Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 108, davon 107 (99,07%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 36 positiv bewertete (33,33%)
Durchschnittliche Textlänge 582 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,417 Punkte, 54 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 15.3. 2000 um 14:34:15 Uhr schrieb
hei+co über Maschine
Der neuste Text am 9.10. 2022 um 00:45:01 Uhr schrieb
Christine über Maschine
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 54)

am 1.1. 2003 um 02:43:17 Uhr schrieb
voice recorder über Maschine

am 31.1. 2004 um 09:48:30 Uhr schrieb
biggi über Maschine

am 2.2. 2005 um 16:41:50 Uhr schrieb
Zapperpro über Maschine

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Maschine«

Greif schrieb am 6.10. 2000 um 19:35:59 Uhr zu

Maschine

Bewertung: 5 Punkt(e)

Die amerikanischen Psychologen Martin Grotjahn und Hanns Sachs fragen: »Warum sind nicht schon die Griechen in das Maschinenzeitalter eingetreten? Sie besaßen sowohl das nötige Wissen als auch die technische Intelligenz und Geschicklichkeit dazuDie beiden Wissenschaftler antworten: »Die Liebe zu Körper und Geist ließen es nicht zu, menschliche Funktionen auf tote Objekte zu übertragenErst unter dem Einfluß des Christentums wurde der Körper zur Sünde, »Verdrängung schränkte die frei intuitive Leichtigkeit der Kommunikation zwischen Bewußtem und Unbewußtem ein. Die Folge davon war, daß es möglich wurde, Maschinen zu erfinden und als Ersatz zu benutzen, als Symbolisierung und Projektion von Teilen des menschlichen Körpers und seiner Funktionen.«
Grotjahn verweist darauf, daß bereits die Römer das Prinzip des hydraulischen Drucks kannten, daß sie es aber nur für Hebevorrichtungen im Zirkus und beim Erscheinen des deus ex machina im Theater anwandten. »Höchstens im Dienste der Götter durfte die Maschine im Altertum eingesetzt werden; für die Würde des freien Menschen war sei eine Beleidigung

(Eine nette Argumentation, von der ich allerdings kein Wort glaube. Ich habe ein wesentlich weniger idealistisches Bild von den alten Griechen und Römern. Wenn sie einen Tacker gehabt hätten, um ihre Gefangenen zu kreuzigen, hätten sie diesen meines Erachtens ohne jeden Skrupel benutzt!)

joachim schrieb am 15.3. 2000 um 15:19:56 Uhr zu

Maschine

Bewertung: 3 Punkt(e)

»Welcome to the machine«, sage ich da nur. Wobei der Begriff Maschine nicht in jedem Fall negativ besetzt sein muss, bei uns in Deutschland ist das aber in der Regel so. Maschinen sind kalt, anonym und despotisch. Maschinenmenschen sind die entwürdigten Massen.
Eine Möglichkeit, Maschinen und das Angeschlossen-Sein an sie positiv zu denken findet sich bei Donna Haraway, die fordert, man solle zum Cyborg werden, genauer gesagt zu einer Cyborg, das ist für sie nämlich weiblich. Für sie ist das ein Gegensatz zum in sich abgeschlossen männlichen Subjekt, das der Welt und den anderen immer gegenüber ist, oder so ähnlich (ganz genau habe ich das auch nicht kapiert). Oder um es mit www.geekgirl.au.com zu sagen: »Girls need modems

hei+co schrieb am 15.3. 2000 um 14:36:26 Uhr zu

Maschine

Bewertung: 3 Punkt(e)

die probleme schwinden; nicht, weil man sie bewältigt, sondern weil man sie überbrückt. die kybernetischen geräte, verwirklichungsmaschien, verleihen den formulierungen, was sie noch nie besessen haben: endgültigkeit. in diesem jahrhundert werden die letzten worte gesprochen. die eingegangene, in die wissenschaft eingegangene freiheit verlautbart für richtig, wichtig und wirklich, was simuliert werden kann. die theorien, an denen man sie packen konnte, verschwinden aus den augen, sobald sie 'dargestellt' sind: ein funktionierendes gerät bedarf keiner prinzipien mehr, bloss noch der wartung. die modelle werden erstklassige wirklichkeit und als solchen fraglos
(Oswald Wiener: Die Verbesserung von Mitteleuropa ...)

Karla schrieb am 8.4. 2000 um 21:23:36 Uhr zu

Maschine

Bewertung: 2 Punkt(e)

Armer A. und C. Diese Woche liessen sie den Prototyp ihrer Maschine probelaufen. Sie war noch nicht einmal auf voller Drehzahl, dann hat's einen Schlag gelassen. Der grösste Teil der Maschine flog in Fetzen davon. Auch durchs Dach. Verletzt wurde niemand. 40000 DM Schaden.
A. hat gestern von nichts anderem mehr geredet und brachte sogar 2 Brocken zum Anschauen mit.

Nils schrieb am 6.1. 2001 um 01:39:38 Uhr zu

Maschine

Bewertung: 2 Punkt(e)

Das Lied schläft in der Maschine
In der Maschine schläft das Lied
Das Lied schläft in der Maschine
In der Maschine schläft das Lied
Das Lied schläft in der Maschine
Maschine träumt das Lied

-- Einstürzende Neubauten

hei+co schrieb am 15.3. 2000 um 14:35:33 Uhr zu

Maschine

Bewertung: 2 Punkt(e)

$ der bioadapter bietet in seinen grundzügen die m.e. erste diskutable skizze einer vollständigen lösung aller welt-probleme. er ist die chance unseres jahrhunderts: befreiung von philosophie durch technik. sein zweck ist es nämlich, die welt zu ersetzen, d.h. die bislang völlig ungenügende funktion der »vorgefundenen umwelt« als sender und empfänger lebenswichtiger nachrichten (nahrung und unterhaltung, stoff- und geisteswechsel) in eigene regie zu übernehmen- und seiner individualisierten aufgabe besser zu entsprechen, als dies die »allen« gemeinsame, nunmehr veraltete sog. natürliche umwelt vermag.
(Oswald Wiener: Die Verbesserung von Mitteleuropa ...)

Einige zufällige Stichwörter

Dessous-Party
Erstellt am 17.4. 2001 um 11:06:11 Uhr von Rita, Mandy und Danielle, enthält 78 Texte

Arbeitslosigkeit
Erstellt am 20.6. 2000 um 23:27:24 Uhr von Noni, enthält 77 Texte

Fernfahrer
Erstellt am 19.5. 2006 um 20:45:40 Uhr von mcnep, enthält 11 Texte

Sprachgefühl
Erstellt am 27.5. 2005 um 14:47:12 Uhr von Hans*im*Glück, enthält 5 Texte

Kirsche
Erstellt am 18.11. 2000 um 18:37:18 Uhr von Stöbers Greif, enthält 43 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,1165 Sek.