Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 2157, davon 1926 (89,29%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 421 positiv bewertete (19,52%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.1. 1999 um 15:36:48 Uhr schrieb
Anina über Gott
Der neuste Text am 2.12. 2024 um 23:09:14 Uhr schrieb
Manuela über Gott
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am 14.3. 2015 um 07:00:17 Uhr schrieb
Christine über Gott

am 15.4. 2009 um 15:41:40 Uhr schrieb
mcking über Gott

am 24.8. 2005 um 23:29:31 Uhr schrieb
Herrlich über Gott

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Gott«

qurl schrieb am 21.6. 2000 um 16:36:28 Uhr zu

Gott

Bewertung: 14 Punkt(e)

A: Ich wüsste wohl gern, ob Gott tatsächlich existiert.
B: Dann frag' ihn doch einfach.
A: Ja, aber ... - Wenn er es nun leugnet?
B: Dann hat er recht.

Dragan schrieb am 19.2. 1999 um 03:15:33 Uhr zu

Gott

Bewertung: 33 Punkt(e)

Obwohl ich durchaus mit einigen stark verwirrten Menschen zu tun hatte, hielt sich keiner von ihnen für Gott. Also von 9 Leuten nicht ein einziger. Ein Napoleon war auch nicht darunter. Stattdessen hielten sie sich für Kommunisten oder hatten Antennen in den Zähnen. Am nächsten dran an der Gott-Fantasie war einer, der behauptete, er sei katholisch.

blöök! schrieb am 1.5. 2000 um 13:24:55 Uhr zu

Gott

Bewertung: 21 Punkt(e)

Jurij Gagarin, der erste Mensch im Weltall, hat ein Treffen mit Staats- und Parteichef Chruschtschow.
»Hast du da oben Gott gesehen?«, fragt Chruschtschow.
»Ja, das habe ich.«, meint Gagarin.
»Das habe ich mir gedacht - hier hast du 10.000 Dollar, und kein Mensch erfährt davon
Später hat Gagarin eine Audienz bei Papst Johannes XXIII.
»Hast du da oben Gott gesehen?«, fragt der Papst.
»Nein«, meint Gagarin.
»Das habe ich mir gedacht - hier hast du 10.000 Dollar, und kein Mensch erfährt davon
Schließlich hat Gagarin ein Meeting mit dem Präsidenten der USA, Kennedy.
»Hast du da oben Gott gesehen?«, fragt Kennedy.
»Ja«, meint Gagarin.
»Nun, letztlich ist mir das ja egal. Ich habe genauso viele Atheisten wie Theisten unter meinen Wählern
»Sie ist schwarz...«

Dara schrieb am 29.12. 1999 um 01:33:30 Uhr zu

Gott

Bewertung: 12 Punkt(e)

An einer Mauer stand geschrieben:
Gott ist tot, daneben: selber tot
Diesen Satz empfand ich als sehr wahr.

Zelot schrieb am 4.1. 2000 um 21:03:41 Uhr zu

Gott

Bewertung: 6 Punkt(e)

Der theoretieche Nachweis von Gott.

Die Theroie bedarf des Beweises, damit diese allgemeingültiges Gesetz und von jedem anerkannt wird.

Alle Möglichkeits-Theorie:

Jeder Gedanke des Menschen ist richtig, aber ggf. zur Zeit noch nicht beweisbar.

Gibt es eine allumfassende Weltformel, so ist alles im Rahmen unserer Erlebniswelt möglich.

1. Gibt es einen Anfangspunkt (Singularität) und kein Ende, so sind alle notwendigen Informationen und gesetzmäßigen , sowie chaotischen Folgen in der Singularität gespeichert, d.h. auch die Gedanken des Menschen.

2. Gibt es kein Anfang und kein Ende, so sind statistisch gesehen alle Vorgänge denkbar.

3. Wenn das Ende dem Anfang entspricht, so ist in einer Zeitperiode der Anfang und das Ende vorgegeben.
d.h. Rückentwicklung zum Ursprung.
In den nächsten Zeitperioden könnte, sofern es keine Wiederholung gibt (Schicksal), statisch gesehen innerhalb der Zeitperioden jedoch wiederum alles möglich sein.

4. Gibt es generell alle Möglichkeiten und keine Grenzen, d.h. mehrere gleichzeitige Welten (hier verliert die Zeit Ihre Gültigkeit), so ist sowieso alles möglich.

5. Gibt es ein höheres allwissendes
Geschöpf, so ist nicht alles möglich. Das Leben wäre dann ein in Grenzen gesetztes Spiel.

Phrixus schrieb am 31.5. 2007 um 23:55:00 Uhr zu

Gott

Bewertung: 3 Punkt(e)

Dieses Gefühl tief in dir drin, manche haben es selten, andere oft, die Erleuchteten fast immer, dass alles eins, alles gut ist, egal wie schlimm es auch sein mag. Manchmal musst du den endlosen Horizont betrachten, manchmal eine sternenerleuchtete Wüste bei Nacht, um dieses Gefühl zu bekommen, mit etwas Übung tut es aber auch ein Glas Honig oder ein Mixer. Du kannst es haben, wenn du einen Apfel isst. Das Gefühl, dass die Welt so alles in allem größer ist als dein Verstand, dein Geist - und du trotzdem ein Teil von diesem Wunder bist. Alles, dieses seltsame, bedeutungslose Gewusel hier auf diesem Planeten ist ein größeres Wunder, als du jemals begreifen wirst. Du kannst nur erahnen, dass alles viel größer, viel schöner ist, als du erahnst.

Und dann ist plötzlich scheißegal, ob es einen tieferen Sinn, eine Bedeutung hat. Es ist egal, ob dir Unrecht widerfährt. Es ist alles eins. Gut, Schlecht, dass sind nur Konstrukte in deinem Kopf. Der tiefere Sinn liegt allein darin, zu Sein.

Du kannst das Gott nennen, Allah, Nirwana, Erleuchtung, Buddha-Sein - auch das hat keine Bedeutung. Alles Ist.

cloverleave schrieb am 16.4. 2003 um 11:12:38 Uhr zu

Gott

Bewertung: 4 Punkt(e)

Die Dreieinigkeit


1+1+1=1 ?! Wie erkläre ich die Dreieinigkeit Gottes?



Die Dreieinigkeit kommt als Wort oder Glaubensaussage selbst in der Bibel gar nicht so vor. Sie ist vielmehr ein Versuch der Gläubigen, das, was sie von Gott wissen, unter einen Hut zu bringen. Es handelt sich bei 1+1+1=1 also nicht um ein mathematisches Rechenexempel, sondern um die mehr oder weniger schlechte Kurzformel eines Gedankens.

(1) Das Problem der Gotteserkenntnis

Niemand weiß wie Gott ist, es sei denn er offenbart sich uns. Das ist ein Problem jedes Erkennens Gottes von der Seite des Menschen. Augustinus sagte dazu nur ganz knapp: »Wenn du`s verstehst, kann es Gott nicht seinDas bringt nun sehr gut zum Ausdruck, dass wir Gott mit unserem Vorstellungsvermögen nie ganz fassen können. Gott ist immer größer als wir ihn uns vorstellen können. Darum hat auch alles Reden von Gott gewisse Grenzen - auch und gerade bei dem was die Bibel uns über ihn sagt.

Vielleicht hilft zum Verständnis hierbei als Vergleich unser Wissen vom Mond: Den Mond kannten wir lange nur als eine sichelförmige oder runde Scheibe am Himmel. Wir wussten zwar, dass es ihn gibt, aber nicht mehr. Dies änderte sich als die ersten Menschen den Mond betraten und uns von ihrem Besuch Gesteinsproben mitbrachten. Nun hatten die Menschen etwas zum Anfassen und Untersuchen. Daraus ergaben sich viele neue Erkenntnisse über den Mond. Aus dem, was wir über den Mond wissen, machen wir uns eine Vorstellung von ihm.

So ähnlich ist es nun mit unserer Vorstellung von Gott. Wir besitzen drei unterschiedliche Informationen von ihm, ohne letztendlich umfassend und abschließend sagen zu können, wie er ist. Uns bleibt nur, dieses Wissen um die drei Personen zu einem möglichst für uns begreiflichen Ganzen zusammenzufügen.

(2) Die drei Personen

Wenn wir sagen: Gott besteht aus drei Personen, kommen wir ganz natürlich mit unserer Logik darauf, dass es mehrere »Götter« gibt. Dies verstärkt sich noch, wenn wir in der Bibel von den drei verschiedenen Bezeichnungen Gottes lesen, die wir nicht unbedingt gleichsetzen können: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Man könnte den Eindruck erhalten, diese drei Personen lassen sich zu unterschiedlichen Zeiten hier auf der Erde blicken und sitzen ansonsten als göttliches Komitee im Himmel und beratschlagen, was wohl als nächstes zu tun sei. Dann hätten ja auch die Griechen mit ihrem dichtbevölkerten Götterhimmel gar nicht so unrecht gehabt?
Vater, Sohn und Geist sind drei Erscheinungsformen des einen Gottes

Doch! Sie lagen damit sehr daneben, denn als die Kirchenväter in der Ausformulierung der Glaubensgrundsätze von Gott als drei Personen sprachen, haben sie damit nicht drei eigenständige Wesen gemeint, wie wir das heute sofort verstehen. Sie leiteten das Wort vom lateinischen »Persona« ab, was die Gesichtsmaske eines Schauspielers bezeichnete. In diesem Sinne handelt es sich hierbei also nicht um drei selbständige Personen, sondern die drei Rollen, die Gott in der Geschichte mit den Menschen spielt.

Gott ist nur ein Gott Die Bibel spricht ganz klar davon, dass Gott nur einer ist. Sei es im Alten (5.Mose 6,4 u.a.) oder gerade auch im Neuen Testament (Markus 12,29; 1.Korinther 8,6; 1.Timotheus 2,5 u.a.).

(3) Trotzdem offenbart er sich uns Menschen auf drei Weisen:

Gott der Vater, der Schöpfer aller Menschen, ist identisch mit Jahwe, dem Gott Israels, daran lässt Jesu Verkündigung keinen Zweifel. Als dieser hat er sich den Israeliten mehrmals in der Geschichte gezeigt und sie durch große Wunder gerettet. Wenn Gott nur Vater wäre, dann könnten wir ihn uns nur als unseren weit entfernten unnahbaren Schöpfer vorstellen.
Gott der Sohn ist für uns Christen die zentrale Erscheinung, wissen wir durch ihn und sein Leben doch mehr über das Wesen Gottes als durch alle alttestamentlichen Wunder zusammen. Sein Leben und Sterben ermöglicht allen, die an ihn als den »eingeborenen« (sprich: einzigen, in seiner Stellung einzigartigen, weil eben Gott selbst) Sohn Gottes glauben, die ewige Gemeinschaft mit Gott. Wenn er nur Sohn wäre müssten wir uns vorstellen, dass der unendliche allmächtige Gott in der Gestalt allein eines Menschen Platz finden würde.
Gott der Heilige Geist, ermöglicht uns die persönliche Gemeinschaft mit Gott hier auf der Erde. Wenn Gott nur Geist wäre müssten wir ihn uns als etwas mehr oder weniger Unpersönliches vorstellen, das in der ganzen Schöpfung enthalten ist.

Diese drei Personen ergänzen sich und stehen nebeneinander und lassen sich doch nicht trennen. Alle drei Personen haben die göttliche Eigenschaft, das sie ewig sind. Keine war ohne den andern oder existierte vor ihm. Vielmehr sind alle drei verschiedene Erscheinungsformen des Einen, nämlich Gott.

Der bekannte Vergleich von Wasser (H2O) mit seinen drei Erscheinungsformen ist zum Verständnis hierbei wohl immer noch das beste Beispiel: H2O gibt es flüssig, fest und gasförmig. Eben als Wasser, Eis und als Dampf. Es bleibt dasselbe Element (H2O), allerdings in drei unterschiedlichen Erscheinungen.

So ähnlich hat sich Gott also auch auf drei verschiedene Weisen in der Geschichte der Menschen gezeigt, nämlich als der Schöpfer der Menschen, selbst als ein Mensch im Sohn und als Heiliger Geist in dem er den Menschen in einer unbeschreiblichen Art nahe ist. Die Dreieinigkeit sollte uns also nicht intellektuell frustrieren, sondern vielmehr zum Staunen bringen über diesen Gott, der auf vielfältige Weise immer wieder versucht, uns Menschen nahe zu sein und sich uns zu erkennen zu geben. So spiegeln sich in der Dreieinigkeit Gottes Liebe und seine vielfältigen Bemühungen um seine Menschen wieder

cloverleave schrieb am 16.4. 2003 um 10:50:22 Uhr zu

Gott

Bewertung: 2 Punkt(e)

Wie finde ich Gott?

Ich bin auf der Suche nach Gott. Ich weiß aber nicht, wie und wo ich ihn finden soll...



Ich habe schon viele Menschen kennen gelernt, die sagten, sie seien auf der Suche nach Gott. In Wirklichkeit aber benutzen sie dies als Ausrede, um keine Entscheidung für Gott treffen zu müssen oder seinen Geboten auszuweichen.

Aber ich habe auch einige kennen gelernt, die es mit der Suche ehrlich meinten. Für diese Menschen gilt die Zusage Gottes:

Wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht, will ich mich finden lassen.
Jeremia 29,13


Einen verlorenen Schlüssel oder Geldbeutel sucht man auch nicht so neben bei, falls man gerade mal nichts anderes zu tun hat, sondern widmet der Suche Zeit und Konzentration. Um Gott zu finden, musst du an der richtigen Stelle suchen. Jesus sagte:

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Johannes 14,6


Auf deutsch: Wenn du zu Gott kommen willst, geht das nur über Jesus. Warum eigentlich? Gibt es nicht viele Wege, und behauptet nicht jede Religion, der Weg zu Gott zu sein?


Warum muss man Gott überhaupt erst suchen?

Wenn du sagst, dass du Gott suchst, gibst du zu, dass zwischen ihm und dir eine Trennung besteht. Als Ursache für diese Trennung nennt die Bibel den Begriff »Sünde«:

Siehe, des Herrn Hand ist nicht zu kurz, dass er nicht helfen könne, und seine Ohren sind nicht hart geworden, dass er nicht höre; sondern eure Untugenden scheiden euch und euren Gott voneinander, und eure Sünden verbergen das Angesicht vor euch, dass ihr nicht gehört werdet.
Jesaja 59,1-2


Sünde ist nicht in erster Linie die schlechte Tat, die ich getan habe, sondern eine innere Haltung, die entweder durch Rebellion gegen Gott und seine GeboteWie kann er mir nur so etwas zumuten?«, »An einen Gott, der so etwas zulässt, kann oder will ich nicht glauben!«) oder durch Gleichgültigkeit Ihm gegenüber gekennzeichnet istMit Religion kann ich nichts anfangen. Das ist nichts für mich«).

Sünde, wenn sie auch noch so klein ist, hat immer eine Konsequenz: Trennung. Sie trennt uns von Gott, vom Nächsten und auch von uns selbst (Karl Marx sprach immer von »Entfremdung«, was letztendlich gleichbedeutend ist).

Die Bibel nennt Gott die »Quelle des Lebens« (z.B. Psalm 32,9). Trennung vom Leben ist gleichbedeutend mit Tod. Eine Rose in der Vase mag wunderschön aussehen, aber eigentlich ist sie bereits tot, weil sie von ihrer Wurzel abgetrennt ist. So ist auch der Mensch, der von Gott getrennt, entwurzelt ist, in Gottes Augen bereits tot:

Auch euch, die ihr tot wart, durch eure Übertretungen und Sünden, ...
Epheser 2,1


Denn der Tod ist der Lohn für die Sünde ...
Römer 6,23


An dieser Stelle sind alle Menschen gleich. Es gibt keinen, der ohne Sünde ist (außer Jesus), darum müssen auch alle Menschen sterben. Trotz aller Fortschritte in der Medizin liegt die Sterberate immer noch bei 100%.

Wenn du genau hingeschaut hast, hast du sicherlich festgestellt, dass hier von zweierlei Tod die Rede ist: zum Einen die Trennung von Gott - auch »geistlicher« Tod genannt - und zum Anderen der »physische« Tod, die Trennung von Seele und Leib. Wenn zum geistlichen Tod der physische Tod hinzukommt, bewirkt dies den »ewigen« Tod, die ewige Trennung von Gott, in der Bibel mit »Hölle« bezeichnet.

Jesus kam nun in diese Welt, um die Trennung mit Gott aufzuheben, uns also vom geistlichen Tod zu einem neuen Leben mit Gott zu führen. Er tat dies, indem er selbst unseren Lohn für die Sünde bezahlte. Er starb für unsere Sünde am Kreuz:

Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeglicher sah auf seinen Weg; aber der Herr warf unser aller Sünde auf ihn.
Jesaja 53,4-6


Das hat nur Jesus für uns getan. Darum ist auch er allein der Weg zu Gott.


Das Experiment

Gott finden - wie kann das praktisch geschehen? Ein Tipp von mir (bzw. anderen schlauen Köpfen):


Bitte Jesus vor dem Lesen, dass du ihn kennen lernen willst und dass er durch sein Wort zu dir redet.

Nimm dir einmal das Johannes-Evangelium vor. Bitte Jesus vor dem Lesen, dass du ihn kennen lernen willst und dass er durch sein Wort zu dir redet! Lies jeden Tag ein Kapital daraus unter der Frage: »Wer ist Jesus?, Was hat er getan?«. Schreibe deine Gedanken, die dir beim Nachdenken kommen, in ein kleines Notizbuch. Wenn dir Fragen kommen, schreibe sie auch auf!

Wenn du das getan hast - also in drei Wochen -, kannst du mir dann schreiben. Ich bin gespannt, was du erleben wirst!

Ugullugu schrieb am 6.3. 2003 um 18:06:41 Uhr zu

Gott

Bewertung: 8 Punkt(e)

Unter http://y.20q.net:8095/btest gibt es ein sehr schönes Programm, daß ich hiermit heißestens als Link-Tipp empfehle. Zu Beginn wird man aufgefordert, an irgendeine Sache zu denken, und die künstliche Intelligenz versucht dann, diesen Gegenstand oder abstrakten Begriff zu erraten, mit Hilfe von zwanzig (flexiblen) Fragen.

»Nilpferd«, »Klavier« und »Wort« hat das Programm noch innerhalb des Zwanzig-Fragen-Limits einwandfrei ermittelt, aus dem Wasserkocher hat es immerhin noch eine Kaffeemaschine gemacht (in Verbindung mit der Datenbank des Assoziations-Blasters wäre das Teil einfach perfekt). Dann wollte ich aber wissen, ob der Schlaumeier auch »Gott« errät. Das war nicht der Fall, denn irgendwie scheinen meine Ansichten über Gott wohl nicht mit der der Programmierer übereinzustimmen (»Is it 'soccer'?«), sodaß ich zum Schluß gewonnen hatte. Die künstliche Intelligenz war der Meinung, ich hätte an Folgendes gedacht:

"You win. Is it one of these:

Kohlenmonoxid
Ewigkeit
Parabel
Versicherungspolice
Schlaf
ein Wunder
eine ägyptische Mumie
ein Schneemann
ein Liebesbrief
ein Test
eine Nation
Philosophie
ein Geheimnis
ein Prozeß (vor Gericht)
ein Traum
ein Betrunkener
eine Hypothek
ein Sieg
eine Hochzeit
Atommüll
ein Albtraum
eine Partei
ein Scheck
ein Ball
die Nacht
eine Rechnung
ein Gedicht
ein Hotelzimmer
eine Bombe
Gift
(politische) Wahlen
Angst
Chirurgie
ein Geburtstag
ein Diplom
Evolution
Dürre
ein Hochzeitskleid
ein Buckewal

Nils schrieb am 7.5. 2001 um 18:03:39 Uhr zu

Gott

Bewertung: 2 Punkt(e)

Erstes Geschoß:
Hier leben die Blinden,
Die glauben, was sie seh'n,
Und die Tauben,
Die glauben, was sie hör'n -
Festgebunden auf einem Küchenhocker
Sitzt ein Irrer, der glaubt
Alles, was er anfassen kann
(seine Hände liegen im Schoß).

Zweites Geschoß:
Rolle für Rolle
Rauhfaser tapeziert,
Innendrin stehen Mieter herum,
Betrachten die Wände aufmerksam,
Suchen darauf Bahn um Bahn
Nach Druck- und Rechtschreibfehlern
(können nicht mal ihren Namen entziffern).

Auf in's nächste Geschoß,
Welches, oh Wunder, nie fertiggestellt,
Nur über die Treppe erreicht werden kann:
Hier lagern Irrtümer,
Die gehören der Firma,
Damit kacheln sie die Böden,
An die darf keiner ran.

Viertes Geschoß:
Hier lebt der Architekt,
Er geht auf in seinem Plan,
Dieses Gebäude steckt voller Ideen;
Es reicht von Funda- bis Firmament
Und vom Fundament bis zur Firma.

Im Erdgeschoß
Befinden sich vier Türen,
Die führen
Direkt ins Freie
Oder besser gesagt: in den Grundstein -
Da kann warten, wer will,
Um zwölf kommt Beton,
Grundsteinlego
Grundsteinlego
Lüge! Lüge! Lüge!
Gedankengänge sind gestrichen,
In Kopfhöhe braun,
Infam, oder katholisch violett
Zur bess'ren Orientierung.

Dachgeschoß:
Es hat einen Schaden;
Im Dachstuhl sitzt ein alter Mann,
Auf dem Boden tote Engel verstreut
(die Gesichter sehen im ähnlich).
Zwischen den Knieen hält er ein Gewehr,
Er zielt auf seinen Mund;
Und in den Schädel
Durch den Schädel
Aus dem Schädel heraus
In den Dachfirst
Dringt das Geschoß.

Gott hat sich erschossen,
Ein Dachgeschoß wird ausgebaut,
Gott hat sich erschossen,
Ein Dachgeschoß wird ausgebaut,
Gott hat sich erschossen,
Ein Dachgeschoß wird ausgebaut.

--- Einstürzende Neubauten, Haus der Lüge

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