Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 130, davon 130 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 73 positiv bewertete (56,15%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 9.4. 2001 um 15:17:15 Uhr schrieb
Lothar über Pseudoschriftsteller
Der neuste Text am 15.3. 2026 um 15:04:23 Uhr schrieb
Pasolini über Pseudoschriftsteller
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 31)

am 19.6. 2008 um 18:41:29 Uhr schrieb
tootsie über Pseudoschriftsteller

am 31.7. 2006 um 14:37:10 Uhr schrieb
Mork über Pseudoschriftsteller

am 10.3. 2018 um 07:51:38 Uhr schrieb
Christine über Pseudoschriftsteller

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Pseudoschriftsteller«

Roja schrieb am 9.4. 2001 um 19:15:12 Uhr zu

Pseudoschriftsteller

Bewertung: 19 Punkt(e)

Pseudoschriftsteller haben unverkennbare äußere Zeichen: sie achten sehr darauf, modisch zu sein (was nicht schwer ist: seit den frühen 90ern sind es weit geschnittene schwarze Anzüge und sehr kurzer Haarschnitt). Sehr gepflegt. Sie schreiben meist von dem, was sie am besten kennen: ihrem Schickimicki-Milieu. Überhaupt erfinden sie ungern. Sie kennen das Internet und sind im »Perlentaucher« präsent. Sie waren alle schonmal in New York. Jeder hat einen Literaturpreis, den er am liebsten als Orden ans schwarze Jackett heften würde. Nur gibt es beim Militär mehr Soldaten als Orden, deshalb hinkt der Vergleich.

Verda schrieb am 10.4. 2001 um 19:01:09 Uhr zu

Pseudoschriftsteller

Bewertung: 41 Punkt(e)

Die Welt quillt über von Pseudogestalten mit Pseudoverhalten - die rufen geradezu nach einer pseudoschriftstellerischen Pseudodarstellung. Und das Pseudolesepublikum ruft auch danach.

Johann schrieb am 11.4. 2001 um 08:35:20 Uhr zu

Pseudoschriftsteller

Bewertung: 5 Punkt(e)

Den Pseudoschriftsellern würde durchgängig die Einsicht zustatten kommen, daß man zwar, wo möglich, denken soll wie ein »Großer Geist«, hingegen dieselbe Sprache reden wie jeder Andere.

Man brauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche Dinge: aber sie machen es gerade umgekehrt.

Didi schrieb am 9.4. 2001 um 19:37:28 Uhr zu

Pseudoschriftsteller

Bewertung: 3 Punkt(e)

hier gibts ja auch Selbsternannte - die schreiben ihre Beiträge nur mit vorhandenen (momentan ca 8000 Wörtern) Stichwörtern (alles gelb dann) und finden sich noch ganz toll dabei. Wahrscheinlich wollen sie uns damit sagen, daß wir, ähnlich wie die Amis ohne weiteres mit 1000 Wörtern auskommen. Das finde ich äußerst gefährlich - man sieht die Sprachverrohung in den USA und damit die Rückentwicklung einer ganzen Gesellschaft.

quimbo75@hotmail.com schrieb am 9.4. 2001 um 22:34:43 Uhr zu

Pseudoschriftsteller

Bewertung: 5 Punkt(e)

ein Pseudoschriftsteller ist einer, der vorgibt, einen Text zu schreiben, aber keinen Buchstaben auf Papier bringt. Um Schriftsteller zu sein, muss man mindestens einen gültigen Buchstaben aufs Papier bringen. Die Deutung ist dann der Kritik überlassen. Stellen ist das eine, Sinn stiften was ganz anderes.

Liamara schrieb am 9.4. 2001 um 19:29:57 Uhr zu

Pseudoschriftsteller

Bewertung: 7 Punkt(e)

Für mich ist Herr Hohlbein ein Pseudoschriftsteller. Das beweist ja wohl seine grausame Geschichte in der »Amica«. 1) Warum schreibt Wolfgang Hohlbein für eine Frauenzeitschrift an einem Fortsetzungsroman mit, in dem es um keines der Themen gibt, die er sonst bevorzugt behandelt? Gut, er hat auch früher mal Kindergeschichten von lieben Hunden und so was geschrieben, aber was will der denn in der »Amica«? 2) Warum schreibt er über etwas, wovon er offensichtlich keine Ahnung hat, nämlich von einem Besuch beim Frauenarzt? In der Geschichte sind dermaßen viele logische Fehler, daß man das Gruseln kriegt. Halt! Das ist es! Man SOLL sich gruseln! Mist...

orschel schrieb am 19.6. 2008 um 19:19:20 Uhr zu

Pseudoschriftsteller

Bewertung: 1 Punkt(e)

In einem ansonsten lesenswerten Pamphlet gegen Scientology wurde L. Ron Hubbard als »selbsternannter Schriftsteller« bezeichnet.

Bei allen Vorbehalten gegenüber der literarischen Qualität seines Frühwerks: wer bitte ist dafür zuständig, jemanden zum Schriftsteller zu ernennen? Verlage vielleicht? In welchem Verlag werden Manuskripte denn noch gelesen? Der Mist, der jedes Jahr zwischen Buchdeckeln landet, kann gar nicht vorher gelesen worden sein - muss auch nicht, es reicht, wenn die erste und letzte Seite sowie der Klappentext was taugen, irgend jemand wird den Quatsch schon kaufen.

Schriftsteller ist zum Glück kein Ausbildungsberuf, man muss auch keine Prüfung ablegen, und aufs Veröffentlichtwerden kann es erst recht nicht ankommen. Hubbards unsägliche Science Fiction Stories wurden damals schließlich auch gedruckt.

Johann schrieb am 11.4. 2001 um 12:17:56 Uhr zu

Pseudoschriftsteller

Bewertung: 2 Punkt(e)

»Die Sinnverbundenheit des Wissen hält einer Analyse im anthropologischen Sinne schon deshalb nicht stand, weil die Frage Utopie oder Ideologie in der gedanklichen und gesellschaftlichen Auflösung......«
Davon gibts genug - das hat den gleichen Wert wie das Oberlehrer-Drama und die Maienklang-Lyrik, nämlich gar keinen. Oder lesen sie mal im Diskussionsblaster nach, vornehmlich im gepflegten Gespräch...
Anno 85 kamen Drama und Lyrik auf die Oberlehrer herunter: jetzt sind Geschichte und Philosophie auf die Klugredner heruntergkommen.

adsurb schrieb am 14.3. 2004 um 22:15:30 Uhr zu

Pseudoschriftsteller

Bewertung: 2 Punkt(e)

Der Blaster ist soetwas wie ein letzter Zufluchtsort für verstörte und aufgrund ihrer unerkannten Progressivität von der Gesellschaft an die intellektuelle Außenseite gedrängte Pseudoschriftsteller.

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