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Der erste Text am 23.12. 2002 um 01:10:09 Uhr schrieb
sans papiers über antikriegsgedichte
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Gerhard über antikriegsgedichte
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am 4.2. 2003 um 03:22:55 Uhr schrieb
voice recorder über antikriegsgedichte

am 4.3. 2003 um 03:16:48 Uhr schrieb
solarschule über antikriegsgedichte

am 13.2. 2003 um 20:56:05 Uhr schrieb
Erste weibliche Fleischergesellin nach 1945 über antikriegsgedichte

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Antikriegsgedichte«

voice recorder schrieb am 24.1. 2003 um 17:08:42 Uhr zu

antikriegsgedichte

Bewertung: 2 Punkt(e)

Oleksander Konygkyj (1836-1900)
MISSBRAUCHT NICHT DEN NAMEN GOTTES
Mißbrauchet nicht den Namen Gottes,
Beruft euch nicht auf lesum Christ;
Macht nicht zum Ziele eures Spottes
Das Kreuz, das uns zum Leben ist.

Das Volk zu lieben, Christus lehrte,
Für dieses Volk er selber litt:

Doch ihr verfolgt uns mit dem Schwerte
Und raubt, was er uns selbst erstritt.

Aus Dornen trug er seine Krone,
Mit Blut erkauft er diese Welt;
Dank ihm, dem heiligen Gottessohne,
Ward uns sein Tod zum Lösegeld.

Doch ihr verkauft uns auf Basaren
Der Weit um einen Silberling,
Und treibt mit Dornen uns zu Paaren,

Daß Blut und Schweiß man von uns trink.

Ihr nennt euch Christen? Ihr Judäerl
Die ihr das Kreuz küßt unentwegt,
Indes ihr nah und immer näher
Das Kreuz uns auf den Nacken legt.

Der erste Judas sich erhängte,
Doch ihr - genießt den Judassold:

Dieweil man uns in Knechtschaft drängt"
Erstickt ihr in geraubtem Gold.

Mißbrauchet nicht den Namen Gottes,

Beruft euch nicht auf lesum Christ;
Macht nicht zum Ziele eures Spottes
Das Kreuz, das uns u, Leben ist.

Paul Verlaine (1844-1896)
AGNUS DEI
Es sucht das Lamm die Bitterkeit der Heide, zieht Salz dem Zucker vor auf seiner Weide, sein Schritt wird laut im Staub, daß ich ihn nicht vom Regen unterscheide.

Will es ein Ziel, so ist nichts anzufangen, kopfstoßend starr durchstemmt es sein Verlangen, dann blökt es seiner Mutter zu, der bangen.

Lamm Gottes, das der Menschen Heil beginnt,
Lamm Gottes, das uns zählt und kennt und findt,
Lamm Gottes, sieh, erbarm dich dessen, was wir sind.

Gib uns den Frieden, nicht den Krieg bescher, Lamm, schrecklich in des rechten Zornes Wehr, o du, einziges Lamm, Gott und Gottvaters Einziger.








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abrüstungsexperten schrieb am 23.12. 2002 um 05:57:07 Uhr zu

antikriegsgedichte

Bewertung: 2 Punkt(e)

Es ist wichtig immer wieder auf die Einseitigkeit
der Medien aufmerksam zu machen. Da alle Medien von der
Wirtschaft abhängig sind, schreiben sie auch alle dasselbe.
Öffentlich Kriegsspielzeug zerstören!

Es geht um die Einseitigkeit der Medien im Allgemeinen und um die Einseitigkeit der Springer-Presse im
Besonderen

Es ist wichtig immer wieder auf die Einseitigkeit der Medien aufmerksam zu machen. Da alle Medien von der
Wirtschaft abhängig sind, schreiben sie auch alle dasselbe. Mir ist bewußt, dass der Begriff »Gleichgeschaltet«
historisch belastet ist. Leider leben wir jedoch in einer Zeit, indem nur noch kräftige Kommentare
wahrgenommen werden.
Heute geht es um einen Kommentar der »Bild am Sonntag«.
Der Kommentator behauptet, Schröder mache jetzt CDU-Politik und das sei gut so. Er hätte zunächst versucht
wie viele Wähler für alte Parolen gegen die Reichen (Alte Parolen gegen die Armen sind Bams-Schreiberling
Merta wohl lieber) sind und für mehr Staat noch zu gewinnen seien. Er kam auf 30 %, so die letzten Umfragen.
Deshalb ändere Schröder jetzt seine Politik.
Die Wahrheit: Durch die Einseitigkeit unserer Medien ist der breiten Masse derart der Kopf gewaschen worden,
dass jede Kritk an den Reichen und den Ungerechtigkeiten des Marktes als Neid gelten. Da ist es natürlich
wesentlich angenehmer gegen Sozialhilfeempfänger und Arbeistlose vorzugehe, um sie zur Zwangsarbeit zu
treiben. Hat den angenehmen Nebeneffekt, dass unsere Arbeitsplätze bald so aussehen wie in den USA: 16
Stunden-Tag, 7-Tage-Woche. So zumindest bei den Working-Poor.
Der Chefredakteur sprach sich in der gleichen Ausgabe (Heute) übrigens für die Nullrunde der Beschäftigten im
öffentlichen Dienst aus. Die Kassen seien leer. Woran das wohl liegt? Weil solche Bonzen wie dieser
Chefredakteuerkaum Steuern zahlen. Und da muss man natürlich bei den Beschäftigten sparen. Wobei öffentliche
Beschäftigte den Sozialdarwinisten sowieso ein Dorn im Auge sind.
Stoppt die Einseitigkeit der Medien! Schließt Euch zusammen!
Gegen den Neoliberalismus!

voice recorder schrieb am 19.1. 2003 um 03:47:45 Uhr zu

antikriegsgedichte

Bewertung: 3 Punkt(e)

Lodernd fiel um ihn das Dorf zusammen: Aber ruhig wie der große Sinn
Seiner Stiftung sah er auf die Flammen
Der umringenden Verwüstung hin.
Finster blickt er, von der Nacht umgrauet
Und von Mondesanblick halb erliellt,
Ober diesen Hügel und beschauet
Wie ein dunkler Geist das Leichenfeld.

Hier der See und dort des Stromes Fluten
Spiegelten zurück das Todesschwert,
Dieser Himmel sah das Opfer bluten,
Dieser Hügel war ein Opferherd;
Hier im Bach hat Menschenblut geflossen,
Wo der Halm im tvionde zuckend nickt,
Hat vielleicht ein Auge, halb geschlossen,
Nach der Heimatgegend hingeblickt.

War es Klang von einer fernen Quelle, Was so dumpf zu meinem Herzen sprach? oder schwebt Geseufz um jede Stelle, Wo ein Herz, ein Herz voll Liebe brach? ist es Wandeln einer düstern Trauer, Was am Sumpf dem Hagebusch entrauscht, Und nun schweigt und wie ein dunkelgrauer Nebelstreif im Nachtgeflüster lauscht?

Dieser Staub am Wege hing um Seelen.
Wo ich trete, stäubt vielleicht ein Herz.
Gott! und hier aus diesen Augenhöhlen
Starrete zu dir hinauf der Schmerz.
Welch ein Anblick! Hieher, Volksregierer,
Hier, bei dem verwitterten Gebein,
Schwöre, deinem Volk ein sanfter Führer,
Deiner Welt ein Friedensgott zu sein.


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dich nach Ruhme dürstet!
Hier schau her, wenn
Zähle diese Schädel, völkerhirt, vor dem Ernste, der dein Haupt entfürstet in die Stiile niederlegen wird.
Laß im Traum das Leben dich umwimmern, Das hier unterging in starres Graun! Ist es denn so herrlich, sich mit Trümmern in die Weitgeschichte einzubaun?

Einen Lorbeerkranz verschmähn, ist edel! Mehr als Heidenruhm ist menschenglück! Ein bekränztes Haupt wird auch zum Schädel Und der Lorbeerkranz zum Rasenstück. Cäsar fiel an einem dunklen Tage Ab vom Leben wie entstürmtes Laub, Friedrich liegt im engen Sarkophage, Alexander ist ein wenig Staub.

Fließt das Leben auch aus einer Quelle, Die durch hochbekränzte Tage rinnt: irgendwo erscheint die dunkle Stelle, Wo das Leben stillesteht und sinnt. Katharinens Lorbeertaten zögen Gern verhüllt den Lethestrom hinab; Bessre retten ihre Gruft und legen Sanftre Kronen nieder auf ihr Grab.

Dort, dort unten, wo zur letzten Krümrne
Wie ein Strahl der Lebensweg sich bricht,
Tönet eine feierliche Stimme,
Die dem Wandrer dumpf entgegenspricht:
Was nicht rein ist, wird in Nacht verschwinden, Des Verwüsters Hand ist ausgestreckt, und die Wahrheit wird den Menschen finden, Ob ihn Dunkel oder Glanz verstecktl


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voice recorder schrieb am 31.1. 2003 um 14:12:14 Uhr zu

antikriegsgedichte

Bewertung: 1 Punkt(e)

Kurt Tucholsky (1890-1935)

UNSER MILITÄR (1919)

Einstmals, als id, als kleiner Junge

und mit dem Ranzen zur Schule ging, schrie ich mächtig, aus voller Lunge, hört ich von fern das Tsdiingderingdsching. Lief wohl mitten über den Damm, stand vor dem Herrn Hauptmann stramm, vor den Leutnants, den schlanken und steifen ... Und wenn dann die Trommeln und Pfeifen übergingen zum Preußenmarsch, fiel ich vor Freude fast auf den Boden die Augen glänzten - zun, Himmel stieg Militärmusik! Militärmusik!

Die Jahre gingen. Was damals ein Kind
bejubeit aus kindlichem Herzen,
ah nun ein Jüngling im russischen Wind
von nahe und unter Schmerzen.

Er sah die Roheit und sah den Betrug. Ducken! Ducken! noch nicht genug!

Tiefer ducken! tiefer bücken!

Treten und stoßen auf krumme RÜcken!

Die Leutnants fressen und saufen und huren, wenn sie nicht gerade "f Urlaub fuhren. Die Leutnants saufen und huren und frelen das Fleisch und das Weizenbrot wessen? wessen? Die Leutnants fressen und huren und saufen ... Der Mann kann sich kaum das Nötigste ka,fn.

Und hungert. Und stürmt. tjnd schwitzt. Und marschiert. Bis er krepiert.

Und das sah einer mit brennenden Augen

und glaubte, der Krempel könne nichts taugen.
Und glaubte, das müsse zusammenfallen

zum Heile von Deutschland, zum Heil von uns allen ... Aber noch übertönte den Jammer im Krieg Militärmusik! Militärmusik!
Und heute?

118

Ach heute! Die Herren oben tun ihren Pater Noske loben und brauchen als Stütze für ihr Prinzip den alten, trostlosen Leutnantstyp. Das verhaftet, regiert und vertobakt Leute, damals wie heute, damals wie heute Und fällt einer wirklich mal herein, setzt sich ein andrer für ihn ein.
Liebknecht ist tot. Vogel heidi.

Solche Mörder straft Deutschland nie. Na und - ?

Der Haß, der da unten sich sammelt, hat euch den Weg noch nicht verrammelt. Aber das kann noch einmal kommen ... Nicht alle Feuer, die tiefrot glommen unter der Asche, gehen aus.
Achtung! Es ist Zündstoff im Haus! Wir wollen nicht diese Nationalisten, diese Ordnungsbolschewisten, all das Gesindel, das uns geknutet, unter dem Rosa Luxemburg verblutet. Nennt ihr es auch Freiwilligenverbände: es sind die alten schmutzigen Hände,

wwiirrwkiesnsennenwdaie eFirnmKao,rpwsirbekfeenhniehneidßetn Geist,
Fort damit - 1
Reiß ihre Achseistücke
in Fetzen - die Kultur kriegt keine Lücke, wenn einmal im Lande der verschwindet, dessen Druck kein Freier verwindet. Es gibt zwei Deutschland -: eins ist frei, das andre knechtisch, wer es auch sei. Lag endlich schweigen, o Republik,

Militärmusik! Militärmusik!

119

voice recorder schrieb am 24.1. 2003 um 17:10:54 Uhr zu

antikriegsgedichte

Bewertung: 5 Punkt(e)

Georg Trakl (1887-1914)

ABENDLAND

1914-1945
Else Lasker-Schüler in Verehrung

Ihr großen Städte
Steinern aufgebaut
In der Ebene!
So sprachlos folgt
Der Heimatlose
Mit dunkler Stirne dem Wind,
Kahlen Bäumen am Hügel.

Ihr weithin dämmernden Ströme!

Gewaltig ängstet

Schaurige Abendröte

Im Sturmgewölk,

Ihr sterbenden Völker!

Bleiche Woge

Zerschellend am Strande der Nacht, Wallace Stevens Anna Achmatowa lean Marc Bernard
Fallende Sterne. Pavlo Tycyna
Charles Hamilton Sorley Lion Feuchtwanger Gottfried Benn

G@zaGy6ni WilfredOwen StefanZweig CarlSandburg KarIKraus

ErichMühsam ErnstToller BertoltBrecht SiegfriedSassoon
RicardaHuch KurtTucholsk@/ OskarLoerke ElseLasker-Schüler
Klabund Majkjohansen johannesR.Becher WalterMehring

PaulEluard ErichKästner HermannBroch Andr(eBreton
jaro51avSeifert RafaeiAlberti Pab]oNeruda WystanHughAuden

PaulCelan MiguelHernandez KuanChao
UnbekannterjapanischerSoldat MarnixVanGavere jeancocteau
FraozWerfel HenriMichaux StephenSpender YvanGoll
LouisAragon jeanfollain MaxHerrmann-Neisse WalterMeckaueT

GabrielaMistral AlbrechtGoes Franti@ekHalas DämasoAlonso

CecilDayLewis DionisioRidruejo PierreEmmanuel
RoyMcFadden FriedrichHagen JacquesPr@vert WilhelmLehmann
SinaidaRosen AlbrechtHaushofer AlfonsoGat"o RudolfHagelstange

MenelaosLudeniis HermannAdier JosefK.Mrosik
SiegfriedEinstein BernhardSeeger KarIKrolow
Hermann Hesse Werner Ber@engrL;en

90

voice recorder schrieb am 7.2. 2003 um 02:17:53 Uhr zu

antikriegsgedichte

Bewertung: 1 Punkt(e)

Erich Kästner Erich Kästner

KENNST DU DAS LAND, FANTASIE VON OBERMORGEN
WO DIE KANONEN ]3LOHN?
d Und als der nächste Krieg begann,
Kennst Du das Land, wo die Kanonen blüh,? a sagten die Frauen: Nein!
Du kennst es nicht? Du wirst es kenneniernenl und schlossen Bruder, Sohn und Mann
Dort stehn die Prokuristen stolz und kühn fest in der Wohnung ein.
in den BÜros, als wären es Kasernen.
Dann zogen sie, in jedem Land,
Dort wachsen unterm Schlips Gefreitenknöpfe. wohl vor des Hauptmanns Haus
Und unsichtbare Heirne trägt man dort. und hielten Stöcke in der Hand
Gesichter hat man dort, doch keine Köpfe. und holten die Kerle heraus.
Und wer zu Bett geht, pflanzt sich auch schon fort. Sie legten jeden übers Knie,

Wenn dort ein Vorgesetzter etwas will der diesen Krieg befahl:
- und es ist sein Beruf etwas zu wollen - die Herren der Bank und Industrie,
steht der Verstand erst stramm und zweitens still. den Minister und General.
Die Augen rechts! Und mit dem Rückgrat rollen! Da brach so mancher Stock entzwei.

Die Kinder kommen dort mit kleinen Sporen und manches Großmaul schwieg.
und mit gezognem Scheitel auf die Welt. In allen Ländern gab's Geschrei,
Dort wird man nicht als Zivilist geboren. und nirgends gab es Krieg.
Dort wird befördert, wer die Schnauze hält. Die Frauen gingen dann wieder nach Haus,

Kennst Du das Land? Es könnte glücklich sein. zum Bruder und Sohn und Mann,
Es könnte glücklich sein und glücklich machen! und sagten ihnen, der Krieg sei aus!
Dort gibt es Äcker, Kohle ' Stahl und Stein Die Männer starrten zum Fenster hinaus
und sahn die Frauen nicht an ...






und Fleiß und Kraft und andre schöne Sachen.
Selbst Geist und Güte gibt's dort dann und wann!

Und wahres Heidentum. Doch nicht bei vielen.
Dort steckt ein Kind in jedem zweiten Mann.
Das will mit Bleisoldaten spielen.
Dort reift die Freiheit nicht. Dort bleibt sie grün.

Was man auch baut, - es werden stets Kasernen.

Kennst Du das Land, wo die Kanonen blühn?

Du kennst es nicht? Du wirst es kennenlernen!

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voice recorder schrieb am 12.1. 2003 um 04:17:16 Uhr zu

antikriegsgedichte

Bewertung: 1 Punkt(e)

Aus einem Landsknechtslied jean Dorat (1508-1588)

DIE SCHLACHT VOR PAVIA (1525) SONETT

Im Blut mußten wir gan, Muß man so wichtig ob des Friedens tun,
Im Blut mußten wir gan, muß man durch Land und Stadt und Dörfer all
Bis über, bis Über die Schuch: Kundtun durch Heroldruf und Hörnerschall,
Barmherziger Gott, erkenn die Not! Daß man in Frankreich ihn geschlossen nun?
Barmherziger Gott, erkenn die Not!
Wir müssen sonst verderben also. Wohl besser wär's zu flehn, daß Gott allein
in jeder Fährnis ihm sei Schutz und Hort;
Wir lobten besser ihn in Lied und Wort
Und würden: Hoch dem Friedensfürsten, schrein.

Der Friede ward genügend schon bekannt
Durch jene, die ihn abertausendmal
Ersehnt und ihn begrüßt mit Freundenschall.

Genügend wurde er so laut genannt
Von jenen, die so innig ihn erharrt,
Daß ihrem Ruf durch Gott Erhörung ward.


Hans Sachs (1494-1576)

DIE GEFANGEN KLAGEN

0 Herre Gott, laß dich erbarmen
Unser Ellend - gefange" armen,
Erwürgen sehn wir unser Kinder,

Genurnmen sind uns Schaf und Rinder,
Haus unde Hof ist uns verbrennt,
Und wir geführt in das Ellend.

Weh daß uns unser Mutter trug,
Erst rnüß wir ziehen in dem Pflug
Und Gersten essen, wie die Pferd,
Mit unserrn Munde von der Erd.

Kumm, grimmer Tod, und uns erlös
Von dem grausamen Türken bös.

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