Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 58, davon 58 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 31 positiv bewertete (53,45%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 15.9. 2001 um 14:49:03 Uhr schrieb
Floyd the Silent über Stubenfliege
Der neuste Text am 26.9. 2026 um 17:00:48 Uhr schrieb
Ildegarde über Stubenfliege
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 18)

am 8.9. 2007 um 19:14:21 Uhr schrieb
tootsie über Stubenfliege

am 27.11. 2007 um 17:32:47 Uhr schrieb
Fabian über Stubenfliege

am 17.6. 2023 um 14:33:04 Uhr schrieb
schmidt über Stubenfliege

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Stubenfliege«

Insektus a um schrieb am 29.9. 2001 um 19:19:16 Uhr zu

Stubenfliege

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die Hausfliege ist ein regelrechter Kulturfolger. Die Imagines können unter günstigen Bedingungen ein
alter von 1-2 Monaten erreichen. Weibchen deponieren Eigelege von 100-150 Stück auf das
Larvensubstrat, im Haus z.B. Küchenabfälle oder Pferdemist. Die sich entwickelnden Larven benötigen
hohe Luftfeuchtigkeit. Zur Verpuppung kommen die Larven an die Oberfläche des Substrates, welches
bis dahin oft schon zu einem flüssigen Brei homogenisiert wurde. Die Gesamtentwicklung bei 33°C liegt
etwa bei etwa 1 Woche, bei 16° erstreckt sie sich über einen Monat, so daß mehrere Generationen im
Jahr durchlaufen werden können. Die Tiere überwintern selten als Imago, eher in ihren Puparien.

Sinne
M. domestica schmeckt mit den Beinen! Diese sind dicht mit Sinneszellen besetzt. Auf den Antennen
selbst finden sich nur relativ wenige Sinneszellen. Daneben reagieren die Tiere auch sehr empfindlich auf
optische Reize.

Verhalten
Hausfliegen sind durch einen ausgesprochenen Herdentrieb gekennzeichnet was durch den Spruch »Wo
Fliegen sind, kommen Fliegen hin« unterstrichen wird.

Bedeutung
Wie schon bei den Musciden beschrieben, gehört auch M. domestica zu den Arten, die eine ganze Reihe
von Krankheiten, vor allem im südlichen Verbreitungsgebiet, übertragen können. Da die Fliegen sich an
den unterschiedlichsten Habitaten, inklusive menschlicher Fäkalien aufhält, nimmt sie mit der Nahrung
Pathogene auf und überträgt sie mittels Nahrungstropfen, durch Kot-Ausscheidung oder durch ihre
Körperbeborstung auf menschliche Nahrung etc. Neben Pathogenen, die für den Menschen gefährlich
werden können, ist sie Zwischenwirt für Pferde-Bandwurmarten und den Hühnerbandwurm.

Mcnep schrieb am 18.9. 2001 um 18:09:54 Uhr zu

Stubenfliege

Bewertung: 1 Punkt(e)

Als ich noch jung und grausam war, machte ich in dem fliegenreichen Haus meiner älteren Schwester (es lag in der Nachbarschaft eines Bauernhofes) folgendes Experiment: ich fing Stubenfliegen lebend ein und pla(t)zierte sie in das Gefrierfach ihres Kühlschrankes. Nach einiger Zeit holte ich sie wieder heraus und betrachte mit Abscheu und Faszination, wie die Biester noch nach mehr als einer Stunde mählich wieder zum Leben erwachten, respektive auftauten. Anderthalb Stunden überlebten sie locker. Bevor sie sich jedoch soweit bekrabbelt hatten daß sie wegfliegen konnten, trat Phase 2 des Experimentes in Kraft, in der ich die Fliegen in die Gasflamme des Autogeisers pla(t)zierte, eine Versuchsanordnung, die keine der Probantinnen überlebt hat. Sicherlich ist eine solche Vorgehensweise als meinem Karma abträglich zu bezeichnen, dieses war jedoch zum fraglichen Zeitpunkt (vgl. Pubertätstotschämerinnerungen) ohnehin bereits unrettbar versaut.

Klaus schrieb am 16.9. 2001 um 00:00:35 Uhr zu

Stubenfliege

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Stubenfliege - das verkannte Genie

Die Fliege(Musca domestica) lebt schon seit
Jahrtausenden mit uns Menschen zusammen. Wir
empfinden sie meist als lästig. Weil sie aber auch
aufdringlich, hartnäckig und neugierig ist, war sie im
alten Ägypten ein Symbol für Tapferkeit. Den
besonders mutigen Kriegern wurden Medaillen in
Fliegenform verliehen.

Bei genauerem Hinschauen hat sie noch einige
andere bemerkenswerte Eigenschaften, mit denen
sie unsere gute Stube unsicher macht. Die Fliege ist ein geschickter Pilot, sie fliegt zwei Meter
pro Sekunde, schlägt in derselben Zeit etwa 200 Mal mit ihren Flügeln, schlägt Saltos und
stößt sich nie den Kopf an. Das liegt vor allem an einem besonderen Gleichgewichtsorgan: den
Schwingkölbchen oder auch Halteren. Die sitzen
dort, wo bei anderen Insekten das zweite
Flügelpaar sitzt. Fliegen haben nur ein Flügelpaar,
das Zweite ist im Laufe der Evolution zu den
Schwingkölbchen geworden. Diese Kölbchen
schwingen mit derselben Frequenz wie die Flügel,
aber immer in die entgegengesetzte Richtung. Mit
ihnen kann die Fliege jederzeit ihre Lage im Raum
registrieren und sicher durch die Wohnung fliegen.

Grenzsoldat schrieb am 16.9. 2001 um 00:04:44 Uhr zu

Stubenfliege

Bewertung: 1 Punkt(e)

Hat die Fliege genug und startet wieder zum
nächsten Rundflug, dann springt sie mit ihrem
mittleren Beinpaar in die Luft und wirft erst dann
den Flügelmotor an - ein Kickstarter. Würde die
Fliege schon am Boden mit dem Flügelschlag
beginnen, stießen ihre langen Flügel am Boden an.
Wahrscheinlich käme sie gar nicht in die Luft. So
aber zieht sie surrend ihre Bahnen durch die Küche
und das Wohnzimmer. Sie lebt gern hier, denn sie
bekommt hier alles was sie braucht: Feuchtigkeit,
Wärme und Nahrung. Und so perfekt wie sie an das häusliche Leben angepasst ist, wird sie
wahrscheinlich auch im nächsten Jahrtausend unser Mitbewohner bleiben.

Fanny schrieb am 29.9. 2001 um 19:20:47 Uhr zu

Stubenfliege

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die Weibchen der Kleinen Stubenfliege legen viele hundert (bis zu über 2000) Eier in
sehr feuchte, faulende Stoffe, zum Beispiel feuchten Dung, Küchenabfälle und
ähnliche Substrate. Die gesamte Entwicklung ähnelt der Großen Stubenfliege.

Vorkommen und Bedeutung

Auch die Kleine Stubenfliege ist ein möglicher Krankheitsüberträger. In
Lebensmittelbereichen sind sie aus hygienischen Gründen, ebenso wie ihre größeren
Artgenossen, nicht zu tolerieren. Die Kleine Stubenfliege kann bei ihren Besuchen auf
unseren Nahrungsmitteln, ähnliche Infektionskrankheiten verbreiten, wie ihre nahe
Verwandte, die Großen Stubenfliege.

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