Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »EsoterikerIntoleranz«
mcnep schrieb am 13.3. 2003 um 23:16:18 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
(...) Nun zu den Taoisten. Sie treiben Geister aus und verjagen den Dämonenfürsten, sie exorzieren Erscheinungen und blasen unreine Einflüsse hinfort, rufen den Wind an, machen Regen und verehren den großen Bären – überflüssig zu sagen, daß dies alles ein Bündel von Lügen ist. Doch selbst wenn zufällig einige Dinge eintreten sollten, es sind Zauberkunststückchen, Kniffe, um euch an der Nase herumzuführen, da ist nichts Echtes daran. In kürzester Zeit werden die Leute von ihnen verführt, so etwas zu glauben, und diese vergeuden ihre Zeit, vernachlässigen ihre Geschäfte und fangen an von nichts anderem zu reden als vom fremdartigen und absonderlichen, bis Sitte und Verstand der Menschen am Boden liegen.
Es gibt sogar, schlimmer noch, abstoßende Gesellen, die sich solcher Dinge bedienen und andere anstiften Verschwörungen anzuzetteln; sie nennen sich 'Religiöse Führer' , predigen und scharen Jünger um sich, die sich des nachts versammeln und bei Tag auseinandergehen. Im Lauf der Zeit, wenn ihre Zahl und Einflüße steigen, schmieden sie Pläne und tuen Böses. Eines Tages jedoch kommt dies alles ans Licht, sie gelangen vor den Gerichtshof und werden zu schweren Strafen verurteilt. Ihr Anführer wird enthauptet und sein Kopf den anderen zur Warnung zur Schau gestellt; die Anhänger geraten in Verbannung: ihre frühere Seligkeit wandelt sich in Elend. Dies alles sind Beispiele dafür, was geschehen kann, wenn man sich nicht um seine eigenen Angelegenheiten kümmert: wollt ihr euch nicht gründlich ändern?
Was die Anhänger des Papstes betrifft: Auch diese sind nicht rechtgläubig, die vom Himmel, der Erde und dem Unsichtbaren reden. Nur, weil sie die Astronomie beherrschten und in der Lage waren, astronomische Tabellen zu erstellen, hat sich die kaiserliche Regierung ihrer bedient, um mit ihrer Hilfe einen brauchbaren Kalender zu erstellen. Dies bedeutet keinesfalls, daß ihre Sekte in irgendeiner Weise gut sei: Ihr solltet ihnen unter keinen Umständen Glauben schenken.
Edikt des Kaisers Kangxi, überarbeitet 1724.
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