Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 201, davon 184 (91,54%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 93 positiv bewertete (46,27%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 22.7. 2015 um 13:04:45 Uhr schrieb
cato\PIA über Warburgpassage
Der neuste Text am 10.9. 2025 um 10:12:02 Uhr schrieb
Schmidt über Warburgpassage
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 79)

am 1.12. 2015 um 17:08:27 Uhr schrieb
passant über Warburgpassage

am 12.4. 2017 um 16:42:36 Uhr schrieb
passant über Warburgpassage

am 7.8. 2017 um 09:05:35 Uhr schrieb
passant über Warburgpassage

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Warburgpassage«

passant schrieb am 25.4. 2016 um 17:19:12 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 4 Punkt(e)

In der Warburgpassage an einem Werktag parken, ist nahezu unmöglich. Dann war unglaublicherweise ein sogar sehr schöner Parkplatz im Rückspiegel zu erkennen. Umgehend rückwärts fahrend widerfuhr mir eine Transmigration.
Die Warburgpassage ist nicht nur eine Wetterscheide im Neutorburger Klimageschehen, sie ist auch Schnittpunkt mehrerer Paralleluniversen; dem Passanten sind mittlerweile mindestens zwei bekannt. Eine einsame kleine Straße und schon Mittag. Die Parkplatzsuche hatte am frühen Morgen stattgefunden; das war im Moment der Transmigration vergessen. Nicht vergessen wurde, das war die ganze Zeit sehr beunruhigend, dass der Leihwagen um 24:00 zurückgebracht sein musste. Wenden auf der immer enger werdenden Straße unmöglich. Ohne Angst, aber auch ohne Hoffnung weiterfahren. Auf einen unasphaltierten Feldweg geraten, eine Böschung hinunter, das Auto auf der feuchten Wiese zurücklassen, zu Fuß zurückfinden. Ich gelangte in den Außenbezirk einer Stadt, sah russische Aufschriften, fragte Passanten, wurde nicht verstanden und verstand nichts. Eines verstand ich doch: im Internet werde ich mein Auto wiederfinden. Später, ich hatte ein ödes Flussbett überquert, Chemie vermutlich, alte Industrie, längst stillgelegt, endlich die Terrasse einer Gastwirtschaft, Blick auf die ganz verfallene, graue, zugleich überwältigend schöne Stadt auf der anderen Flußseite, und endlich jemand, der Englisch versteht, man schreibt mir den Namen der Stadt mit Bleistift auf den Rand einer Zeitung: Nilova (Нилова).

passant schrieb am 14.9. 2017 um 09:32:18 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 8 Punkt(e)

Auf dem Boden der Swampy Meadows: Trümmer überall. Hunderte von Einschlägen. Die meisten Insassen hat es hinausgeschleudert.

Wie muss dieser Rabe hungrig sein, wenn er sich über einen von ihnen hermacht - und ist mir dankbar, wenn er, weil ich näher komme, in Würde vom unbefriedigenden und mühevollen Verzehr Abstand nehmen darf.

Viele der Projektile oder Kapseln sind noch heil, manche entlang der Sollbruchstellen aufgesprungen.

Die Kapseln wurden von Castanea proxima ausgesandt. Projekt »Besiedelung Terra«.

Eines der Projektile mit 3 Insassen wurde in die nahe Warburgpassage abtransportiert, um dort genauer untersucht und studiert zu werden.
Weigerte sich heftig, bohrte sämtliche Stacheln ins Futter der Manteltasche.

passant schrieb am 9.11. 2016 um 16:41:04 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 3 Punkt(e)

Im Schaufenster (eigentlich eine in die Außenmauer das Ladens eingefügte rechteckige Leselupe) ist heute nur 1 Briefmarke zu sehen.

In einem Oval ein stolzer, blasser, etwas abweisender Mann. Gekräuselter Backenbart, der links und rechte bis zu einer kleinen Fliege herabhängt. Ölig gewelltes Haar.
Stahlstich, Farbe zwischen braun und violett.
In jeder Ecke eine schön gekringelte »2«.
Oben am Oval entlang: H.I.POSTAGE
Unten: ELUA KENETA. Der Name?

Daniel Danziger, Inhaber von »Old Stamps«, erläutert:
König David Kalakaua. 1836-91.
Kulturförderer: der Hula-Tanz.
Stevenson (Schatzinsel) war mit ihm befreundet.
(Mit halber Stimme:) befreundet auch mit des Königs Nichte - 13.
(Wieder lauter:) Elua Keneta bedeutet 2 Cents, ist hawaiisch.
Die Marke ist nicht viel wert. Nur eine kleine Geste. Sie wissen, the Elections.
Die Hawaiianer - meine Hochachtung.

betroffene Bürgerin schrieb am 23.6. 2019 um 13:06:08 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 3 Punkt(e)

Sitzt in einem Sportcabrio und fährt langsam die Warburgpassage entlang, wendet an der Polizeisperre (Liberty-Park) und fährt langsam zurück.
Hat eine Basecap auf, eine von den ambitionierten mit goldenem Eichenlaub auf dem Schirm.

Jetzt - der Chauffeur hält an - einer, der vorne, steigt aus, mühsam, er ist alt, das Cabrio tief - und hat einen blauen Blazer an, es ist aber NICHT Mr. Merrick, der eine ganze Reihe Häuser der Warburgpassage hat aufkaufen lassen (auch das, in dem ich wohne).
Ist unrasiert, das war er schon immer: Albert Hirschl, der Kabbalist der Warburgpasssage.

Und es steigt der hintere aus, hat denselben Blazer an, mit dem Wappen der ehemaligen Reederei Merrick vorne dran.
Mr. Archie Merrick, Bruder des bekannten Reeders Bertram Merrick.

Also, anstatt uns beiszustehen, berät Hirschl nicht uns, sondern unseren erklärten Gegner, den Merrick.

Geht man auf die Internetseite der wohltätigen Organisation SfSIF (Solutions for Salvation International Foundation), der nun alle Häuser gehören, entdeckt man Hirschl - - - als »leading consultant« !!



passant schrieb am 31.8. 2016 um 15:21:17 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 3 Punkt(e)

Daniel Danziger, „Old Stamps“.
Danziger hat von seiner Großmutter Emilie ein (unverkäufliches) Briefmarkenalbum übernommen, aus dem Besitz von Warburg.
In Danzigers winzigem Laden hängt eine postkartengroße Fotografie von Warburg - und Danziger ist ihm ein wenig ähnlich: kurzgeschnittenes Haar, Schnauzer, melancholische schwarze Augen, schwarzer Anzug, weißes Hemd, ja fast eine Erscheinung in schwarz-weiß wie auf dem Foto.
Allerdings hält er nicht viel von Warburg: seine Briefmarken seien nach unverständlichen Kriterien sortiert, überall hätte er eine Zusammengehörigkeit bemerkt, wo es doch immer darauf ankomme, nicht Zusammengehöriges auseinanderzuhalten. Newton hat eine Zusammengehörigkeit von Mondumlauf und Apfelfall festgestellt, meinte Danziger, und Warburg eine Zusammengehörigkeit von Kleeblattklopfer und Tennisschläger, aber nur Newtons Feststellung war bedeutsam. Ein „nicht wahr?“ schickt Danziger fast jedem Satz hinterher und hier antwortete ich prompt: „allerdings!“
Überhaupt hätte Warburg billigste und teuerste Stücke wild durcheinander in sein Album geklebt. „Kleben lassen“ sage ich, denn Warburg war reich. Danziger: Warburg hätte sogar den heiligen Gral gekauft, neben einen billigen Eierbecher gestellt und somit bewiesen, dass der heilige Gral im Grunde gar nicht heilig ist. Heilig sei das einzig in diesen Gral passende allerköstlichste Ei, das er noch auftreiben werde – und wenn es ihn sein ganzes Vermögen gekostet hätte und das seiner Brüder dazu.

passant schrieb am 3.12. 2016 um 20:35:17 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 7 Punkt(e)

Gäbe es bereits das »Internet der Dinge«, wäre Hoffnung.
Der nachlässige Passant der Warburgpassage würde benachrichtigt, sowohl vom rechten Handschuh in seiner Manteltasche, als auch vom linken auf Gehweg der Warburgpassage.
»Ich bin verloren!« würde der linke Handschuh per SMS und Alarmton melden und die Geodaten anzeigen.
Mit »ich kümmere mich!« hat der rechte Handschuh zuvor schon den linken getröstet, »fasse dich in Geduld, Bruderherz!«

Seit Tagen liegt ein Lederhandschuh auf der obersten Treppenstufe vor einem Hauseingang, ohne Hoffnung.

passant schrieb am 26.1. 2018 um 17:50:26 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 3 Punkt(e)

Cric erkenne ich immer an dem hellen Fleck am Rücken im Gefieder. Crac hat keine besonderen Merkmale, außer dass Crac immer im Gefolge von Cric angeflogen kommt.
An manchen Tagen sind beide sehr scheu, an anderen fast aufdringlich.
Sie erkennen mich vom Himmel herab als Passanten unten auf der Warburgpassage. Erkennen mich aber auch als Fahrradfahrer unter den Bäumen der Swampy Meadows.
Beide sind stillschweigend einverstanden, wenn ich links erst Cric, dann rechts Crac je einen halben Erdnusskern zuwerfe, weil dann diese krähenhaft hektische Rauferei entfällt.
Manchmal gelingt es mir, einen ganzen Erdnusskern zwischen beide zu werfen, der dann nach rechts und links in je eine Hälfte zerspringt.

Neuerdings kommt eine dritte Krähe angeflogen, worauf Cric auf das Fressen verzichtet und sich ganz der Vertreibung widmet, über den Boden der Swampy Meadows hüpfend zuerst, beide fliegen auf, die Vertreibung setzt in der Luft sich fort, bis hinüber zum Bahnhof Torburg-Tor.

passant schrieb am 29.11. 2015 um 15:50:24 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 3 Punkt(e)

Vor 150 Jahren waren die Häuser der späteren Warburgpassage weithin sichtbar. Knapp ausserhalb der Stadtgrenze von Neutorburg.
Im Westen die Swampy Meadows, damals tatsächlich swampy. Nach Osten hatte man freien Blick auf das früher so genannte Astral-Bassin.

An Sommer-Sonntagen wurde auf dem Astral-Bassin gerudert. Vergnügen, kein Sport. Man nahm Picknick-Körbe sowie Grammophone mit: die mit den blütenartigen Schalltrichtern. Die Damen hatten seidene Schals dabei.
Die Neutorburger Polizei machte strenge Vorschriften, die Lautstärke der Grammophone betreffend, und alle Schalltrichter mussten gestopft werden.

passant schrieb am 8.6. 2019 um 14:56:12 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 2 Punkt(e)

Manche sagen: seit der Minisupermarkt des Herrn 伯爵曼 verschwunden ist, geht es bergab mit der Warburgpassage.

Jedenfalls, seitdem eine wohltätige Gesellschaft, die SfSIF, alle seit Jahren leerstehenden Häuser aufgekauft hat. Auch die Häuser, die halb nur leerstehen.
Und wie die verbleibenden Mieter hinauskomplimentieren? Zwecks gründlicher Sanierung.

Einer der reichsten Bürger von Neutorburg: Archie Merrick. Er hat die gemeinnützige »Solutions for Salvation International Foundation« erfunden.

Jeder Neutorburg-Tourist lernt sie kennen: die »Merry Merrick« - ein altes Segelschiff, das für immer am Marillo Waterway festgemacht hat.
Beherbergt heute das renommierte Steak-Restaurant »Lighthouse«. Gehört dem bekannten Patriarchen Eugen Light.

Merrick, Light - Neutorburger High Society.

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