Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 36, davon 30 (83,33%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 16 positiv bewertete (44,44%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 12.8. 2001 um 23:58:53 Uhr schrieb
anoubi über Punker
Der neuste Text am 4.6. 2026 um 15:10:46 Uhr schrieb
Gerhard Dippartiö über Punker
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(insgesamt: 5)

am 27.9. 2021 um 23:43:24 Uhr schrieb
Christine über Punker

am 4.6. 2026 um 15:04:17 Uhr schrieb
Zitat über Punker

am 4.6. 2026 um 15:10:46 Uhr schrieb
Gerhard Dippartiö über Punker

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Punker«

anoubi schrieb am 12.8. 2001 um 23:58:53 Uhr zu

Punker

Bewertung: 6 Punkt(e)

Punk (engl.) Mitmacher in einer noch nicht etablierten Jugendszene; aus punk »Landstreicher, junger Ganove«; wahrscheinlicher Ursprung im frz. pain »Brot«; das Wort kam aus Kanada in die USA, wurde da aufgrund der härteren Aussprache zu punk und auf junge Bettler übertragen, weil man denen oft altes Brot gab; in amerik. und engl. Großstädten, und neuzeitlich auch intergalaktisch, heißt Punk »Neuling in der Verbrecherwelt«

Quelle: »Knaurs Etymologisches Lexikon« 1983 und »Intergalaktisches Wörterbuch«

anoubi schrieb am 15.8. 2001 um 20:02:08 Uhr zu

Punker

Bewertung: 3 Punkt(e)

b31 schrieb am 13.8.2001 um 9:08 über Punker

grün gelb lila rote Haarpracht; Neubauten; Musik; Bier

Im Nachhinein tat es anoubi leid, daß er b31 einen Minuspunkt gab. Denn ihr Satz ist gut. Zugleich nervt es sein ökonomisches Denken, auf der Suche nach neu, die immer wieder gleichen, kurzen Texte immer wieder zu lesen und/oder wegzudrücken. Doch b31 schrieb in nur einem Satz eine ganze Geschichte. - In der Regel hat anoubi die Meinung, wir sollten Einfälle sammeln und als Story/Roman ins Netz drücken. Doch wie schon gesagt, bei b31 tat ihm sein schneller Minuspunkt leid. Folgerichtig hat er b31 wieder aus der Versenkung geholt.

Zur Psychologie des soldatischen Mannes:


Die Wahrnehmung »entleerter Platz« ist eng verbunden mit dem Drücken des Abzugshebels. ... Unbewaffnete Form der Wahrnehmung: das Wegdiskutieren, Ignorieren oder Wegbefehlen störender Umstände in der Realität. Ein paar schnelle Sätze mit der Folge »alles klar«, »Problem gelöst«. »Sieht noch jemand eins?« »Wo?« »Ach da« - Peng. - Weg ist es. - Auf Menschen bezogen: »ach der und das- »zählt doch gar nicht«.

Bei aller Abwesenheit »logischen« und »kritischen« Denkens sind die soldatischen Männer keineswegs schläfrig oder dumm. Ihre Bewußtseinsfunktionen sind lediglich absorbiert* von ihren unentwegten Versuchen, alles was passiert, von der inneren Umgebung bis zur Milchstraße, zu beobachten, und unter Kontrolle zu bringen. ... Bei Gefahr nicht einschlafen, und da Gefahr dauernd droht, nicht entspannen, nicht genießen können. Das ist die Qual.

Klaus Theweleit: »Männerphantasien«; rororo tb, Band 2, S. 258, 270


* absorbieren (lat.) aufsaugen

Boujadi an McNep schrieb am 19.11. 2006 um 16:14:40 Uhr zu

Punker

Bewertung: 2 Punkt(e)

Das Problem war dein schneller Uebergang von einem Bild zu einem ganz anderen; sodass sich zwei Bilder miteinander vermischten und ich einen Momentlang nicht wusste,was gemeint war. Als Erzaehlen deiner persoenlichen Situation und deines sozialen Umfeldes war und ist ja gegen Kontakte zur »zu braven« Jugend nichtseinzuwenden. Aber, zu eng verknuepft mit dem Hinweis, es gaebe viel »Alternativen« zu Punks, verstand ich die Botschaft nicht.
Deine Aversionen gegen Punks erinnerten mich nur an enttaueschte Liebhaber. Waehrend ich eben ganz andere Erfahrungen und Erinnerungen habe.
Als ich 1977 aus dem Knast kam drei Jahre wegen Haschisch), waren Punker fuer mich eine Erloesung aus den aergerlichen Empfindungen vor den Truemmern der geplatzten Traueme und Luftschloesser meiner juengeren Jahre. Denn ich sah uns ja als schnell alt gewordene 68iger, die viel Laerm um ihre Heldentaten machten und nach dem nun bestandenen Wagnis ganz konventionell auf ihre Rechte pochten.
Mein Bruder hatte mir 1983 eine 4-Zimmer-Wohnung mit nur noch einem Studenten als Untermieter ueberlassen, weil fast alle aus seiner Wohngemeinschaft mit ihm in eine neue Wohnung zogen. Die war Teil einer Gaststaette, die er pachtete. Der Mietvertrag der alten Wohnung liefnoch auf ihm,aber ich bezahltebereits die Miete. Mein Bruder in dieser Wohnung zu einem Punk: »Ich will den Peter sprechenDer Punk: »Das wollen viele, red mit mirMein Bruder: »Du weisst wohl nicht mit wem du sprichst. Ich bin der Inhaber dieser WohnungDer Punk: »Und ich bin der Kaiser von ChinaUnd so stand dann eine »Respektsperson«, Kuechenchef, dann Gaststaetteninhaber,und Delegierter beim Parteitag der Gruenen ploetzlich in einem Raum, umringtvon bekifften und ihn auslachenden Punks. Das hat er mir jahrelang nicht verziehen.
Und. Wenn du, heute, Punks, die mit 25 noch »Platte machen«, ein »So nicht!« entgegenschleuderst, dann erinnert mich das leider nur an Peter Brueckner und seinen Kommentar zur raf: »So nicht! Aber wie dannLeider nur. Denn deinen Kommentaren zu Punks, wie auch denen von voyager usw. entnehme ich nur das »So nichtUnd vermisste schon mit Peter Brueckner schmerzhaft Antworten auf »Wie dann

»Wer lungert herum in Parks und in Gassen? Ihr. Wer kann eure sinnlose Faulheit nur hassen? Wir. Denn jemand muss da sein, der nicht nur vernichtet«: der uns unsere Haueser erhaelt; der sammelt, verteilt und ueber den Handel berichtet; denn nur so funktioniert das morgige Geld.

Freddy 1968 gegen die Gammler

Ist das als endlos ertoenender, monotoner Singsang gegen nicht brave Jugend, die bessere Musik?

anoubi schrieb am 21.8. 2001 um 06:13:47 Uhr zu

Punker

Bewertung: 2 Punkt(e)

Plumpe Kleinbürger, sich anpassend an die Überzeugungskraft einer »natürlichen« Weltordnung, in der »Moral, Disziplin, Pflichterfüllung unabdingbare Werte darstellen, und Bayern oder Großdeutschland, Diktatur oder Demokratie nur Begleiterscheinungen sind, unaufhörlich mit Bildungseifer, Sparsamkeit, Ernst und Fleiß die geschichtlichen Anfänge des Geldanhäufens und des Struggle for LIFE* wiederholend, ganz vertieft in das Schmieden des eigenen Glücks mit Sichel und Hammer, und dann die Punks, die nicht nur das Weibliche, sondern auch das Männliche stilisierten und schönten, die ihre Haare pink, grün, blau und rot färbten, zerrissene Kleidung und eine Ratte durch die Gegend trugen. Wären diese zwei Kulturen durch viel Wasser getrennt gewesen, bevor sie aufeinander prallten, könnten wir uns fragen, wer zuerst die anderen als «die Verrückten" sah.

»Hoheitliche Gewalt. Ein historischer Roman von Hans-Peter Kossaj«; Verlag Stroemfeld/Roter Stern 2006

* struggle for Life (engl.) kämpfend leben

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