Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 97, davon 96 (98,97%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 42 positiv bewertete (43,30%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 22.3. 2000 um 18:55:48 Uhr schrieb
phoros über Buchanfang
Der neuste Text am 14.3. 2024 um 01:14:00 Uhr schrieb
Michel, Bruno und ein Schatten von mir über Buchanfang
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 29)

am 25.1. 2006 um 12:25:13 Uhr schrieb
Zymth über Buchanfang

am 31.12. 2002 um 14:59:45 Uhr schrieb
Heynz Hyrnrysz über Buchanfang

am 1.2. 2010 um 12:56:03 Uhr schrieb
DerJunge von nebenan über Buchanfang

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Buchanfang«

Charlus schrieb am 27.3. 2004 um 08:48:15 Uhr zu

Buchanfang

Bewertung: 2 Punkt(e)

Der Sohn wohlhabender Eltern, der, gleichgültig ob aus Talent oder Schwäche, einen sogenannten intellektuellen Beruf, als Künstler oder Gelehrter, ergreift, hat es unter denen, die den degoutanten Namen des Kollegen tragen, besonders schwer. Nicht bloß, daß ihm die Unabhängigkeit geneidet wird, daß man dem Ernst seiner Absicht mißtraut und in ihm einen heimlichen Abgesandten der etablierten Mächte vermutet. Solches Mißtrauen zeugt zwar von Ressentiment, würde aber meist seine Bestätigung finden. Jedoch die eigentlichen Widerstände liegen anderswo. Die Beschäftigung mit geistigen Dingen ist mittlerweile selber »praktisch«, zu einem Geschäft mit strenger Arbeitsteilung, mit Branchen und numerus clausus geworden. Der materiell Unabhängige, der sie aus Widerwillen gegen die Schmach des Geldverdienens wählt, wird nicht geneigt sein, das anzuerkennen. Dafür wird er bestraft. Er ist kein »professional«, rangiert in der Hierarchie der Konkurrenten als Dilettant, gleichgültig wieviel er sachlich versteht, und muß, wenn er Karriere machen will, den stursten Fachmann an entschlossener Borniertheit womöglich noch übertrumpfen.

Adorno, Minima Moralia

Liamara schrieb am 22.3. 2000 um 22:17:40 Uhr zu

Buchanfang

Bewertung: 1 Punkt(e)

Der Nachthimmel. Drei Kamele, Silhouetten vor den hellen Sternen am mondlosen Firmament, ziehen langsam über den Horizont. Ein Stern führt sie gen Betlehem. Die drei Weisen reiten durch das Tor der schlafenden Stadt und weiter durch die menschenleeren Straßen. Ein Hund knurrt sie an. Sie nähern sich einem erleuchteten Stall; Licht strömt ihnen entgegen. Sie sitzen ab, treten ein und finden die typische Szene vor, mit einem Kindlein, in einer roh gezimmerten Krippe auf Stroh gebettet, und geduldig herumstehenden Tieren. Die Mutter döst neben dem Kind. Plötzlich schreckt sie auf aus ihrem Nickerchen, sieht die Weisen, kreischt auf und fällt rücklings von ihrem Strohhaufen herunter. Blitzschnell hat sie sich wieder aufgerappelt und blickt die drei argwöhnisch an. Sie ist eine Schreckschraube.

MANDY Wer seid Ihr?
ERSTER WEISER Wir sind Astrologen. Wir kommen aus dem Osten.
MANDY Soll das so ne Art Witz sein?
ERSTER WEISER Wir möchten das Kindlein preisen.
ZWEITER WEISER Wir müssen ihm huldigen.
MANDY Huldigen!! Ihr seid total besoffen, das ist es. Einfach widerlich. Raus, raus.


Monty Python, Das Leben Brians, Drehbuch

Heynz Hyrnrysz schrieb am 31.12. 2002 um 15:07:43 Uhr zu

Buchanfang

Bewertung: 2 Punkt(e)

»Es ist nicht allgemein bekannt, wie ich den alten Phillip Mathers umgebracht habe; ich zerschmetterte ihm die Kinnlade mit meinem Spaten. ABer zunächst sollte ich besser über meine Freundschaft zu John Divney sprechen, denn er war es, der den alten Mathers als erster neiderschlug, und zwar mit einem heftigen Hieb in den Nacken, wobei er eine spezielle Luftpumpe verwendete, die er eigenhändig aus einem Eisenrohr hergestellt hatte

Flann O´Brien, Der dritte Polizist

Liamara schrieb am 22.3. 2000 um 22:19:23 Uhr zu

Buchanfang

Bewertung: 2 Punkt(e)

Falls Sie wirklich meine Geschichte hören wollen, so möchten Sie wahrscheinlich vor allem wissen, wo ich geboren wurde und wie ich meine verflixte Kindheit verbrachte und was meine Eltern taten, bevor sie mit mir beschäftigt waren, und was es sonst noch an David-Copperfield-Zeug zu erzählen gäbe, aber ich habe keine Lust, das alles zu erzählen.

J.D. Salinger, Der Fänger im Roggen

Miri=Mmmmiri schrieb am 17.2. 2001 um 17:02:30 Uhr zu

Buchanfang

Bewertung: 3 Punkt(e)

Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt.

Franz Kafka, Die Verwandlung

Rho schrieb am 1.4. 2000 um 23:02:45 Uhr zu

Buchanfang

Bewertung: 2 Punkt(e)

»Wenn ich beginne, ein Buch zu lesen, lese ich die letzte Seite zuerst. So weiss ich wenigstens, wie die Geschichte ausgeht, wenn ich vorher sterbe.«
Billy Crystal in »Harry und Sally«

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