Zen
Bewertung: 9 Punkt(e)
Die Menschen wissen nicht,
wie nahe sie der Wahrheit sind;
sie suchen sie in der Ferne - wie traurig!
Sie gleichen einem Manne ,
der mitten im Wasser steht
und vor Durst jämmerlich schreit.
(Hakuin)
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 196, davon 183 (93,37%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 86 positiv bewertete (43,88%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 252 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,684 Punkte, 42 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 3.11. 1999 um 22:37:25 Uhr schrieb Aurora über Zen |
| Der neuste Text | am 26.2. 2025 um 15:51:57 Uhr schrieb Nimrod Brezengang über Zen |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 42) |
am 21.10. 2005 um 12:05:22 Uhr schrieb
am 19.10. 2005 um 13:42:58 Uhr schrieb
am 10.12. 2002 um 21:50:05 Uhr schrieb |
Die Menschen wissen nicht,
wie nahe sie der Wahrheit sind;
sie suchen sie in der Ferne - wie traurig!
Sie gleichen einem Manne ,
der mitten im Wasser steht
und vor Durst jämmerlich schreit.
(Hakuin)
Der Berg Lu im dichten Regen,
der Fluss Che zur Flutzeit.
Wäre ich nicht dort gewesen,
meine Sehnsucht hätte mich
immer weiter gedrängt.
Ich ging hin und kehrte zurück -
es war nichts Besonderes:
Der Berg Lu im dichten Regen,
der Fluss Che zur Flutzeit.
Ein Zen-Meister sitzt im Kloster-Garten, seine Beine über den Weg ausgestreckt. Ein Mönch kommt mit einer Schubkarre und will vorbei. Der Meister aber sagt: »Was ausgestreckt ist, bleibt ausgestreckt.« Darauf antwortet der Mönch: »Was in Bewegung ist, bleibt in Bewegung«, und fährt dem Meister über die Beine.
Das ist eine echte Zen-Geschichte. Ja, unergründliches Japan.
Ein Meister wurde von einem neugierigen Mönch gefragt:»Was ist der Weg«
»Er ist gerade vor deinen Augen«, sagte der Meister.
»Warum sehe ich ihn nicht?«
»Weil Du an dich selber denkst.«
»Und Du, siehst Du ihn ?«
»Solange Du doppelt siehst und sagst 'ich sehe ihn nicht' und 'Du siehst' sind deine Auge getrübt«, sagte der Meister.
»Wenn es weder ICH noch DU gibt, kann MAN ihn sehen ?«
»Wenn es weder ICH noch DU gibt, wer sollte derjenige sein, der ihn sehen will.«
Die Quelle des Zen ist die Erfahrung des Buddha Shakyamuni, der
vor 2500 Jahren in der Zazenhaltung sitzend das Erweckung
verwirklichte. Diese Praxis des Zazen enthält die Essenz seiner
Lehre, deren Botschaft eine universelle Tragweite hat: Zazen ist nichts
anderes als die Rückkehr zum Normalzustand von Körper und Geist.
Die Lehre Buddhas ist nicht eine Angelegenheit der Philosophie und
schon gar nicht der Metaphysik. Sie ist gelebte Erfahrung. Man könnte
sie mit einer Medizin vergleichen, die der kranken Menschheit eine Heilkur anbietet.
Buddha hatte nicht die Absicht, eine neue Religion zu gründen, sondern wollte dem
Menschen helfen, den Ursprung seines Leidens zu verstehen und sich davon zu
befreien. Diese Befreiung nennen wir Erweckung Buddhas, höchste Weisheit und
wahre Freiheit. Es wird durch Zazen verwirklicht.
Wenn schon ein Werbetext für die AZI im Blaster steht, dann muß auch ein link der Warnung eingefügt werden:
a) Taisen Deshimarus Meister Kodo Sawaki hat sich recht unrühmlich im russisch-japanischen Krieg verhalten; unrühmlich heißt, er war ein Schlächter. Ebenso unrühmlich ist Deshimarus Umgang damit, nämlich leugnend.
b) Die japanische Soto-Linie erkennt das AZI nicht als Vertreter im Westen an, entgegen der Behauptungen des AZI.
c) Die Meisterstruktur des AZI hat Tendenzen des Personenkultes.
Siehe auch http://www.darkzen.com/Articles/AZI.html
Viele reden drüber, alle wollen was darüber wissen und ich als armer Chan-Shaolin-Si schüler hab' die blauen Flecken!
Assoziations-losigkeit ist nicht genug. Kein bestimmtes Stichwort, jedes beliebige. KEIN BEWERTEN - warum dreht sich die Festplatte ? Weil das Herz schlägt. »Da erschraken die Mönche«
Zu Ni Lü–tse, dem Abt des schwarzen Felsens, trat einmal ein Schüler und fragte ihn nach dem Wesen des Menschen. »Ich bin beschnitten«, gab Ni Lü–tse zur Antwort. Der Schüler verstand nicht und bat den Abt, ihm den Sinn dieser Rede zu erklären. »Ich bin am ganzen Körper rasiert«, erwiderte Ni Lü–tse darauf. Nun war der Schüler in völliger Verwirrung belassen und er erbat vom Abt eine letzte Antwort, nämlich auf die Frage, was genau denn eigentlich die Lehre des Ni Lü–tse ausmache. »Ich bin beschnitten und rasiert«, bekam er zur Antwort. Da endlich hatte der Schüler verstanden. Er verließ noch am gleichen Tag das Kloster, zog in die Welt und wurde ein treuer Diener des Konfuzius.
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