Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Suchmaschine«
Felix schrieb am 12.3. 2002 um 20:39:31 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Wie google funktioniert
Die Suchmaschine »Google« bewertet, soweit ich weiß, die indexierten Seite, je nachdem wie oft auf die Seite von anderen verlinkt wird (Das »PageRank-System«). Meines Wissens wird dabei aber nicht bewertet, ob die linkende Seite das selbe Thema hat, wie die verlinkte.
Wer's genau wissen will:
Die ursprüngliche PageRank - Formel (Dies ist der Original-Algorithmus, inzwischen werden sie ihn etwas verfeinert haben) :
PR(A) = (1-d) + d (PR(T1)/C(T1) + PR(Tn)/C(Tn))
Für Mathematiker:
PR(x) is the PageRank of x, C(x) is the number of outbound links on a page x, d is a damping factor set between 0 and 1 and is controlled by
Google. (Quelle: WebProNews - Newsletter).
Zu deutsch: je mehr relevante Seiten (mit hohem Page Rank) auf deine Seite linken, desto besser; je mehr Links von einer relevanten Seite zeigen, desto schlechter - damit ich nicht jedes zweite Wort mit einem Hyperlink zu derselben Seite unterlege.
Basti schrieb am 12.2. 2002 um 20:51:26 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Eine Suchmaschine kann man mit einem wissenschaftlichen Buch vergleichen. Um in so einem Buch schnell etwas zu finden, schaut man im Stichwörterverzeichnis nach. Eine Suchmaschine sucht in ihrer Datenbank auch nach den eingegeben Stichwörtern (»Keywords«) und liefert die Seiten als Ergebnis, die zu den Stichwörtern passen.
Da es zu einem Stichwort meistens mehrere (oft Millionen) Fundstellen gibt, versucht die Suchmaschine, die einzelnen Suchergebnisse unterschiedlich zu bewerten und zu reihen. Nun ist aber eine Suchmaschine nicht intelligent, sie kann nur Zeichenketten miteinander vergleichen. Die Stadt »Baden« ist für sie das gleiche wie das Verb »Baden« bei einem Satzanfang. »Ministerium« auf einer Witzeseite ist für sie das gleiche wie »Ministerium« einer staatlichen Webseite.
Her mit der Intelligenz!
Also haben Programmierer versucht, den Maschinen eine Art von Intelligenz einzuhauchen. Eine HTML-Seite besitzt - normalerweise - einen strukturierten Aufbau. Sie hat einen Titel, Zwischenüberschriften, Absätze, für Surfer unsichtbare Beschreibungselemente (»Metatags«) usw. Die Metatags stehen am Beginn einer Web-Seite und beinhalten z.B. Schlüsselwörter (»Keywords«) und eine Kurzbeschreibung (»description«) - wenn der Webmaster diese eingefügt hat.
Auf die Position kommt es an
Wenn nun ein Suchbegriff bei einer speziellen Position auf einer gefundenen Web-Seite zu finden ist (z.B. im Titel), wird das Ergebnis höher gereiht. Zusätzlich wird für Suchmaschinen immer wichtiger, wie viele Links auf eine Seite verweisen. Einfache Überlegung: Wenn mehrere Webmaster eine Seite gut finden und einen Link dorthin legen, dann ist die Seite interessanter als andere.
Jede Suchmaschine hat ihre eigenen Regeln bei der Positionierung, dem »Ranking«. Diese werden wie ein Staatsgeheimnis streng gehütet, da man das Wissen sehr leicht missbrauchen kann. Wenn ein Webmaster seine Web-Seiten entsprechend für Suchmaschinen vorbereitet hat, werden diese bei Suchergebnissen weit oben gelistet, auch wenn der eigentliche Inhalt für den Surfer uninteressant ist. Anders gesagt: Es kann vorkommen, dass man die interessantesten Web-Seiten nicht findet, weil der Ersteller nicht an Suchmaschinen gedacht hat.
Sexseiten missbrauchten Suchmaschinen
Es ist schnell erklärt, warum die Regeln für das Ranking der Suchergebnisse so geheim sind. Vor einigen Jahren - mittlerweile hat sich das gebessert - haben vor allem Betreiber von Sexangeboten ihre Seiten für Suchmaschinen »optimiert«, besser gesagt alle Optimierungen vollständig ausgereizt. Das ging so weit, dass - fast egal welchen Suchbegriff man eingab - immer eine Sexseite am Beginn des Suchergebnisses zu finden war. Mittlerweile haben aber die großen Suchmaschinen dieses Problem einigermaßen im Griff.
Suchmaschinen können also nicht die Qualität einer Web-Seite beurteilen, sie können nur durch verschiedene Hilfsmittel versuchen, sich anzunähern.
Heraklit schrieb am 16.5. 2000 um 10:01:58 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Etwas, das dir hilft Dinge zu finden. Beispiele sind Yahoo, Webcrawler, Dogpile, Altavista und andere. Um herauszufinden, was du überhaupt suchst, brauchst du den unendlichen Unwahrscheinlichkeitsmotor, der im »Hitchhiker's Guide to the Galaxy« beschrieben ist.
The wise one schrieb am 3.10. 1999 um 21:50:23 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Erstaunlich, mit welch präpubertären Suchbegriffen der Normalsurfer auf diese Blasterseiten kommt. Wie schön, wenn man nach einigem Klicken auf philosophischere, linguistischere oder lebensbejahendere Beiträge stösst. »Scheisse«, »Pisse« und »Faustficken« zu einem Stichwort zu schreiben vermag zwar den Blasterwert nicht zu schmälern, aber es ist himmelschreiend einfallslos. Tanna's Beiträge sind da schon anspruchsvoller und ich lese sie mit grossem Interesse. Danke!
| Einige zufällige Stichwörter |
Hölzel
Erstellt am 21.6. 2006 um 12:51:19 Uhr von Schlappner, enthält 9 Texte
Stuttgarter
Erstellt am 18.6. 2004 um 21:42:32 Uhr von wauz, enthält 13 Texte
Mladen
Erstellt am 1.7. 2008 um 13:03:50 Uhr von mcnep, enthält 4 Texte
hip
Erstellt am 12.3. 2001 um 17:51:30 Uhr von immer_in_den_arsch, enthält 23 Texte
|