Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 58, davon 58 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 31 positiv bewertete (53,45%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 15.9. 2001 um 14:49:03 Uhr schrieb
Floyd the Silent über Stubenfliege
Der neuste Text am 26.9. 2026 um 17:00:48 Uhr schrieb
Ildegarde über Stubenfliege
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 18)

am 29.9. 2003 um 10:13:35 Uhr schrieb
namensindschallundrauch@der-nachtmensch.de über Stubenfliege

am 8.9. 2007 um 19:14:21 Uhr schrieb
tootsie über Stubenfliege

am 27.11. 2007 um 17:41:29 Uhr schrieb
Eisn Warn Kenobi über Stubenfliege

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Stubenfliege«

Klaus schrieb am 16.9. 2001 um 00:00:35 Uhr zu

Stubenfliege

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Stubenfliege - das verkannte Genie

Die Fliege(Musca domestica) lebt schon seit
Jahrtausenden mit uns Menschen zusammen. Wir
empfinden sie meist als lästig. Weil sie aber auch
aufdringlich, hartnäckig und neugierig ist, war sie im
alten Ägypten ein Symbol für Tapferkeit. Den
besonders mutigen Kriegern wurden Medaillen in
Fliegenform verliehen.

Bei genauerem Hinschauen hat sie noch einige
andere bemerkenswerte Eigenschaften, mit denen
sie unsere gute Stube unsicher macht. Die Fliege ist ein geschickter Pilot, sie fliegt zwei Meter
pro Sekunde, schlägt in derselben Zeit etwa 200 Mal mit ihren Flügeln, schlägt Saltos und
stößt sich nie den Kopf an. Das liegt vor allem an einem besonderen Gleichgewichtsorgan: den
Schwingkölbchen oder auch Halteren. Die sitzen
dort, wo bei anderen Insekten das zweite
Flügelpaar sitzt. Fliegen haben nur ein Flügelpaar,
das Zweite ist im Laufe der Evolution zu den
Schwingkölbchen geworden. Diese Kölbchen
schwingen mit derselben Frequenz wie die Flügel,
aber immer in die entgegengesetzte Richtung. Mit
ihnen kann die Fliege jederzeit ihre Lage im Raum
registrieren und sicher durch die Wohnung fliegen.

bleu schrieb am 25.2. 2003 um 10:30:30 Uhr zu

Stubenfliege

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Stubenfliege ist ein ausgesprochen intelligentes Wesen. Sie lauert geduldig auf den Moment, in dem das Opfer die Fliegenpatsche verlegt, oder gerade ziemlich wehrlos ist (z.B. in der Badewanne oder im Halbschlaf), um dann genau so lange um Kopf/Ohren/und in den Haaren herumzukreisen, bis mensch entnervt aufsteht um eine Fliegenpatsche zu holen (und dabei auf den nassen Fliesen ausrutscht, sich den Zeh an einer Türschwelle anrennt oder gegen die Bettecke rennt). Dann ist das listige Tier urplötzlich unauffindbar und mucksmäuschenstill und harrt aus. Erst, wenn die Fliegenpatsche wieder sicher verstaut ist oder das Opfer wieder eingeschlafen (bzw. sich wieder entspannt in der Badewanne zurücklehnt), startet dieses perfide Tier erneut seine brummigen Rundflüge.

Groß schrieb am 29.9. 2001 um 19:21:58 Uhr zu

Stubenfliege

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die häufigste Fliege im Haus ist die Stubenfliege, die sich in allen Räumen aufhalten
kann, besonders aber in der Nähe von Nahrungsmitteln anzutreffen ist. Sie dringt
meist von außen in die Gebäude ein und entwickelt sich nur selten in Gebäuden.

Aussehen:

Die erwachsene Stubenfliege wird ca. 7 - 8 mm groß, der Saugrüssel ist nach unten
gerichtet und endet in einem gut erkennbaren Saugkissen. Die Innenränder der Flügel
überschneiden sich in Ruhestellung. Die Maden (Larven) sind drehrund, weißlich und
etwas größer als die erwachsene Fliege. Die Made beendet ihre Entwicklung in einer
bräunlich gefärbten Tönnchenpuppe.

Entwicklung

Die Maden der Stubenfliege leben in Dung, können sich aber auch in Küchenabfällen
entwickeln. Wichtig ist ein hohes Maß an Feuchtigkeit im Entwicklungssubstrat. Das
Weibchen legt bis zu 2000 Eier. Im Sommer ist spätestens alle 2 bis 3 Wochen mit
einer neuen Generation zurechnen. Unter günstigen Bedingungen, bei Temperaturen
um 30° C, dauert die Entwicklung vom Ei bis zur fertigen Fliege nur 7 Tage. Hat die
Made ihre Entwicklung beendet, verlässt sie das Entwicklungssubstrat, kriecht umher
(Wanderstadium) und sucht einen trocknen Ort zur Verpuppung auf. Nach der
Puppenruhe verlässt die geschlechtsreife Fliege das Tönnchen.

Vorkommen und Bedeutung

Vieles deutet darauf hin, dass die Stubenfliege aus Afrika stammt und sich mit dem
Menschen über die ganze Erde verbreitet hat. In nördlichen Breiten konnte sie erst
Fuß fassen, als man begann, im Winter Haustiere in Ställen zu halten, was mit dem
Beginn der Eisenzeit rund 400 v. Chr., geschah. Die Stubenfliegen haben eine
Vorliebe für menschliche und tierische Körperausscheidungen. (Schweiß, Kot,
eiternde Wunden). Sie überträgt Infektionskrankheiten, wie zum Beispiel: Ruhr
Typhus Cholera Salmonellosen Kinderlähmung Maul- und Klauenseuche u.a.

Als mögliche Krankheitsüberträger sind sie aus hygienischen Gründen speziell in
Lebensmittelbereichen unerwünscht und ähnlich gefährlich wie Schaben. In
Lebensmittelbetrieben und Restaurants werden die Maden während ihres
Wanderstadiums auffällig, wenn sie ihr Entwicklungssubstrat verlassen (meist stark
verschmutzte Müllbehälter). Die ekeligen Maden legen viele Meter zu ihren
Verpuppungsplätzen zurück und sind dann für jedermann sichtbar.

Manchmal sieht man sehr kleine Tiere, die sich an Stubenfliegen festklammern. Das
sind verschiedene Milben, die von den beweglichen Fliegen an andere Orte
transportiert werden. Auch Bücherskorpione benutzen dieses Transportmittel. Es
handelt sich um Arten, die an oder in Dunghaufen leben, aus denen die Fliegen
schlüpfen und sie lassen erst wieder los, wenn die Fliege an ähnliche Stellen kommt.

Bekämpfung:

Die Beseitigung der Befallsursache, d.h. die Beseitigung der Brutstätten, ist bei der
Bekämpfung sehr wichtig. Abfälle sind rasch zu entsorgen, flüssige Verunreinigungen
zu vermeiden. Abfallbehälter sollten dicht schließen, Geruchsentwicklungen
vermeiden und regelmäßig geleert und gereinigt werden. Ein Schutz vor Schädlingen
muss stets an der Außenwand eines Gebäudes beginnen. Fliegen sind mit Hilfe von
Fliegengittern zu einem großen Teil sicher aus Gebäuden fernzuhalten. Ein absoluter
Schutz ist nicht möglich, und die eingedrungenen Fliegen sind mit UV-Licht-Geräten
zu bekämpfen. In Notfällen können starke Befälle mit erwachsenen Fliegen unter
Zuhilfenahme von Nebelpräparaten beseitigt werden. Eine Behandlung der
Brutstätten und umherkriechender Maden ist mit Kontaktinsektiziden möglich.

ortrun schrieb am 29.9. 2001 um 19:17:29 Uhr zu

Stubenfliege

Bewertung: 1 Punkt(e)

Körperlänge 6-8 mm, grau. Thorax dorsal mit 4 schmalen dunklen Streifen, Scutellum
einfarbig grau, Beine schwarz. Abdomenbasis gelb.


Männchen und Weibchen sind an ihren Augen zu unterscheiden:
Bei den Männchen nimmt die Stirn zwischen den Augen etwa den vierten Teil der Kopfbreite ein,
während sie bei den Weibchen deutlich breiter ist.




Eier
Spindelförmig, gelbweiß, 1 mm lang.



Larven
Madenförmig, elfenbeinweiß, 3 Larvenstadien. Das Vorderende ist zugespitzt und enhält die beiden dunklen
Mundhaken. L3-Larven erreichen ausgewachsen eine Länge von 12 mm.



Puppen
Dunkelbraune Puppentönnchen

ortrun schrieb am 29.9. 2001 um 19:17:04 Uhr zu

Stubenfliege

Bewertung: 1 Punkt(e)

Wer je Lebensmittelabfälle besonders bei warmen Wetter zu lange gelagert hat, kennt die Tatsache, daß diese Behälter
»auf einmal das Laufen lernen«. Unter anderen Fliegen-Arten ist auch die Gemeine Stubenfliege daran beteiligt, deren
Larven sich gerade hier, in den warmen, sich zersetzenden Abfällen rasend schnell entwickeln kann. Nichts desto trotz
ist die Gemeine Stubenfliege ein kleines Wunderwerk der Natur mit phantastischen physiologischen Fähigkeiten, und so
einer genaueren Betrachtung wert.

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