Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Küchenschaben«
c`t schrieb am 18.5. 2001 um 02:25:50 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Küchenschabe mit
Roboaufsatz
Mit filigranen Robo-Maschinchen beschäftigt man sich an mehreren Instituten
japanischer Hochschulen, beispielsweise am Miura - Shimoyama - Laboratorium der
Universität Tokio.
Forschungsgegenstand dort sind sogenannte Mikro - Bioroboter, die als biologisch
inspirierte Kleinstwesen ihr autonomes Wesen treiben sollen.
Dabei geht es nicht nur ums Krabbeln, auch Flugeigenschaften von Insekten werden
untersucht, mit dem Ziel, so etwas wie flatternde Schmetterlings - Robots zu kreieren.
Andere Arbeitsgruppen befassen sich mit der Synthese von künstlichen Materialien
und Lebewesen, etwa, wenn eine Küchenschabe mit Roboaufsatz elektrisch stimuliert
und dadurch in ihrer Bewegung gesteuert wird. Als Signalgeber fungiert ein Computer,
der die Impulse an die Insektenmuskeln sendet - bis maximal einer Stunde hat man
solch Hybrid - Insekten aktivieren können.
Doch nicht allein die Muskeln des Tieres Tieres werden angesteuert, auch sein
Nervensystem läßt sich stimulieren und die Insektenantennen als Sensor nutzen.
Alles im Namen der Wissenschaft, »Ungeziefer« hat keine Lobby. (ae)
toschibar schrieb am 18.5. 2001 um 00:09:23 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Was haben denn bloß Küchenschaben mit Musik zu tun?
Oh, sehr viel!
Wir finden sie wieder in: »La Cucaracha« (»Die Küchenschabe«), einem alten mexikanisches Revolutionslied, das für die Kinder vereinfacht wurde.
Nils mit Salmonellenvergiftung schrieb am 18.5. 2001 um 02:15:52 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
»Die Definition « Schädling"
Man mag den Eindruck gewinnen, dass alle Kleintiere dieser Welt nur darauf aus sind, uns das
Leben sauer zu machen. Tatsächlich ist es aber nur ein verschwindend kleiner Teil davon, der
sich schädlich bemerkbar macht.
Die Insekten bilden mit Abstand die artenreichste Tiergruppe und darin findet man auch die
meisten schädlichen Arten.
Über 1 Million Insektenarten wurden bisher beschrieben, bei näherer Betrachtung aber zeigt
sich, dass weniger als ein Promille davon zu den schädlichen Arten zu zählen ist.
Es ist recht schwierig zu definieren, was ein Schädling eigentlich ist.
So gibt es zum Beispiel Arten, die uns direkt plagen wie die Läuse; sonst ist es aber oft recht
schwierig, die Bezeichnung Schädling an die betreffende Art zu heften.
Man sollte sich damit begnügen, dass einige Arten unter gewissen Verhältnissen so zahlreich
werden, dass sie unsere unmittelbaren Interessen beeinträchtigen und dadurch schädlich
werden.
Unter anderen Verhältnissen können sie dagegen harmlos sein oder gar nützlich.
Wo hier die Grenzen liegen, muss aus ökonomischen Gesichtspunkten festgelegt werden.
Schwieriger ist es, die Zahl der Mitbewohner im Haus festzulegen.
Meist toleriert man einzelne Fliegen um die Zimmerlampe oder eine Spinne in der dunklen
Kellerecke, ein Befall von Insekten, Ratten oder Mäusen im Lebensmittelbereich ist hingegen
keinesfalls zu tolerieren.
Solange der Mensch existiert, hat er in seiner unmittelbaren Umgebung unter der Einwirkung
von tierischen Schädlingen zu leiden. Dies gilt im besonderen für die vielen Ungeziefer-Arten
die den Mensch und seine Haustiere direkt angreifen oder ihnen lästig fallen, Krankheiten
verursachen oder übertragen können. Andere Schädlinge greifen seine Vorräte an und können
diese ganz vernichten.
Viele der hier angesprochenen Arten leben im Bereich menschlicher Siedlungen, in der
Gastronomie, in Bäckereien und Metzgereien, in der Lebensmittelindustrie oder in
Bürogebäuden und Wohnungen, in Lagern, Wirtschaftsgebäuden oder im Supermarkt.
Entsprechend ihrer hauptsächlichen Bedeutung wurden sie in sechs Gruppen eingeteilt.
Die auf dieser Seite herumkrabbelnden Insekten, wären entsprechend der vorgenannten
Definition, sicher als Lästlinge einzustufen. :-)
humpf schrieb am 18.5. 2005 um 22:32:05 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
»Ich geh dann mal wieder küchenschaben«, sagt die frustrierte Hausfrau im Anschluss an ein Kaffeepäuschen zu ihrer Nachbarin und macht sich erneut daran die angebrannten Reste der explodierden Friteuse von den Küchenfliesen und Möbeln zu entfernen.
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