Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 201, davon 184 (91,54%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 90 positiv bewertete (44,78%)
Durchschnittliche Textlänge 2459 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,269 Punkte, 82 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 22.7. 2015 um 13:04:45 Uhr schrieb
cato\PIA über Warburgpassage
Der neuste Text am 10.9. 2025 um 10:12:02 Uhr schrieb
Schmidt über Warburgpassage
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 82)

am 14.11. 2015 um 15:04:40 Uhr schrieb
passant über Warburgpassage

am 6.8. 2015 um 08:17:30 Uhr schrieb
passant über Warburgpassage

am 7.7. 2017 um 09:57:10 Uhr schrieb
passant über Warburgpassage

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Warburgpassage«

passant schrieb am 3.12. 2016 um 20:35:17 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 7 Punkt(e)

Gäbe es bereits das »Internet der Dinge«, wäre Hoffnung.
Der nachlässige Passant der Warburgpassage würde benachrichtigt, sowohl vom rechten Handschuh in seiner Manteltasche, als auch vom linken auf Gehweg der Warburgpassage.
»Ich bin verlorenwürde der linke Handschuh per SMS und Alarmton melden und die Geodaten anzeigen.
Mit »ich kümmere michhat der rechte Handschuh zuvor schon den linken getröstet, »fasse dich in Geduld, Bruderherz

Seit Tagen liegt ein Lederhandschuh auf der obersten Treppenstufe vor einem Hauseingang, ohne Hoffnung.

passant schrieb am 23.6. 2016 um 08:32:01 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 5 Punkt(e)

Wie die innere Uhr in der Warburgpassage manchmal zu rasen beginnt. Als ich beim Abbiegen, links in die Warburgterrasse, vom Fahrrad fiel.
Während des Sturzes war Zeit genug, mich um eine sanfte und bequeme Landung auf dem Asphalt zu kümmern.
Zeit genug, um mir eine angemessene Ansage einfallen zu lassen.
Die Landung abwarten. Dann aufstehen. Der schon auf der Zunge liegenden Ansage etwas von ihrer Schärfe nehmen.
Warten, bis die junge Dame, die ihn mit ihrem Fahrrad angefahren hat (ich bin schon links, da ist sie noch (f)linker), auch sie eine Gefallene, wieder aufgestanden ist.

passant schrieb am 31.8. 2016 um 15:21:17 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 3 Punkt(e)

Daniel Danziger, „Old Stamps“.
Danziger hat von seiner Großmutter Emilie ein (unverkäufliches) Briefmarkenalbum übernommen, aus dem Besitz von Warburg.
In Danzigers winzigem Laden hängt eine postkartengroße Fotografie von Warburg - und Danziger ist ihm ein wenig ähnlich: kurzgeschnittenes Haar, Schnauzer, melancholische schwarze Augen, schwarzer Anzug, weißes Hemd, ja fast eine Erscheinung in schwarz-weiß wie auf dem Foto.
Allerdings hält er nicht viel von Warburg: seine Briefmarken seien nach unverständlichen Kriterien sortiert, überall hätte er eine Zusammengehörigkeit bemerkt, wo es doch immer darauf ankomme, nicht Zusammengehöriges auseinanderzuhalten. Newton hat eine Zusammengehörigkeit von Mondumlauf und Apfelfall festgestellt, meinte Danziger, und Warburg eine Zusammengehörigkeit von Kleeblattklopfer und Tennisschläger, aber nur Newtons Feststellung war bedeutsam. Einnicht wahr?“ schickt Danziger fast jedem Satz hinterher und hier antwortete ich prompt: „allerdings!“
Überhaupt hätte Warburg billigste und teuerste Stücke wild durcheinander in sein Album geklebt. „Kleben lassensage ich, denn Warburg war reich. Danziger: Warburg hätte sogar den heiligen Gral gekauft, neben einen billigen Eierbecher gestellt und somit bewiesen, dass der heilige Gral im Grunde gar nicht heilig ist. Heilig sei das einzig in diesen Gral passende allerköstlichste Ei, das er noch auftreiben werdeund wenn es ihn sein ganzes Vermögen gekostet hätte und das seiner Brüder dazu.

passant schrieb am 14.9. 2017 um 09:32:18 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 7 Punkt(e)

Auf dem Boden der Swampy Meadows: Trümmer überall. Hunderte von Einschlägen. Die meisten Insassen hat es hinausgeschleudert.

Wie muss dieser Rabe hungrig sein, wenn er sich über einen von ihnen hermacht - und ist mir dankbar, wenn er, weil ich näher komme, in Würde vom unbefriedigenden und mühevollen Verzehr Abstand nehmen darf.

Viele der Projektile oder Kapseln sind noch heil, manche entlang der Sollbruchstellen aufgesprungen.

Die Kapseln wurden von Castanea proxima ausgesandt. Projekt »Besiedelung Terra«.

Eines der Projektile mit 3 Insassen wurde in die nahe Warburgpassage abtransportiert, um dort genauer untersucht und studiert zu werden.
Weigerte sich heftig, bohrte sämtliche Stacheln ins Futter der Manteltasche.

passant schrieb am 17.7. 2016 um 17:40:40 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 3 Punkt(e)

Der Physikunterricht im Sophienstift berücksichtigt auch die örtlichen Gegebenheiten der Warburgpassage, d.h. das Parallelwelt - Phänomen. Dass vollkommen parallele Universen sich nicht mehrfach überschneiden, sondern nur einmal, müssen alle begreifen. Dass die Schnittfläche sich nicht im Unendlichen befindet, wie Laien sich gern ausdrücken, sondern dass diese zugleich überall und nirgendwo ist. Folglich gibt es etwas, das sich nicht nur schneller als Licht, sondern unendlich schnell bewegt - der Schnittpunkt zweier paralleler Geraden, im vorliegenden Fall die Schnittfläche zweier paralleler Räume. Wie auch immer, heute schien die Warburgpassage etwas zu schwanken, denn ich flanierte auf dem Offiziersdeck einer Galeere.
Durch Lüftungsluken waren ein Deck tiefer Soldaten zu sehen, die auf Kommando Waffen putzten. Von noch einem Deck tiefer drangen üble Gerüche nach oben, auch dumpfe Rufe und Schreie. Weiter vorn, an der Kreuzung Warburgpassage / Warburgterrasse, wankten erschöpfte Triathlon-Teilnehmer vorüber, angefeuert von Zuschauern und Ordnungsdienst. Am Himmel dröhnten Hubschrauber, denn Triathlon in Neutorburg ist immer auch Militärübung. Heute Triathleten, morgen Putschisten und Terroristen.

passant schrieb am 27.3. 2016 um 09:52:38 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 2 Punkt(e)

Bei Wind, und wenn es den im Warburg-Quartier besonders verspielten d.h. intelligenten Krähen danach ist, versammeln sie sich zu dritt oder viert für eine Mutprobe. In die Himmel über der Warburgpassage ragen allenthalben Fahnenstangen, und den Krähen hat es die flatternde Fahne der Firma British American Tobacco angetan. Die einfachste Übung ist, sich einfach oben auf den Fahnenstangenknauf zu setzen und sich vom Fahnengewoge und Geknattere nicht abschrecken zu lassen. Sehr gewagt und eigentlich unmöglich ist es, sich auch nur für 1 Sekunde auf der Oberkante des bewegten Fahnentuchs festzuhalten. Wenigstens knapp an dieser Kante entlang fliegen, sie wenigstens streifen.
Die Krähe, die oben auf der Stange sitzt, hat jetzt lange genug beobachtet und nachgedacht und hüpft/fliegt auf das nahe der Stange am wenigsten bewegte Tuch, krallt sich fest und hangelt sich Schritt für Schritt an der Oberkante entlang abwärts. Es wird immer bewegter, der Halt zu unsicher; es war eine Meisterleistung.

passant schrieb am 19.9. 2017 um 09:07:31 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 2 Punkt(e)

Neutorburg ist als Bronzeplastik vor dem Neutorburger Rathaus wie ein Tisch aufgestellt - man kann zugreifen, die Türme und Dächer fühlen, von oben her begreifen, auch mit einem Finger die Straßen entlangfahren. Ein rechteckiger Ausschnitt von Neutorburg - nur die Innenstadt, ganz am Rand die Warburgpassage; Regenwasser würde durch die Warburgpassage nach außen abfließen.

Hier könnte die Ulica Tulaeva anschließen - es muss irgendwo eine Bronzeplastik existieren, welche die ferne Stadt Nilova darstellt, einen Ausschnitt jedenfalls, der das steilen Flussufer und diese schöne Brücke zeigt. Einst hatte ich mich in einem Leihwagen dorthin verfahren.

Der »Kabbalist der Warburgpassage« hält ungewollte Transmigrationen für fast unmöglich, jedenfalls mit einem Leihauto der Neutorburger Firma »Thrifty«, und eine unversehrte Rückkehr hält er für ganz und gar ausgeschlossen.

passant schrieb am 10.9. 2017 um 16:50:58 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 1 Punkt(e)

Jenseits der Ost-West-Traverse, die Neutorburg in zwei Hälften zerschneidet, ist das Quartier mit den alten Backstein-Lagerhäusern.

Bequeme Treppen führen sechs Böden hoch (Ware wird außen am Kran befördert), enge Treppen noch zwei Stockwerke höher, dann eine noch schmalere Eisentreppe, ganz oben eine Stahltür, die nie zugeschlossen wird, damit du, wenn es brennt, über die Dächer des Lagerhaus-Quartiers fliehen kannst.

Du erblickst ein Panorama der Stadt wie nirgendwo sonst, nicht einmal von der erhabenen und gepriesenen Besucherplattform der Neuen Philharmonie.

Die Giebel und Zinnen der Lagerhäuser. Die Türmchen und Aufbauten des Rathauses, das elegante Dach der Neuen Philharmonie, die Türme von St.Nicholas und St.John, der TV-Tower, das CNN-Hochhaus, und Richtung Warburg-Quartier - - - was dort so leuchtet, ist das Astralwasser-Bassin.

Besonders schön wäre an diesem Tag der Blick nach oben, zu den niedrig über Neutorburg hinweg ziehenden Wolken gewesen.

Leider war es so: ich stand vor der Stahltür, um das Schild »AUSGANG VERBOTEN« zu verdecken und zugleich die Tür mit einladender Geste zu öffnen: »nun geht hinaus und seht

Besucher aus Übersee. Kannten Neutorburg nicht. Sollten sehen, was kein Tourist je zu sehen bekommt.

»Immerhin war es ein Abenteurer« so hinterher Jessica.

Werde von Lagerhaus zu Lagerhaus gehen. Systematisch alle Notausgänge aufs Dach kontrollieren. № 8 war zu. Zugeschlossen. Ein unglücklicher Zufall.


passant schrieb am 24.10. 2017 um 10:31:17 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 1 Punkt(e)

Auch Daniel Danziger hatte die Musik gehört, denn, um zu lüften - es war eine Sendung alter Briefmarken aus Puerto Rico und Cuba eingetroffen, auch Rum, auch ein Kistchen Cubanos, von denen er und Albert alias Joel alias Butz Hirschl jeder eine zur Probe geraucht hatte, auch der Rum wurde angetestet - jedenfalls öffnete Danziger eine Fensterklappe seiner Kellerwohnung und sah draußen ein Mädchen vorüberschreiten, im Nachthemd, wie er sagte, es war wohl eher ein Kimono, und eine Flöte spielen, ganz eindeutig eine sogenannte Shakuhachi, wie Danziger dank seiner Encyclopædia Britannica herausgefunden hat.

Erklärung: wo nun das »Haus des Kabbalisten der Warburgpassage« (nämlich des Herrn Hirschl) abgerissen und gänzlich beseitigt ist, finden Bohrungen statt, und zwar 50 Fuß tief, aus dieser Tiefe der Sand wird fortgeschafft, haftet in den Reifen der Trucks, das Pflaster draußen ist von Sand bedeckt, Sand, der Millionen von Jahren in der Tiefe geruht hat, und dieser Sand gelangt endlich, in unserem Jahrtausend! über die Schuhsohlen der Passanten der Warburgpassage bis hinein in unsere Wohnungen.

Einige zufällige Stichwörter

Erdbeben
Erstellt am 14.3. 2001 um 01:28:24 Uhr von Nils, enthält 46 Texte

DOPPELT-HEINZ-trifft-SCHRÄGER-TRIEB
Erstellt am 17.4. 2014 um 19:55:18 Uhr von joo, enthält 1 Texte

erdbeereaprikosefeige
Erstellt am 27.5. 2024 um 16:30:19 Uhr von schmidt, enthält 7 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,0676 Sek.