Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 369, davon 362 (98,10%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 124 positiv bewertete (33,60%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 23.1. 1999 um 15:48:59 Uhr schrieb
Sandra über licht
Der neuste Text am 7.5. 2024 um 10:14:09 Uhr schrieb
Paula Braun über licht
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am 27.12. 2015 um 00:02:11 Uhr schrieb
Christine über licht

am 4.6. 2009 um 13:16:21 Uhr schrieb
Lis über licht

am 17.2. 2015 um 07:17:54 Uhr schrieb
Christine über licht

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Licht«

Pearl schrieb am 29.11. 2004 um 15:16:09 Uhr zu

licht

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ich brauche Licht. Wenn ich nachts einsam auf meinem Fensterbrett sitze und den Regen auf das dunkle Pflaster plattern höre, denke ich, wie schön es wäre, stände hier eine Lampe, die mir Licht spendet. Oder einfach nur eine kleine Laterne. Aber nein. Ich sitze immer noch jede Nacht an meinem Fenster und blicke in die tiefe dunkle Stille der Nacht. Manchmal komm ich mir selber vor wie die Straße: dunkel und verlassen. Früher Tagen sah ich mich wie diese, genau diese einsame nächtliche Straße bei Tag: hell, freundlich und voller Leben. Ich glaube, es ist das Licht, das langsam aber stetig in mir erlischt, bis die Nacht für immer herrscht.

Midnight schrieb am 5.2. 2001 um 01:02:20 Uhr zu

licht

Bewertung: 3 Punkt(e)

Alle Wesen leben vom Licht. Ohne das Licht der Sonne gibt es kein Werden und kein Reifen. Du weißt, wie mächtig nach einigen grauen Regentagen dein Verlangen nach Sonnenlicht ist.

Wie mit den Tagen, ist es auch mit den Menschen. Wenn zwischen lauter Langweilern plötzlich ein fröhlicher Mensch eintritt, der wie ein Sonnenstrahl den Nebel durchbricht. Darum mein Rat: Lebe im Licht, sei selber Licht.

mcnep schrieb am 2.8. 2004 um 22:14:36 Uhr zu

licht

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ich liebe die Haßtiraden meines Schusters
wenn ich ihm was zum reparieren bring
Ich liebe es wenn Pizzabäcker mich beleidigen
Ich liebe es wenn mich wer grillt
Ich liebe die Gesänge von Beamten
Ich liebe, liebe diesen Singsang

Ich liebe es im Jammertal umherzuirren
Ich schätze es, im Scheißeregen zu stehn
Ich liebe es wenn Motten meine Kleider mögen
Ich liebe es wenn man mir sagt dass was nicht geht
Ich liebe Gespräche über Selbstmord
Ich liebe, liebe diesen Singsang

Nur charmant muss es sein
Und subtil muss es sein
Und an Witz darf es nicht fehlen
Und sexy soll es sein
Und Esprit muss es haben
Und Heiterkeit
Und Heiterkeit

Aaaaaaahhhhh...

Ich schätze auch die großen Katastrophen
Ich liebe soziale Unterschiede
Ich liebe es wenn alle immer motzen
Ich liebe, liebe diesen Singsang

Nur charmant muss es sein
Und subtil muss es sein
Und an Witz darf es nicht fehlen
Und sexy soll es sein
Und Esprit muss es haben
Und Heiterkeit
Und Heiterkeit

Aaaaaaahhhhh...

Mmmmhhhhhh...

Mmmmhhhhhh...

Laalalalalalalala..

Laalalalalalalala..

Aaaaaaahhhhh...

Aaaaaaahhhhh...

Aaaaaaahhhhh...


[Peter Licht, 14 Lieder]

Lupus schrieb am 26.5. 2001 um 16:11:44 Uhr zu

licht

Bewertung: 1 Punkt(e)

Menschen sind heute wie Engel: Sie verhuellen sich mit einer Ruestung aus Licht. Sie stellen Schwerter und Schilder aus Licht her, um das Dunkel zu vertreiben.
Sie konkurrieren mit dem Sternen am Himmel und loeschen sie in der Nacht aus. Sie verscheuchen alle Schatten und tilgen den letzen Fetzen an Dunkelheit, der sich noch in eine Ritze zu retten versuchte.

Die Menschen, diese neuen irdischen Engeln, haben die Nacht abgeschafft. Heute gibt es nur noch Tag und Daemmerung, die Nacht wurde aus den Staedten vertrieben. Die irdischen Heerscharen haben den Leviathan bezwungen und aus ihren Burgen verbannt.

Und das alles nur aus Angst vor den Schatten in ihren eigenen Herzen? Sie Verleugnen lieber ihre eigenen Schatten im Innern und zerstoeren die Dunkelheit aussen, statt sie zu umarmen...

Die neuen Engel werden genauso fallen wie die ersten, frueher oder spaeter. Da bin ich mir sicher.

Laluna schrieb am 24.1. 2002 um 18:49:39 Uhr zu

licht

Bewertung: 1 Punkt(e)

Peter Glaser: Licht, Berlin
»Licht, Berlin« wurde geschrieben als Teil des Projektes »Berlin Hypertext« der Veranstaltungsreihe Softmoderne 99. Peter Glaser kombiniert eigene Texte vorwiegend mit Berlin-Fragmenten der Schriftsteller Walter Benjamin und Peter Handke neben einem Einwurf des Medientheoretikers Marshall Mc Luhan. Die Texte, u.a. aus Benjamins »Berliner Chronik« und Handkes »Nachmittag eines Schriftstellers«, bewegen sich in der urbanen Topografie Berlins. Sie beschreiben Stadtbeobachtungen und Momentaufnahmen, durchzogen von der Metapher des Lichts. Glaser kontrastiert mit der Gegenüberstellung der Texte die vergangenen Beobachtungen des Flaneurs mit dem simulierten Bewusstsein einer Medienwelt. »Das Gefühl, das alle suchen, ist das Online-Gefühl - Fahrtwind des Nichts. Die Dinge, Inhalte, das körperlich Faßbare, und sei es das Wahrnehmbare, verlieren an Bedeutung gegenüber der reinen Veränderung. Nicht mehr Leute, Literatur oder Liebe sind von Bedeutung, nur noch Frequenz. Das Umblättern hat über den Text gesiegt, Berlin über die anderen Städte in Deutschland.« Die urbane Präsenz wird von der Flüchtigkeit der digitalen Bilder abgelöst, der Berlin-Hype als Simulation des Bewusstseins vorgeführt. Peter Glaser gelingt es durch den engen semantischen Rahmen der Bilder »Berlin« und »Licht« verschiedenartige Texte auf gelungene Weise miteinander zu verbinden. Die assoziative Verbindung beruht dabei auf ähnlichen Wahrnehmungsperspektiven der jeweiligen Autoren. Glaser bietet verschiedene Leseweisen an: von der Startseite aus können alle Texte nach Anfang oder Autor angewählt werden, daneben eine von ihm empfohlene Leseabfolge. So wird eine lineare Lesart neben dem Hyperlink-Sprung durch den Text möglich.
Peter Glaser ist Autor von »24 Stunden im 21. Jahrhundert«, eine Beschreibung des »Online-Seins«. Andere Arbeiten des »Hypertext Berlin«-Projekts finden sich hier.
http://userpage.fu-berlin.de/~epos/soft/SoftMo99/glaser/

haller schrieb am 1.11. 1999 um 05:21:24 Uhr zu

licht

Bewertung: 2 Punkt(e)

Licht gibt es von Morgens bis Abends zu genüge für Alle. Licht zeigt einem Die Welt mit all ihren Ecken und kannten. Sie bringt die Details an die Oberfläsche. An welche Oberfläsche? Das frage ich mich auch gerade. An die Oberfläsche des Verständnisses.
Es wird halt alles sichtbar was wir als Real bezeichnen. Wobei gleichzeitig viele Dinge verschwinden wenn das Licht seine Kraft entfaltet.
Es existieren halt Dinge die nicht existent sind wenn die Sonne ihre kraftvollen Strahlen auf die Erde sendet oder die dann zumindest schlafen. So hat das Dunkel also seine eigene Dahseinsberechtigung genauso wie das Licht. Außerdem sind eh beide von einander abhängig. Ein schönes Feuerwerkwerk währe ohne einen dunklen Nachthimmel halt nicht zu realisieren.
Das Licht ist jeder zeit zur verfügung. Schließlich hat wohl jeder einen Lampe oder zumindist Feuer. Mit der Dunkelheit kann es da Tagsüber schon schwieriger werden.
Das Licht ist wohl doch noch immer noch die dominanter Kraft.

emmi schrieb am 25.8. 1999 um 10:16:31 Uhr zu

licht

Bewertung: 3 Punkt(e)

Finster war's der Mond schien helle,
Schnee bedeckt die grüne Flur als ein
Wagen blitzeschnelle langsam um die Ecke fuhr. Drinnen saßen stehend Leute schweigend ins Gespräch vertieft als ein totgeschoßener Hase übern Sandberg Schlittschuh lief. Auf 'ner grünen Rasenbanke, die gelb angestrichen war, saß ein blondgelockter Jüngling mit kohlrabenschwarzem Haar. Neben ihm 'ne olle Schrulle, die kaum 16 Jahr alt war. In der Hand 'ne Butterstulle,
die mit Schmalz bestrichen war.
Holder Engel, süßer Bengel, vielgeliebtes Trampeltier. Augen haste
wie Sardellen alle Ochsen gleichen Dir.

GrafElvin schrieb am 12.7. 1999 um 20:04:09 Uhr zu

licht

Bewertung: 2 Punkt(e)

Imminent Shadows

When it is dark, there is no light.
When it is light, there's darkness all around.
Light or dark, the choice is seldom ours.

When dark is chosen, we seek the light.
Once in the light, we seek the shadows...

Dedicated to the memory of
Heather May Kathleen Kerr
1914 - 1994
( John Kerr - New Age Musiker )

Sonne schrieb am 1.9. 2001 um 02:10:08 Uhr zu

licht

Bewertung: 1 Punkt(e)

In subtilen Experimenten gelingt es, Laserpulse in extrem gekühltem Gas fast auf Schritttempo abzubremsen und für Sekundenbruchteile sogar zum völligen Stillstand zu bringen. Der erstaunliche Effekt eröffnet neue Wege in der optischen Datenübertragung, ungeahnt präzise Vermessungen einzelner Atome und die Chance, Aspekte Schwarzer Löcher im Labor zu simulieren.

andi schrieb am 29.10. 2004 um 20:40:23 Uhr zu

licht

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ich habe dieses Buch auf dem Büchermarkt gekauft, und auch nur, weil mir so gefiel, was jemand für seinen Freund in das Buch geschrieben hatte:

»Lieber Rafael, ich schwöre es, die schönste und traurigste Liebeserzählung, die es gibt! Kuß + Umarmung Nick«

Jetzt fällt das Buch schon fast auseinander, weil ich einfach nicht davon lassen kann; die Worte verzaubern einen, entführten mich in eine Welt, die es so vielleicht nicht gib, und wie man sie doch so gern hätte..

Dies ist der Anfang, der Brief, um den sich alles dreht:
»...und wäre jatzt gern bei Dir. Sehr gern würde ich etwas für Dich tun, Dir eine Zeitung mit guten Nachrichten kaufen, Frühstücksbutter aus Deinem Mundwinkel küssen, vielleicht Deine Kniekehlen streicheln, irgendwas. Ich bin fast umgefallen, als Du mich angerufen hast, Deine Stimme so nah und so schrecklich weit weg. Dir zuliebe kann ich alles tun, arbeiten, früh aufstehn, vrenünftig sein. Ich bin ganz benommen, wenn Du mich anrufst. Alles ist gut, solange es mit uns stimmt, gleichgültig ob ein Glück dabei herauskommt. Ich brauche kein Glück, ich kann auch ohne Illusion mit Dir lachen. ...«

Was, wenn Deine Freundin diese Worte geschrieben hat, Du sie findest -und Du erkennst, daß sie nicht an Dich gerichtet sind?

Eifersucht, Mißtrauen, Erinnerungen, Traurigkeit -Liebe


Und ich lese: »Lieber Rafael, ich schwöre es, die schönste und traurigste Liebeserzählung, die es gibt! Kuß + Umarmung Nick«

Christoph Meckel - »Licht«

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