Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 369, davon 362 (98,10%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 124 positiv bewertete (33,60%)
Durchschnittliche Textlänge 254 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,238 Punkte, 175 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 23.1. 1999 um 15:48:59 Uhr schrieb
Sandra über licht
Der neuste Text am 7.5. 2024 um 10:14:09 Uhr schrieb
Paula Braun über licht
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 175)

am 26.12. 2002 um 19:22:14 Uhr schrieb
biggi über licht

am 27.6. 2004 um 00:40:06 Uhr schrieb
Rabarbapapa über licht

am 21.1. 2005 um 16:20:42 Uhr schrieb
Menla über licht

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Licht«

Schreibakteur schrieb am 18.10. 2010 um 22:46:42 Uhr zu

licht

Bewertung: 2 Punkt(e)

Gott sprach: Es werde Licht. Doch nichts geschah. Das wunderte Gott ein wenig, aber bald fand er heraus, warum nichts geschah: Er hatte gar keine Ahnung, was er eigentlich mit »Licht« meinte. Das mag nun etwas merkwürdig erscheinen, wo Gott doch allwissend ist. Aber hier handelte es sich ja um eine Festlegung, die noch nicht gemacht wurde, das Wissen um die Bedeutung des Wortes Licht bestand also darin, dass das Wort Licht noch keine Bedeutung hatte.

Also begann Gott darüber nachzudenken, was »Licht« denn eigentlich sein könnte. Sollte es vielleicht ein Objekt sein? Aber Objekte gab es ja schon, nämlich Himmel und Erde, die hatte er ja schon geschaffen. Und Wasser auch schon, da schwebte er ja gerade drüber. Und Luft hatte er auch schon gemacht, auch wenn dieser arg zerstreute Moses das später aufzuschreiben vergessen hatte. Nein, Licht musste irgendetwas völlig anderes sein. Aber was nur?

An diesem Punkt fiel Gott auf, dass er zwar wusste, dass da Himmel, Erde, Wasser und Luft waren, denn er hatte sie ja selbst geschaffen, und außerdem war er allwissend. Aber für ein nicht allwissendes Wesen gab es keine Möglichkeit, von der Existenz dieser Dinge Kenntnis zu gewinnen, es sei denn, es käme damit in Berührung, oder es konnte es hören. Aber beim Himmel war beides nicht möglich, und gerade auf den Himmel war er doch besonders stolz, den sollten die Wesen, die er noch erschaffen wollte, auf jeden Fall irgendwie wahrnehmen können.

Nun war Gott klar, was das Licht sein sollte: Es sollte etwas wahrnehmbares sein, was in der Lage war, vom Himmel zur Erde zu gelangen. Vielleicht irgendeine Art von Welle, ähnlich dem Schall? Aber im Himmel gab es ja keine Luft, und auch sonst praktisch nichts, was irgendeine Welle übertragen könnte, und das wollte er auch so belassen. Kurz überlegte er, Wellen des Raumes selbst dafür zu verwenden, aber um die wahrnehmbar zu machen, hätte er die Gravitation so stark machen müssen, dass die Wesen, die er noch erschaffen wollte, nicht überlebt hätten. Nein, das Licht musste etwas anderes sein, etwas, das durch den leeren Raum fliegen konnte. Also Teilchen.

Andererseits, die Idee mit den Wellen gefiel ihm ziemlich gut. War doch der Schall auch schon eine Welle, das gab eine schöne Symmetrie. Das Licht sollte also besser doch eine Welle sein. Andererseits, sollte er wirklich die Leere des Himmels aufgeben, nur um Lichtwellen zu ermöglichen? Vielleicht sollte er doch Teilchen nehmen ...

Da kam ihm die Idee: Warum nicht beides! Ja, das war mit Sicherheit das Beste: Licht sollte sowohl Teilchen, als auch Welle sein. Das schien zwar ziemlich widersprüchlich, aber wozu war er schließlich Gott. Wenn er nur wollte, dann konnte er ein Ding gleichzeitig Welle und Teilchen sein lassen. In der Tat, warum sollte das eigentlich nicht für alles gelten? Ja, das war eine gute Idee: Jedes Teilchen sollte Welle sein, und jede Welle sollte Teilchen sein. Licht aber sollte eine Art von Teilchen-Wellen sein, die ohne jedes Medium durch den Raum fliegen, dabei aber beliebig erzeugt oder vernichtet werden konnte. Und weil er auf die Idee des Lichtes so stolz war, entschied er noch, dass nichts schneller sein sollte als das Licht.

Nun also wusste Gott, was Licht war. Und Gott sprach: Es werde Licht. Und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war.

Pearl schrieb am 29.11. 2004 um 15:16:09 Uhr zu

licht

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ich brauche Licht. Wenn ich nachts einsam auf meinem Fensterbrett sitze und den Regen auf das dunkle Pflaster plattern höre, denke ich, wie schön es wäre, stände hier eine Lampe, die mir Licht spendet. Oder einfach nur eine kleine Laterne. Aber nein. Ich sitze immer noch jede Nacht an meinem Fenster und blicke in die tiefe dunkle Stille der Nacht. Manchmal komm ich mir selber vor wie die Straße: dunkel und verlassen. Früher Tagen sah ich mich wie diese, genau diese einsame nächtliche Straße bei Tag: hell, freundlich und voller Leben. Ich glaube, es ist das Licht, das langsam aber stetig in mir erlischt, bis die Nacht für immer herrscht.

haller schrieb am 1.11. 1999 um 05:21:24 Uhr zu

licht

Bewertung: 2 Punkt(e)

Licht gibt es von Morgens bis Abends zu genüge für Alle. Licht zeigt einem Die Welt mit all ihren Ecken und kannten. Sie bringt die Details an die Oberfläsche. An welche Oberfläsche? Das frage ich mich auch gerade. An die Oberfläsche des Verständnisses.
Es wird halt alles sichtbar was wir als Real bezeichnen. Wobei gleichzeitig viele Dinge verschwinden wenn das Licht seine Kraft entfaltet.
Es existieren halt Dinge die nicht existent sind wenn die Sonne ihre kraftvollen Strahlen auf die Erde sendet oder die dann zumindest schlafen. So hat das Dunkel also seine eigene Dahseinsberechtigung genauso wie das Licht. Außerdem sind eh beide von einander abhängig. Ein schönes Feuerwerkwerk währe ohne einen dunklen Nachthimmel halt nicht zu realisieren.
Das Licht ist jeder zeit zur verfügung. Schließlich hat wohl jeder einen Lampe oder zumindist Feuer. Mit der Dunkelheit kann es da Tagsüber schon schwieriger werden.
Das Licht ist wohl doch noch immer noch die dominanter Kraft.

Lupus schrieb am 26.5. 2001 um 16:11:44 Uhr zu

licht

Bewertung: 1 Punkt(e)

Menschen sind heute wie Engel: Sie verhuellen sich mit einer Ruestung aus Licht. Sie stellen Schwerter und Schilder aus Licht her, um das Dunkel zu vertreiben.
Sie konkurrieren mit dem Sternen am Himmel und loeschen sie in der Nacht aus. Sie verscheuchen alle Schatten und tilgen den letzen Fetzen an Dunkelheit, der sich noch in eine Ritze zu retten versuchte.

Die Menschen, diese neuen irdischen Engeln, haben die Nacht abgeschafft. Heute gibt es nur noch Tag und Daemmerung, die Nacht wurde aus den Staedten vertrieben. Die irdischen Heerscharen haben den Leviathan bezwungen und aus ihren Burgen verbannt.

Und das alles nur aus Angst vor den Schatten in ihren eigenen Herzen? Sie Verleugnen lieber ihre eigenen Schatten im Innern und zerstoeren die Dunkelheit aussen, statt sie zu umarmen...

Die neuen Engel werden genauso fallen wie die ersten, frueher oder spaeter. Da bin ich mir sicher.

mcnep schrieb am 2.8. 2004 um 22:14:36 Uhr zu

licht

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ich liebe die Haßtiraden meines Schusters
wenn ich ihm was zum reparieren bring
Ich liebe es wenn Pizzabäcker mich beleidigen
Ich liebe es wenn mich wer grillt
Ich liebe die Gesänge von Beamten
Ich liebe, liebe diesen Singsang

Ich liebe es im Jammertal umherzuirren
Ich schätze es, im Scheißeregen zu stehn
Ich liebe es wenn Motten meine Kleider mögen
Ich liebe es wenn man mir sagt dass was nicht geht
Ich liebe Gespräche über Selbstmord
Ich liebe, liebe diesen Singsang

Nur charmant muss es sein
Und subtil muss es sein
Und an Witz darf es nicht fehlen
Und sexy soll es sein
Und Esprit muss es haben
Und Heiterkeit
Und Heiterkeit

Aaaaaaahhhhh...

Ich schätze auch die großen Katastrophen
Ich liebe soziale Unterschiede
Ich liebe es wenn alle immer motzen
Ich liebe, liebe diesen Singsang

Nur charmant muss es sein
Und subtil muss es sein
Und an Witz darf es nicht fehlen
Und sexy soll es sein
Und Esprit muss es haben
Und Heiterkeit
Und Heiterkeit

Aaaaaaahhhhh...

Mmmmhhhhhh...

Mmmmhhhhhh...

Laalalalalalalala..

Laalalalalalalala..

Aaaaaaahhhhh...

Aaaaaaahhhhh...

Aaaaaaahhhhh...


[Peter Licht, 14 Lieder]

Laluna schrieb am 24.1. 2002 um 18:49:39 Uhr zu

licht

Bewertung: 1 Punkt(e)

Peter Glaser: Licht, Berlin
»Licht, Berlin« wurde geschrieben als Teil des Projektes »Berlin Hypertext« der Veranstaltungsreihe Softmoderne 99. Peter Glaser kombiniert eigene Texte vorwiegend mit Berlin-Fragmenten der Schriftsteller Walter Benjamin und Peter Handke neben einem Einwurf des Medientheoretikers Marshall Mc Luhan. Die Texte, u.a. aus Benjamins »Berliner Chronik« und Handkes »Nachmittag eines Schriftstellers«, bewegen sich in der urbanen Topografie Berlins. Sie beschreiben Stadtbeobachtungen und Momentaufnahmen, durchzogen von der Metapher des Lichts. Glaser kontrastiert mit der Gegenüberstellung der Texte die vergangenen Beobachtungen des Flaneurs mit dem simulierten Bewusstsein einer Medienwelt. »Das Gefühl, das alle suchen, ist das Online-Gefühl - Fahrtwind des Nichts. Die Dinge, Inhalte, das körperlich Faßbare, und sei es das Wahrnehmbare, verlieren an Bedeutung gegenüber der reinen Veränderung. Nicht mehr Leute, Literatur oder Liebe sind von Bedeutung, nur noch Frequenz. Das Umblättern hat über den Text gesiegt, Berlin über die anderen Städte in DeutschlandDie urbane Präsenz wird von der Flüchtigkeit der digitalen Bilder abgelöst, der Berlin-Hype als Simulation des Bewusstseins vorgeführt. Peter Glaser gelingt es durch den engen semantischen Rahmen der Bilder »Berlin« und »Licht« verschiedenartige Texte auf gelungene Weise miteinander zu verbinden. Die assoziative Verbindung beruht dabei auf ähnlichen Wahrnehmungsperspektiven der jeweiligen Autoren. Glaser bietet verschiedene Leseweisen an: von der Startseite aus können alle Texte nach Anfang oder Autor angewählt werden, daneben eine von ihm empfohlene Leseabfolge. So wird eine lineare Lesart neben dem Hyperlink-Sprung durch den Text möglich.
Peter Glaser ist Autor von »24 Stunden im 21. Jahrhundert«, eine Beschreibung des »Online-Seins«. Andere Arbeiten des »Hypertext Berlin«-Projekts finden sich hier.
http://userpage.fu-berlin.de/~epos/soft/SoftMo99/glaser/

Takaja schrieb am 11.1. 2002 um 22:54:35 Uhr zu

licht

Bewertung: 3 Punkt(e)

Lichtblicke gibt es täglich.
Manche Menschen sind einfach zu verblendet
um sie wahrzunehmen.
Aber wer in der Dunkelheit lebt,
weiß wie man sie entdecken kann.
(So hällt man sich am Leben.)

GrafElvin schrieb am 12.7. 1999 um 20:04:09 Uhr zu

licht

Bewertung: 2 Punkt(e)

Imminent Shadows

When it is dark, there is no light.
When it is light, there's darkness all around.
Light or dark, the choice is seldom ours.

When dark is chosen, we seek the light.
Once in the light, we seek the shadows...

Dedicated to the memory of
Heather May Kathleen Kerr
1914 - 1994
( John Kerr - New Age Musiker )

andi schrieb am 29.10. 2004 um 20:40:23 Uhr zu

licht

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ich habe dieses Buch auf dem Büchermarkt gekauft, und auch nur, weil mir so gefiel, was jemand für seinen Freund in das Buch geschrieben hatte:

»Lieber Rafael, ich schwöre es, die schönste und traurigste Liebeserzählung, die es gibt! Kuß + Umarmung Nick«

Jetzt fällt das Buch schon fast auseinander, weil ich einfach nicht davon lassen kann; die Worte verzaubern einen, entführten mich in eine Welt, die es so vielleicht nicht gib, und wie man sie doch so gern hätte..

Dies ist der Anfang, der Brief, um den sich alles dreht:
»...und wäre jatzt gern bei Dir. Sehr gern würde ich etwas für Dich tun, Dir eine Zeitung mit guten Nachrichten kaufen, Frühstücksbutter aus Deinem Mundwinkel küssen, vielleicht Deine Kniekehlen streicheln, irgendwas. Ich bin fast umgefallen, als Du mich angerufen hast, Deine Stimme so nah und so schrecklich weit weg. Dir zuliebe kann ich alles tun, arbeiten, früh aufstehn, vrenünftig sein. Ich bin ganz benommen, wenn Du mich anrufst. Alles ist gut, solange es mit uns stimmt, gleichgültig ob ein Glück dabei herauskommt. Ich brauche kein Glück, ich kann auch ohne Illusion mit Dir lachen. ...«

Was, wenn Deine Freundin diese Worte geschrieben hat, Du sie findest -und Du erkennst, daß sie nicht an Dich gerichtet sind?

Eifersucht, Mißtrauen, Erinnerungen, Traurigkeit -Liebe


Und ich lese: »Lieber Rafael, ich schwöre es, die schönste und traurigste Liebeserzählung, die es gibt! Kuß + Umarmung Nick«

Christoph Meckel - »Licht«

ein klein Mädchen schrieb am 6.6. 2000 um 09:21:13 Uhr zu

licht

Bewertung: 1 Punkt(e)

Als stünde ich in einem dunklen Raum
Vorsichtig umhertastend
Auf Erkundung
Der Lichtschalter
Funktioniert nicht
Als hättest Du die Leitungen gekappt
Aus Angst
Vor Entdeckungen
- und der Ablehnung -
Vor langer Zeit
Oder erst
Als ich eintrat
Licht!
Ich brauche ...
Es muß nicht
Golden oder silbern
Durch die Fenster fluten
Ein blumiger Lampenschirm
Kaltschnäuzige Taschenlampen
Teelichtglühwürmchen
- ich liebe alles von Dir! -
Hab keine Scheu!
Öffne Dich mir ganz!
Ja, ganz und gar!
Hee!!!
Das blendet
Oh...
... so hatte ich mir das nicht vorgestellt!

Einige zufällige Stichwörter

synchronizität
Erstellt am 16.11. 2000 um 00:36:44 Uhr von goD, enthält 60 Texte

Muskelkampf
Erstellt am 9.3. 2013 um 11:53:09 Uhr von Zauberlehrling, enthält 3 Texte

EinGroßerSchrittFürDieMenschheit
Erstellt am 7.5. 2003 um 03:01:40 Uhr von Der, der sich selbst die eier lecken kann, enthält 12 Texte

Traumverkäufer
Erstellt am 18.7. 2001 um 20:22:53 Uhr von biggi, enthält 46 Texte

Housten
Erstellt am 30.8. 2012 um 04:19:28 Uhr von Armstrong, enthält 1 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,1223 Sek.