Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 86, davon 84 (97,67%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 30 positiv bewertete (34,88%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 29.10. 2000 um 20:57:13 Uhr schrieb
Mensch über Russlanddeutsche
Der neuste Text am 3.2. 2016 um 15:59:20 Uhr schrieb
Skerat über Russlanddeutsche
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 36)

am 3.2. 2016 um 15:59:20 Uhr schrieb
Skerat über Russlanddeutsche

am 13.7. 2003 um 01:33:25 Uhr schrieb
Wassilij über Russlanddeutsche

am 29.6. 2003 um 01:28:43 Uhr schrieb
Trine die Kasachin über Russlanddeutsche

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Russlanddeutsche«

Russkij Nemez schrieb am 15.5. 2001 um 02:25:29 Uhr zu

Russlanddeutsche

Bewertung: 3 Punkt(e)

Dortessa schrieb: »Hätte Russland den gleichen Lebensstandart wie die USA, dann würden sich die Russlanddeutschen als Russen deutscher Abstammung fühlen....Na ist doch letztendlich alles eine Frage des Geldes.«

Es ist alles eben Frage des Geldes.

Stalin erklärte alle Russlanddeutsche zu einer Verbrechernation und ließ sie von ihren Wohnorten nach Sibirien, Ural und Kasachische Steppen verschleppen, wo sie bis zum Jahre 1955 unter Aufsich leben musste und durften nicht mal ihr Dorf verlassen. Erniedrigt und zu Sklaven gemacht, Frage des Geldes.

In der Sowjetunion machte man keine Sprachtests, um festzustellen, ob man ein richtiger Deutsche ist oder nicht. Man fragte auch nicht, ob man nach den deutschen oder russischen Traditionen lebte. Man hat einfach im Pass nachgesehen, was in der Zeile »Nationalität« (und nicht »Staatsangehörigkeit«) stand. Deine russische Muttersprache, deine russischen Vor- und Nachnamen nützten nichts, denn der Beamte sah die entsprechende Zeile und die bessere Karierre blieb dir verwerrt. Genauso war es bei anderen kleinen »miderwertigen« Miderheiten (Juden, Tataren, Tschetschenen usw.). Frage des Geldes.

Es ist immer noch so, wenn du einen Streit mit einem Nichtdeutschen hast, dann wirst ganz schnell schon wieder zu einem Faschisten in seinen Augen. Und alle Deutschen sind Faschisten, darum sind sie alle böse und schlechte Menschen. Dieses Wissen bekam auch meine kleine Schwester in der Schule Ende der 80er. Das hat sie auch ihrem Vati erzählt und was das für ein Schock für sie war, als der Vati ihr darauf antwortete, dass er ein Deutsche ist. Frage des Geldes.

Russland ist mehr als Tausend Jahre alt und ist kein Einwanderungsland wie Amerika. Die Russen mochten früher nichts Fremdes, d.h auch die Ausländer nicht (weil sie sich oft gegen Überfälle verteitigen mussten). Darum sind solche Kräfte, die an den nationallen Stolz in Russen appelieren und das »Großrussland« um jeden Preis erschaffen wollen, besonders in der heutigen schlimmen Wirtschaftssituation sehr stark (ein Beispiel: Shirinowskij, aber auch Kommunisten). Diese Kräfte geben deutlich zu verstehen, dass die Nichtrussen nicht gern in Russland gesehen werden. Frage des Geldes.

Die Russlanddeutsche bringen viele Kinder mit, die später für die Rente deren Deutschen arbeiten werden, die heute statt eines Kindes lieber einen Pudel sich anschaffen und lassen ihn dann alle Stadtstraßen bescheißen. Das ist nun wirklich eine Frage des Geldes.

Mich interessiert, wieso solche Leute wie Dortessa glauben so etwas sagen zu dürfen. Nach dem Motto: »Mir gehts gut, dir aber darf es nicht gut gehen«. Und noch dazu ohne jegliche geschichtliche Kenntnisse. Diese Leute haben das große Glück in einem Wohlstandsland geboren zu werden (wenigstens ein Elternteil hat dann auch die deutsche Staatsangehörigkeit nehme ich mal an). Und nur dieses Glück, ein ZUFALL gibt ihnen das Rescht, glauben sie, so ignorant zu sein. Warum geht dann Dortessa nicht mit einem guten Beispiel voran, und zieht vom kleinen engen dichtbesiedelten Deutschland nach Russland, um Recht zu haben, solche Behauptungen aufzustellen. Oder ist es etwa eine Frage des Geldes?

Wassilij schrieb am 13.7. 2003 um 01:40:31 Uhr zu

Russlanddeutsche

Bewertung: 3 Punkt(e)

äggi schrieb am 10.7. 2003 um 17:41:59 Uhr über
Russlanddeutsche

wo ich arbeite,ging letztens die bekanntmachung einer namensänderung ein,
von moskowitsch zu neuberg. es handelte sich um rußlanddeutsche, die wegen
der verfolgung in der ehemaligen sowjetunion ihren ursprünglichen deutschen
namen abgelegt hatten und ihn jetzt wieder annahmen. obwohl verständlich,
fand ich doch moskowitsch wesentlich interessanter und auch ungewöhnlicher
als das prosaische neuberg... und läßt es nicht auch auf einen gewissen
opportunismus schließen, den namen zuerst abzulegen und dann wieder zu
reklamieren?"

Nur dumme Arschgesichter bemängeln »Opportunismus«, wenn sie vorher schon selbst gesagt haben, daß es Verfolgte waren, die ihren Namen änderten.

William schrieb am 29.4. 2001 um 20:18:06 Uhr zu

Russlanddeutsche

Bewertung: 4 Punkt(e)

Russlanddeutsche kommen nach Deutschland wegen Perspektive für bessere Zukunft, wegen Chance für gute Arbeit einen angemessenen Lohn zu kriegen. Für Liebe zu Deutschland eine entsprechende Liebe zurückbekommen. Nicht nur Geldgedanken sind in unseren Köpfen, sondern Nationalbewußtsein. Wir lieben Deutschland nicht nur wegen Geld. Ob Deutschland uns liebt? Und wenn liebt, ob nicht nur als billige Arbeitskraft?

mcnep schrieb am 14.8. 2009 um 21:53:37 Uhr zu

Russlanddeutsche

Bewertung: 4 Punkt(e)

Seit einiger Zeit ist das aufstrebende Modelabel und Damenoberbekleidungsfachgeschäft Jergenî-Moden das Ziel wütender Aggression durch vereinzelte Blasternutzer. Da es sich bei der Gründerin und Inhaberin Orphelia um eine russlanddeutsche Spätaussiedlerin handelt, liegt der Verdacht nahe, dass es sich bei den Attacken gegen Jergenî-Moden um rassistisch motivierte Übergriffe handelt. Die Blastersolidargemeinschaft verurteilt solche Taten einzelner auf das Schärfste und weist erneut auf den freiheitlichen und nationenübergreifenden Grundgedanken des Assoziations-Blasters hin. Als Zeichen der Solidarität fordern wir alle Blasternutzer auf, Stücke der neuen Herbstkollektion von Jergenî-Moden zu ordern und als Zeichen der Solidarität mit Orphelia und ihrem ganzen Team in der kommenden Saison zu tragen. Farbe bekennen gegen Blasterrassismus!

mcnep (zeichnet 1 Strickweste)

www.AndreasKeller.net schrieb am 20.6. 2001 um 23:38:05 Uhr zu

Russlanddeutsche

Bewertung: 2 Punkt(e)

Jawhol, man kann einen guten Deutscher sein ohne deutsche Sprache zu verstehen. Sie brauchen nur einen Russland-, Texa- bzw. USA-Deutschen anzuschreiben (ohne pejorative Konnotationen), um eine Antwort im Russichen oder im Englischen zu bekommen. Das hindert sie nicht, eine Menge Vereine zu gründen, die unter anderem die Ahnenforschung sehr erfolgreich betreiben. Weil der Begriff »nationaler Identität« sehr komplex ist und viele Aspekte beinhaltet. Außer Sprache spielen das Herkunftsland, die familiäre und kulturelle Umgebung eine große Rolle. Wenn auch keine nationale Merkmale (das Äußere, die Kleidung, die Gestik) die betroffene Person von ihrer Umgebung deutlich unterscheiden, so definiert sie sich selbst durch ihre innere Kriterien und unterscheidet sich durch die Selbstdefinition vom eigenen Ich.
Es kann auch gar keine Kriterien sein sondern nur ein Wille, sich zu ändern und sich mit irgendetwas anderem zu identifizieren, seinen es auch die Einwohner der Alfa Zentaura. Es ist einzig und allein die Entscheidung dieser Person, weil am Ende immer das Ich die letzte Antwort gibt, was aus ihm wird oder werden kann und das nicht nur bezüglich der nationalen Identität, die, im Grunde genommen, nichts anderes als eine willkürliche Denkkonstruktion bzw. Wunschdenken vom 19. Jahrhundert ist.

Ein Russlanddeutscher

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