Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 85, davon 84 (98,82%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 45 positiv bewertete (52,94%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.9. 2000 um 01:15:58 Uhr schrieb
Alvar über Waldorfschule
Der neuste Text am 27.5. 2025 um 15:46:16 Uhr schrieb
durchdendunklenraumtorkelnde über Waldorfschule
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 23)

am 2.6. 2024 um 13:17:08 Uhr schrieb
Steiner über Waldorfschule

am 4.11. 2004 um 16:14:50 Uhr schrieb
urgs über Waldorfschule

am 29.3. 2006 um 01:39:19 Uhr schrieb
tootsie über Waldorfschule

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Waldorfschule«

Gaddhafi schrieb am 19.10. 2001 um 13:16:34 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 5 Punkt(e)

Für mich fällt dieses ganze Waldorfzeug irgendwie in den faschistischen Bereich, wie auch die Jugendbewegung aus der es wohl entstanden ist.
Ein Satz wie »Geistige Beweglichkeit gründet in körperlicher und seelischer Beweglichkeit« hätte wohl auch von der Hitlerjugend verwendet werden können.
Der Kult der Natur und der Natürlichkeit an sich ist mir zuwider.
Daß man auf derartigen Institutionen nichts für »das Leben lernt« (ich hasse diese Formulierung) mag ja sein, aber das ist auch auf normalen Schulen möglich, ohne daß man zur »Kreativität« und vor allem zum Sport gezwungen wird.
Die ganzen Texte Alvars zu diesem Stichwort haben mich von der Notwendigkeit der Stärkung des, sicherlich nicht perfekten, staatlichen Schulwesens überzeugt.

tanzender singender affe schrieb am 26.11. 2002 um 15:17:44 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 3 Punkt(e)

aha. und die Sache mit dem bildhaften Lernen der Buchstaben. Lernen an Bildern sei Lernen durch Tun, meint Alvar und erklärt damit, warum man, anstatt einem wissbegierigen Kind beizubringen, wie man schreibt und liest, um so einen weiteren Kontaktkanal zur Welt zu öffenen, so lange mit »Geraden« und »Krummen« nervt, bis das Kind garantiert keine Lust mehr hat darauf. Immer wenn man als Kind an diesen Schulen fragt »Warum?« werden verstohlene Blicke getauscht und patzige Antworten gegeben. Mal du mal weiter deine blauen Wachsmalkreidenbögen, die Welt zeigen wir dir nicht. Das ist was sie tun mit ihrem tollen bildhaften begreifen. Sie nehmen den Kindern die Möglichkeit an der Gesellschaft teilzunehmen, sie deprivieren die Kinder systematisch. Durch ihren ganzen Theoriekram sehen sie schon lange nicht mehr die Person des Kindes, vielmehr sehen sie nur wie durch eine Schablone, was das Kind in ihren Augen sein soll. Die meiste Zeit hat man das Gefühl, man ist in einem Irrenhaus gefangen, wo keiner einem eine Antwort auf eine sinnvolle Frage geben kann. Stattdessen übt man sinnlose Geraden und Krummen und läuft 13 Jahre lang zweimal die Woche im Kreis und schwingt dabei die Arme in völlig sinnlosem Gewackel. Dann frag mal warum. Das ist ketzerisch, wenn du Eurytmie hinterfragst oder Zwerge oder Baumgeister. Schützt die Kinder vor diesen Irren! Warum ist das erlaubt?

Alvar schrieb am 25.9. 2000 um 01:26:02 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 3 Punkt(e)

Abschlüsse bzw. Aufschlüsse

Zu Aufschlüssen führen, nicht zu Abschlüssen sollte das Ziel jeder Erziehung sein, also die Vorbereitung auf eine Biographie, die nach der Schulzeit weitergeht. Dennoch haben auch an der Waldorfschule die Abschlüsse ihren notwendigen Platz. Die Waldorfschulzeit beträgt zwölf Jahre, in denen der Hauptschulabschluss bzw. die Mittlere Reife, in einigen Ländern auch die Fachhochschulreife, erworben werden kann. In einem angehängten 13. Schuljahr können Schüler, meistens an der Waldorfschule selbst, auch die Abiturprüfung vor einer staatlichen Prüfungskommission (unter Beteiligung der Waldorflehrer) ablegen. Trotz länderweise unterschiedlichen Bedingungen ist diese immer bundesweit anerkannt. Die Quote von Schülern, die einen entsprechenden Abschluss erreichen, liegt meist ebenso hoch oder höher wie an staatlichen Schulen.

Thilo schrieb am 11.11. 2001 um 16:27:37 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 1 Punkt(e)


Man wird einwenden, solches anschauendes
Eingehen auf das einzelne Kind sei doch in einer
Schulklasse mit einer größeren Schülerzahl nicht
möglich. Ohne deshalb übergroßen Schülerzahlen in
den Klassen das Wort reden zu wollen, muß doch
gesagt werden, daß ein Lehrer mit einer
Seelen-Erkenntnis, wie sie hier gemeint ist, leichter
mit vielen Schülern zurecht kommen wird als der
andere ohne wirkliche Seelen-Erkenntnis. Denn
diese Seelen-Erkenntnis wird sich in dem Gebaren
der ganzen Persönlichkeit des Lehrers offenbaren;
sie wird jedem seiner Worte, allem seinem Tun das
Gepräge geben; und die Kinder werden innerlich
aktiv unter seiner Führung werden. Er wird nicht
jeden einzelnen zur Aktivität zu zwingen haben, denn
seine allgemeine Haltung wird auf das einzelne Kind
wirken.

Thilo schrieb am 11.11. 2001 um 16:23:10 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 1 Punkt(e)


Wer sich auf den heutigen Bildungsanstalten für den
Beruf des Pädagogen vorbereitet, nimmt viele gute
Grundsätze über Erziehungswesen und
Unterrichtskunst ins Leben mit. Und der gute Wille,
diese Grundsätze auch anzuwenden, ist zweifellos bei
vielen vorhanden, denen dies als Aufgabe zufällt.
Dennoch ist eine weitgehende Unbefriedigtheit auf
diesem Lebensgebiete vorhanden. Immer neue oder
neu erscheinende Zielsetzungen tauchen auf; und
Anstalten werden begründet, welche den
Forderungen der Menschennatur und des sozialen
Lebens besser Rechnung tragen sollen als diejenigen,
welche aus der allgemeinen Zivilisation der neueren
Menschheit hervorgegangen sind. Unbillig wäre es,
nicht anzuerkennen, daß die Erziehungs- und
Unterrichtskunde seit mehr als einem Jahrhundert die
edelsten, von hohem Idealismus getragenen
Persönlichkeiten zu ihren Pflegern gehabt hat. Was
der Geschichte von diesen einverleibt ist, stellt einen
reichen Schatz von pädagogischer Weisheit und von
begeisternden Anweisungen für den Erzieher-Willen
dar, die der angehende Lehrer aufnehmen kann.

Thilo schrieb am 11.11. 2001 um 16:25:14 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 1 Punkt(e)

Damit ist aber der Weg angedeutet, den derjenige
einschlägt, der neben der auf ihrem Gebiete
berechtigten Natur-Erkenntnis eine wahre
Geist-Erkenntnis gelten läßt. Und dieser kommt es
zu, das Wesen des Seelischen aufzuschließen. Sie
muß eine wirkliche Erziehungs- und Unterrichtskunst
tragen. Denn sie führt zu einer Menschen-Erkenntnis,
die so in sich bewegliche, lebendige Ideen hat, daß
der Erzieher sie in die praktische Anschauung der
einzelnen kindlichen Individualität umsetzen kann.
Und erst wer dieses vermag, für den gewinnt die
Forderung, nach der Kindes-Individualität zu
erziehen und zu unterrichten, eine praktische
Bedeutung.

Alvar schrieb am 25.9. 2000 um 01:17:05 Uhr zu

Waldorfschule

Bewertung: 4 Punkt(e)

Soziale Kompetenzen entwickeln

Das Erüben sozialer Kompetenzen in einer möglichst stabilen Klassengemeinschaft von Schülern unterschiedlicher Begabung ist lebensnaher als ein notenorientiertes Lernen von Schülern derselben Begabungsbandbreite. Gymnasien berauben Real- und Hauptschulen ihrer Zugpferde. Das Herauslösen leistungsschwacher Schüler aus einer Klassengemeinschaft durch Sitzenbleiben setzt einen abstrakten Leistungsgedanken vor die soziale Tragfähigkeit einer Klassengemeinschaft. Waldorfschulen bauen dagegen auf das Lernen im gegenseitigen Miteinander. Denn schneller begreifende Schüler lernen am meisten, wenn sie Gelegenheit bekommen, langsamer begreifenden Schülern etwas zu erklären. Letztere lernen auch besser, wenn sie nicht ausschließlich auf die Erklärungen des Lehrers angewiesen sind. Das gemeinsame Lösen von Aufgaben in Gruppen mit unterschiedlichen Begabungen ist eine Herausforderung des Berufslebens, auf die Schule schon vorbereiten sollte.

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