Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 85, davon 84 (98,82%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 45 positiv bewertete (52,94%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.9. 2000 um 01:15:58 Uhr schrieb
Alvar über Waldorfschule
Der neuste Text am 27.5. 2025 um 15:46:16 Uhr schrieb
durchdendunklenraumtorkelnde über Waldorfschule
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 23)

am 14.7. 2024 um 14:31:29 Uhr schrieb
Arbeitskreis Tortur über Waldorfschule

am 21.10. 2005 um 02:35:59 Uhr schrieb
salz über Waldorfschule

am 4.11. 2004 um 16:14:50 Uhr schrieb
urgs über Waldorfschule

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Waldorfschule«

Alvar schrieb am 25.9. 2000 um 01:17:05 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 4 Punkt(e)

Soziale Kompetenzen entwickeln

Das Erüben sozialer Kompetenzen in einer möglichst stabilen Klassengemeinschaft von Schülern unterschiedlicher Begabung ist lebensnaher als ein notenorientiertes Lernen von Schülern derselben Begabungsbandbreite. Gymnasien berauben Real- und Hauptschulen ihrer Zugpferde. Das Herauslösen leistungsschwacher Schüler aus einer Klassengemeinschaft durch Sitzenbleiben setzt einen abstrakten Leistungsgedanken vor die soziale Tragfähigkeit einer Klassengemeinschaft. Waldorfschulen bauen dagegen auf das Lernen im gegenseitigen Miteinander. Denn schneller begreifende Schüler lernen am meisten, wenn sie Gelegenheit bekommen, langsamer begreifenden Schülern etwas zu erklären. Letztere lernen auch besser, wenn sie nicht ausschließlich auf die Erklärungen des Lehrers angewiesen sind. Das gemeinsame Lösen von Aufgaben in Gruppen mit unterschiedlichen Begabungen ist eine Herausforderung des Berufslebens, auf die Schule schon vorbereiten sollte.

Gaddhafi schrieb am 19.10. 2001 um 13:16:34 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 5 Punkt(e)

Für mich fällt dieses ganze Waldorfzeug irgendwie in den faschistischen Bereich, wie auch die Jugendbewegung aus der es wohl entstanden ist.
Ein Satz wie »Geistige Beweglichkeit gründet in körperlicher und seelischer Beweglichkeit« hätte wohl auch von der Hitlerjugend verwendet werden können.
Der Kult der Natur und der Natürlichkeit an sich ist mir zuwider.
Daß man auf derartigen Institutionen nichts für »das Leben lernt« (ich hasse diese Formulierung) mag ja sein, aber das ist auch auf normalen Schulen möglich, ohne daß man zur »Kreativität« und vor allem zum Sport gezwungen wird.
Die ganzen Texte Alvars zu diesem Stichwort haben mich von der Notwendigkeit der Stärkung des, sicherlich nicht perfekten, staatlichen Schulwesens überzeugt.

Thilo schrieb am 11.11. 2001 um 16:25:14 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 1 Punkt(e)

Damit ist aber der Weg angedeutet, den derjenige
einschlägt, der neben der auf ihrem Gebiete
berechtigten Natur-Erkenntnis eine wahre
Geist-Erkenntnis gelten läßt. Und dieser kommt es
zu, das Wesen des Seelischen aufzuschließen. Sie
muß eine wirkliche Erziehungs- und Unterrichtskunst
tragen. Denn sie führt zu einer Menschen-Erkenntnis,
die so in sich bewegliche, lebendige Ideen hat, daß
der Erzieher sie in die praktische Anschauung der
einzelnen kindlichen Individualität umsetzen kann.
Und erst wer dieses vermag, für den gewinnt die
Forderung, nach der Kindes-Individualität zu
erziehen und zu unterrichten, eine praktische
Bedeutung.

tanzender singender affe schrieb am 26.11. 2002 um 15:24:14 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 1 Punkt(e)

oh ja, und die Keimkräfte der Nacht, die in einem Text erwähnt werden. Fragen werden offengelassen, damit das Kind sich träumend und meditierend damit auseinandersetzt. Dass bei der Methode so manche wichtige Frage gar nicht mehr besprochen wird, kann sich wohl jeder denken. Und wieder wird den Kindern die Welt vorenthalten. Ebenso sollte man nicht fernsehen, alles weltliche, v.a. Information, wird systematisch verteufelt. Was ist mal ganz objektiv das Ergebnis? Eine gleichgeschaltete Subgesellschaft, die nicht weiß, was um sie herum vorgeht. Die Quelle des Wissens ist hier die innere Wahnvorstellung. Und solche Leute werden auf Behinderte und Kinder losgelassen. Die selben Leute, die jeden Gedanken, den sie haben, konsequent niemals objektiv an Realitäten prüfen müssen, es reicht völlig, wenn sie eine »göttliche Einsicht« gehabt haben, um zu wissen, wie die Welt tickt. Warum ist das erlaubt?

tanzender singender affe schrieb am 26.11. 2002 um 14:43:13 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 3 Punkt(e)

die »Innenschau«, von der Alvar da immer redet, wenn er meint es sei besser, wenn der Lehrer die Seele des Kindes durchdringen kann, sieht in der Praxis so aus: der Lehrer, etwa ein 60jähriger Weißer, »meditiert« über den Schüler, etwa ein 8 Jähriges schwarzes Kind um herauszufinden, was für eine Seele in diesem Kind steckt. Aufgrund des systematischen Auslösen einer Wahnvorstellung über das besagte Kind, gestaltet der Lehrer seinen Umgang mit dem Kind. Was dabei so um 1970 in einer deutschen Sektenschule rauskommt, könnt ihr euch gerne selbst überlegen...

Alvar schrieb am 25.9. 2000 um 01:26:02 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 3 Punkt(e)

Abschlüsse bzw. Aufschlüsse

Zu Aufschlüssen führen, nicht zu Abschlüssen sollte das Ziel jeder Erziehung sein, also die Vorbereitung auf eine Biographie, die nach der Schulzeit weitergeht. Dennoch haben auch an der Waldorfschule die Abschlüsse ihren notwendigen Platz. Die Waldorfschulzeit beträgt zwölf Jahre, in denen der Hauptschulabschluss bzw. die Mittlere Reife, in einigen Ländern auch die Fachhochschulreife, erworben werden kann. In einem angehängten 13. Schuljahr können Schüler, meistens an der Waldorfschule selbst, auch die Abiturprüfung vor einer staatlichen Prüfungskommission (unter Beteiligung der Waldorflehrer) ablegen. Trotz länderweise unterschiedlichen Bedingungen ist diese immer bundesweit anerkannt. Die Quote von Schülern, die einen entsprechenden Abschluss erreichen, liegt meist ebenso hoch oder höher wie an staatlichen Schulen.

Thilo schrieb am 11.11. 2001 um 16:23:21 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 1 Punkt(e)


Man wird kaum in Abrede stellen können, daß für
jeden Mangel, den man im Felde des Erziehens und
Unterrichtens findet, sich leitende Ideen bei den
bisher führenden großen Pädagogen aufweisen
lassen, durch deren Befolgung Abhilfe geschaffen
werden könnte. Die Unbefriedigtheit kann nicht in
dem Fehlen einer sorgsam gepflegten
Erziehungskunde liegen; sie kann auch nicht auf dem
Mangel an gutem Willen bei denen beruhen, die im
Erziehen und Unterrichten tätig sind. Aber sie ist
doch nicht unberechtigt. Das beweisen die
Erfahrungen des Lebens jedem Unbefangenen.

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