Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 201, davon 184 (91,54%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 90 positiv bewertete (44,78%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 22.7. 2015 um 13:04:45 Uhr schrieb
cato\PIA über Warburgpassage
Der neuste Text am 10.9. 2025 um 10:12:02 Uhr schrieb
Schmidt über Warburgpassage
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 82)

am 15.8. 2017 um 15:33:49 Uhr schrieb
passant über Warburgpassage

am 14.8. 2016 um 15:23:08 Uhr schrieb
passant über Warburgpassage

am 23.11. 2024 um 22:28:45 Uhr schrieb
Christine über Warburgpassage

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Warburgpassage«

passant schrieb am 25.4. 2016 um 17:19:12 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 4 Punkt(e)

In der Warburgpassage an einem Werktag parken, ist nahezu unmöglich. Dann war unglaublicherweise ein sogar sehr schöner Parkplatz im Rückspiegel zu erkennen. Umgehend rückwärts fahrend widerfuhr mir eine Transmigration.
Die Warburgpassage ist nicht nur eine Wetterscheide im Neutorburger Klimageschehen, sie ist auch Schnittpunkt mehrerer Paralleluniversen; dem Passanten sind mittlerweile mindestens zwei bekannt. Eine einsame kleine Straße und schon Mittag. Die Parkplatzsuche hatte am frühen Morgen stattgefunden; das war im Moment der Transmigration vergessen. Nicht vergessen wurde, das war die ganze Zeit sehr beunruhigend, dass der Leihwagen um 24:00 zurückgebracht sein musste. Wenden auf der immer enger werdenden Straße unmöglich. Ohne Angst, aber auch ohne Hoffnung weiterfahren. Auf einen unasphaltierten Feldweg geraten, eine Böschung hinunter, das Auto auf der feuchten Wiese zurücklassen, zu Fuß zurückfinden. Ich gelangte in den Außenbezirk einer Stadt, sah russische Aufschriften, fragte Passanten, wurde nicht verstanden und verstand nichts. Eines verstand ich doch: im Internet werde ich mein Auto wiederfinden. Später, ich hatte ein ödes Flussbett überquert, Chemie vermutlich, alte Industrie, längst stillgelegt, endlich die Terrasse einer Gastwirtschaft, Blick auf die ganz verfallene, graue, zugleich überwältigend schöne Stadt auf der anderen Flußseite, und endlich jemand, der Englisch versteht, man schreibt mir den Namen der Stadt mit Bleistift auf den Rand einer Zeitung: Nilova (Нилова).

passant schrieb am 9.11. 2016 um 16:41:04 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 3 Punkt(e)

Im Schaufenster (eigentlich eine in die Außenmauer das Ladens eingefügte rechteckige Leselupe) ist heute nur 1 Briefmarke zu sehen.

In einem Oval ein stolzer, blasser, etwas abweisender Mann. Gekräuselter Backenbart, der links und rechte bis zu einer kleinen Fliege herabhängt. Ölig gewelltes Haar.
Stahlstich, Farbe zwischen braun und violett.
In jeder Ecke eine schön gekringelte »2«.
Oben am Oval entlang: H.I.POSTAGE
Unten: ELUA KENETA. Der Name?

Daniel Danziger, Inhaber von »Old Stamps«, erläutert:
König David Kalakaua. 1836-91.
Kulturförderer: der Hula-Tanz.
Stevenson (Schatzinsel) war mit ihm befreundet.
(Mit halber Stimme:) befreundet auch mit des Königs Nichte - 13.
(Wieder lauter:) Elua Keneta bedeutet 2 Cents, ist hawaiisch.
Die Marke ist nicht viel wert. Nur eine kleine Geste. Sie wissen, the Elections.
Die Hawaiianer - meine Hochachtung.

passant schrieb am 2.9. 2015 um 09:57:11 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 4 Punkt(e)

Die Weinrebgasse - zwischen zwei Brandmauern und kaum 1 Meter breit - ist am Warburgpassagen-Ende aus Sicherheitsgründen mit einem Gitter abgesperrt. Diese Gasse führt in eine unvorhersehbare Freiheit, da das ohnehin unvorstellbar dicht gefaltete vieldimensionale Universum am andern Ende der Weinrebgasse eine Undichtigkeit aufweist.

Geht man davon aus, dass in ca. 1 Minute 1 Person die Weinrebgasse passiert (und in der Warburgpassage ein permanenter Zustrom gewährleitet ist), könnten im Verlauf von 12 Jahren über 6 Millionen Flüchtlinge aus dem Alt- in ein Neuland gelangen.

passant schrieb am 15.11. 2015 um 09:21:31 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 3 Punkt(e)

Unweit die »Swampy Meadows«, die Neutorburg vor hundert Jahren trockengelegt hat.
Wege aus feinem Sand, ockergelb mit Braun und etwas Rot. Bei einem Dauerregen wie heute versickert das Wasser rasch auf den Wiesen, langsam nur auf den Wegen.

Ob auf einem Endo- oder Exoplaneten oder auf einem der Monde, ob Wasser oder flüssiges Methan: die fast organischen Flüsse und feinen Schlieren, die Haupt- und Nebenbäche, die durch Anschwemmen eines Riffs entstanden sind und die sich nach Abtragen eines anderen Riffs wieder vereinen, sie sehen im ganzen Universum überall gleich aus.

passant schrieb am 20.8. 2017 um 19:21:14 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 2 Punkt(e)

Imbiss am Stehtisch im Minisupermarkt an der Ecke, mit Daniel Danziger, der den Kabbalisten getroffen haben will. Am Tag zuvor, im »Belvedere Market«. Er hätte im »Neopol« einen »Turkey Club« verzehrt.

Herr 伯爵曼 (sitzt heute an der Kasse) hat zugehört, und fragt: wann war das bitte?

Danziger: 4 Uhr vielleicht. Ich hatte eine Verabredung.

伯爵曼: Und wie sah er aus, dein Kabbalist?

Danziger: Was soll ich sagen? Wie immer. Hatte wie immer seinen Einkaufswagen mit.

伯爵曼: Ich meine ja nur. Er war nämlich hier. Hier im Laden. Hat - wie immer am sonnabend um 4 - alle alten Sandwiches eingepackt.


Derlei wird immer wieder berichtet ... der Kabbalist hat einen Doppelgänger ... oder ... er ist nur einer, kann kann aber an 2 Orten zugleich sein ... das ist für spitzfindige Passanten der Warburgpassage nämlich nicht dasselbe.

Merkwürdig, dass die Orte immer so weit voneinander entfernt sind. Man ist auf Zeugen angewiesen. Mir würde genügen, die angeblich zwei Kabbalisten hier, vor meinen Augen! nebeneinander stehen zu sehen.

passant schrieb am 5.8. 2015 um 11:15:02 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 3 Punkt(e)

Auf dem Dach des Neutorburger Rathauses, mit seinen unzähligen Türmchen und Giebeln, fliegen Drohnen aus und ein. Außer Polizeidrohnen auch die das Neutorburger Mikroklima protokollierenden Wetterdrohnen.
Der Neutorburg Micro Weather Report im Internet ist erschreckend nüchtern gestaltet, da auf Reklamefenster verzichtet wird, zugunsten einer detaillierten Legende. Deutlich wird die Warburgpassage als Wetterscheide sichtbar.

So flüchteten gestern nachmittag Passanten auf die trockene, sogar sonnenbeschienene Ostseite der Warburgpassage, während Wind Regen peitschte gegen die Fassaden der Bürogebäude gegenüber.



passant schrieb am 9.2. 2018 um 17:46:54 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 4 Punkt(e)

Am frühen Nachmittag war heute in der Warburgpassage dieselbe Freitagsstimmung wie in der Ulica Tulaeva in Nilova - dort bereits früher Abend.
In gewisser Hinsicht ist die Ulica Tulaeva die Fortsetzung der Warburgpassage.

Dort war es in diesen Minuten geringfügig nur kälter, es lag etwas mehr Schnee. Hier wie dort freundliches Winterwetter.

Hier wie dort eine Baustelle, hier wie dort wurde das schwankende Gestänge einer mobilen Betonpumpe erst hochgestreckt und geschüttelt, dann langsam zusammengeklappt und vorsichtig in die aufnehmende Halterung am Fahrzeugdach gelegt.
Nahezu synchron.
Gesteuert durch Fernbedienung, ein schwerer, stabiler Kasten, den ein Bauarbeiter umhängen hatte, in Neutorburg war das ein eingewanderter Mexikaner, in Nilova ein eingewanderter Mongole.

passant schrieb am 24.12. 2015 um 14:49:26 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 2 Punkt(e)

Bei Daniel Danziger, »Old Stamps« (Warburgpassage) heute:

SVERIGE 10 KR
Eine knieende junge Frau (bei ihr ein Vogel mit einem roten Schnabel, Schwan vielleicht) die etwas erschrocken mit dem rechten Arm eine Himmelserscheinung abwehrt. Es ist ein kleines nacktes Kind, ein Knabe, in einem Strahlen-Kranz und Glanz.

1912 ARIZONA 1962
U.S. POSTAGE 4c
Sternenhimmel, Vollmond, Wüste, baumartige Kakteen. Ganz vorn, nah ein Kakteenstamm mit Knospen und 4 Blüten: weiß, innen rot.


4c U.S. MAN IN SPACE
PROJECT MERCURY
Ein Stück Erde links, Sternenhimmel, leuchtender Atmosphären-Rand der Erde, Mercury-Kapsel (Unterseite im Sonnenlicht)


Mehr ist in Neutorburgs kleinstem Schaufenster nicht zu sehen.

passant schrieb am 29.9. 2017 um 09:08:09 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 1 Punkt(e)

Vorzeichen werden immer erst hinterher als Vorzeichen entschlüsselt. Ein Beispiel: das Sandwichangebot im Eckladen von von Herrn 伯爵曼 war gestern=Donnerstag, auch schon vorgestern=Mittwoch ganz minimal.
Ansonsten ist heute=Freitag ein Tag wie jeder andere. Freundliches Herbstwetter. Zur gewohnten Zeit strömen die Kinder des Sophien-Stifts zur Schule. Auf den Wegen der Swampy Meadows sind neue Kastanien eingetroffen. Büropersonal eilt zur Arbeit. Allerdings liegen vor dem Laden von Herrn 伯爵曼 verschnürte Zeitungs-Pakete.
Auffallend war: der sog. »Kabbalist der Warburgpassage« - sonst immer Richtung Bahnhof Torburg-Tor unterwegs - kam mir heute entgegen, schwankte fast - ist er krank, oder nur noch trauriger als sonst? - und hielt in jeder Hand einen Pappbecher Kaffee aus der »Torburgery«.

Natürlich wusste die verrückte Nadja es längst und hat es allen herausposaunt, nur mir nicht, weil ich immer die Straßenseite wechsle.

Herr 伯爵曼 (das ist verdolmetscht: Grafmann) hat geschlossen. Auf dem Papier, das er innen ans Schaufenster geheftet hat, steht die Nachricht. Nicht am heutigen Freitag, wie ich zuerst lesen wollte - sein Geschäft ist ab Freitag=heute geschlossen, für immer also.

>> Wir sagen leise 再见 <<

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