Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 201, davon 184 (91,54%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 93 positiv bewertete (46,27%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 22.7. 2015 um 13:04:45 Uhr schrieb
cato\PIA über Warburgpassage
Der neuste Text am 10.9. 2025 um 10:12:02 Uhr schrieb
Schmidt über Warburgpassage
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 79)

am 31.7. 2015 um 08:48:24 Uhr schrieb
passant über Warburgpassage

am 23.8. 2017 um 09:39:19 Uhr schrieb
passant über Warburgpassage

am 23.7. 2015 um 08:34:58 Uhr schrieb
passant über Warburgpassage

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Warburgpassage«

passant schrieb am 23.6. 2016 um 08:32:01 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 5 Punkt(e)

Wie die innere Uhr in der Warburgpassage manchmal zu rasen beginnt. Als ich beim Abbiegen, links in die Warburgterrasse, vom Fahrrad fiel.
Während des Sturzes war Zeit genug, mich um eine sanfte und bequeme Landung auf dem Asphalt zu kümmern.
Zeit genug, um mir eine angemessene Ansage einfallen zu lassen.
Die Landung abwarten. Dann aufstehen. Der schon auf der Zunge liegenden Ansage etwas von ihrer Schärfe nehmen.
Warten, bis die junge Dame, die ihn mit ihrem Fahrrad angefahren hat (ich bin schon links, da ist sie noch (f)linker), auch sie eine Gefallene, wieder aufgestanden ist.

passant schrieb am 2.2. 2018 um 22:21:35 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 4 Punkt(e)

Daniel Danziger hatte ich ganz aus den Augen verloren. Als Briefmarkenhändler beteiligt er sich an Auktionen auf der ganzen Welt. Jetzt traf ich ihn, als er gerade Müll in eine der Tonnen leerte, die in der Weinrebgasse aufgereiht stehen (und diese unpassierbar machen).
Jetzt bin ich für ihn »der Herr, der immer die Krähen füttert«. Er beobachtet mich also von seinem Kellerfenster aus, mit Ausblick auf das Pflaster der Warburgpassage.

Er bittet mich in sein Büro, und zeigt mir seine neuesten Erwerbungen.
Manchmal werden auf Auktionen, zu einem mäßigen Preis, Briefumschläge oder kleine Schachteln angeboten, die ein Sammelsurium von mehr oder eher weniger wertvollen Briefmarken enthalten. So neulich bei »Cherrystone« in New York.

Ich bemerke, dass er die Tür des Tresors offen stehen lässt, wenn er seinen Müll fortschafft.

Er zeigt mir, im besagten Sammelsurium entdeckt, eine Marke von »phantastischer Seltenheit«. Ein gut erhaltenes Stück, Hintergrund blassgrün, Vordergrund und Schrift dunkelgrün. Unten, links und rechts in Kreise eingefasst, schräg stehende Zahlen: der Wert »10«.
Gulden vermutlich, flüstert Danziger.
Auf den Kreisen stehen Palmen, die sich von den Seiten her ins Bild neigen.
Eine Insel im Meer, sie wird angesteuert von einem Postboot vermutlich (Dampfer, Rauchwolken).
Auf der Insel erhebt sich eine Festung, wie aus unterschiedlich großen Würfeln aufgetürmt.
Die Briefmarke ist nicht groß, alles ist sehr fein in Stahlstich dargestellt.
Am oberen Rand steht »Nucleides«.
Die Nukleiden, flüstert Danziger. Es sind neun. Man kennt die Namen aller Inseln, bis auf eine.

Unter »Nucleides«, und oberhalb der Festung, zwischen den Palmwedeln, in größerer Schrift »TAN«.
Danziger, immer noch andächtig leise: der Namen der Insel. Eine Sträflingsinsel. Die Festung ist ein Kerker.
Dann ist das Postboot wohl eher ein Gefängnisboot.
Am unteren Rand, zwischen den Wertangaben, ist groß »MORA« zu lesen. Die Hauptstadt der Nukleiden, die sich auf Lassen, der Hauptinsel befindet.

Ich frage nach dem Wert der Briefmarke. Danziger hebt nur kurz die Schultern.
Nicht einmal von der Hauptinsel ist eine Marke bekannt.
Dass es von jeder der neun Inseln eine Briefmarke gibt, weiß er aus dem Bericht eines deutschen Kapitäns: »Antillen, sowie Nukleiden« von 1910, der diese Tatsache nebenbei erwähnt. Diese Schrift hat er in der Bibliothek der Universität Neutorburg entdeckt.

passant schrieb am 2.9. 2015 um 09:57:11 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 4 Punkt(e)

Die Weinrebgasse - zwischen zwei Brandmauern und kaum 1 Meter breit - ist am Warburgpassagen-Ende aus Sicherheitsgründen mit einem Gitter abgesperrt. Diese Gasse führt in eine unvorhersehbare Freiheit, da das ohnehin unvorstellbar dicht gefaltete vieldimensionale Universum am andern Ende der Weinrebgasse eine Undichtigkeit aufweist.

Geht man davon aus, dass in ca. 1 Minute 1 Person die Weinrebgasse passiert (und in der Warburgpassage ein permanenter Zustrom gewährleitet ist), könnten im Verlauf von 12 Jahren über 6 Millionen Flüchtlinge aus dem Alt- in ein Neuland gelangen.

passant schrieb am 3.12. 2016 um 20:35:17 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 7 Punkt(e)

Gäbe es bereits das »Internet der Dinge«, wäre Hoffnung.
Der nachlässige Passant der Warburgpassage würde benachrichtigt, sowohl vom rechten Handschuh in seiner Manteltasche, als auch vom linken auf Gehweg der Warburgpassage.
»Ich bin verloren!« würde der linke Handschuh per SMS und Alarmton melden und die Geodaten anzeigen.
Mit »ich kümmere mich!« hat der rechte Handschuh zuvor schon den linken getröstet, »fasse dich in Geduld, Bruderherz!«

Seit Tagen liegt ein Lederhandschuh auf der obersten Treppenstufe vor einem Hauseingang, ohne Hoffnung.

passant schrieb am 14.9. 2017 um 09:32:18 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 8 Punkt(e)

Auf dem Boden der Swampy Meadows: Trümmer überall. Hunderte von Einschlägen. Die meisten Insassen hat es hinausgeschleudert.

Wie muss dieser Rabe hungrig sein, wenn er sich über einen von ihnen hermacht - und ist mir dankbar, wenn er, weil ich näher komme, in Würde vom unbefriedigenden und mühevollen Verzehr Abstand nehmen darf.

Viele der Projektile oder Kapseln sind noch heil, manche entlang der Sollbruchstellen aufgesprungen.

Die Kapseln wurden von Castanea proxima ausgesandt. Projekt »Besiedelung Terra«.

Eines der Projektile mit 3 Insassen wurde in die nahe Warburgpassage abtransportiert, um dort genauer untersucht und studiert zu werden.
Weigerte sich heftig, bohrte sämtliche Stacheln ins Futter der Manteltasche.

betroffene Bürgerin schrieb am 23.6. 2019 um 13:06:08 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 3 Punkt(e)

Sitzt in einem Sportcabrio und fährt langsam die Warburgpassage entlang, wendet an der Polizeisperre (Liberty-Park) und fährt langsam zurück.
Hat eine Basecap auf, eine von den ambitionierten mit goldenem Eichenlaub auf dem Schirm.

Jetzt - der Chauffeur hält an - einer, der vorne, steigt aus, mühsam, er ist alt, das Cabrio tief - und hat einen blauen Blazer an, es ist aber NICHT Mr. Merrick, der eine ganze Reihe Häuser der Warburgpassage hat aufkaufen lassen (auch das, in dem ich wohne).
Ist unrasiert, das war er schon immer: Albert Hirschl, der Kabbalist der Warburgpasssage.

Und es steigt der hintere aus, hat denselben Blazer an, mit dem Wappen der ehemaligen Reederei Merrick vorne dran.
Mr. Archie Merrick, Bruder des bekannten Reeders Bertram Merrick.

Also, anstatt uns beiszustehen, berät Hirschl nicht uns, sondern unseren erklärten Gegner, den Merrick.

Geht man auf die Internetseite der wohltätigen Organisation SfSIF (Solutions for Salvation International Foundation), der nun alle Häuser gehören, entdeckt man Hirschl - - - als »leading consultant« !!



passant schrieb am 8.6. 2019 um 14:56:12 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 2 Punkt(e)

Manche sagen: seit der Minisupermarkt des Herrn 伯爵曼 verschwunden ist, geht es bergab mit der Warburgpassage.

Jedenfalls, seitdem eine wohltätige Gesellschaft, die SfSIF, alle seit Jahren leerstehenden Häuser aufgekauft hat. Auch die Häuser, die halb nur leerstehen.
Und wie die verbleibenden Mieter hinauskomplimentieren? Zwecks gründlicher Sanierung.

Einer der reichsten Bürger von Neutorburg: Archie Merrick. Er hat die gemeinnützige »Solutions for Salvation International Foundation« erfunden.

Jeder Neutorburg-Tourist lernt sie kennen: die »Merry Merrick« - ein altes Segelschiff, das für immer am Marillo Waterway festgemacht hat.
Beherbergt heute das renommierte Steak-Restaurant »Lighthouse«. Gehört dem bekannten Patriarchen Eugen Light.

Merrick, Light - Neutorburger High Society.

passant schrieb am 23.8. 2017 um 09:12:04 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 2 Punkt(e)

Übler Geruch auf der linken Seite der Warburgpassage, der westlichen also, bzw. der Seite mit den ungeraden Hausnummern.
Der Schuttberg des Hauses № 35-37 (sog. »Kabbalistenhaus«) wird abgetragen und von schweren rubbish trucks, die rückwärts in die Warburgpassage einfahren, abtransportiert.
Der Schutt - das sind alte Backsteine, alte Balken, mit einem Feuerwehrschlauch besprüht: daher der Geruch nach feuchtem Keller.

Oben auf dem Berg ein paar von diesen schweren Zentralheizungen, die beim Abriss des Hauses noch an den Zu- und Ableitungsrohren herabhingen. Solide Klempnerarbeit aus dem vorigen Jahrhundert: hingen und hingen und fielen einfach nicht herab. Mussten von der Greifklaue des Abrissbaggers abgerissen werden.

Auf der Ostseite der Warburgpassage scheint die Sonne, die Himmel sind klar, die Luft ist rein.

passant schrieb am 19.9. 2017 um 09:07:31 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 2 Punkt(e)

Neutorburg ist als Bronzeplastik vor dem Neutorburger Rathaus wie ein Tisch aufgestellt - man kann zugreifen, die Türme und Dächer fühlen, von oben her begreifen, auch mit einem Finger die Straßen entlangfahren. Ein rechteckiger Ausschnitt von Neutorburg - nur die Innenstadt, ganz am Rand die Warburgpassage; Regenwasser würde durch die Warburgpassage nach außen abfließen.

Hier könnte die Ulica Tulaeva anschließen - es muss irgendwo eine Bronzeplastik existieren, welche die ferne Stadt Nilova darstellt, einen Ausschnitt jedenfalls, der das steilen Flussufer und diese schöne Brücke zeigt. Einst hatte ich mich in einem Leihwagen dorthin verfahren.

Der »Kabbalist der Warburgpassage« hält ungewollte Transmigrationen für fast unmöglich, jedenfalls mit einem Leihauto der Neutorburger Firma »Thrifty«, und eine unversehrte Rückkehr hält er für ganz und gar ausgeschlossen.

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