Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 85, davon 84 (98,82%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 45 positiv bewertete (52,94%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.9. 2000 um 01:15:58 Uhr schrieb
Alvar über Waldorfschule
Der neuste Text am 27.5. 2025 um 15:46:16 Uhr schrieb
durchdendunklenraumtorkelnde über Waldorfschule
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am 21.10. 2005 um 02:35:59 Uhr schrieb
salz über Waldorfschule

am 1.4. 2022 um 22:13:51 Uhr schrieb
schmidt über Waldorfschule

am 5.1. 2016 um 02:45:01 Uhr schrieb
Christine über Waldorfschule

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Waldorfschule«

Alvar schrieb am 25.9. 2000 um 01:32:37 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 3 Punkt(e)

Rudolf Steiner: Philosoph und Wissenschaftler

Rudolf Steiner war promovierter Philosoph und hat sich zeitlebens nicht gescheut, seine oft sehr kritischen Gedanken über die Zeitlage und die vermeintlichen Grenzen des Erkennens scharf zu formulieren. Früh beschäftigte er sich mit Mathematik, den Naturwissenschaften sowie Goethes naturwissenschaftlichen Schriften. Wiederholt betonte er die Notwendigkeit einer mathematisch-naturwissenschaftlichen Bildung als Voraussetzung für ein Verständnis der anthroposophischen Geisteswissenschaft. Es ist eine auch heute noch wenig bekannte Tatsache, dass er vor dem ursprünglichen Lehrerkollegium über vierzig Vorträge in drei Zyklen über Naturwissenschaft hielt. Bemerkenswert ist u.a., dass er in einem dieser Vorträge schon im Jahre 1920 eine Differentialgleichung für Lichtwirkungen entwickelte, die erst drei Jahre später von Erwin Schrödinger »neu« entdeckt wurde. Sie spielte als Grundlage der Quantenphysik in der modernen Naturwissenschaft eine nicht unbedeutende Rolle. Steiners Erkenntnismethode war eben keineswegs vage und okkult-nebulös, wie manchmal behauptet wird. Sonst hätte sie sich nicht auf so vielen Gebieten als äußerst lebenspraktisch und kulturerneuernd erwiesen.

tanzender singender affe schrieb am 26.11. 2002 um 15:17:44 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 3 Punkt(e)

aha. und die Sache mit dem bildhaften Lernen der Buchstaben. Lernen an Bildern sei Lernen durch Tun, meint Alvar und erklärt damit, warum man, anstatt einem wissbegierigen Kind beizubringen, wie man schreibt und liest, um so einen weiteren Kontaktkanal zur Welt zu öffenen, so lange mit »Geraden« und »Krummen« nervt, bis das Kind garantiert keine Lust mehr hat darauf. Immer wenn man als Kind an diesen Schulen fragt »Warumwerden verstohlene Blicke getauscht und patzige Antworten gegeben. Mal du mal weiter deine blauen Wachsmalkreidenbögen, die Welt zeigen wir dir nicht. Das ist was sie tun mit ihrem tollen bildhaften begreifen. Sie nehmen den Kindern die Möglichkeit an der Gesellschaft teilzunehmen, sie deprivieren die Kinder systematisch. Durch ihren ganzen Theoriekram sehen sie schon lange nicht mehr die Person des Kindes, vielmehr sehen sie nur wie durch eine Schablone, was das Kind in ihren Augen sein soll. Die meiste Zeit hat man das Gefühl, man ist in einem Irrenhaus gefangen, wo keiner einem eine Antwort auf eine sinnvolle Frage geben kann. Stattdessen übt man sinnlose Geraden und Krummen und läuft 13 Jahre lang zweimal die Woche im Kreis und schwingt dabei die Arme in völlig sinnlosem Gewackel. Dann frag mal warum. Das ist ketzerisch, wenn du Eurytmie hinterfragst oder Zwerge oder Baumgeister. Schützt die Kinder vor diesen Irren! Warum ist das erlaubt?

Thilo schrieb am 11.11. 2001 um 16:24:51 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 1 Punkt(e)


Aber es gibt heute gewichtige Hindernisse, diesen
Gesichtspunkt einzunehmen. Er erfordert, um in
wahrer Praxis zur Geltung zu kommen, eine
Seelen-Erkenntnis, die wirklich das Wesen des
Menschen aufschließt. Zu einer solchen führt die
Weltanschauung nicht, welche die geistige Bildung
der Gegenwart beherrscht. Diese Weltanschauung
glaubt nur dann einen sicheren Boden unter den
Füßen zu haben, wenn sie allgemeingültige Gesetze
aufstellen kann. Gesetze, die man in festen Begriffen
aussprechen und dann auf den einzelnen Fall
anwenden kann. Man gewöhnt sich an das Streben
nach solchen Gesetzen, wenn man seine
Berufsbildung in den Bildungsanstalten der
Gegenwart erwirbt. Auch die für den Erzieherberuf
Vorgebildeten sind an das Denken in solchen
Gesetzen gewöhnt. Aber die menschliche
Seelenwesenheit widerstrebt der Erkenntnis, wenn
man sie durch solche Gesetze fassen will. Nur die
Natur ergibt sich diesen Gesetzen. Will man das
Wesen der Seele durchschauen, so muß man das
Gesetzmäßige mit künstlerischer Gestaltungskraft in
der Erkenntnis durchdringen. Der Erkennende muß
zum künstlerisch Schauenden werden, wenn er das
Seelische erfassen will. Man kam dozieren: ein
solches Erkennen sei kein wahres Erkennen, denn es
beteilige das persönliche Erlebnis an dem Erfassen
der Dinge. Solches Dozieren mag noch so viele
logische Vorurteile für sich haben; es hat die
Tatsache gegen sich, daß ohne die Beteiligung des
inneren persönlichen, des schaffenden Erfassens das
Seelische nicht zu erkennen ist. Man schreckt vor
dieser Beteiligung zurück, weil man glaubt, damit
unbedingt in die persönliche Willkür des Beurteilens
hineinzukommen. Gewiß, man kommt in diese
Willkür hinein, wenn man sich nicht durch sorgfältige
Selbsterziehung innere Objektivität aneignet.

Thilo schrieb am 11.11. 2001 um 16:26:25 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 1 Punkt(e)


Doch um richtig zu individualisieren, so, wie es
befähigt, die besondere Kindes-Individualität
erzieherisch zu führen, dazu ist nötig, in einer
besonderen Geistes-Erkenntnis den Blick für das
erworben zu haben, was nicht als einzelner Fall unter
ein allgemeines Gesetz gebracht werden kann,
sondern dessen Gesetz erst an diesem Fall
anschauend erfaßt werden muß. Die hier gemeinte
Geist-Erkenntnis führt nicht, nach dem Vorbilde der
Natur-Erkenntnis, zum Vorstellen allgemeiner Ideen,
um diese im einzelnen Falle anzuwenden, sondern sie
erzieht den Menschen zu einer Seelen-Verfassung,
die den einzelnen Fall in seiner Selbständigkeit
schauend erlebt. - Diese Geisteswissenschaft
verfolgt, wie sich der Mensch in seinem Kindes- und
Jugendalter entwickelt. Sie zeigt, wie die kindliche
Natur von der Geburt bis zum Zahnwechsel so
geartet ist, daß sie sich aus dem Trieb der
Nachahmung entfaltet. Was das Kind sieht, hört
usw. erregt in ihm den Trieb, das gleiche zu tun. Wie
sich dieser Trieb gestaltet, das untersucht bis ins
einzelne die Geisteswissenschaft. Man braucht zu
dieser Untersuchung Methoden, die in jedem Punkte
das bloße Gesetzes-Denken in das künstlerische
Anschauen hinüberleiten. Denn, was das Kind zur
Nachahmung reizt und die Art, wie es nachahmt, läßt
sich nur in dieser Art anschauen. - In der Periode
des Zahnwechsels vollzieht sich ein völliger
Umschwung im kindlichen Erleben. Es tritt der Trieb
ein, das zu tun oder auch zu denken, was ein anderer
Mensch, der von dem Kinde als Autorität
empfunden wird, tut oder denkt, wenn er dieses Tun
oder Denken als richtig bezeichnet. Vor diesem
Lebensalter wird nachgeahmt, um das eigene Wesen
zum Nachbild der Umgebung zu machen; mit dem
Eintritt in dieses Alter wird nicht bloß nachgeahmt,
sondern es wird das fremde Wesen mit einem
gewissen Grade der Bewußtheit in das eigene
Wesen hereingenommen. Doch bleibt der
Nachahmungstrieb neben dem andern, der Autorität
zu folgen, bis etwa zum neunten Lebensjahre noch
bestehen. Geht man von den Äußerungen dieser
zwei Haupttriebe für die beiden
aufeinanderfolgenden Kindesalter aus, so fällt der
Blick auf andere Offenbarungen der kindlichen
Natur. Man lernt die lebendig-plastische
Entwickelung der menschlichen Kindheit kennen.

Thilo schrieb am 11.11. 2001 um 16:24:31 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 1 Punkt(e)

Bei dem Versuch, die pädagogische Aufgabe zu
lösen, kommt es darauf an, den Grund zu erkennen,
warum die guten Erziehungsprinzipien, die vorhanden
sind, in so weitgehendem Maße zu nicht
befriedigenden Ergebnissen führen. - Es wird doch
zum Beispiel allgemein anerkannt, daß die sich
entwickelnde Individualität des Kindes für die
Gewinnung der leitenden Ideen im Unterrichten und
Erziehen beobachtet werden müsse. In allen
Tonarten wird dieser Gesichtspunkt als ein richtiger
hingestellt.

tanzender singender affe schrieb am 26.11. 2002 um 14:50:40 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 5 Punkt(e)

ja, und wenn diese Waldorfschulen mal so harmlos wären, wie manche denken, nämlich ein durchgeknallter Klöppelverein, der harmlos Bäume umarmt, das wär ja zu tolerieren. Aber so ist es nicht. Einer sog. Weltanschauungsgemeinde Kinder und Behinderte anzuvertrauen, mit dem Zusatz, dass sie über ihre Weltanschauung halt nicht sprechen dürfen, das wiederspricht der Verfassung. Da werden hilflose Mitglieder der Gesellschaft von dieser an die Antroposophen ausgeliefert. Kein Mensch würde Scientology erlauben, Kindergärten zu betreiben und einfach nicht dazu zu sagen, an was sie so glauben - obwohl das Grundlage der Erziehungsmethode ist. Steiner-Anhänger sind einer okkultistisch-spiritistischen Gemeinde anhängig, das kann man, wenn man sich interessiert, sehr schnell herausfinden. Warum ist das erlaubt?

tanzender singender affe schrieb am 26.11. 2002 um 15:24:14 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 1 Punkt(e)

oh ja, und die Keimkräfte der Nacht, die in einem Text erwähnt werden. Fragen werden offengelassen, damit das Kind sich träumend und meditierend damit auseinandersetzt. Dass bei der Methode so manche wichtige Frage gar nicht mehr besprochen wird, kann sich wohl jeder denken. Und wieder wird den Kindern die Welt vorenthalten. Ebenso sollte man nicht fernsehen, alles weltliche, v.a. Information, wird systematisch verteufelt. Was ist mal ganz objektiv das Ergebnis? Eine gleichgeschaltete Subgesellschaft, die nicht weiß, was um sie herum vorgeht. Die Quelle des Wissens ist hier die innere Wahnvorstellung. Und solche Leute werden auf Behinderte und Kinder losgelassen. Die selben Leute, die jeden Gedanken, den sie haben, konsequent niemals objektiv an Realitäten prüfen müssen, es reicht völlig, wenn sie eine »göttliche Einsicht« gehabt haben, um zu wissen, wie die Welt tickt. Warum ist das erlaubt?

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