Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 201, davon 184 (91,54%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 90 positiv bewertete (44,78%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 22.7. 2015 um 13:04:45 Uhr schrieb
cato\PIA über Warburgpassage
Der neuste Text am 10.9. 2025 um 10:12:02 Uhr schrieb
Schmidt über Warburgpassage
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 82)

am 26.7. 2015 um 13:38:01 Uhr schrieb
passant über Warburgpassage

am 29.11. 2016 um 14:33:07 Uhr schrieb
passant über Warburgpassage

am 11.3. 2019 um 17:22:40 Uhr schrieb
ich sagte voilà! und über Warburgpassage

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Warburgpassage«

passant schrieb am 14.9. 2017 um 09:32:18 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 7 Punkt(e)

Auf dem Boden der Swampy Meadows: Trümmer überall. Hunderte von Einschlägen. Die meisten Insassen hat es hinausgeschleudert.

Wie muss dieser Rabe hungrig sein, wenn er sich über einen von ihnen hermacht - und ist mir dankbar, wenn er, weil ich näher komme, in Würde vom unbefriedigenden und mühevollen Verzehr Abstand nehmen darf.

Viele der Projektile oder Kapseln sind noch heil, manche entlang der Sollbruchstellen aufgesprungen.

Die Kapseln wurden von Castanea proxima ausgesandt. Projekt »Besiedelung Terra«.

Eines der Projektile mit 3 Insassen wurde in die nahe Warburgpassage abtransportiert, um dort genauer untersucht und studiert zu werden.
Weigerte sich heftig, bohrte sämtliche Stacheln ins Futter der Manteltasche.

passant schrieb am 31.8. 2016 um 15:21:17 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 3 Punkt(e)

Daniel Danziger, „Old Stamps“.
Danziger hat von seiner Großmutter Emilie ein (unverkäufliches) Briefmarkenalbum übernommen, aus dem Besitz von Warburg.
In Danzigers winzigem Laden hängt eine postkartengroße Fotografie von Warburg - und Danziger ist ihm ein wenig ähnlich: kurzgeschnittenes Haar, Schnauzer, melancholische schwarze Augen, schwarzer Anzug, weißes Hemd, ja fast eine Erscheinung in schwarz-weiß wie auf dem Foto.
Allerdings hält er nicht viel von Warburg: seine Briefmarken seien nach unverständlichen Kriterien sortiert, überall hätte er eine Zusammengehörigkeit bemerkt, wo es doch immer darauf ankomme, nicht Zusammengehöriges auseinanderzuhalten. Newton hat eine Zusammengehörigkeit von Mondumlauf und Apfelfall festgestellt, meinte Danziger, und Warburg eine Zusammengehörigkeit von Kleeblattklopfer und Tennisschläger, aber nur Newtons Feststellung war bedeutsam. Ein „nicht wahr?“ schickt Danziger fast jedem Satz hinterher und hier antwortete ich prompt: „allerdings!“
Überhaupt hätte Warburg billigste und teuerste Stücke wild durcheinander in sein Album geklebt. „Kleben lassen“ sage ich, denn Warburg war reich. Danziger: Warburg hätte sogar den heiligen Gral gekauft, neben einen billigen Eierbecher gestellt und somit bewiesen, dass der heilige Gral im Grunde gar nicht heilig ist. Heilig sei das einzig in diesen Gral passende allerköstlichste Ei, das er noch auftreiben werde – und wenn es ihn sein ganzes Vermögen gekostet hätte und das seiner Brüder dazu.

passant schrieb am 3.12. 2016 um 20:35:17 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 7 Punkt(e)

Gäbe es bereits das »Internet der Dinge«, wäre Hoffnung.
Der nachlässige Passant der Warburgpassage würde benachrichtigt, sowohl vom rechten Handschuh in seiner Manteltasche, als auch vom linken auf Gehweg der Warburgpassage.
»Ich bin verloren!« würde der linke Handschuh per SMS und Alarmton melden und die Geodaten anzeigen.
Mit »ich kümmere mich!« hat der rechte Handschuh zuvor schon den linken getröstet, »fasse dich in Geduld, Bruderherz!«

Seit Tagen liegt ein Lederhandschuh auf der obersten Treppenstufe vor einem Hauseingang, ohne Hoffnung.

passant schrieb am 29.11. 2015 um 15:50:24 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 3 Punkt(e)

Vor 150 Jahren waren die Häuser der späteren Warburgpassage weithin sichtbar. Knapp ausserhalb der Stadtgrenze von Neutorburg.
Im Westen die Swampy Meadows, damals tatsächlich swampy. Nach Osten hatte man freien Blick auf das früher so genannte Astral-Bassin.

An Sommer-Sonntagen wurde auf dem Astral-Bassin gerudert. Vergnügen, kein Sport. Man nahm Picknick-Körbe sowie Grammophone mit: die mit den blütenartigen Schalltrichtern. Die Damen hatten seidene Schals dabei.
Die Neutorburger Polizei machte strenge Vorschriften, die Lautstärke der Grammophone betreffend, und alle Schalltrichter mussten gestopft werden.

passant schrieb am 5.8. 2015 um 11:15:02 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 3 Punkt(e)

Auf dem Dach des Neutorburger Rathauses, mit seinen unzähligen Türmchen und Giebeln, fliegen Drohnen aus und ein. Außer Polizeidrohnen auch die das Neutorburger Mikroklima protokollierenden Wetterdrohnen.
Der Neutorburg Micro Weather Report im Internet ist erschreckend nüchtern gestaltet, da auf Reklamefenster verzichtet wird, zugunsten einer detaillierten Legende. Deutlich wird die Warburgpassage als Wetterscheide sichtbar.

So flüchteten gestern nachmittag Passanten auf die trockene, sogar sonnenbeschienene Ostseite der Warburgpassage, während Wind Regen peitschte gegen die Fassaden der Bürogebäude gegenüber.



passant schrieb am 22.11. 2015 um 09:46:55 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die November-Rosen von der Neutorburger Kohledeponie, gelb, würden vor einer schwarzen Wand am besten zur Geltung kommen.
Aus dem Keller das Fass mit Farbe, ein teeriges Schwarz. Eigentlich zum Streichen der korrodierten Rohre. Astralwasser wird aus dem nahen Reservoir in alle Häuser der Warburgpassage geleitet. Ein alter Besen, abgenutzt: Bürste oder grober Pinsel, und alte Zeitungen.

Auf der Wand das Schwarz, oben zuerst, ohne Eile, gründlich. Das Schwarz breitet sich aus, glänzend, rasch abtrocknend. Matt und Glanz ideal verteilt. Mattigkeit wäre nicht das rechte Wort. Die Spuren, die der Besen hinterlässt. Der frische Teer glänzt, glättet die Spuren, aber Spuren bleiben. Müssen bleiben. Das Schwärzen der Wand lässt mich alles andere vergessen.
Das Schwarz tropft auf die Zeitungen. Das Lesen der alten Zeitungen lässt mich alles andere vergessen.

passant schrieb am 9.11. 2016 um 16:41:04 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 3 Punkt(e)

Im Schaufenster (eigentlich eine in die Außenmauer das Ladens eingefügte rechteckige Leselupe) ist heute nur 1 Briefmarke zu sehen.

In einem Oval ein stolzer, blasser, etwas abweisender Mann. Gekräuselter Backenbart, der links und rechte bis zu einer kleinen Fliege herabhängt. Ölig gewelltes Haar.
Stahlstich, Farbe zwischen braun und violett.
In jeder Ecke eine schön gekringelte »2«.
Oben am Oval entlang: H.I.POSTAGE
Unten: ELUA KENETA. Der Name?

Daniel Danziger, Inhaber von »Old Stamps«, erläutert:
König David Kalakaua. 1836-91.
Kulturförderer: der Hula-Tanz.
Stevenson (Schatzinsel) war mit ihm befreundet.
(Mit halber Stimme:) befreundet auch mit des Königs Nichte - 13.
(Wieder lauter:) Elua Keneta bedeutet 2 Cents, ist hawaiisch.
Die Marke ist nicht viel wert. Nur eine kleine Geste. Sie wissen, the Elections.
Die Hawaiianer - meine Hochachtung.

passant schrieb am 23.6. 2016 um 08:32:01 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 5 Punkt(e)

Wie die innere Uhr in der Warburgpassage manchmal zu rasen beginnt. Als ich beim Abbiegen, links in die Warburgterrasse, vom Fahrrad fiel.
Während des Sturzes war Zeit genug, mich um eine sanfte und bequeme Landung auf dem Asphalt zu kümmern.
Zeit genug, um mir eine angemessene Ansage einfallen zu lassen.
Die Landung abwarten. Dann aufstehen. Der schon auf der Zunge liegenden Ansage etwas von ihrer Schärfe nehmen.
Warten, bis die junge Dame, die ihn mit ihrem Fahrrad angefahren hat (ich bin schon links, da ist sie noch (f)linker), auch sie eine Gefallene, wieder aufgestanden ist.

passant schrieb am 20.8. 2017 um 19:21:14 Uhr zu

Warburgpassage

Bewertung: 2 Punkt(e)

Imbiss am Stehtisch im Minisupermarkt an der Ecke, mit Daniel Danziger, der den Kabbalisten getroffen haben will. Am Tag zuvor, im »Belvedere Market«. Er hätte im »Neopol« einen »Turkey Club« verzehrt.

Herr 伯爵曼 (sitzt heute an der Kasse) hat zugehört, und fragt: wann war das bitte?

Danziger: 4 Uhr vielleicht. Ich hatte eine Verabredung.

伯爵曼: Und wie sah er aus, dein Kabbalist?

Danziger: Was soll ich sagen? Wie immer. Hatte wie immer seinen Einkaufswagen mit.

伯爵曼: Ich meine ja nur. Er war nämlich hier. Hier im Laden. Hat - wie immer am sonnabend um 4 - alle alten Sandwiches eingepackt.


Derlei wird immer wieder berichtet ... der Kabbalist hat einen Doppelgänger ... oder ... er ist nur einer, kann kann aber an 2 Orten zugleich sein ... das ist für spitzfindige Passanten der Warburgpassage nämlich nicht dasselbe.

Merkwürdig, dass die Orte immer so weit voneinander entfernt sind. Man ist auf Zeugen angewiesen. Mir würde genügen, die angeblich zwei Kabbalisten hier, vor meinen Augen! nebeneinander stehen zu sehen.

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