Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 152, davon 141 (92,76%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 43 positiv bewertete (28,29%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 5.2. 1999 um 22:11:33 Uhr schrieb
Dragan über tier
Der neuste Text am 15.12. 2024 um 16:34:11 Uhr schrieb
Christine über tier
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 15)

am 23.11. 2020 um 22:25:03 Uhr schrieb
Christine über tier

am 13.2. 2019 um 10:03:32 Uhr schrieb
Christine über tier

am 30.10. 2020 um 20:22:47 Uhr schrieb
Mona de Mona über tier

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Tier«

BSZ e.V. schrieb am 14.8. 2000 um 16:20:01 Uhr zu

tier

Bewertung: 5 Punkt(e)

....tierische Urteile von a-z
Bienen
Hausbesitzer können einem Nachbarn, der drei Bienenvölker hält, sein Hobby nicht mit der Begründung untersagen lassen, der von den Bienen ausgeschiedene Kot verschmutze ihre Terasse. Nach einer Entscheidung Kölner Richter handelt es sich bei Ausscheidungen von Bienen um eine unwesentliche Beeinträchtigung.
(LG Köln, 13 S 390/99)

Brauereigaul
Ein Bierkutscher, der diensteifrig dem Gebräu der eigenen Brauerei zugesprochen hat, verstößt gegen § 316 StGB, wenn er in fahruntüchtigem Zustand das Pferdegespann führt. Die Fahrerlaubnis kann ihm allerdings nicht entzogen weden.

EinFühreni.S. des § 316 StGB ist gegeben, wenn der Bierkutscher durch Zurufe (z.B. „HühoderHot“) auf die Gäule einwirkt. Dies gilt jedoch nicht für Zurufe des Beikutschers.

Ein Pferdefuhrwerk ist, obwohl durch PS in Bewegung gesetzt, kein Fahrzeug i.S. der StVO.

Auch wenn ein Brauereigaul am Straßenverkehr teilnimmt und nicht zu Hause wohnt, gehört er zu den Haustieren i. S. des § 833 S. 2 BGB.

Ein Ausschluß der Tierhalterhaftung gem. § 833 S. 2 BGB kommt nicht in Betracht, wenn das Pferdegespann einer Brauerei zur Reklame ständig mit leern Bierfässern durch die Stadt fährt (zumal dies dem Umsatz nicht gerade förderlich ist).

Beschädigt ein Brauereigaul durch Huftritt einen geparkten PKW, so hat sich damit die typische Tiergefahr i.S. des § 833 BGB verwirklicht. Der Beweggrund des Tieres ist rechtlich ebenso unbeachtlich wie der Umstand, dass auch Menschen sich gelegentlich so zu verhalten pflegen.
(AG Köln, 226 C 356/84 vom 12.10.84) gefunden: NJW 1986, 1266 , VersR 1986, 559

Frösche
Stören Frösche die Nachtruhe, so müssen sie weg. Wird ein Nachbar durch die lärmenden Frösche im Gartenteich seines Nachbarn um seine Nachtruhe gebracht ( hier wurde eine Lutstärke von 45 Dezibel im Schlafzimmer gemessen ), so muss der Froschliebhaber die Tiere entfernen, obwohl sie unter Naturschutz stehen.
(Bundesverwaltungsgericht, 6 B 133/98)

Hunde
Gegen gelegentliches Hundegebell können Nachbarn nichts unternehmen. Hundebesitzer müssen aber Dauergebell unterbinden. Ferner müssen Sie dafür sorgen, dass mittags und nachts (22-7 UHR), außerdem an Sonn- und Feiertagen niemand durch Hundegebell über
Gebühr gestört wird.

Katzen
Katzen sind nur schwer an das eigene Haus oder den eigenen Garten zu binden. Grundsätzlich muß aber ein Nachbar den ungebetenen Besuch der Nachbarkatze nicht dulden; er darf sie vertreiben. Die Katzenhaltung verbieten darf er nichtjedenfalls wenn es bei eins bis zwei Samtpfotentieren bleibt.

Papageien
Papageiengeschrei muss eingedämmt werden. Hält ein Eigenheimbesitzer in Freivolieren in seinem Garten mehr als 50 Papageien und Sittiche, so kann sein Nachbar wegen der Lärmbelästigung durch die Tiere verlangen, dass der Vogelliebhaber entweder lärmdämmende Maßnahmen ergreift oder aber seine Vögel ausquartiert.
(OLG Karlsruhe, 6 U 57/98)

Schaben
Wenn ein in der Altstadt liegender Altbau von Schaben befallen ist, so ist dies kein zum Schadensersatz berechtigender Mangel, sofern die Schaben nur gelegentlich und abhängig vom Hygieneverhalten der Hausbewohner auftauchen.
(OLG Stuttgart 1997-01-10/2 U 163/96)

Schwäne
Eine Spaziergängerin wurde an einem Teich ihrer Gemeinde völlig überraschend von einem Schwan attackiert. Ihre Schäden verlangte sie von der Gemeinde ersetzt. Zu Recht, befand das Landgericht Landstuhl. Die Gemeinde habe gewußt, dass die Schwäne zur Brutzeit besonders aggresiv seien. Deshalb hätten Warnschilder aufgestellt werden müssen. Die ahnungslose Spaziergängerin treffe jedenfalls keine Schuld an dem Vorfall. Die Frau erhielt 1200 DM Schmerzensgeld für ihre Prellungen und 150 DM Schadensersatz für die zerrissene Bluse.
(LG Landstuhl, 1998-10-26/ 2C 71798)

Vögel
Vögel dürfen gehalten werden, egal was im Mietvertrag steht. „Viele Vögeldürfen allerdings die Nachbarn nicht unzumutbar belästigen.




Schicken Sie uns gerne weiter tierische Urteile. Wir setzen diese Reihe unbegrenzt fort.
BSZ-ev@web.de

Dragan schrieb am 5.2. 1999 um 22:11:33 Uhr zu

tier

Bewertung: 4 Punkt(e)

Tiere sind super Spielkameraden für Kinder. Da lernen sie nämlich ganz einfach, wie es läuft im Leben. Erst mit dem Kuschelschwein spielen und nachher das richtige Schwein essen. Gibt es von Steiff und Alete, aber noch nicht im Doppelpack.

Jean-Luc schrieb am 26.6. 2000 um 22:24:16 Uhr zu

tier

Bewertung: 6 Punkt(e)

Wo hört das Tier auf? Wo beginnt der Mensch? Was erlaubt dem Menschen, mit Tieren zu tun, was ihm mit Menschen zu tun verboten ist? Und wer verbietet, dasselbe mit Menschen zu tun?

Grinsekeks schrieb am 23.12. 1999 um 10:54:57 Uhr zu

tier

Bewertung: 3 Punkt(e)

Die meisten von denen sind klein und widerlich mit vielen Beinen und Fühlern. Aber es gibt auch süße und knuddelige, wie zum Beispiel meine Katze.
Aber so ein kleines Insekt ist trotzdem nicht weniger wert als ein anderes Tier.

Psychosaurus schrieb am 1.3. 2023 um 10:33:39 Uhr zu

tier

Bewertung: 2 Punkt(e)

Das klassische Tier hat vier Beine, es machtmiau“, oder es bellt. Der Begriff des Tieres ist ein Setzkastenwort für viele Wesen, die kaum etwas gemeinsam haben. Tiere tragen keine Blätter, und sie können keine Atombomben bauen. Tiere sind zurückgebliebene Menschen. Jedoch: Eines Tages werden auch Tiere den Unvollständigkeitssatz von Gödel verstehen. - Nur wann?
Natur kann roh und unbehauen sein. Es gibt auch die Natur der Träumer: Diese Natur ist das Paradies der Menschen noch vor dem Sündenfall. Die Natur des germanischen Charles Darwin sieht so aus: Ein Kampf des Starken gegen einen noch Stärkeren. Unsere zweite Natur ist die Kultur. Unser drittes Reich heißt Künstlichkeit. Dort mag keiner leben.

Guido schrieb am 30.6. 1999 um 02:38:16 Uhr zu

tier

Bewertung: 2 Punkt(e)

Tierschützer, die sich darauf beschränken, Tiere zu BEschützen und damit nicht Massenkompatibel auftreten, sind meist doofe Leute.
Tierschützer, die Leute in die Situation bringen, nicht den ersbesten Scheiß aus dem Supermarktregal zu greifen, sondern Skrupel beim Ottonormalverbraucher zu erzeugen, das sind Tierschützer, die den Namen auch verdienen.
Massenkompatibel ist ein Scheißwort, aber die einzige Möglichkeit, IRGENDETWAS zu etablieren. Schade eigentlich.

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