Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 109, davon 108 (99,08%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 36 positiv bewertete (33,03%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 15.3. 2000 um 14:34:15 Uhr schrieb
hei+co über Maschine
Der neuste Text am 17.5. 2025 um 14:17:04 Uhr schrieb
Atlantis über Maschine
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 55)

am 14.10. 2016 um 03:38:22 Uhr schrieb
Christine über Maschine

am 17.2. 2009 um 12:03:29 Uhr schrieb
the-music-man über Maschine

am 23.11. 2005 um 10:18:18 Uhr schrieb
Yadgar über Maschine

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Maschine«

joachim schrieb am 15.3. 2000 um 15:19:56 Uhr zu

Maschine

Bewertung: 3 Punkt(e)

»Welcome to the machine«, sage ich da nur. Wobei der Begriff Maschine nicht in jedem Fall negativ besetzt sein muss, bei uns in Deutschland ist das aber in der Regel so. Maschinen sind kalt, anonym und despotisch. Maschinenmenschen sind die entwürdigten Massen.
Eine Möglichkeit, Maschinen und das Angeschlossen-Sein an sie positiv zu denken findet sich bei Donna Haraway, die fordert, man solle zum Cyborg werden, genauer gesagt zu einer Cyborg, das ist für sie nämlich weiblich. Für sie ist das ein Gegensatz zum in sich abgeschlossen männlichen Subjekt, das der Welt und den anderen immer gegenüber ist, oder so ähnlich (ganz genau habe ich das auch nicht kapiert). Oder um es mit www.geekgirl.au.com zu sagen: »Girls need modems!«

hei+co schrieb am 15.3. 2000 um 14:34:15 Uhr zu

Maschine

Bewertung: 3 Punkt(e)

die tatsächliche aktivität des bio-adapters in dieser phase besteht jedoch in der simulation eines kommunikations-schildes, einer membran zwischen den verschiednen strukturen des bewusstseins seines inhalts. er simuliert einen verkehr mit dem »aussen«, indem er, ständig umfassenden lernprozessen unterworfen, im verlaufe seiner exploration des inkorporierten menschen sämtliche nachrichten desselben an das nunmehr hypothetische all analysiert (auch die produkte des matabolismus), und ausgewählte portionen davon durchkombiniert wieder zurückbietet, wobei der nachdruck stets auf den kriterium der glückhaftigkeit zu liegen käme
(Wiener, Oswald: Die Vebesserung von Mitteleuropa ...)

Greif schrieb am 6.10. 2000 um 19:35:59 Uhr zu

Maschine

Bewertung: 5 Punkt(e)

Die amerikanischen Psychologen Martin Grotjahn und Hanns Sachs fragen: »Warum sind nicht schon die Griechen in das Maschinenzeitalter eingetreten? Sie besaßen sowohl das nötige Wissen als auch die technische Intelligenz und Geschicklichkeit dazu.« Die beiden Wissenschaftler antworten: »Die Liebe zu Körper und Geist ließen es nicht zu, menschliche Funktionen auf tote Objekte zu übertragen.« Erst unter dem Einfluß des Christentums wurde der Körper zur Sünde, »Verdrängung schränkte die frei intuitive Leichtigkeit der Kommunikation zwischen Bewußtem und Unbewußtem ein. Die Folge davon war, daß es möglich wurde, Maschinen zu erfinden und als Ersatz zu benutzen, als Symbolisierung und Projektion von Teilen des menschlichen Körpers und seiner Funktionen.«
Grotjahn verweist darauf, daß bereits die Römer das Prinzip des hydraulischen Drucks kannten, daß sie es aber nur für Hebevorrichtungen im Zirkus und beim Erscheinen des deus ex machina im Theater anwandten. »Höchstens im Dienste der Götter durfte die Maschine im Altertum eingesetzt werden; für die Würde des freien Menschen war sei eine Beleidigung.«

(Eine nette Argumentation, von der ich allerdings kein Wort glaube. Ich habe ein wesentlich weniger idealistisches Bild von den alten Griechen und Römern. Wenn sie einen Tacker gehabt hätten, um ihre Gefangenen zu kreuzigen, hätten sie diesen meines Erachtens ohne jeden Skrupel benutzt!)

Karla schrieb am 8.4. 2000 um 21:23:36 Uhr zu

Maschine

Bewertung: 2 Punkt(e)

Armer A. und C. Diese Woche liessen sie den Prototyp ihrer Maschine probelaufen. Sie war noch nicht einmal auf voller Drehzahl, dann hat's einen Schlag gelassen. Der grösste Teil der Maschine flog in Fetzen davon. Auch durchs Dach. Verletzt wurde niemand. 40000 DM Schaden.
A. hat gestern von nichts anderem mehr geredet und brachte sogar 2 Brocken zum Anschauen mit.

hei+co schrieb am 15.3. 2000 um 14:35:33 Uhr zu

Maschine

Bewertung: 2 Punkt(e)

$ der bioadapter bietet in seinen grundzügen die m.e. erste diskutable skizze einer vollständigen lösung aller welt-probleme. er ist die chance unseres jahrhunderts: befreiung von philosophie durch technik. sein zweck ist es nämlich, die welt zu ersetzen, d.h. die bislang völlig ungenügende funktion der »vorgefundenen umwelt« als sender und empfänger lebenswichtiger nachrichten (nahrung und unterhaltung, stoff- und geisteswechsel) in eigene regie zu übernehmen- und seiner individualisierten aufgabe besser zu entsprechen, als dies die »allen« gemeinsame, nunmehr veraltete sog. natürliche umwelt vermag.
(Oswald Wiener: Die Verbesserung von Mitteleuropa ...)

Mik schrieb am 27.9. 2000 um 21:47:42 Uhr zu

Maschine

Bewertung: 1 Punkt(e)

Maschinen sind faszinierend. Ich arbeite im Schiffbau und habe sehr viel Gelegenheit, mit da die verschiedensten Maschinen anzusehen. Riesige Antriebsmotoren, Pumpen mit wahnsinnigen Saug- oder Druckleistungen, Steueranlagen etc. Momentan mache ich einen beruflichen Abstecher in den Lokomotivenbau. Diese kompakten Monster aus Eisen sind auch toll. Ich erlebe gerade, wie solche Maschinen, nicht nur der Motor, zusammengebaut werden. Tausende von Einzelteilen werden verschraubt, geschweißt, vernietet, gesteckt oder geklebt. Und, oh Wunder, meistens funktioniert fast alles.

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