Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 109, davon 108 (99,08%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 36 positiv bewertete (33,03%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 15.3. 2000 um 14:34:15 Uhr schrieb
hei+co über Maschine
Der neuste Text am 17.5. 2025 um 14:17:04 Uhr schrieb
Atlantis über Maschine
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 55)

am 21.5. 2004 um 12:35:46 Uhr schrieb
Marmap über Maschine

am 27.1. 2020 um 17:09:09 Uhr schrieb
Christine über Maschine

am 8.12. 2006 um 21:15:12 Uhr schrieb
QT über Maschine

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Maschine«

Greif schrieb am 6.10. 2000 um 19:35:59 Uhr zu

Maschine

Bewertung: 5 Punkt(e)

Die amerikanischen Psychologen Martin Grotjahn und Hanns Sachs fragen: »Warum sind nicht schon die Griechen in das Maschinenzeitalter eingetreten? Sie besaßen sowohl das nötige Wissen als auch die technische Intelligenz und Geschicklichkeit dazuDie beiden Wissenschaftler antworten: »Die Liebe zu Körper und Geist ließen es nicht zu, menschliche Funktionen auf tote Objekte zu übertragenErst unter dem Einfluß des Christentums wurde der Körper zur Sünde, »Verdrängung schränkte die frei intuitive Leichtigkeit der Kommunikation zwischen Bewußtem und Unbewußtem ein. Die Folge davon war, daß es möglich wurde, Maschinen zu erfinden und als Ersatz zu benutzen, als Symbolisierung und Projektion von Teilen des menschlichen Körpers und seiner Funktionen.«
Grotjahn verweist darauf, daß bereits die Römer das Prinzip des hydraulischen Drucks kannten, daß sie es aber nur für Hebevorrichtungen im Zirkus und beim Erscheinen des deus ex machina im Theater anwandten. »Höchstens im Dienste der Götter durfte die Maschine im Altertum eingesetzt werden; für die Würde des freien Menschen war sei eine Beleidigung

(Eine nette Argumentation, von der ich allerdings kein Wort glaube. Ich habe ein wesentlich weniger idealistisches Bild von den alten Griechen und Römern. Wenn sie einen Tacker gehabt hätten, um ihre Gefangenen zu kreuzigen, hätten sie diesen meines Erachtens ohne jeden Skrupel benutzt!)

hei+co schrieb am 15.3. 2000 um 14:34:15 Uhr zu

Maschine

Bewertung: 3 Punkt(e)

die tatsächliche aktivität des bio-adapters in dieser phase besteht jedoch in der simulation eines kommunikations-schildes, einer membran zwischen den verschiednen strukturen des bewusstseins seines inhalts. er simuliert einen verkehr mit dem »aussen«, indem er, ständig umfassenden lernprozessen unterworfen, im verlaufe seiner exploration des inkorporierten menschen sämtliche nachrichten desselben an das nunmehr hypothetische all analysiert (auch die produkte des matabolismus), und ausgewählte portionen davon durchkombiniert wieder zurückbietet, wobei der nachdruck stets auf den kriterium der glückhaftigkeit zu liegen käme
(Wiener, Oswald: Die Vebesserung von Mitteleuropa ...)

hei+co schrieb am 15.3. 2000 um 14:36:26 Uhr zu

Maschine

Bewertung: 3 Punkt(e)

die probleme schwinden; nicht, weil man sie bewältigt, sondern weil man sie überbrückt. die kybernetischen geräte, verwirklichungsmaschien, verleihen den formulierungen, was sie noch nie besessen haben: endgültigkeit. in diesem jahrhundert werden die letzten worte gesprochen. die eingegangene, in die wissenschaft eingegangene freiheit verlautbart für richtig, wichtig und wirklich, was simuliert werden kann. die theorien, an denen man sie packen konnte, verschwinden aus den augen, sobald sie 'dargestellt' sind: ein funktionierendes gerät bedarf keiner prinzipien mehr, bloss noch der wartung. die modelle werden erstklassige wirklichkeit und als solchen fraglos
(Oswald Wiener: Die Verbesserung von Mitteleuropa ...)

Nils schrieb am 6.1. 2001 um 01:39:38 Uhr zu

Maschine

Bewertung: 2 Punkt(e)

Das Lied schläft in der Maschine
In der Maschine schläft das Lied
Das Lied schläft in der Maschine
In der Maschine schläft das Lied
Das Lied schläft in der Maschine
Maschine träumt das Lied

-- Einstürzende Neubauten

hei+co schrieb am 15.3. 2000 um 14:35:33 Uhr zu

Maschine

Bewertung: 2 Punkt(e)

$ der bioadapter bietet in seinen grundzügen die m.e. erste diskutable skizze einer vollständigen lösung aller welt-probleme. er ist die chance unseres jahrhunderts: befreiung von philosophie durch technik. sein zweck ist es nämlich, die welt zu ersetzen, d.h. die bislang völlig ungenügende funktion der »vorgefundenen umwelt« als sender und empfänger lebenswichtiger nachrichten (nahrung und unterhaltung, stoff- und geisteswechsel) in eigene regie zu übernehmen- und seiner individualisierten aufgabe besser zu entsprechen, als dies die »allen« gemeinsame, nunmehr veraltete sog. natürliche umwelt vermag.
(Oswald Wiener: Die Verbesserung von Mitteleuropa ...)

Drüsling schrieb am 18.5. 2005 um 12:15:28 Uhr zu

Maschine

Bewertung: 2 Punkt(e)

»Eine solche Maschine zu bauen ist unmöglich!«, sagte das kleine Männchen mit den lustigen grünen Augen.
»Trotzdem bin ich hier!«, erwiederte der Zeitreisende. Er schraubte sorgsam den Kristallhebel vom Armaturenbrett, und verliess die Schlittenartige Maschine, um zu dem Männchen aufzuschliessen, das nun eilig in Richtung der tiefstehenden Sonnen verschwand.
»Hilfe!«, rief es, und schaute sich im Laufen verzweifelt um.

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