Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 200, davon 183 (91,50%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 79 positiv bewertete (39,50%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 22.7. 2015 um 13:04:45 Uhr schrieb
cato\PIA über Warburgpassage
Der neuste Text am 10.3. 2025 um 21:48:26 Uhr schrieb
Christine über Warburgpassage
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 90)

am 7.12. 2017 um 11:05:31 Uhr schrieb
passant über Warburgpassage

am 12.4. 2017 um 16:42:36 Uhr schrieb
passant über Warburgpassage

am 7.7. 2017 um 09:57:10 Uhr schrieb
passant über Warburgpassage

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Warburgpassage«

betroffene Bürgerin schrieb am 23.6. 2019 um 13:06:08 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 3 Punkt(e)

Sitzt in einem Sportcabrio und fährt langsam die Warburgpassage entlang, wendet an der Polizeisperre (Liberty-Park) und fährt langsam zurück.
Hat eine Basecap auf, eine von den ambitionierten mit goldenem Eichenlaub auf dem Schirm.

Jetzt - der Chauffeur hält an - einer, der vorne, steigt aus, mühsam, er ist alt, das Cabrio tief - und hat einen blauen Blazer an, es ist aber NICHT Mr. Merrick, der eine ganze Reihe Häuser der Warburgpassage hat aufkaufen lassen (auch das, in dem ich wohne).
Ist unrasiert, das war er schon immer: Albert Hirschl, der Kabbalist der Warburgpasssage.

Und es steigt der hintere aus, hat denselben Blazer an, mit dem Wappen der ehemaligen Reederei Merrick vorne dran.
Mr. Archie Merrick, Bruder des bekannten Reeders Bertram Merrick.

Also, anstatt uns beiszustehen, berät Hirschl nicht uns, sondern unseren erklärten Gegner, den Merrick.

Geht man auf die Internetseite der wohltätigen Organisation SfSIF (Solutions for Salvation International Foundation), der nun alle Häuser gehören, entdeckt man Hirschl - - - als »leading consultant« !!



passant schrieb am 9.2. 2018 um 17:46:54 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 4 Punkt(e)

Am frühen Nachmittag war heute in der Warburgpassage dieselbe Freitagsstimmung wie in der Ulica Tulaeva in Nilova - dort bereits früher Abend.
In gewisser Hinsicht ist die Ulica Tulaeva die Fortsetzung der Warburgpassage.

Dort war es in diesen Minuten geringfügig nur kälter, es lag etwas mehr Schnee. Hier wie dort freundliches Winterwetter.

Hier wie dort eine Baustelle, hier wie dort wurde das schwankende Gestänge einer mobilen Betonpumpe erst hochgestreckt und geschüttelt, dann langsam zusammengeklappt und vorsichtig in die aufnehmende Halterung am Fahrzeugdach gelegt.
Nahezu synchron.
Gesteuert durch Fernbedienung, ein schwerer, stabiler Kasten, den ein Bauarbeiter umhängen hatte, in Neutorburg war das ein eingewanderter Mexikaner, in Nilova ein eingewanderter Mongole.

passant schrieb am 23.6. 2016 um 08:32:01 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 4 Punkt(e)

Wie die innere Uhr in der Warburgpassage manchmal zu rasen beginnt. Als ich beim Abbiegen, links in die Warburgterrasse, vom Fahrrad fiel.
Während des Sturzes war Zeit genug, mich um eine sanfte und bequeme Landung auf dem Asphalt zu kümmern.
Zeit genug, um mir eine angemessene Ansage einfallen zu lassen.
Die Landung abwarten. Dann aufstehen. Der schon auf der Zunge liegenden Ansage etwas von ihrer Schärfe nehmen.
Warten, bis die junge Dame, die ihn mit ihrem Fahrrad angefahren hat (ich bin schon links, da ist sie noch (f)linker), auch sie eine Gefallene, wieder aufgestanden ist.

passant schrieb am 14.9. 2017 um 09:32:18 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 6 Punkt(e)

Auf dem Boden der Swampy Meadows: Trümmer überall. Hunderte von Einschlägen. Die meisten Insassen hat es hinausgeschleudert.

Wie muss dieser Rabe hungrig sein, wenn er sich über einen von ihnen hermacht - und ist mir dankbar, wenn er, weil ich näher komme, in Würde vom unbefriedigenden und mühevollen Verzehr Abstand nehmen darf.

Viele der Projektile oder Kapseln sind noch heil, manche entlang der Sollbruchstellen aufgesprungen.

Die Kapseln wurden von Castanea proxima ausgesandt. Projekt »Besiedelung Terra«.

Eines der Projektile mit 3 Insassen wurde in die nahe Warburgpassage abtransportiert, um dort genauer untersucht und studiert zu werden.
Weigerte sich heftig, bohrte sämtliche Stacheln ins Futter der Manteltasche.

passant schrieb am 17.7. 2016 um 17:40:40 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 3 Punkt(e)

Der Physikunterricht im Sophienstift berücksichtigt auch die örtlichen Gegebenheiten der Warburgpassage, d.h. das Parallelwelt - Phänomen. Dass vollkommen parallele Universen sich nicht mehrfach überschneiden, sondern nur einmal, müssen alle begreifen. Dass die Schnittfläche sich nicht im Unendlichen befindet, wie Laien sich gern ausdrücken, sondern dass diese zugleich überall und nirgendwo ist. Folglich gibt es etwas, das sich nicht nur schneller als Licht, sondern unendlich schnell bewegt - der Schnittpunkt zweier paralleler Geraden, im vorliegenden Fall die Schnittfläche zweier paralleler Räume. Wie auch immer, heute schien die Warburgpassage etwas zu schwanken, denn ich flanierte auf dem Offiziersdeck einer Galeere.
Durch Lüftungsluken waren ein Deck tiefer Soldaten zu sehen, die auf Kommando Waffen putzten. Von noch einem Deck tiefer drangen üble Gerüche nach oben, auch dumpfe Rufe und Schreie. Weiter vorn, an der Kreuzung Warburgpassage / Warburgterrasse, wankten erschöpfte Triathlon-Teilnehmer vorüber, angefeuert von Zuschauern und Ordnungsdienst. Am Himmel dröhnten Hubschrauber, denn Triathlon in Neutorburg ist immer auch Militärübung. Heute Triathleten, morgen Putschisten und Terroristen.

passant schrieb am 26.1. 2018 um 17:50:26 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 2 Punkt(e)

Cric erkenne ich immer an dem hellen Fleck am Rücken im Gefieder. Crac hat keine besonderen Merkmale, außer dass Crac immer im Gefolge von Cric angeflogen kommt.
An manchen Tagen sind beide sehr scheu, an anderen fast aufdringlich.
Sie erkennen mich vom Himmel herab als Passanten unten auf der Warburgpassage. Erkennen mich aber auch als Fahrradfahrer unter den Bäumen der Swampy Meadows.
Beide sind stillschweigend einverstanden, wenn ich links erst Cric, dann rechts Crac je einen halben Erdnusskern zuwerfe, weil dann diese krähenhaft hektische Rauferei entfällt.
Manchmal gelingt es mir, einen ganzen Erdnusskern zwischen beide zu werfen, der dann nach rechts und links in je eine Hälfte zerspringt.

Neuerdings kommt eine dritte Krähe angeflogen, worauf Cric auf das Fressen verzichtet und sich ganz der Vertreibung widmet, über den Boden der Swampy Meadows hüpfend zuerst, beide fliegen auf, die Vertreibung setzt in der Luft sich fort, bis hinüber zum Bahnhof Torburg-Tor.

passant schrieb am 22.11. 2015 um 09:46:55 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die November-Rosen von der Neutorburger Kohledeponie, gelb, würden vor einer schwarzen Wand am besten zur Geltung kommen.
Aus dem Keller das Fass mit Farbe, ein teeriges Schwarz. Eigentlich zum Streichen der korrodierten Rohre. Astralwasser wird aus dem nahen Reservoir in alle Häuser der Warburgpassage geleitet. Ein alter Besen, abgenutzt: Bürste oder grober Pinsel, und alte Zeitungen.

Auf der Wand das Schwarz, oben zuerst, ohne Eile, gründlich. Das Schwarz breitet sich aus, glänzend, rasch abtrocknend. Matt und Glanz ideal verteilt. Mattigkeit wäre nicht das rechte Wort. Die Spuren, die der Besen hinterlässt. Der frische Teer glänzt, glättet die Spuren, aber Spuren bleiben. Müssen bleiben. Das Schwärzen der Wand lässt mich alles andere vergessen.
Das Schwarz tropft auf die Zeitungen. Das Lesen der alten Zeitungen lässt mich alles andere vergessen.

passant schrieb am 2.2. 2018 um 22:21:35 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 4 Punkt(e)

Daniel Danziger hatte ich ganz aus den Augen verloren. Als Briefmarkenhändler beteiligt er sich an Auktionen auf der ganzen Welt. Jetzt traf ich ihn, als er gerade Müll in eine der Tonnen leerte, die in der Weinrebgasse aufgereiht stehen (und diese unpassierbar machen).
Jetzt bin ich für ihn »der Herr, der immer die Krähen füttert«. Er beobachtet mich also von seinem Kellerfenster aus, mit Ausblick auf das Pflaster der Warburgpassage.

Er bittet mich in sein Büro, und zeigt mir seine neuesten Erwerbungen.
Manchmal werden auf Auktionen, zu einem mäßigen Preis, Briefumschläge oder kleine Schachteln angeboten, die ein Sammelsurium von mehr oder eher weniger wertvollen Briefmarken enthalten. So neulich bei »Cherrystone« in New York.

Ich bemerke, dass er die Tür des Tresors offen stehen lässt, wenn er seinen Müll fortschafft.

Er zeigt mir, im besagten Sammelsurium entdeckt, eine Marke von »phantastischer Seltenheit«. Ein gut erhaltenes Stück, Hintergrund blassgrün, Vordergrund und Schrift dunkelgrün. Unten, links und rechts in Kreise eingefasst, schräg stehende Zahlen: der Wert »10«.
Gulden vermutlich, flüstert Danziger.
Auf den Kreisen stehen Palmen, die sich von den Seiten her ins Bild neigen.
Eine Insel im Meer, sie wird angesteuert von einem Postboot vermutlich (Dampfer, Rauchwolken).
Auf der Insel erhebt sich eine Festung, wie aus unterschiedlich großen Würfeln aufgetürmt.
Die Briefmarke ist nicht groß, alles ist sehr fein in Stahlstich dargestellt.
Am oberen Rand steht »Nucleides«.
Die Nukleiden, flüstert Danziger. Es sind neun. Man kennt die Namen aller Inseln, bis auf eine.

Unter »Nucleides«, und oberhalb der Festung, zwischen den Palmwedeln, in größerer Schrift »TAN«.
Danziger, immer noch andächtig leise: der Namen der Insel. Eine Sträflingsinsel. Die Festung ist ein Kerker.
Dann ist das Postboot wohl eher ein Gefängnisboot.
Am unteren Rand, zwischen den Wertangaben, ist groß »MORA« zu lesen. Die Hauptstadt der Nukleiden, die sich auf Lassen, der Hauptinsel befindet.

Ich frage nach dem Wert der Briefmarke. Danziger hebt nur kurz die Schultern.
Nicht einmal von der Hauptinsel ist eine Marke bekannt.
Dass es von jeder der neun Inseln eine Briefmarke gibt, weiß er aus dem Bericht eines deutschen Kapitäns: »Antillen, sowie Nukleiden« von 1910, der diese Tatsache nebenbei erwähnt. Diese Schrift hat er in der Bibliothek der Universität Neutorburg entdeckt.

passant schrieb am 9.6. 2019 um 10:46:16 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 1 Punkt(e)

Heute im Café Poltri (Warburgpassage7) diese Frau Grosom, die heftig auf jemanden einredet, der sich hinter einer »Neutorburg Post« verschanzt. Die Ausgabe von gestern, Samstag, und zwar der Sportteil.
Sport hat den Herrn hinter der Zeitung, den Briefmarkenhändler Daniel Danziger, noch nie interessiert.
- Du hast gesagt, nur Butz kann uns weiterhelfen! Jetzt ist er da, komm doch mit hoch zu mir! Sieh ihn dir an, rede mit ihm!

Danziger schweigt.

- OK, komm später. Hat eine anstrengende Reise hinter sich. Schläft. Ausschlafen muss er. Mein armer Butz!"

Mit »Butz« ist Joel gemeint - Frau Grosom hat ihn Joel getauft. Der wahre Name ist Albert. Albert Hirschl, der Kabbalist der Warburgpassage.

Später, die Grosom war fort, meint Danziger: für ihn gibt es keine anstrengenden Reisen. Er transmigriert. Für echte Kabbalisten das Allerleichteste.

Ich: dann hat ihn eben etwas anderes angestrengt. Überwinde dich! Wir gehen hoch zu Frau Grosom! Jetzt sofort!


(Weil unsere Häuser in der Warburgpassage von einer wohltätigen Organisatin aufgekauft wurden, ist Danziger der Ansicht, jetzt kann nur ein Kabbalist noch das Schlimmste verhindern helfen).

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imTraumSindSieAlleWiederDa
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