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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 24.9. 2000 um 18:42:52 Uhr schrieb
Kleiner Vampir über babelfish
Der neuste Text am 5.12. 2025 um 17:01:49 Uhr schrieb
Theo über babelfish
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 12)

am 6.7. 2008 um 21:29:47 Uhr schrieb
xxx über babelfish

am 2.9. 2006 um 11:45:21 Uhr schrieb
paradroid über babelfish

am 3.8. 2003 um 01:37:04 Uhr schrieb
Hamlet Hamster über babelfish

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Babelfish«

rauschi schrieb am 8.10. 2001 um 16:31:52 Uhr zu

babelfish

Bewertung: 4 Punkt(e)

Der Babelfisch ist klein, gelb und blutegelartig und wahrscheinlich das Eigentümlichste, was es im ganzen Universum gibt. Er lebt von Gehirnströmen, die er nicht seinem jeweiligen Wirt, sondern seiner Umgebung entzieht. Er nimmt alle unbewussten Denkfrequenzen dieser Gehirnströme auf und ernährt sich von ihnen. Dann scheidet er ins Gehirn seines Wirtes eine telepathische Matrix aus, die sich aus den bewussten Denkfrequenzen und Nervensignalen der Sprachzentren des Gehirns zusammensetzt. Der praktische Nutzeffekt dieser Sache ist, dass man mit einem Babelfisch im Ohr augenblicklich alles versteht, was einem in irgendeiner Sprache gesagt wird. Die Sprachmuster, die man hört, werden durch die Gehirnstrommatrix entschlüsselt, die einem der Babelfisch ins Gehirn eingegeben hat.
Nun ist es aber verdammt unwahrscheinlich, dass sich etwas so wahnsinnig Nützliches rein zufällig entwickelt haben sollte, und so sind ein paar Denker zu dem Schluss gelangt, der Babelfisch sei ein letzter und entscheidender Beweis dafür, das Gott nicht existiert.
Die Argumentation verläuft ungefähr so: »Ich weigere mich zu beweisen, dass ich existiere«, sagt Gott, »denn ein Beweis ist gegen den Glauben, und ohne Glauben bin ich nichts.«
»Aber«, sagt der Mensch, »der Babelfisch ist doch eine unbewusste Offenbarung, nicht wahr? Er hätte sich nicht zufällig entwickeln können. Er beweist, dass es dich gibt, und darum gibt es dich, deiner eigenen Argumentation zufolge nicht. Quod erat demonstrandum.«
»Ach, du lieber Gott«, sagt Gott, »daran habe ich gar nicht gedacht«, und löst sich prompt in ein Logikwölkchen auf.
»Na, das war ja einfach«, sagt der Mensch und beweist, weil's gerade so schön war, dass schwarz gleich weiß ist, und kommt wenig später auf einem Zebrastreifen ums Leben.

Frickler schrieb am 27.10. 2001 um 15:13:34 Uhr zu

babelfish

Bewertung: 6 Punkt(e)

Der Babelfisch ist klein, gelb und blutegelartig und wahrscheinlich das Eigentümlichste, was es im ganzen Universum gibt. Er lebt von Gehirnströmen, die er nicht seinem jeweiligen Wirt, sondern seiner Umgebung entzieht. Er nimmt alle unbewussten Denkfrequenzen dieser Gehirnströme auf und ernährt sich von ihnen. Dann scheidet er ins Gehirn seines Wirtes eine telepathische Matrix aus, die sich aus den bewussten Denkfrequenzen und Nervensignalen der Sprachzentren des Gehirns zusammensetzt. Der praktische Nutzeffekt dieser Sache ist, dass man mit einem Babelfisch im Ohr augenblicklich alles versteht, was einem in irgendeiner Sprache gesagt wird. Die Sprachmuster, die man hört, werden durch die Gehirnstrommatrix entschlüsselt, die einem der Babelfisch ins Gehirn eingegeben hat.
Nun ist es aber verdammt unwahrscheinlich, dass sich etwas so wahnsinnig Nützliches rein zufällig entwickelt haben sollte, und so sind ein paar Denker zu dem Schluss gelangt, der Babelfisch sei ein letzter und entscheidender Beweis dafür, das Gott nicht existiert.
Die Argumentation verläuft ungefähr so: »Ich weigere mich zu beweisen, dass ich existiere«, sagt Gott, »denn ein Beweis ist gegen den Glauben, und ohne Glauben bin ich nichts.«
»Aber«, sagt der Mensch, »der Babelfisch ist doch eine unbewusste Offenbarung, nicht wahr? Er hätte sich nicht zufällig entwickeln können. Er beweist, dass es dich gibt, und darum gibt es dich, deiner eigenen Argumentation zufolge nicht. Quod erat demonstrandum.«
»Ach, du lieber Gott«, sagt Gott, »daran habe ich gar nicht gedacht«, und löst sich prompt in ein Logikwölkchen auf.
»Na, das war ja einfach«, sagt der Mensch und beweist, weil's gerade so schön war, dass schwarz gleich weiß ist, und kommt wenig später auf einem Zebrastreifen ums Leben.

greenorange schrieb am 5.9. 2002 um 15:47:19 Uhr zu

babelfish

Bewertung: 1 Punkt(e)

Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich
in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt.

As Gregor Samsa of one morning from jerky dreams awaked, he was changed in
its bed to tremendous vermin.

Mentre Gregor Samsa di una mattina dai sogni a scatti si è svegliato, è
stato cambiato nella relativa base al parassita tremendo.

While Gregor Samsa of a morning from the dreams in jerks has been waked up,
it has been changed in the relative base to the tremendous parasite.

Während Gregor Samsa eines Morgens von den Träumen in den Rucken oben
aufgeweckt worden ist, ist es in der relativen Unterseite zum enormen Parasiten
geändert worden.


Der Babelfish von Altavista ist schon ein großartiges Sprachspielzeug.

(Ich konnte es mir nicht verkneifen Kafkas Verwandlung zu verwandeln.)
(I could do it me do not pinch Kafkas conversion to transform.)
(potrei farlo che me non intrappolo la conversione di Kafkas per trasformare.)
(I could make it that me I do not catch the conversion of Kafkas in order to transform.)
ich könnte es bilden, das ich ich mich nicht die Umwandlung von Kafkas verfange, um umzuwandeln.)

Michel und Bruno und ein Schatten von mir schrieb am 25.7. 2009 um 16:16:55 Uhr zu

babelfish

Bewertung: 1 Punkt(e)

Nun ist es aber verdammt unwahrscheinlich, dass sich etwas so wahnsinnig Nützliches rein zufällig entwickelt haben sollte, und so sind ein paar Denker zu dem Schluss gelangt, der Babelfisch sei ein letzter und entscheidender Beweis dafür, das Gott nicht existiert.
Die Argumentation verläuft ungefähr so: »Ich weigere mich zu beweisen, dass ich existiere«, sagt Gott, »denn ein Beweis ist gegen den Glauben, und ohne Glauben bin ich nichts.«
»Aber«, sagt der Mensch, »der Babelfisch ist doch eine unbewusste Offenbarung, nicht wahr? Er hätte sich nicht zufällig entwickeln können. Er beweist, dass es dich gibt, und darum gibt es dich, deiner eigenen Argumentation zufolge nicht. Quod erat demonstrandum.«
»Ach, du lieber Gott«, sagt Gott, »daran habe ich gar nicht gedacht«, und löst sich prompt in ein Logikwölkchen auf.
»Na, das war ja einfach«, sagt der Mensch und beweist, weil's gerade so schön war, dass schwarz gleich weiß ist, und kommt wenig später auf einem Zebrastreifen ums Leben.

( Aus, Per Anhalter durchs All )

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