Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Warburgpassage«
passant schrieb am 25.4. 2016 um 17:19:12 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
In der Warburgpassage an einem Werktag parken, ist nahezu unmöglich. Dann war unglaublicherweise ein sogar sehr schöner Parkplatz im Rückspiegel zu erkennen. Umgehend rückwärts fahrend widerfuhr mir eine Transmigration.
Die Warburgpassage ist nicht nur eine Wetterscheide im Neutorburger Klimageschehen, sie ist auch Schnittpunkt mehrerer Paralleluniversen; dem Passanten sind mittlerweile mindestens zwei bekannt. Eine einsame kleine Straße und schon Mittag. Die Parkplatzsuche hatte am frühen Morgen stattgefunden; das war im Moment der Transmigration vergessen. Nicht vergessen wurde, das war die ganze Zeit sehr beunruhigend, dass der Leihwagen um 24:00 zurückgebracht sein musste. Wenden auf der immer enger werdenden Straße unmöglich. Ohne Angst, aber auch ohne Hoffnung weiterfahren. Auf einen unasphaltierten Feldweg geraten, eine Böschung hinunter, das Auto auf der feuchten Wiese zurücklassen, zu Fuß zurückfinden. Ich gelangte in den Außenbezirk einer Stadt, sah russische Aufschriften, fragte Passanten, wurde nicht verstanden und verstand nichts. Eines verstand ich doch: im Internet werde ich mein Auto wiederfinden. Später, ich hatte ein ödes Flussbett überquert, Chemie vermutlich, alte Industrie, längst stillgelegt, endlich die Terrasse einer Gastwirtschaft, Blick auf die ganz verfallene, graue, zugleich überwältigend schöne Stadt auf der anderen Flußseite, und endlich jemand, der Englisch versteht, man schreibt mir den Namen der Stadt mit Bleistift auf den Rand einer Zeitung: Nilova (Нилова).
betroffene Bürgerin schrieb am 23.6. 2019 um 13:06:08 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Sitzt in einem Sportcabrio und fährt langsam die Warburgpassage entlang, wendet an der Polizeisperre (Liberty-Park) und fährt langsam zurück.
Hat eine Basecap auf, eine von den ambitionierten mit goldenem Eichenlaub auf dem Schirm.
Jetzt - der Chauffeur hält an - einer, der vorne, steigt aus, mühsam, er ist alt, das Cabrio tief - und hat einen blauen Blazer an, es ist aber NICHT Mr. Merrick, der eine ganze Reihe Häuser der Warburgpassage hat aufkaufen lassen (auch das, in dem ich wohne).
Ist unrasiert, das war er schon immer: Albert Hirschl, der Kabbalist der Warburgpasssage.
Und es steigt der hintere aus, hat denselben Blazer an, mit dem Wappen der ehemaligen Reederei Merrick vorne dran.
Mr. Archie Merrick, Bruder des bekannten Reeders Bertram Merrick.
Also, anstatt uns beiszustehen, berät Hirschl nicht uns, sondern unseren erklärten Gegner, den Merrick.
Geht man auf die Internetseite der wohltätigen Organisation SfSIF (Solutions for Salvation International Foundation), der nun alle Häuser gehören, entdeckt man Hirschl - - - als »leading consultant« !!
passant schrieb am 8.6. 2019 um 14:56:12 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Manche sagen: seit der Minisupermarkt des Herrn 伯爵曼 verschwunden ist, geht es bergab mit der Warburgpassage.
Jedenfalls, seitdem eine wohltätige Gesellschaft, die SfSIF, alle seit Jahren leerstehenden Häuser aufgekauft hat. Auch die Häuser, die halb nur leerstehen.
Und wie die verbleibenden Mieter hinauskomplimentieren? Zwecks gründlicher Sanierung.
Einer der reichsten Bürger von Neutorburg: Archie Merrick. Er hat die gemeinnützige »Solutions for Salvation International Foundation« erfunden.
Jeder Neutorburg-Tourist lernt sie kennen: die »Merry Merrick« - ein altes Segelschiff, das für immer am Marillo Waterway festgemacht hat.
Beherbergt heute das renommierte Steak-Restaurant »Lighthouse«. Gehört dem bekannten Patriarchen Eugen Light.
Merrick, Light - Neutorburger High Society.
passant schrieb am 24.10. 2017 um 10:31:17 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Auch Daniel Danziger hatte die Musik gehört, denn, um zu lüften - es war eine Sendung alter Briefmarken aus Puerto Rico und Cuba eingetroffen, auch Rum, auch ein Kistchen Cubanos, von denen er und Albert alias Joel alias Butz Hirschl jeder eine zur Probe geraucht hatte, auch der Rum wurde angetestet - jedenfalls öffnete Danziger eine Fensterklappe seiner Kellerwohnung und sah draußen ein Mädchen vorüberschreiten, im Nachthemd, wie er sagte, es war wohl eher ein Kimono, und eine Flöte spielen, ganz eindeutig eine sogenannte Shakuhachi, wie Danziger dank seiner Encyclopædia Britannica herausgefunden hat.
Erklärung: wo nun das »Haus des Kabbalisten der Warburgpassage« (nämlich des Herrn Hirschl) abgerissen und gänzlich beseitigt ist, finden Bohrungen statt, und zwar 50 Fuß tief, aus dieser Tiefe der Sand wird fortgeschafft, haftet in den Reifen der Trucks, das Pflaster draußen ist von Sand bedeckt, Sand, der Millionen von Jahren in der Tiefe geruht hat, und dieser Sand gelangt endlich, in unserem Jahrtausend! über die Schuhsohlen der Passanten der Warburgpassage bis hinein in unsere Wohnungen.
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