Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Paralleluniversum«
Nils schrieb am 10.1. 2001 um 04:09:32 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Wenn die Viele-Welten-Erklärung der Quantentheorien wahr ist, dann gibt es unzählige Paralleluniversen oder besser Quantenwahrscheinlichkeitsuniversen, und alles, was passieren kann, passiert tatsächlich in einem dieser Universen.
Wenn jedoch die Versteckte-Variable-Erklärung richtig ist, dann passiert nur genau eine der verschiedenen Möglichkeiten, aber jedes einzelne Teilchen, das überhaupt existiert (oder möglicherweise existiert), entscheidet mit. Wenn diese Erklärung recht hat, und ich glaube daran, dann ist Universum ein Lebewesen mit einem Bewußtsein, und das Bewußtsein von jedem einzelnen von uns ist Teil davon.
Bwana Honolulu schrieb am 10.1. 2003 um 13:18:21 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Douglas Adams meinte ja, die Dinger wären gar nicht parallel, aus dem selben Grund, aus dem das Meer auch nicht parallel ist, oder so... er hat die Paralleluniversen auch nur als auf der Wahrscheinlichkeits-Achse verschieden verschobene Schnitte durch, naja, alles eben, beschrieben. Also alles nur andere Betrachtungsweisen für ein »Gesamt-Alles« (ich weiß nicht mehr, wie er's genau genannt hat), das wir aufgrund unserer Beschränktheit nicht vollständig wahrnehmen können.
Heutzutage nimmt man ja an, daß es 'ne gigantische Anzahl von verscheidenen Universen gibt, eine Art »Weltenschaum«, der immer weiter wächst. Immer wieder ploppen neue Existenzen, ääh, in die Existenz.
Wenn sich durch schwarze Löcher Tunnel in andere Welten gebohrt haben sollten (sogenannte Wurmlöcher), dann wären sie schwierig zu stabilisieren. Es wäre schlicht und einfach so, daß, was immer hindurchgelangt, dabei zu Muß verarbeitet werden würde, vermutlich sogar schon, bevor es ganz drin ist, weil das schwarze Loch eine eher ungemütliche Umgebung darstellt.
Eine Möglichkeit wäre die sogenannte exotische Materie, die vermutlich ganz unmotiviert überall um uns herum entsteht und ebenso sporadisch wieder verschwindet. Diese Materie besitzt negative Masse, und mit einer Art Tunnel aus exotischer Materie könnte man solch ein Wurmloch durchqueren. Dumm nur, daß exotische Materie in dieser Menge mehr Energie verschlingen würde, als unser Universum zu bieten hat.
Jetzt setzt man die Hoffnung auf Mini-Wurmlöcher, die ebenfalls ganz spontan auftauchen und verschwinden.
Auf jeden Fall ist das ganze zwar irgendwie interessant, aber vermutlich sinnlos. Vielleicht ist das Bandwurmuniversum doch besser... ?
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