Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Gleichgewicht«
Bwana Honolulu schrieb am 16.6. 2002 um 02:14:46 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Wenn man's mal so betrachtet, beruht das Leben eigentlich auf einem UNgleichgewicht. Immerhin haben wir, die Lebewesen, ja eine viel höhere Dichte als der Rest des Universums. Und auch unser Planet, die Erde, ja unser ganzes Sonnensystem ist ein dicker Klumpen in einem Meer von (beinahe) Nichts. Das ist ein bißchen wie die Fehlerstreuung am Drucker... Wenn man's unscharf betrachtet, ist das Universum eigentlich gleichmäßig, schaut man genauer hin, sieht man die Fehler, Unausgeglichenheiten, die schwarzen Sprenkel auf dem Weiß, die zusammen eben noch grau erschienen.
Außerdem war da ja noch die Sache mit der Materie und der Antimaterie: Eigentlich müssten sie sich in der Waage halten... glücklicherweise tun sie's nicht. Ein Webfehler (Liebe computergebeutelte Ver-Leser, das kommt von »Weben«, so wie »Webstuhl«, nicht vom »World Wide Web«!) der Welt?
radon schrieb am 1.12. 2002 um 18:06:54 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Ein Gleichgewicht liegt dann vor, wenn zwei gegensätzliche Einflüsse auf ein Objekt in gleichem Maße vorhanden sind.
- Es gibt das STABILE Gleichgewicht, zum Beispiel eine Kugel in einer Mulde.
- Es gibt das LABILE GGW, z.B. eine Kugel auf einem Hügel.
- Es gibt außerdem das METASTABILE GGW, z.B. eine Kugel in einer Mulde auf einem Hügel.
- Und es gibt das IDIFFERENTE GGW, z.B. eine Kugel auf einer ebenen Fläche.
Bei all diesen sind einander entgegengesetzten Kräfte in gleichem Maße vorhanden. Nämlich die Kraft, die den Körper aus seiner Position bringen will, und die Kraft, die ihn dort halten will (tw. vom Untergrund aufgebracht)
Das Gleichgewicht ist umso empfindlicher, je kleiner die tolerierbare Differenz zwischen beiden Kräften ist, d.h. die Differenz, bei deren Überschreitung das GGW zerstört wird.
- Dann gibt es noch das DYNAMISCHE GGW, z.B. ein chemisches GGW; sprich: Hin- und Rückreaktion halten sich in der Waage.
Alfred Bayer schrieb am 19.6. 2001 um 17:17:08 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
»Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit.«
Friedrich Schiller