Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Ebigong«
Baumhaus schrieb am 11.3. 2009 um 20:41:57 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Wohl eher aus ästhetischen Gründen entschieden sich die Ebigongesen im Sommer 2000 in einem Volksentscheid gegen die Einführung des Euro als Landeswährung. Der im Vergleich zum Euro sehr teure Ebigo, der seit 2000 unverändert mit einem Wechselkurs 1:12 gehandelt wird, genießt in der Bevölkerung hohes Ansehen, nicht zuletzt aufgrund der gängigen Schreibweise eBIGo und des internationalen Kürzels BIG, den sich die Ebigongesische Regierung in tagelangen, zähen Verhandlungen erkämpft hat.
Daß Ebigong den Ruf einer Steueroase hat, erfüllt Finanzminister Drogo von Tröckenen mit einigem Stolz: »Wir können es uns leisten, von unseren Bürgern nur minimale Steuern zu verlangen«, sagte er unlängst in einem Interview mit dem Ebigonger-Tagblatt. Der eBIGo gilt unter Finanzexperten als absoluter Geheimtipp. »Wer sein Vermögen in eBIGo anlegt, der kann über Goldanleger nur lachen«, so von Tröckenen.
Hanuta schrieb am 27.2. 2009 um 11:09:00 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Die Kulturzeitschrift Dichtelfink widmet ihre nächste Ausgabe dem Cafehaus Meinhard. Die Geschichte und die kulturgeschichtliche Bedeutung des traditionsreichen Cafehauses werden in der nächsten Ausgabe das Schwerpunktthema bilden. Auch zur Gruppe um Luis Speerbaum, der Gruppe der absurden Denker im 19. Jahrhundert, wird es eine Sonderbeilage geben. Jetzt steht schon fest, das der denkmalgeschützte Stuhl, auf dem Luis Speerbaum saß ins Nationalmuseum Ebigong verlagert wird. Der Staat wird das Möbelstück erwerben. Die Kaufsumme ist derzeit noch nicht genau bekannt. Es wird spekuliert, das der Preis etwa 7,5 Ebigonger Dollar Pfund betragen soll. Derweil wurden schon Klagen laut, der Stuhl stehe in der Nähe einer Tablettschiebeschiene. Das Personal des Cafehauses sei in der Vergangenheit nicht genau instruiert worden zu sein, wie mit denkmalgeschützten Mobilar umzugehen sei, so eine Sprecherin der Oberen Ebigonger Kulturbehörde.
Sandra schrieb am 8.3. 2009 um 15:29:19 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Die Ebigonger Landwirtschaftsministerin Gudrun Ochsenschwanz hat sich gestern die erste Staffel von »Bauer sucht Frau« auf dem neuen Sender »RTL-Ebigong« angeguckt. »Ich war einfach nur entsetzt«, so Ochsenschwanz in einer ersten Stellungnahme. Das Landwirtschaftsministerium Ebigong hält die Darstellung von Landwirten in der Sendung »Bauer sucht Frau« für diffamierend gegenüber einer ganzen Bevölkerungsgruppe, die für einen Großteil der Bevölkerung Käse, Milch, Wurst und viele andere für unser Überleben wichtige Lebensmittel liefere. »Ich wäre dankbar, wenn man diese Tatsache mehr in den Vordergrund stellen könnte«, so Ochsenschwanz gegenüber dem Ebigonger-Tagblatt. Ochsenschwanz reiste am Morgen zum Hof des in der Sendung agierenden Bauern Helmut Jungbölleried aus Pflaumendorf im nördlichen Ebigong. Sie möchte ihn davon überzeugen aus der Staffel auszusteigen, das Landwirtschaftsministerium Ebigong biete dem Jungbauern sogar eine Entschädigungssumme an. Staatspräsident Milili, der sich für die Inbetriebnahme des Senders RTL-Ebigong stark gemacht hat, wertete die Einmischung von Landwirtschaftsministerin Ochsenschwanz als Vertrauensbruch. Er erwägt sogar den Koalitionsvertrag aufzukündigen. Ochsenschwanz gehört der Christlichen Partei Ebigonesischer Landfrauen (CPEL) an, die mit der Partei SPE (Social Party Ebigon) seit 1992 in einer großen Koalition regiert.
Bettina Beispiel schrieb am 26.2. 2009 um 17:53:19 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Entlaufenes Schwein hält Polizei auf Trab:
Am Aschermittwoch wurden die Beamten der Ebigonger Polizei zu einem tierischen Einsatz gerufen. Ein schwarzes Hängebauchschwein namens »Kiki« ging in Ebigong mitten auf der Straße spazieren, direkt auf der berühmeten Chausee gegenüber dem Cafehaus Meinhard.
Das Schwein wollte den Beamten nicht folgen.
Eine besorgte Ebigongerin hatte die Polizei gerufen, als sie bemerkte, dass das Schwein auf der Straße unterwegs war. Vor Ort mussten die Beamten dann feststellen, dass das kleine Hängebauchschwein keinesfalls gewillt war, den Anweisungen der Polizei Folge zu leisten.
Das Schwein konnte sich mehrmals der Staatsgewalt entziehen. Schließlich gelang es den Beamten mit Unterstützung der Feuerwehr aus Ebigong doch noch, den Ausreißer einzufangen.
Kiki war sechs Kilometer weit gewandert
Kiki - so der Name des Hängebauchschweines
- konnte unversehrt zu seinem Besitzer zurückgebracht werden. Das Schwein war sichtlich froh, nach seiner rund sechs Kilometer langen Wanderung wieder daheim zu sein. Die Gäste des Cafehauses Meinhard, die sich gegenwärtig im Cafehaus aufhielten, waren sichtlich erstaunt, ein Schwein auf der Fußgängerzone laufen zu sehen. Adelheid Romanov, Kellnerin aus dem Cafe Meinhard, war sichtlich erleichtert, als die Feuerwehr das Schwein schließlich einfing.
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