Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Universum«
whitness schrieb am 4.1. 2001 um 03:03:34 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Das Universum ist vielleicht nur eines von vielen. Wenn der Mikro- und der Makrokosmos identisch sind, dann sind wir von einer Unzahl von Universen umgeben.
Der Kosmos, wie wir ihn kennen, ist nach der Unschärferelation begrenzt, jedoch unendlich. Man kommt nie an seine Grenzen, weil der Raum gekrümmt ist. Man kann sich das etwa so vorstellen, als würden wir auf einem Globus spazieren gehen. Es wird nie, wie auf einer Landkarte, der Rand des Papiers kommen.
Wenn Gott existiert, hat Er diesen Umstand gewollt. Was geht es uns an, was ausserhalb des Universums ist? Das Geschaffene ist die Zeit und der Raum mit allen Naturgesetzen, mehr brauchen wir nicht zu wissen.
Ich fand eine Folge der Serie »Star Trek Voyager« ausgezeichnet, in der ein Planet als universumsfremd beschrieben wurde: Auf ihm verlief die Zeit schneller als im Restuniversum.
Gott, egal ob ausserhalb oder innerhalb des Raum-Zeit-Kontinuums angesiedelt, ist ewig, da Er das Universum erschuf und damit auch die Naturgesetze.
Unter diesem Umstand sind Wunder unter einem anderen Gesichtspunkt zu betrachten. Reagiert ein Ding nicht nach physikalischen Gegebenheiten, ist dies unter Umständen willentlich von Gott herbeigeführt.
Eine herrliche Vorstellung! Gott ist mitten unter uns und dennoch ausserhalb des Universums. All-Gegenwärtig! Der Schöpfer und gleichzeitig das Gewordene, Vater und Sohn. Ob auf etwa diese Art das Geheimnis der Trinität gelöst werden kann?
Im Universum gibt es viele Dinge, die wir nicht verstehen. Nach dem Tod werden wir wahrscheinlich die Antworten darauf bekommen.
Ich lebe gerne im Universum.
chrmpf schrieb am 11.11. 2000 um 16:05:28 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Du hast Es erkannt und kannst alles erklären. Ich störe dich nicht. Bist zentriert. Kurz vorm Platzen. Ach Gottchen. Ich werde dich lieber nicht wecken. wozu auch. Wenn alles klar ist. du siehst zufrieden aus. Aber irgendwie ärgert es mich schon, wenn du die ganze Welt aus dir selbst heraus erklären willst und so gar kein Platz für die klitzekleinste Idee von mir bleibt. Warten macht hungrig. Ich habe schon länger gewartet als du. Vielleicht wecke ich dich doch. Kannst du dir vorstellen, was passiert, wenn sich deine linke und deine rechte Hemisphäre unterhalten? Wenn dein ganzes Universum, deine Kalotte samt Inhalt in Bewegung sind? Symmetrisch braucht es ja nicht unbedingt zu sein und orgastisch noch seltener, aber wenn ich das limbische System per Brain Mapping in Farbe oder Klang konvertiere und die Bewegungsabläufe aufzeichne, dann kannst du mir noch so viel erzählen (das müßte störungsärmer funktionieren als mein Lügendetektor). Zumindest wüßte ich dann bei dem, was du sagst, wie du fühlst. Nicht, ob es an sich richtig oder falsch ist. Wer will das wissen. Aber wie du dich, indem du es sagst, grad fühlst. Das wär für mich schon interessant. Mal kurz. Für dich vielleicht auch. Du könntest dann Fremd- und Selbstbild vergleichen. Und einer Maschine böse sein? Dafür verschwendest du doch keine Energie.
Jablonsky schrieb am 20.1. 2001 um 12:35:44 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Universum: Das zusammengefaßte Ganze, das Gegenteil könnte daher sein: Ein losgelöstes Teil, ein abgespaltenes Teil oder einfach auch nur ein Einzelteil. Da aber das Unsiversum aus einzelnen Teilen besteht, kann ja das Gegenteil nicht ein Teil des Ganzen sein. Diese Überlegung führt also in die Irre. Wenn das Universum alles umfaßt, könnte das Gegenteil auch das Nichts sein. Losgelöst von allem wäre es sowieso, da ein Nichts ja bereits eh nicht vorhanden ist. Kommt die Frage auf, ob es ein Nichts gibt. Und wenn nicht, ob ein Gegenteil praktisch vorhanden sein muß, um ein Gegenteil zu sein oder ob die theoretische Existenz genügt. Vorhandensein kann ein Nichts im übrigen natürlich nicht, sonst wäre es ja etwas. Damit ist Etwas dann auch das Gegenteil von Nichts und müßte mit dem Universum gleich sein. Daß das Universum etwas ist, ohne definieren zu müssen, was es konkret ist, kann man durchaus in Betracht ziehen und damit ist klar: Das Gegenteil vom Universum ist das Nichts. Nur hat das leider keinen praktischen Nutzen. Aber man kann ja nicht alles haben...
Toss schrieb am 10.11. 2007 um 00:19:51 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Wir haben es mit einem Universum zu tun, das eine Komplexifizierungsmaschinerie ist!
Aus dem heißen Urplasma entstanden zuerst physikalische Eigenschaften, aus denen sich nach weiterer Abkühlung chemische Bedingungen und Reaktionen entwickelten, die nach gewisser Zeit zu biologischen Funktionen führten, aus denen dann vor rund hunderttausend Jahren langsam geistige Prozesse hervorwuchsen, die in unserer Zeit nun in ein globales elektronisches Interface eingespeist werden …
das Internet ist das komplexeste Konstrukt seit Entstehung der genetischen DNA-Erbcodeverwaltung, der Doppelhelix!
Versuche, Quanten- oder DNA-Computer herzustellen, gibt es seit Jahren!
Das menschliche Gehirn ( im Prinzip sind es ja zwei! ) ist nicht nur das komplexeste Organ, das es überhaupt gibt, sondern, was es erzeugt, ist eine neue Dimension des Universums, die nächste Komplexitätsstufe, die von der Leistungsfähigkeit ihrer Bilderzeugung lebt! In dieser Dimension sind wir aber nicht allein, denn die kosmischen Netzwelten des Geistes und ihre Gesetzmäßigkeiten dürften so alt sein wie die Natur selbst.
Seit einzelne Menschen begonnen haben sich selbst zu Göttern oder deren Stellvertretern zu erklären und sich an die Spitze von existenziellen Hierarchien zu setzen, bleibt das Wissen über die spirituelle Wahrheit der Bewohner von Erde und Weltall ihnen und ihren engsten Vertrauten vorbehalten.
Wir als Bürger bürgen für ihre Macht, indem wir keinen Zugang zu ihrem Wissen haben, ja nicht mal eine Ahnung davon, dass es exisitiert.
Wir müssen uns in der Kirche oder von den Medien was von Gott und seiner unbeschreiblichen Allmächtigkeit vorquatschen lassen, statt das konsumieren zu dürfen, was uns auf direktem Weg in die “göttliche” Umgebung der geistigen Verbundenheit alles existierenden versetzt …
sprich: in eine Welt aus bunten, verwirrenden, unfassbaren, vernunftssprengenden Bildlandschaften eintauchen, in die sich unsere Vorfahren zum Spaß und zu bewusstseinserweiternden Erfahrungen jederzeit mühelos einklinken konnten.
Was wir in unseren Träumen erleben, wenn wir schlafen, ist daraus gemacht.
Praktisch ein Überbleibsel aus paradiesischen Zeiten!
Wir glauben, es wäre nicht real, weil es nunmal Träume sind.
Genau das ist die Basis ihrer spirituellen Macht!
Die Vorstellung von einem Leben nach dem Tod rührt von der Lebendigkeit her, die wir in unseren Träumen empfinden …
Sonst würde niemand ernsthaft daran glauben können.
Weil sie die Seele anderer gefangennehmen und in einen Zirkus sperren können, in dem sie die Regeln machen, merken wir nicht, dass wir eingesperrt sind und klatschen brav, wenn uns gefällt, was in der Manege aufgeführt wird.
Worauf ich hinaus will, ist, dass wir uns als menschliche Spezies an der vordersten kosmischen Komplexifizierungsfront bewegen, aber nur ein verschwindend geringer Bruchteil der Bevölkerung der modernen, durchindustrialisierten westlichen wie östlichen public relation world erkennt, welche Möglichkeiten sich daraus für jeden Einzelnen ergeben!
Doch mit der “außerirdischen” Monströsität des pilzförmigen Abrisses ( der innere Kern der Stahlkonstruktion - diese Röhre aus 47 senkrechten Massivstahlträgern - wurde praktisch als Vulkanschlot benutzt. ) beider Geldtürme haben sie nicht nur den Eingeschlossenen den Boden unter den Füßen weggerissen …
Fernsehen lullt ein!
Psychedelische Fernreisen hingegen setzen den Antriebsmechanismus von Kopf- und Bauch-Gehirn unter Volldampf.
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