GeorgeHarrison
Bewertung: 5 Punkt(e)er war das Nesthäkchen der Beatles und der ruhende Pol, obwohl hochmusikalisch zunächst als songwriter noch nicht so etabliert, wie Lennon/McCartney. Führte als erster Pop-Gitarrist die indische Sitar ein.
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| Der erste Text | am 30.11. 2001 um 17:16:09 Uhr schrieb Geschenk über GeorgeHarrison |
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am 3.3. 2006 um 21:16:28 Uhr schrieb
am 1.9. 2002 um 23:09:15 Uhr schrieb
am 24.11. 2003 um 00:42:35 Uhr schrieb |
er war das Nesthäkchen der Beatles und der ruhende Pol, obwohl hochmusikalisch zunächst als songwriter noch nicht so etabliert, wie Lennon/McCartney. Führte als erster Pop-Gitarrist die indische Sitar ein.
Im LIFE-Magazin vom 09. Juli
ist ein Interview mit Stones-Schlagwerker Charlie Watts zu lesen. Hier ein übersetzter Auszug: 'Für diejenigen, die mit der Wahrheit des Falles nicht vertraut waren, wurde berichtet, dass Michael Abram in das Haus einbrach und auf Harrison einstach, der ihn mit Hilfe seiner Frau Olivia überwältigen konnte. »Aber was George wirklich durchgemacht hat stand nicht in der Zeitung«, sagt Charlie, »Ich habe etwa einen Monat nachdem es passierte mit Ringo gesprochen, und er hat mir genau erzählt, was da vorgefallen war, und es war grauenhaft. Auf George wurde um die vierzigmal eingestochen. Es passierte außerhalb seines Schlafzimmers auf dem Treppenabsatz. Er wäre tot, hätte er im Bett gelegen, er wäre nicht in der Lage gewesen, sich zu wehren. Die Zeitungen haben geschrieben, dass ein Stich seine Lunge getroffen hat, aber viele andere waren ebenso gefährlich. Der Mann hat ihn überall aufgeschlitzt. Georges Frau hat immer und immer wieder mit dieser Messinglampe auf ihn eingeschlagen, aber er hörte einfach nicht auf.«
Charlie schüttelt traurig seinen Kopf. »Ich denke, dass George auch jetzt noch durch ein Trauma geht«, sagt er, »Er wird es tun müssen - er lebt seit 30 Jahren in diesem Haus. Es ist einfach schockierend, dass dieses einem Typen widerfährt, der so...« er sucht nach dem richtigen Wort - »gutmütig ist. George war niemals gemein zu irgendjemanden, er hat immer nur von Liebe und Frieden geredet. Er ist nicht wie John Lennon: er hat nie irgendwelche (kontroversen, O'Bell) Statements oder ähnliches abgegeben.« Charlie seufzt, lächelt mild. »Er ist einfach nur ein sehr netter Gitarrist.«
Es ist schon o.k., dass die Beatles im Musik-Olymp ganz oben mit dabei sind. Auch wenn einige Kritiker sagen so gut wie man sie hochjubelte sei ihre Musik dann doch nicht.
Aber erstens ist sie gut (ob »so gut« oder nicht), und zweitens recht innovativ, und in der Masse auch ganz gut.
Vor allem ist die Musik der Beatles die Rechtfertigung für alle Leute - wie mich - die sich wundern, wenn es heißt »Westlife« (- wer oder was ist das eigentlich? -) toll erfolgreich; ja und sogar hatten die Beatles meiner Meinung nach bessere Lieder als Michael Jackson, und wesentlich mehr wirklich gute.
Ich wollte halt auch was zu GeorgeHarrison schreiben.
Ein Freund (und Unterstützer) der Monty Python's.
Und einer der Traveling Wilburys. (Deren Musik ich immer noch suche.)
er selbst hat es am besten gewusst:
All Things Must Pass
Writer, lead vocal: George Harrison
A cloudburst doesn't last all day
Seems my love is up
And has left you with no warning
But it's not always going to be this grey
All things must pass
All things must pass away
Sunset doesn't last all evening
A mind can blow those clouds away
After all this my love is up
And must be leaving
It has not always been this grey
All things must pass
All things must pass away
All things must pass
None of life's strings can last
So I must be on my way
And face another day
Now the darkness only stays at nighttime
In the morning it will fade away
Daylight is good
At arriving at the right time
It's not always going to be this grey
All things must pass
All things must pass away
All things must pass
All things must pass away
George Harrison war mein Lieblingsbeatle. So schön, so ätherisch, so schöne Lieder. Nicht so intelektuall und verkorkst wie John Lennon, nicht so normal wie Ringo Starr, nicht so Nett und grinsekeksig wie Paul McCartney.
Eben George, eine Schönheit auf allen Ebenen.
ich kenne die Beatles aus Hamburger Reeperbahnzeiten und ich habe die Jungs auch in anderen Kneipen getroffen. Am liebsten war mir George, der sehr ruhig, sogar schüchtern war. Er war damals gerade 17, aber sein musikalisches Talent war unverkennbar. Er spielte immerhin die leadguitar und wirkte schon sehr professionell. Ich war 16 damals und tieb mich nur wegen der Beatgruppen auf St. Pauli herum. Das war für uns Schüler eigentlich viel zu teuer. Die Oma musste dann immer mal wieder mit einem 'Fuffi' aushelfen.
Bob Dylan, Jeff Lynne, Tom Petty und Roy Orbison und natürlich George Harrison schlossen sich zur legendären Rock-Dino-Band »The Travelling Wilburys« zusammen. Mit launig-lockerem Gitarrensound tourte die Altherren-Truppe erfolgreich durch eine Welt, für die George Harrison immer der hagere, scheue und stille Beatle an der Gitarre bleiben wird. Der sanfte Mann im Schatten von Paul und John. Gestern starb der hochbegabte Musiker aus Liverpool im Alter von 58 Jahren. Er wusste es am besten: All things must pass.
Übrigens: die Stücke »Something« und »here comes the sun« stammten aus seiner Feder.
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