Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 248, davon 248 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 78 positiv bewertete (31,45%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 28.10. 1999 um 17:31:17 Uhr schrieb
Thomas über Kommunikation
Der neuste Text am 31.7. 2024 um 20:17:09 Uhr schrieb
Reichssozialhygieniker über Kommunikation
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 93)

am 10.3. 2020 um 09:45:58 Uhr schrieb
Christine über Kommunikation

am 10.3. 2003 um 03:38:04 Uhr schrieb
wuming über Kommunikation

am 26.4. 2003 um 01:40:03 Uhr schrieb
kaon über Kommunikation

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Kommunikation«

LALA schrieb am 19.5. 2000 um 13:16:37 Uhr zu

Kommunikation

Bewertung: 6 Punkt(e)

Kommunikation kann so viel sein.
Ein Lächeln.
Ein heben einer Augenbraue.
Ein Achselzucken.
Ein auf die Schulter klopfen.
Ein Schweigen.
Doch Kommunikation kann nur funktionieren, wenn der Empfänger, an den wir unsere sozusagen codierte Botschaft senden, auch richtig decodieren und verstehen kann. Das dies gelingt, dafür müssen beide Seiten Sorge tragen. »Man« kann in Gesagtes soviel hineininterpretieren und »man« kann soviel falsch verstehen. Imgrunde genommen sind alles bloß Buchstaben, Worte, Sätze, die irgendeinen Sinn ergeben können.

Aaron K. schrieb am 23.3. 2001 um 16:23:50 Uhr zu

Kommunikation

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ohne Kommnikation gibt es kein Menschenwürdiges Leben. Jeder Mensch kommuniziert täglich, bewußt oder unbewußt, ja, ein Mensch kommt garnicht darum herum täglich aufs neue zu kommunizieren.
Der Mensch kommuniziert durch...

...Augenkontakt
...Sprechen
...Mimik
...Körpersprache
...Geruch
...Medien (Computer, Telefon usw.)
(...)

Um auf meinen Ursprungssatz zurückzukommen: Ohne Kommunikation gibt es kein Menschenwürdiges Leben (Siehe auch Kasper Hauser usw.), denn Leben heißt nicht Überleben, egal wie.
(Das zählt aber nur bedingt für mich, da ich bereits vor langer Zeit eine Mauer um mein Leben gezogen habe)[gilt nicht für dich Jessy N.]

fantenberg schrieb am 10.2. 2002 um 03:06:36 Uhr zu

Kommunikation

Bewertung: 1 Punkt(e)

Mäggi am 8.7. 2001 über

informationsüberflutung

"früher wurden die massen durch informationsvorenthaltung unwissend, unmündig und dadurch machtlos gehalten. diese strategie ist aber nur begrenzt wirksam, denn irgendwann merkt auch der dümmste, daß ihm etwas vorenthalten wird, und macht sich vielleicht auf die socken, sich die information anderweitig zu besorgen.
deshalb sind die mächtigen auf eine neue strategie verfallen, die wesentlich wirksamer ist: die informationsüberflutung. es wird an den einzelnen eine unmenge an information weitergeleitet, aber kein bezugssystem, welche information nötig, überlebenswichtig o.ä. ist, und welche nur speicherplatz im gehirn versaut. so ist es fast unmöglich, nützliche informationen herauszufiltern. so steht zum beispiel mittlerweile fast jegliche information im netz, aber wenn man nicht weiß, wonach man suchen soll, wird man die information auch nicht verwenden können.
informationsüberflutung ist eine sehr gefährliche form der verdummung, weil wir uns ja nicht für verdummt halten, sondern für gut informiert.
wahrscheinlich bräuchten wir neue wahrnehmungsfilter, um die information zu sortieren - diejenigen, die wir uns in frühester kindheit angeeeignet haben, reichen nicht mehr aus, weil sich die informationsstrukturen in letzter zeit so rasend schnell geändert haben. vielleicht können die, die jetzt kinder sind, mit der informationsüberflutung später besser umgehen, weil sie ja damit schon aufwachsen."

das kann ruhig wiederholt werden


Vincent Vega schrieb am 27.10. 2001 um 01:45:07 Uhr zu

Kommunikation

Bewertung: 1 Punkt(e)

Paul Watzlawick (1998): Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Wahn, Täuschung, Verstehen; München


S.7
- Kommunikation ist die Art und Weise Wirklichkeit zu beschreiben und mitzuteilen
- Es gibt nicht nur eine Wirklichkeit, sondern mehrere Auffassungen von Wirklichkeit, die durchaus widersprüchlich sein können, sie sind aber alle Ergebnis von Kommunikation und nicht von objektiven Wahrheiten bestimmt
- Frage: „ Wie wirklich ist, was wir naiv und unbesehen die Wirklichkeit zu nennen pflegen?“

S.57
DESINFORMATION
S.58
- der Zustand von Desinformation tritt dann ein, wenn eine neuartige Situation vorhanden ist, zu der es keine früheren Erfahrungen gibt, die zur Bewältigung hätten beitragen können.
- Es kommt zur Unfähigkeit das Wesen der Situation auf Anhieb zu erfassen -> Suche nach Ordnung und Erklärung
- Ist keinerlei innere Ordnung der Situation zu erkennen, so kommt es zu einem Suchen nach Sinnbezügen zu Wirklichkeitsauffassung und Verhaltensformen
- Oftmals schließt der Betroffene, dass in seinem Handeln und den Folgen eine Kontingenz besteht, während diese nicht besteht -> nichtkontingente Experimente ( neurotische Pferd; abergläubische Ratte) -> es erfolgen konditionierte Reflexe -> die dem Tier vorgaukeln, dass sie sich so richtig verhalten und sie vor einer Unannehmlichkeit bewahrt
S.61
- Wirkung von Nichtkontingenz sind beim Menschen viel ausgeprägter und beeinflussen unsere Wirklichkeitsauffassung nachhaltig
S.72
- man muss die Wirklichkeit interpunktieren, um ihr eine Ordnung zuzuweisen -> es kommt zur Einteilung und Gruppierung von Ereignisabläufen -> sonst Welt regellos chaotisch und unvorhersehbar
S.73
- widersprüchliche individuelle Interpunktionen können zu Konflikten führen
S.74
- und wegen solcher widersprüchlich geordneten Wirklichkeiten, lässt es sich leicht verleiten nur einer zu folgen, nämlich der eigenen
- und wenn Menschen nur in ihrer eigenen Wirklichkeitsauffassung leben und keine andere zulassen kommt es zu Kommunikationsstörungen und unterschiedlichen Verhaltensformen
S.76
- Interpunktion spielt auch große Rolle in sprachlicher Übermittlung von Sinn und Bedeutung
(-SPRACHE BESTIMMT DAS DENKEN, somit auch das Handeln und die Realität-)

S.91
Experimentell erzeugte Desinformation
S.95 Macht der Gruppe, in Harmonie zur Gruppe stehen, Bereitschaft sich unterzuordnen, konfliktbefreiende Kollektivität; dies seien menschliche Schwächen, die Diktatoren zur Macht bringen
(- Immunisierung gegen alle Propaganda und Gehirnwäsche-)

S.99 Die Ausbildung von Regeln -> Situationen für die kein Interpunktionsschema vorliegen

S.103
Interdependenz: Beziehungsform in der sich zwei Dinge gegenseitig beeinflussen und nicht nur eins vom anderen abhängt
S.112
Ein zwischenpersönliches interdependentes Phänomen ist die Drohung -> Forderung nach einem bestimmten Verhalten, mit Ankündigung bestimmter Folgen bei Nichtausführung
S.113
Damit eine Drohung erfolgreich ist, muss sie erstens
- glaubhaft, hinlänglich überzeugend, sein, um ernstgenommen zu werden
- sie muss ihr Ziel, den Bedrohenden erreichen
- der Bedrohte muss im Stande sein der Drohung nachzukommen
3 Voraussetzungen für erfolgreiche Drohung
- Drohung dann erfolgreich, wenn Situation nicht mehr in Macht des Betroffenen -> angedrohte Folgen können weder aufgehalten noch rückgängig gemacht werden
- (Bsp. DDR->Verbot der Ausreise -> Festnahme im schlimmsten Fall Tod durch Schuss

Watzlawick, Paul (1982): Menschliche Kommunikation: Formen; Störungen; Paradoxien/ Paul Watzlawick; Janet H. Beavin; Don D. Jackson.- 6., unveränd. Aufl..- Bern; Stuttgart; Wien

S.51
- Material jeglicher Kommunikation sind nicht nur Worte, sondern auch Tonfall, Schnelligkeit, Pausen, Lachen, Seufzen; Körpersprache
- Man kann nicht nicht kommunizieren -> alles Verhalten ist Kommunikation
- Mit jedem Verhalten beeinflusst man die anderen, die wiederum nicht nicht darauf reagieren können -> Nichtbeachtung oder Schweigen ist auch Kommunikation und hat auch Mitteilungscharakter
S.52
- Kommunikation findet auch statt wenn kein gegenseitiges Verständnis zustande kommt, das heißt, dass Kommunikation nicht nur dann stattfindet wenn erfolgreich, bewusst und absichtlich geführt -> die Unmöglichkeit nicht zu kommunizieren
- Jede Kommunikation bedeutet eine Stellungnahme -> Sender definiert damit die Beziehung zwischen sich und dem Empfänger
S.53
- Inhalt jeder Mitteilung erweist sich häufig als Information; kann wahr o. falsch, gültig o. ungültig
- Weiterer wichtiger aber weniger auffällig ist der Aspekt, der einen Hinweis darauf gibt, wie die Mitteilung des Senders vom Empfänger verstanden werden soll -> definiert, wie Sender die Beziehung zwischen sich und dem Empfänger sieht -> seine persönliche Stellungnahme zum anderen
- D.f. in jeder Kommunikation finden wir einen Inhalts- und Beziehungsaspekt

S.55
- Inhaltsaspekt vermittelt Daten und der Beziehungsaspekt weist an wie diese Daten aufzufassen sind

S.93
- das, was wir subjektiv als Wirklichkeit empfinden ist das Resultat unserer Interpunktion -> Wertigkeit bestimmter Ereignisse
- eigene Wirklichkeitsauffassung gründet im eigenen Denken -> Interpunktionskonflikte können entstehen, wenn andere Auffassungen nicht akzeptiert werden
S.239
- wird der Mensch nur als sozialer Organismus betrachtet, so bleibt sein existenzieller Nexus -> bei dem gibt es kein Außen (Objektivität) mehr -> Subjekt und Objekt sind identisch -> “das Seelische untersucht sich selbst-> Selbstrückbezüglichkeit -> daraus kann Paradoxien entstehen, wenn Außenwelt des Individuums und sein selbst nicht übereinstimmen -> DDR
- im Sinne allgemeiner Systemtheorie sind Organismen offene Systeme die in Wechselwirkung zu ihrer Umwelt stehen -> Stabilität und höhere Komplexität durch ständigen Austausch von Materie, Energie und Information mit Umwelt -> Kommunikation und Existenz sind zwei untrennbare Begriffe
S.241
- das Leben mit seiner Wirklichkeit ist ein Partner, den man annimmt oder ablehnt und von dem man sich selbst angenommen oder missachtet, gefördert oder betrogen fühlt -> DDR
S.243
- wir hören nie auf Wissen über die Gegebenheiten unserer Erfahrungen zu suchen -> ihre Bedeutung für unsere Existenz zu verstehen ->A aus der Gesamtsumme bilden wir uns ein einheitliches Bild der Welt -> Weltbild muss sinnvolle Prämisse für unsere Existenz bieten
- wir gehen normaler Weise an die von uns wahrgenommenen Phänomene mit mehreren Prämissen ran -> unsere Beziehung zur Wirklichkeit wird weitestgehend von diesen Prämissen bestimmt
S.244
- Prämissen gehen aus Lebenserfahrungen des Individuums vor

sim@soy schrieb am 19.4. 2000 um 18:45:08 Uhr zu

Kommunikation

Bewertung: 1 Punkt(e)

Sinnschaffende Kommunikation bedeutet Helfen, Lernen, Verstehen und Problemlösen.
Ihr Initial-Effekt ist immer ein Problem, welches durch die vermittelte Beobachtung eines anderen gegenwärtig wird.
Ihre Seele ist die Hilfe, die in Anspruch genommen werden kann.
Ihr Körper ist das Lernen, indem die eigene Kraft gefordert wird.
Ihr Herz ist das Verstehen, indem ein unbekannter Sinngehalt in einen bekannten Sinngehalt übersetzt wird.
Ihr Ergebnis ist die Problemlösung, indem sie gemeinsamen Sinn schafft, der neue Möglichkeiten eröffnet.

Sinnschaffende Kommunikation beschreibt die Logik des Gefühls in der Logik der Sprache.

Kommunikation schafft Sinn, wenn sie für den einen Sinn macht und dem anderen Sinn bringt.
Sie schafft neue Welten, wenn sie die Welt des einen in der Welt des anderen zugänglich macht.

Zypresse schrieb am 19.4. 2001 um 17:52:44 Uhr zu

Kommunikation

Bewertung: 3 Punkt(e)

Das Gegenteil von Kommunikation ist nicht etwa Schweigen. Denn auch Schweigen kann äußerst beredt sein und als Anlaß weiterer Kommunikation dienen oder Gelegenheit für Zurechnungen geben: Schweigen kann z.B. als arrogant, dumm oder schüchtern bewertet werden. Andererseits kann es günstiger sein, nicht so viel zu sagen und vor allem den richtigen Zeitpunkt für Kommunikationsbeiträge zu erwischen. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben, heißt es - wer dagegen zu früh kommt, wird nicht verstanden.

Otto schrieb am 5.10. 2001 um 16:44:01 Uhr zu

Kommunikation

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ablauf einer Kommunikation:



1. Ich schreibe hier etwas rein, und lasse meinen Gedanken dabei freien Lauf. Alles was ich schreibe wird von früheren Erfahrungen und Erlebnissen beeinflusst, inkl. meiner Rechtschreibung und Ausdrucksweise.

2. Du liest den Mist, den ich hier verzapft habe, und integrierst ihn in Deine Gedanken- und Erfahrungswelt, die sich zwangsläufig von der meinen unterscheidet.

3. Du verstehst jeden der geschriebenen Sätze anders, als ich ihn gemeint habe, und gibst mir entsprechend deines persönlichen Eindrucks eine gute oder schlechte Bewertung.

Fazit: Missverständnisse sind die BASIS der Kommunikation.

Über was sonst sollten wir reden, wenn nicht über die Fehler der anderen.

AMcK schrieb am 24.5. 2001 um 17:06:46 Uhr zu

Kommunikation

Bewertung: 3 Punkt(e)

Die Kommunikation wäre so viel leichter , wenn wir Gedankenlesen könnten , aber ich fürchte , dass das dann dazu führt das wir alle nicht mehr ruhig schlafen können . Denn wenn wir all den Mist mitkriegen würden , der in den Köpfen mancher Mitbürger ist und zum Glück nie das Licht der Welt erblickt ; ich fürchtete um die geistige Gesundheit der meisten von uns ...

Mäggi schrieb am 8.7. 2001 um 00:12:40 Uhr zu

Kommunikation

Bewertung: 3 Punkt(e)

trotz der vielfältigen neuen kommunikationsmedien werden diese oft nicht zu wirklicher kommunikation genutzt sonden meist nur zu sogenannter einseitiger kommuniktion - das heißt, der sender läßt seine information ab, ohne darauf rücksicht zu nehmen, ob der empfänger diese braucht, will oder darauf reagieren kann. darunter fällt nicht nur schlechte werbung und talk-shows, sondern auch das zutexten von anrufbeantwortern und das zuspammen mit newslettern oder sms.
die so erzielte informationsüberflutung kann auch sehr gut zur steuerung der massen verwendet werden.

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