidung basiert
in erster Linie auf der Harnmenge, den Nierenwerten im Blut sowie den klinischen Symptomen. Dabei gibt es
verschiedene Arten der Dialyse, die in der Folge beschrieben werden. Die Entscheidung, welche Art der
Dialyse am geeignetsten ist, muss vom Arzt gemeinsam mit dem Patienten jeweils individuell getroffen
werden.

medicine schrieb am 27.10. 2001 um 19:03:24 Uhr zu

Dialyse

Bewertung: 1 Punkt(e)

Peritonealdialyse

Bei dieser Methode dient das Bauchfell (Peritoneum) der betroffenen Person als semipermeable Membran
und die Bauchhöhle als Behälter für das Dialysat, welches über einen Katheter ausgetauscht wird. Man
unterscheidet die kontinuierliche Peritonealdialyse, bei welcher die Patienten vier- bis fünfmal pro Tag
manuell das Dialysat mit Beutel auswechseln, und die nächtliche intermittierende Peritonealdialyse. Bei
Letzterer wird nächtlich ein automatischer Dialysataustausch vorgenommen. Die Patienten sind damit
tagsüber mobiler und weniger beeinträchtigt.

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