Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 77, davon 74 (96,10%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 23 positiv bewertete (29,87%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 3.10. 2001 um 07:28:27 Uhr schrieb
Daniel Arnold über Russland
Der neuste Text am 24.12. 2025 um 05:02:25 Uhr schrieb
Gerhard über Russland
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 33)

am 10.10. 2015 um 12:48:20 Uhr schrieb
Putintroll über Russland

am 29.7. 2025 um 20:33:24 Uhr schrieb
zu intelligent für diese Welt über Russland

am 14.7. 2015 um 18:50:35 Uhr schrieb
Freno d'Emergenza über Russland

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Russland«

philosoph schrieb am 2.11. 2002 um 22:13:45 Uhr zu

Russland

Bewertung: 6 Punkt(e)

Der russische Journalist Andrej Babitskij, Korrespondent von Radio Free Europe/Radio Liberty, »verschwand« am 15. Januar in der Nähe von Grosny. Auf Berichte, er sei von russischen Truppen verhaftet und gegen Kriegsgefangene der tschetschenischen Rebellen ausgetauscht worden, folgten ebenso Dementis wie auf Behauptungen, er befinde sich in der Gewalt entweder der russischen Armee, des Geheimdienstes oder tschetschenischer Rebellen.

Es gibt kein sicheres Lebenszeichen von Andrej Babitskij. Die Auskünfte der russischen Behörden sind ungenau und widersprüchlich.

Es ist erschreckend, dass so etwas noch im 21. Jahrhundert in Russland passieren kann!

Daniel Arnold schrieb am 3.10. 2001 um 07:28:27 Uhr zu

Russland

Bewertung: 3 Punkt(e)

Dostojewkij, Solschenizyn, Tolstoi, Pasternak, Puschkin,

Sputnik, Laika, Gagarin, Saljut, Sojus, Mir, Krikaljow,

Kasatonov, Fetisov, Makarov, Larionov, Krutov,
Tretjak, Bobrov, Charlamow, Petrov, Michailow,
Tarasov, Tichonov, Fedorov, Mogilny, Bure,

Gorbatschow, Jelzin, Putin,

Moskau, St.Petersburg, Nowosibirsk, Nischni Nowgorod, Jekaterinenburg, Samara, Wladiwostok, Wolgograd, Togliatti, Tscheljabinsk, Perm, Swerdlowsk, Gorkij, Kasan, Omsk, Kuibyschew, Jakutsk, Ulan-Ude, Irkutsk,


(das muss fürs erste reichen)

(Ich bitte es mir nachzusehen sollten einige der genannten Personen aus anderen ehemaligen Sowjetrepubliken stammen.)

philosoph schrieb am 2.11. 2002 um 22:09:13 Uhr zu

Russland

Bewertung: 5 Punkt(e)

Die Pressefreiheit in Russland ist zunehmend bedroht.

Bereits im März 2002 forderte der Deutsche Journalisten-Verband Bundeskanzler Schröder dazu auf, gegenüber Präsident Putin deutlich und energisch Stellung zu beziehen.

Starzyrific schrieb am 17.10. 2005 um 01:30:12 Uhr zu

Russland

Bewertung: 1 Punkt(e)

Jeder, der ein wenig Ahnung von den wirklichen Geschehnissen in Russland hat, von seinem persönlichen oder politischen Werdegang her nicht »russlandgeschädigt« ist und die Russlandkritik nicht als Mittel für eigene innenpolitische Auseinandersetzungen instrumentalisiert, wird Putins Handeln zumindest als Versuch verstehen, Russland zu stabilisieren. Der Hauptfehler der pauschalen westlichen Russlandkritik liegt in der Weigerung, russische Kultur und politische Traditionen als eigenständig und dennoch komplementär zur gesamteuropäischen Zivilisation zu begreifen.

Was die wesentlichen Fragen wie Energiesicherheit, Abwehr des islamischen Extremismus, Klimaschutz, globale Spielregeln für die Weltwirtschaft, Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen, Demokratisierung des Mittleren Ostens, friedliche Weltraumnutzung angeht, befanden sich die Interessen der USA, der EU und Russlands
niemals so eng beieinander wie heute.

Es gibt übrigens auch ein Russland nach Putinder Kremlchef hat versprochen abzutreten, doch er wird im Jahre 2008 ein stabiles politisches System in Russland hinterlassen, an dem manche vielleicht mehr Ähnlichkeiten mit dem heutigen chinesischen als mit dem westlichen Demokratiemodell entdecken werden. Doch die Weichen für die Zukunft des Landes werden dann gestellt sein, die Russlands Entwicklung in den ersten Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts vorgeben sollen: Großmachtwerdung, aber nicht zum Preis der Zerstörung der Beziehungen zum Westen. Integration in die Weltgemeinschaft, aber nicht zum Preis der Aufgabe eigener nationaler Interessen. Marktwirtschaft und Demokratisierung, aber nicht zum Preis der neuerlichen Schwächung des Staates.

Capital Online schrieb am 8.4. 2019 um 11:56:00 Uhr zu

Russland

Bewertung: 1 Punkt(e)

Der Yale-Historiker Timothy Snyder ist einer der großen Experten für Totalitarismus. 30 Jahre nach dem Mauerfall bat »Capital« ihn zum Gesprächüber die schwierige Europawahl, den Siegeszug des Populismus und den Einfluss Moskaus


Teil 2

Capital:

Derzeit benutzen aber viele eine alarmistische Sprache, nicht nur Autokraten, sondern auch demokratische Politiker, Historiker und Ökonomen: Die Welt sei in Aufruhr und aus den Fugen, heißt es dann. Ist diese Sprache des Ausnahmezustands schon eine Falle?


Timothy Snyder:

Wir müssen einen Mittelweg finden. Es ist tatsächlich gefährlich zu sagen: Die Welt ist aus den Fugendenn die Konsequenz ist, dass wir nichts dagegen tun können. Die andere Falle aber liegt darin zu sagen: Na ja, wenn man sich die objektiven Zahlen ansieht, ist doch eigentlich alles in Ordnung. Auch da ist das Ergebnis, dass wir nichts tun müssen. Die Erkenntnis muss sein: Es gibt große Probleme, aber wir können sie lösen, gerade weil wir die Technologie und den Fortschritt haben. An dieser Einstellung mangelt es.


Capital:

Es gab ja die Hoffnung, das Internet und der freie Zugang zu Informationen würden die Debatten rationaler machen.


Timothy Snyder:

Das Internet hat die Probleme aber noch verstärkt.


Capital:

Was meinen Sie damit?


Timothy Snyder:

Ein Internetzugang ist nicht das Gleiche wie Zugang zu realen Tatsachen, zu einem gemeinsamen Pool an Fakten. In der Debatte zur Meinungsfreiheit wurde immer vorausgesetzt, dass wir schon zur Wahrheit gelangen werden, wenn jeder Zugang zu den gleichen Informationen hat. Aber was heißt das? Wenn Sie auf Google gehen, werden Ihnen andere Dinge gezeigt als mir, und wir sind uns noch relativ ähnlich. Was passiert erst, wenn ein arbeitsloser Bergarbeiter in West Virginia auf Google geht?


Capital:

Warum ist das ein Problem?


Timothy Snyder:

Eine offene Gesellschaft verlangt, dass wir Sorge für die Informationen tragen. Wir leben in einer Welt, die vor allem von Maschinen gemacht wird, die Informationen schneller übermitteln als unsere Gehirne. Informationen gehen nicht mehr von Mensch zu Mensch, sondern es wechseln Gigabyte von einer Maschine zur anderen. Die Gesellschaft kann zerbrechen, weil die Menschen an große Fiktionen glauben. Genau das passiert in den USA. Wir brauchen ein Ethos der Wahrheit. Derzeit haben wir ein Vakuum, das erst vom Fernsehen und jetzt von Facebook gefüllt wird. Wahrheit ist nichts, was einfach so kommt, weil es einen funktionierenden Markt oder gute Institutionen oder das Internet gibt. Heute gelangt derjenige an die Macht, der Emotionen am besten manipulieren kann.


Capital:

Beruht darauf auch der Erfolg von Donald Trump?


Timothy Snyder:

Ja. Trump gehört zu denen, die die Wahrheit an sich loswerden wollen. Es klingt, als hätte diese Idee eine befreiende Wirkung. Aber es ist eine furchtbare, autoritäre Idee. Wenn es keine Wahrheit gibt, dann funktioniert Pluralismus nicht. Kein Rechtsstreit kann geklärt werden, wenn es keine Wahrheit gibt. Wie kann man eine Wahldebatte führen, wenn die Teilnehmer nicht über die grundlegenden Fakten übereinstimmen? Diese Ideologie zersetzt unsere Institutionen wie Säure.


Capital:

Brauchen wir deshalb mehr Regulierung im Netz?


Timothy Snyder:

Das ist eine große Frage. Wir brauchen Fakten, die von allen anerkannt werdensie müssen ein öffentliches Gut sein wie saubere Luft oder reines Wasser. Konkret gefragt: Warum sollten Regierungen keine Suchmaschinen betreiben? Als Alternative zu Google. Es spricht auch viel dafür, Computer aus dem Klassenzimmer zu verbannen.


Capital:

Wie bitte? In Deutschland ringen wir eher darum, Computer in die Klassenzimmer zu bekommen.


Timothy Snyder:

Das mag sein, aber es ist absurd. Computer in Schulen haben fast ausschließlich negative Auswirkungen. Im Silicon Valley gibt es keine Rechner in den Klassen. Die Menschen, die uns mit dieser Technologie versorgen, schicken ihre Kinder alle in Schulen ohne Computer. Ihre Babysitter müssen unterschreiben, dass sie keine Smartphones ins Haus bringen. In 20 Jahren werden auch Deutschland und Europa verstehen, warum das richtig ist.


Capital:

Die Europawahl könnte viele EU-Gegner ins Parlament spülen. Wie pessimistisch sind Sie für Europa?


Timothy Snyder:

Wenn ich mir Frankreich und Deutschland ansehe, fühle ich mich an die Situation in Großbritannien und den USA vor einigen Jahren erinnert. Die Dinge könnten außer Kontrolle geraten, und die Menschen sind sich dessen nicht bewusst. Ich sehe aber auch, und das gibt mir etwas Hoffnung, dass es Europäer gibt, die versuchen, aus den Ereignissen in Großbritannien und den USA zu lernen. Es gibt deutsche Konservative, die sehen, was mit den Republikanern in den USA und den britischen Tories passiert ist.

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