Erde
Bewertung: 16 Punkt(e)Manchmal ist es schön, einfach auf der Erde zu liegen und sich von ihr mit einem Affen-Zahn durch das Universum tragen zu lassen.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 230, davon 226 (98,26%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 95 positiv bewertete (41,30%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 218 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,722 Punkte, 86 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 19.6. 1999 um 11:12:59 Uhr schrieb Fipsl über Erde |
| Der neuste Text | am 20.1. 2026 um 22:16:36 Uhr schrieb Rübezahl über Erde |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 86) |
am 4.2. 2020 um 09:34:09 Uhr schrieb
am 13.3. 2007 um 10:04:36 Uhr schrieb
am 28.7. 2023 um 09:59:26 Uhr schrieb |
Manchmal ist es schön, einfach auf der Erde zu liegen und sich von ihr mit einem Affen-Zahn durch das Universum tragen zu lassen.
nachdem es geregnet hat riecht unser garten immer nach erde. und nach frisch. das ist aber nicht so entscheident. der leicht würzige aber immer lebensbejaende geruch von voller erde übertrifft alles. mein großvater ist stolzer besitzer des vielleicht besten schrebergarten dieses planeten, und er weiß wirklich was gute erde bedeutet. in diesem garten wachsen karotten. keine genormten blass gelben möhren, die einem im supermarkt entgegen wackeln. nein, echte karotten. mit dickem grünen Köpfen und unterschiedlich lang sind sie auch. wenn man sie auseinander bricht braucht man ordentlich druck bis sie nachgeben. dann sieht man feine adern im tief orangefarbenen fleisch. es wird einem erst klar das möhren nicht einfach plötzlich in der erde erscheinen, sondern richtig wachsen, aus luft, sonne, erde, und wasser entstehen. die karotten meines opas zeigen mir das wunder der schöpfung. ohne das ich an gott glauben muss. sie sind sogar schön obwohl sie teils richtig verwachsen sind. mein lieber großvater steht dann bis zu den knien im karottenbeet, murmelt irgendetwas unverstaändliches und lacht wie es nur alte männer können. dann pfeift er auf seinen schmutzigen fingern und wirft mir eine karotte zu die aussieht wie genetalien.
worauf ich aber hinaus wollte: die karotten meines opas schmecken nach erde. und das ist mir der liebste geschmack. man gebe mir tausend und eine karotte, ich erkenne die karotte meines opas schon am geruch. erde, mein opa und seine karotten sind gut, wirklich gut.
Erde, wo Mensch Mensch sein muß, wo Liebe verkauft wird und Treue nur noch vom eigenen Hund erwartet wird. Erde, wo Menschen in virtuellen Netzen über Nichts diskutieren und das Ohr dem leisen Summen der Festplatte folgt. Gespräch? Zuhören? Lieben? Worte, ausgestorben wie Saurier, ersetzt durch Wichtiges. Wo könnte man trefflicher leben als auf dieser Erde?
Man sagt mir immer
die Erde sei rund,
der Himmel sei rund,
das Meer sei rund.
Warum hat das Leben
dann so viele Ecken und Kanten,
wenn doch alles rund ist?
Bald werde ich mir einen sonnigen Tag suchen. Wenn ich ihn gefunden habe, wühle ich ein paar Quadratmeter Erde um und sähe. Handschuhe will ich dabei keine anziehen. Lieber ein Kondom beim Vögeln als Handschuhe beim sähen. Die Erde muss an den Händen kleben, ich will sie fühlen, auch wenn ich dann anschließend schrubben muss, damit die Bürokollegen am andern Tag nicht komisch auf meine Finger schauen.
blumen einpflanzen. danach klebt sie einem noch den halben tag unter den fingernägeln, die erde. man muss das unbedingt mit den blossen händen machen, keinesfalls mit einer schaufel oder handschuhen an. es ist sonst nicht das gleiche. macht nicht so glücklich sonst.
Ohne Wasser würde die Erde völlig anders aussehen.
Ohne Wasser gäbe es keine Wolken, keine Schichten und kein Schwemmland.
Aber Wasser war nicht von Anfang an Teil unserer Welt. Ein Teil des Wassers fiel in der Urzeit, so nimmt man heute an, aus
der Tiefe des Alls in Form von Eismeteoriten auf die Erde. Das meiste Wasser war in den Gesteinen des Erdmantels chemisch
gebunden und wurde erst allmählich bei vulkanischen Aktivitäten als Dampf freigesetzt. Wasser war die Voraussetzung allen
Lebens. Leben entstand im Wasser und bis heute kann kein Lebewesen ohne Wasser existieren. Chemisch gesehen ist Wasser
nichts anderes als die Verbindung zweier gasförmiger Elemente, ein Atom Sauerstoff und zwei Atome Wasserstoff ® H2 O.
Wasser ist der einzige Stoff der unter irdischen Temperaturen zugleich fest, flüssig und gasförmig auftritt und zwar als Eis,
Wasser und Dampf. Damit schafft Wasser die Voraussetzung für das Klima. Wasser ist in reiner Form eine geschmack-,
geruch- und farblose Flüssigkeit. In der Natur kommt Wasser aber niemals in völlig reiner Form vor.
stell dir vor, du
zeichnest deinen namen
aus wolken und
schaust hinunter
auf die Erde
Hat ihren Tag am 22. April. Dann zieht sie sich ihren Peridotitmantel aus und hüllt sich in das Kleine Schwarze aus Pyroxen, legt im Atlantik ein bisschen neue Kruste auf und tut sich im Kosmodrom in Begleitung des Herrn Jupiter (sächsisch für: Julius Peter) Gustav Holsts »Planeten« rein.
Am Folgetag ist sie immer etwas schräg drauf auf ihrem Orbit. Eine Liftung bei stärkerem Tidenhub und einen warmen Sonnenwind braucht sie dann, um wieder mit dem täglichen Rotieren zu beginnen. Immerhin ist eine Viereinhalbmilliarderin keine Heißdüse mehr.
Nur gut, dass Herr Jupiter keine blöden Bemerkungen über ihre Homo-Sapiens-Infektion gemacht hat...
| Einige zufällige Stichwörter |
Dschungel
Schnorrer
IstEinSchönesWort
Fleischereifachverkäuferin
lief
|