Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Bisamratte«
jott schrieb am 25.10. 2001 um 01:24:17 Uhr zu
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Mäuse und Ratten
Die Familie der Mäuse (Muridae) ist nicht nur die an Arten
reichste, sondern auch bei weitem die verbreitetste. Im
gewöhnlichen Leben unterscheidet man zwei Hauptgruppen,
die Ratten und Mäuse. Die Ratten sind grösser, die Mäuse die
leichteren und zierlicheren Gestalten. Bei den Ratten hat der
Schwanz zwischen 200 und 260 Schuppenringe, bei den
Mäusen nur zwischen 120 und 180. Bisam- und Wasserratten
gehören den Wühlern an. Die hauptsächlichsten Kennzeichen
der Wühler (Cricetidae) liegen in dem dicken Leib mit dem
sehr kurzen, dünnhaarigen Schwanz und den kurzen
Gliedmassen sowie den grossn Backentaschen.
In ihrer Lebensweise unterscheiden sich die Ratten von den
Mäusen. Man darf behaupten, dass selbst Frauen, welche
gewöhnlich einen zwar vollkommen ungerechtfertigten, aber
dennoch gewaltigen Schrecken empfinden, wenn ihnen eine
Maus über den Weg läuft, diese, wenn sie sie genauer
betrachten für ein hübsches Geschöpf erklären müssen.
http://www.basel-landschaft.ch/docs/recht/sgs_5/52 schrieb am 25.10. 2001 um 01:28:57 Uhr zu
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Regierungsratsbeschluss
betreffend die Bekämpfung der Bisamratte
SGS 523.10 || GS - || Vom 9. Mai 1945 || In Kraft seit 9. Mai 1945
Letzte Änderung: 27. Dezember 1999 / 22 - 1.7.1982
Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, um den Schutz der Jagd- und Fischereiinteressen bei der Bekämpfung der
Bisamratte zu gewährleisten, beschliesst:
1. Die Bekämpfung der Bisamratte mit Schusswaffen ist nur den Jagdberechtigten und Jagdaufsehern gestattet. Andern einwandfrei
beleumundeten Personen kann mit Zustimmung der zuständigen Jagdgesellschaften durch die Direktion des Innern der Abschuss
der Bisamratten bewilligt werden.
2. Sinngemäss gilt diese Regelung auch für das Legen von Fallen, wobei die gesetzlichen Vorschriften über das Fallenstellen
vorbehalten bleiben.
3. Das Fangen der Bisamratten mit Reusen ist den Fischereiberechtigten gestattet. Andern einwandfrei beleumdeten Personen kann
die Direktion des Innern mit Zustimmung der zuständigen Fischweidpächter das Aussetzen von Reusen bewilligen.
4. Die von der Direktion des Innern ausgestellten schriftlichen Bewilligungen sind von den Bewilligungsempfängern bei der
Bekämpfung der Bisamratten stets mitzutragen.
5. Alle andern Erlegungsarten, wie Erschlagen, Erstechen usw. von Bisamratten, sind jedermann gestattet.
Experte schrieb am 25.10. 2001 um 01:30:59 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Etwa kaninchengroß; langhaariges, dichtes
Fell; Oberseite dunkelbraun, Unterseite grau;
kurze, runde Ohren; langer, fast nackter,
seitlich zusammengedrückter Schwanz, der
beim Schwimmen sichtbar hin- und herpendelt.
Die Zehen der großen Hinterfüße sind gesäumt
mit Schwimmborsten. Kopfrumpflänge 25-40
cm, Schwanzlänge 19-25 cm, Gewicht
600-2400 g.
Wo die Bisamratte lebt
Teiche und Seen, Kanäle, Sümpfe und langsam fließende Flüsse mit reichem
Uferbewuchs. Die Tiere wandern oft weit über Land, auch im Winter, auf der Suche
nach geeigneten Lebensräumen. Die Bisamratte stammt aus Nordamerika, wurde 1905
bei Prag ausgesetzt und hat sich von dort über ganz Mitteleuropa ausgebreitet. Am
Wöhrder See war sie schon bald nach dem Einstau vertreten. Da sie vorwiegend
dämmerungs- und nachtaktiv ist, kann man sie am ehesten bei einem
Abendspaziergang beobachten. Bei winterlich knappem Futterangebot ist sie jedoch
auch manchmal tagsüber zu sehen.
Wie die Bisamratte lebt
Meist dämmerungs- und nachtaktiv; schwimmt und taucht hervorragend; Tauchzeit bis
zu 10 Minuten, besonders bei Gefahr. Vorwiegend pflanzliche Nahrung, vor allem
Wasserpflanzen, auch Rinde von Weiden. Zur Deckung des Eiweißbedarfs werden auch
Muscheln und Krebse nicht verschmäht.
An Gewässern mit Uferböschung - so auch am Wöhrder See - gräbt die Bisamratte mit
Zähnen und Vorderpfoten Baue, deren Eingang stets unter dem Wasserspiegel liegt.
Diese Grabetätigkeit kann an Erddämmen und Fischteichen zu großen Schäden führen.
An flachuferigen Teichen und in Sümpfen baut die Bisamratte kegelförmige Burgen aus
Schilf und anderem Pflanzenmaterial. Sie können bis 2 m Durchmesser und Höhe
haben.
Natürliche Feinde sind vor allem Fuchs und Uhu. Am Wöhrder See wird der Bestand
durch das eher geringe Futterangebot begrenzt.
Aufzucht der Jungen
Paarungszeit meist März bis September; Tragzeit ca. 30 Tage; jährlich oft 2-3 Würfe mit
2-8 Jungen, die etwa 18-20 Tage gesäugt werden. Nach 4 Wochen ist ihr Jugendkleid
ausgebildet und sie beginnen selbständig zu werden. Junge Weibchen sind mit etwa 5
Monaten geschlechtsreif. Das Höchstalter kann 10 Jahre betragen.
Fachbezeichnung
Ondatra zibethicus, Familie Wühlmausartige / Arvicolidae
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