Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 44, davon 44 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 17 positiv bewertete (38,64%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 17.9. 2001 um 22:18:01 Uhr schrieb
Deda über Matthias
Der neuste Text am 24.7. 2024 um 11:27:16 Uhr schrieb
S.anna über Matthias
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 22)

am 25.1. 2020 um 11:30:26 Uhr schrieb
Christine über Matthias

am 16.12. 2019 um 01:46:02 Uhr schrieb
Matthias Schmidt über Matthias

am 5.6. 2016 um 10:09:35 Uhr schrieb
Christine über Matthias

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Matthias«

S.anna schrieb am 24.7. 2024 um 11:27:16 Uhr zu

Matthias

Bewertung: 3 Punkt(e)

Lieber Matthias,
20 Jahre ist unsere Beziehung jetzt herich bin ein bisschen erschrocken als ich das vor ein paar Monaten festgestellt habe. Es gibt noch so einiges, was ich Dir gerne erzählen und erklären möchte, auch, was ich Dich fragen möchte. Ich habe mich nie getraut, hatte immer Sorge, der Weg der Kontaktaufnahme, den ich wähle, könnte nicht sicher sein, weil Deine Frau vielleicht etwas mitbekommt. Gleichzeitig merke ich, dass ich auch Sorge habe, Du möchtest das alles gar nicht wissenes ist ja auch schon so lange her. Deshalb schreibe ich es Dir auf und ich erwarte keine Reaktion darauf.
Ich bin jetzt so alt, wie Du damals. Darüber musste ich schon schmunzeln. Ich glaube, jetzt kann ich Dich und Deine Situation damals viel besser verstehen. Du hast mir damals einmal gesagt, dass ich vielleicht Deine zweite Frau wäre, wenn Polygamie in Deutschland erlaubt wäre. Damals hat mich diese Liebeserklärung erst sehr berührt und in den Jahren danach aber auch oft wütend gemacht, weil ich mir damals so gewünscht hätte, Du würdest Deine Nummer eins für mich verlassen. Das hättest Du ja auch gemacht. So hattest Du es mir mal gesagt. Für mich war in den Jahren danach immer die Frage, ob Du das tatsächlich gemacht und durchgezogen hättest. Gleichzeitig hatte ich große Angst davor als es dann konkret wurde. Ich war ja inzwischen sehr weit weggezogen und in sehr frommen Kreisen unterwegs. Und ich bin ja auch sehr religiös aufgewachsen und hatte damals riesige Angst, meine Eltern könnten das rausbekommen. Ich wusste einfach nicht, wie das hätte funktionieren sollen. Damals erschien mir das unmöglich und undenkbar, dass wir das mit unserem großen Altersabstand hinbekommen. Und ich war eben noch so gefangen in der Vorstellung, ich könnte in die Hölle kommen und die Liebe meiner Eltern verlieren, wenn ich mich auf Dich einlasse.
Ich war damals noch so unreif und habe Dich mit meinem Verhalten sicher mehr als einmal verletzt. Das bedauere ich aus ganzem Herzen. Ich bedauere, dass wir nie ein klärendes Gespräch hatten. Vielleicht hätte es mir geholfen, unsere gemeinsame Geschichte zu verarbeiten. Bis heute bist Du immer wieder in meinen Gedanken präsent. Und nach einer schweren Erkrankung vor anderthalb Jahren ist mir klar geworden, wie endlich das Leben ist. Und dass Du nie erfahren hast, wie groß die Rolle, die Du in meinem Leben gespielt hast, eigentlich ist. Seitdem habe ich mir vorgenommen, Dir das zu sagen. Ich möchte, dass Du weißt, wie bedeutend diese Liebesgeschichte in meinem Leben war. Dir das jetzt nach so vielen Jahren aus dem Nichts heraus zu schreiben, ist sicherlich auch ganz schön egoistisch. Vielleicht hat es auch was damit zu tun, dass meine eigene Beziehung gerade in einer Krise ist. Vielleicht auch, weil ich in den letzten beiden Jahren so langsam realisiere, dass es diese Wunschvorstellung, es könnte für uns irgendwann im Leben nochmal eine zweite Chance geben, nicht geben wird. Jetzt habe ich selber Kinder und spüre, wie stark ich mich damit an mein jetziges Leben gebunden habe. Gleichzeitig merke ich, dass ich mein Leben gerne so leben möchte, wie ich es mir wünsche. Und ich wünschte zutiefst, Du hättest in diesem Leben einen Platz. Davon habe ich als 16jährige geträumt, noch bevor irgendwas zwischen uns war.
Ich möchte Dir diese Liebeserklärung 20 Jahre später zurückgeben: wenn Polygamie in Deutschland erlaubt wäre, könnte ich jetzt ja dazu sagen und Du wärst vielleicht mein zweiter Mann.
Da ist sehr viel Reue und Bedauern in mir, dass ich vor 20 Jahren nicht den Mut hatte, diesen Schritt mit Dir zu wagen. Gleichzeitig weiß ich, dass ich einfach noch zu unreif war. Ich habe diese Jahre gebraucht, um wirklich erwachsen zu werden und die Schranken in meinem Kopf wegzuräumen.

Ich liebe Dich von ganzem Herzen!

miro schrieb am 11.4. 2002 um 16:02:38 Uhr zu

Matthias

Bewertung: 3 Punkt(e)

würde sagen ein einzigartiges phänomen... »geschenk gottes« trifft es schon ganz gut - sehe ihn wirklich als solches an... bk

TOM schrieb am 26.3. 2002 um 13:41:38 Uhr zu

Matthias

Bewertung: 3 Punkt(e)

Das Grab des Apostels Matthias befindet sich in Trier (übrigens das einzige Apostelgrab nördlich der Alpen)

S.anna schrieb am 14.2. 2010 um 00:22:26 Uhr zu

Matthias

Bewertung: 3 Punkt(e)

Sehnsucht, zu groß

Seit diesem Tag, Zukunft, Freundin,
weiß ich, in heißem Erschrecken:
Wenn du endlich eintrittst,
werde ich dir nicht entgegen kommen,
werde ich sitzen bleiben
mit gekreuzten Armen
über den Knien.
Damit du nicht zu früh erfährst,
mit welcher Begierde
ich dich erwartet habe.

Heinz Kahlau

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Matthias, das war immer mein Gedicht für dich. So ging es mir all die Jahre.
Du warst mein Engel.

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