Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 17, davon 17 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 7 positiv bewertete (41,18%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 22.5. 2000 um 09:27:44 Uhr schrieb
Frühstücksbrettchen über Galizien
Der neuste Text am 13.2. 2008 um 13:46:53 Uhr schrieb
Frantek über Galizien
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 7)

am 24.3. 2004 um 12:46:52 Uhr schrieb
waggi über Galizien

am 17.8. 2005 um 13:04:34 Uhr schrieb
bruder grimm über Galizien

am 14.10. 2005 um 13:10:12 Uhr schrieb
Das Arschloch über Galizien

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Galizien«

Firmian schrieb am 22.5. 2000 um 14:04:31 Uhr zu

Galizien

Bewertung: 3 Punkt(e)

Es gibt zwei Länder dieses Namens: Das von »Frühstücksbrettchen« beschriebene heiß umfehdete Land um Lemberg (Lwow, Lwiw), einst das Armenhaus des alten Österreich, und zum anderen die klimatisch wohl angenehmere Provinz in Spanien mit dem Zentrum Santiago de Compostela.

»Gallego« (galizisch) ist eine Mischsprache aus 2/3 Portugiesisch und 1/3 Spanisch (geschüttelt, nicht gerührt).

Welche Gesellschaft schrieb am 28.1. 2002 um 18:22:01 Uhr zu

Galizien

Bewertung: 1 Punkt(e)

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Frühstücksbrettchen schrieb am 22.5. 2000 um 09:27:44 Uhr zu

Galizien

Bewertung: 3 Punkt(e)

Heute ist das osteuropäische Galizien ein Mythos, eine Seelenlandschaft; früher war es einmal Realität:

Seit dem 14. Jahrhundert war Galizien unter polnischer Herrschaft gestanden. Polnische Grundherren beuteten bis in die frühe Neuzeit hinein die ukrainische Bauernschicht des Landes erbarmungslos aus. Den polnischen Feudalherren leisteten einige der zahlreichen Juden, die vor den westeuropäischen Pogromen nach Polen geflohen waren, als Steuereintreiber und Pächter von Wirtshäusern un kleinen gewerblichen Betrieben nützliche Dienste und erfreuten sich deren Schutzes. Allerdings fristeten die meisten der galizischen Juden das erbärmliche Leben von Hausierern, Kleinkrämern und Gelegenheitsarbeitern.

Durch die polnischen Teilungen des 18. Jahrhunderts fielen West- und Ostgalizien mit ihren Zentren Krakau und Lemberg an Habsburg. Das neue Kronland war ein künstliches Gebilde, das von Menschen unterschiedlicher Kultur, Sprache, Religion und Nationalität bewohnt wurde. Die traditionellen sozialen und ökonomischen Spannungen zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen verschärften sich im 19. Jahrhundert zu ausgemachten Konflikten, welche von Wien her schließlich kaum noch zu kontrollieren waren. Um 1900 lebten in Galizien etwa vier Millionen Polen, drei Millionen Ruthenen (Ukrainer) und ungefähr 800 000 Juden.

Im Ersten Weltkrieg wurde Galizien zum blutigen Schlachtfeld...
(Davon ein andermal mehr.)

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