Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 85, davon 84 (98,82%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 45 positiv bewertete (52,94%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.9. 2000 um 01:15:58 Uhr schrieb
Alvar über Waldorfschule
Der neuste Text am 27.5. 2025 um 15:46:16 Uhr schrieb
durchdendunklenraumtorkelnde über Waldorfschule
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 23)

am 2.6. 2024 um 13:17:08 Uhr schrieb
Steiner über Waldorfschule

am 30.1. 2016 um 12:13:19 Uhr schrieb
Christine über Waldorfschule

am 7.6. 2023 um 12:55:58 Uhr schrieb
Christine, die Papugei über Waldorfschule

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Waldorfschule«

tanzender singender affe schrieb am 26.11. 2002 um 14:50:40 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 5 Punkt(e)

ja, und wenn diese Waldorfschulen mal so harmlos wären, wie manche denken, nämlich ein durchgeknallter Klöppelverein, der harmlos Bäume umarmt, das wär ja zu tolerieren. Aber so ist es nicht. Einer sog. Weltanschauungsgemeinde Kinder und Behinderte anzuvertrauen, mit dem Zusatz, dass sie über ihre Weltanschauung halt nicht sprechen dürfen, das wiederspricht der Verfassung. Da werden hilflose Mitglieder der Gesellschaft von dieser an die Antroposophen ausgeliefert. Kein Mensch würde Scientology erlauben, Kindergärten zu betreiben und einfach nicht dazu zu sagen, an was sie so glauben - obwohl das Grundlage der Erziehungsmethode ist. Steiner-Anhänger sind einer okkultistisch-spiritistischen Gemeinde anhängig, das kann man, wenn man sich interessiert, sehr schnell herausfinden. Warum ist das erlaubt?

Alvar schrieb am 25.9. 2000 um 01:26:02 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 3 Punkt(e)

Abschlüsse bzw. Aufschlüsse

Zu Aufschlüssen führen, nicht zu Abschlüssen sollte das Ziel jeder Erziehung sein, also die Vorbereitung auf eine Biographie, die nach der Schulzeit weitergeht. Dennoch haben auch an der Waldorfschule die Abschlüsse ihren notwendigen Platz. Die Waldorfschulzeit beträgt zwölf Jahre, in denen der Hauptschulabschluss bzw. die Mittlere Reife, in einigen Ländern auch die Fachhochschulreife, erworben werden kann. In einem angehängten 13. Schuljahr können Schüler, meistens an der Waldorfschule selbst, auch die Abiturprüfung vor einer staatlichen Prüfungskommission (unter Beteiligung der Waldorflehrer) ablegen. Trotz länderweise unterschiedlichen Bedingungen ist diese immer bundesweit anerkannt. Die Quote von Schülern, die einen entsprechenden Abschluss erreichen, liegt meist ebenso hoch oder höher wie an staatlichen Schulen.

Thilo schrieb am 11.11. 2001 um 16:23:10 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 1 Punkt(e)


Wer sich auf den heutigen Bildungsanstalten für den
Beruf des Pädagogen vorbereitet, nimmt viele gute
Grundsätze über Erziehungswesen und
Unterrichtskunst ins Leben mit. Und der gute Wille,
diese Grundsätze auch anzuwenden, ist zweifellos bei
vielen vorhanden, denen dies als Aufgabe zufällt.
Dennoch ist eine weitgehende Unbefriedigtheit auf
diesem Lebensgebiete vorhanden. Immer neue oder
neu erscheinende Zielsetzungen tauchen auf; und
Anstalten werden begründet, welche den
Forderungen der Menschennatur und des sozialen
Lebens besser Rechnung tragen sollen als diejenigen,
welche aus der allgemeinen Zivilisation der neueren
Menschheit hervorgegangen sind. Unbillig wäre es,
nicht anzuerkennen, daß die Erziehungs- und
Unterrichtskunde seit mehr als einem Jahrhundert die
edelsten, von hohem Idealismus getragenen
Persönlichkeiten zu ihren Pflegern gehabt hat. Was
der Geschichte von diesen einverleibt ist, stellt einen
reichen Schatz von pädagogischer Weisheit und von
begeisternden Anweisungen für den Erzieher-Willen
dar, die der angehende Lehrer aufnehmen kann.

Gaddhafi schrieb am 19.10. 2001 um 13:16:34 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 5 Punkt(e)

Für mich fällt dieses ganze Waldorfzeug irgendwie in den faschistischen Bereich, wie auch die Jugendbewegung aus der es wohl entstanden ist.
Ein Satz wie »Geistige Beweglichkeit gründet in körperlicher und seelischer Beweglichkeit« hätte wohl auch von der Hitlerjugend verwendet werden können.
Der Kult der Natur und der Natürlichkeit an sich ist mir zuwider.
Daß man auf derartigen Institutionen nichts für »das Leben lernt« (ich hasse diese Formulierung) mag ja sein, aber das ist auch auf normalen Schulen möglich, ohne daß man zur »Kreativität« und vor allem zum Sport gezwungen wird.
Die ganzen Texte Alvars zu diesem Stichwort haben mich von der Notwendigkeit der Stärkung des, sicherlich nicht perfekten, staatlichen Schulwesens überzeugt.

Alvar schrieb am 25.9. 2000 um 01:30:22 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 2 Punkt(e)

Öffentliche Veranstaltungen und Tage der offenen Tür

An den Schulen finden regelmäßig öffentliche Veranstaltungen statt, darunter auch öffentliche »Monatsfeiern«. In kleinen Klassenspielen, Rezitationen und anderen meist künstlerischen Darbietungen zeigen Schüler aller Klassenstufen, was sie sich erarbeitet haben. Auch die großen Klassenspiele der 8. und 12. Klasse werden öffentlich dargeboten. An den Schulen, oft auch an Volkshochschulen finden Einführungsveranstaltungen für interessierte Eltern statt. Einige Waldorfschulen veranstalten einmal im Jahr einen Tag der offenen Tür, an dem jeder Interessent auch im Unterricht hospitieren kann.

Thilo schrieb am 11.11. 2001 um 16:28:00 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 1 Punkt(e)


Aus der Erkenntnis der kindlichen Entwickelung
ergeben sich sachgemäß Lehrplan und Lehrmethode.
Durchschaut man, wie der Nachahmungstrieb und
der Impuls, unter die Autorität sich zu stellen, beim
Kinde in den ersten Volksschuljahren
ineinanderwirken, so weiß man, wie man für diese
Jahre zum Beispiel den Schreibunterricht zu gestalten
hat. Baut man ihn auf die Intellektualität, so arbeitet
man gegen die Kräfte, die sich durch den
Nachahmungstrieb offenbaren; geht man von einer
Art Zeichnen aus, das man allmählich in das
Schreiben überführt, so entwickelt man, was sich zu
entwickeln strebt. In dieser Art läßt sich der
Lehrplan ganz aus der Natur der kindlichen
Entwickelung heraus gewinnen. Und nur ein
Lehrplan, der in dieser Art gewonnen ist, arbeitet in
der Richtung der menschlichen Entwickelung. Er
macht den Menschen stark; jeder andere
verkümmert seine Kräfte. Und diese Verkümmerung
macht ihre Wirkungen für das ganze Leben geltend.

Thilo schrieb am 11.11. 2001 um 16:23:21 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 1 Punkt(e)


Man wird kaum in Abrede stellen können, daß für
jeden Mangel, den man im Felde des Erziehens und
Unterrichtens findet, sich leitende Ideen bei den
bisher führenden großen Pädagogen aufweisen
lassen, durch deren Befolgung Abhilfe geschaffen
werden könnte. Die Unbefriedigtheit kann nicht in
dem Fehlen einer sorgsam gepflegten
Erziehungskunde liegen; sie kann auch nicht auf dem
Mangel an gutem Willen bei denen beruhen, die im
Erziehen und Unterrichten tätig sind. Aber sie ist
doch nicht unberechtigt. Das beweisen die
Erfahrungen des Lebens jedem Unbefangenen.

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