Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
196, davon 179 (91,33%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 59 positiv bewertete (30,10%) |
Durchschnittliche Textlänge |
761 Zeichen |
Durchschnittliche Bewertung |
0,061 Punkte, 73 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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Der erste Text |
am 16.3. 2000 um 13:13:41 Uhr schrieb Tanna
über Text |
Der neuste Text |
am 6.1. 2023 um 20:35:14 Uhr schrieb von nebenan
über Text |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 73) |
am 5.9. 2007 um 16:17:40 Uhr schrieb Sebi über Text
am 27.2. 2006 um 04:42:44 Uhr schrieb Schmidt über Text
am 27.8. 2012 um 11:09:33 Uhr schrieb Comander Taggart über Text
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Text«
home(r) schrieb am 23.3. 2001 um 10:07:16 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Was halten Sie vom Copyright in der imaginären Bibliothek? Wer hat das Copyright auf den Satz »Am Anfang war das Wort«?
Kennen Sie Autoren, die von anderen abgeschrieben haben?
Haben Sie selbst schon jemals von anderen ABGESCHRIEBEN? Hat es Ihnen etwas gebracht?
Wissen Sie morgens, was Sie geträumt haben?
Macht es Ihnen Spaß, sich zu verirren?
Wohin würden Sie sich katapultieren lassen, wenn Sie eine Zeitreise machen könnten?
Die schönsten Bücher sind in einer unbekannten Sprache geschrieben...
Welche Buchstaben sind Ihnen ab liebsten?
Gibt es ein Buch, auf das Sie auf keinen Fall verzichten möchten?
Im Buch der Natur wird alles festgehalten, was zwischen Himmel und Erde geschieht, in jedem Moment, an jedem Ort. Auch dieser Moment, der eben vergangene und der gleich folgenden, werden eingeschrieben.
Wenn beim Aufschlagen eines Buches Unwerwartetes geschieht, wenn zum Beispiel gar nicht das erwartete Buch sich zwischen den Buchdeckeln befindet, dann ist die Rolle an dir, dem Leser, aus dem abenteuer des Lesens das Beste zu machen!
Das Buch soll ein Werkzeugkasten sein, eine Brille, durch die man versuchsweise die Welt betrachten kann, ein Mikroskop, eine Teleskop...
Jeder Leser ist ein Leser seiner selbst - er liest in einem Buch nur das, was er selbst im Akt des Lesens dem Buch hinzufügt, bis er plötzlich auf etwas unerwartetes stößt, das ihn völlig aus der Bahn wirft...
Sie sollten öfter mal versuchen, in einm Buch kreuz und quer zu Blättern oder noch besser mehrere Bücher gleichzeit aufgeschlagen haben und dann von einem Buch zum anderen springen...
Können Sie ein Gedicht auswendig? Können Sie ein Märchen erzählen? Können Sie Ihren Namen und Ihre Anschrift rückwärts aufsagen? Können Sie sich vorstellen, daß Schriftgelehrte ein ganzes Buch auswendig hersagen können?
Ein Typ: lesen Sie öfter mal laut! Dann bekommen Sie mehr davon mit, was zwischen den Zeilen geschrieben steht und sie hören etwas von der lautlichen Poesie der Sprache!
Lesen Sie niemals laut mit beim Lesen, das verzögert nur unnötig Ihr Lesetempo. Rationelles Lesen ist diagonales Lesen, bei dem Sie visuell die ganze Buchseite abscannen und nur wichtige Informationen herausfiltern.
Homer hat es nie gegeben. Die Odysse und alle anderen Erzählungen, die unter seinem Namen auf uns gekommen sind, sind vielmehr mündliche Erzählungen, die größtenteils von fahrenden Sängern und Mythenerzählern weitergegeben wurden.
Können Sie sich auch manchmal genau an die Stelle links unten auf der Seite erinnern, an der ein bestimmtes Zitat steht? Dann sind Sie fällig für Hypertext!
Können Sie sich vorstellen, daß die Computer eine ähnliche Revolition auslösen wie ehemals die Erfindung des Buchdrucks?
hanah schrieb am 10.4. 2000 um 13:45:48 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Das Wort ist mein Schiffchen, damit web ich auf-ab-auf-ab, einen Text aus feinsten Fasern, rote Vokale, blaue Konsonanten, was wird's denn, ein Mäntelchen, mit dem ich jemand wärmen kann? Das Word ist mein Schiffchen, mit dem fahr' ich raus auf's Meer der Geschichten, da find ich einen Schiffsbrüchigen, wie gut, daß ich ein Netz gewebt hab', da kann ich ihn rausziehen. Er ist ganz nass und verfroren, ich gebe ihm das Mäntelchen, fein, sagt er, rot und blau sind meine Lieblingsfarben.
Tanna schrieb am 16.3. 2000 um 13:24:19 Uhr zu
Bewertung: 8 Punkt(e)
Ein Wort, das mir gut gefällt, weil es so treffend ist: zutexten.
Ich stelle mir dabei vor, wie einer den anderen dermaßen mit Text überschüttet, daß der sich nur noch mühsam aus den Wortbergen herauswühlen kann.
poiesis schrieb am 18.8. 2000 um 17:14:51 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
»Text« - sprachverwandt mit »Textilien« - ein Wortgewebe, voller Verknüpfungen, Assoziationen, Kontexte, Kodes, Lautketten, Zeichensysteme, Botschaften, Gedanken, Erinnerungen, Vergesslichkeiten, Bezüge, Irregularien, Sachinhalten, Selbstoffengarungen, Beziehungen, Appelle, ...
Tanna fragte, was ein Kloster mit Sex zu tun habe! (16.3.2000) Gewaltig viel!!! Kennst du die Erotik des Chorgebetes, die Zärtlichkeit der Kontemplation, die Erregung des Kreuzganges, die libido der Kutte, den Orgasmus der Gregorianik?
Die Welt ist ein Text, der zu deuten ist und die Deutungen, die sich jeder gibt, müssen wieder gedeutet werden und die neue Deutung, von anderen gedeutet, verlangt Deutung, usw. Ich denke, das nennt man Hermeneutik. »Um zu erkennen, was die Welt im Innersten zusammenhält!«
GPhilipp schrieb am 27.4. 2000 um 01:31:31 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
ex Tt
Für Morton Feldman war Komponieren eine Art 'Weben'.
-Komponieren: zusammenstellen, zusammensetzen-
Adorno's Analysen sind Spinnennetze, die die Wirklichkeit einfangen.
Stuhlgeflecht: Winterarbeit meines Vaters.
Texte herstellen.
Musik komponieren.
Stöbers Greif schrieb am 16.3. 2000 um 13:56:30 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
Das Wort ist in spätmittelhochdeutscher Zeit aus lateinisch TEXTUS (Gewebe, Geflecht, Verbindung, Zusammenhang) entstanden. Stammwort ist das lateinische TEXERE (weben, flechten, kunstvoll zusammenfügen), das wieder mit griechisch TÉKTON (Zimmermann, Baumeister), TÉCHNE (Handwerk, Kunstfertigkeit, Kunst) verwandt ist.
Zu Tannas Vorstellung vom »Zutexten« müßte man sich also noch hinzudenken, daß das ganze Textzeugs einen Gespinst-Charakter hat: da kommt man dann wirklich nicht mehr heraus; jedenfalls nicht ohne geeignetes Schneidwerkzeug.
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