antithese
Bewertung: 3 Punkt(e)
THESE:
Religion ist Terror.
ANTITHESE:
Terror ist Religion.
SYNTHESE:
Religionsterror ist Terrorreligion.
Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 13, davon 13 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 7 positiv bewertete (53,85%) |
Durchschnittliche Textlänge | 247 Zeichen |
Durchschnittliche Bewertung | 0,769 Punkte, 6 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
Der erste Text | am 3.7. 2001 um 19:43:11 Uhr schrieb Mäggi über antithese |
Der neuste Text | am 12.10. 2018 um 13:18:51 Uhr schrieb sechserpack über antithese |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 6) |
am 9.10. 2005 um 19:36:40 Uhr schrieb
am 20.9. 2004 um 21:46:00 Uhr schrieb
am 9.10. 2005 um 19:38:11 Uhr schrieb |
THESE:
Religion ist Terror.
ANTITHESE:
Terror ist Religion.
SYNTHESE:
Religionsterror ist Terrorreligion.
DIE ANTI-THESE
Einleitung:
In der rhetorischen Figur der Antithese wird ein semantischer Gegensatz scharf herausgearbeitet, häufig in Form der Wortfiguren Parallelismus, Chiasmus oder Hyperbaton. Meist können die Begriffe, Urteile oder Aussagen der Einzelwörter unter einem (nicht genannten) Oberbegriff zusammengefaßt werden: »Gut und Böse, Tugend und Laster« oder »In Ruhezeiten bist du aufrührerisch, im Aufruhr ruhig; in einer eiskalten Situation bist du hitzig, in einer glühendheißen eiskalt« (Cicero). Die Darstellung der menschlichen Zerrissenheit, des Widerspruchs, die in diesem Cicero-Zitat hervortritt, ist auch im weiteren Verlauf der Rhetorikgeschichte ein zentrales Verwendungsgebiete der Antithese.
Eine Antithese ist eine Gegenbehauptung, ein Satz, in dem das Gegenteil dessen ausgesagt wird, was bewiesen werden soll. Wenn man auf die Wahrheit oder Unwahrheit der Antithese hin argumentiert, macht man gleichzeitig auch Aussagen über die eigentliche These. Um einen Vergleich herzustellen, bietet es sich an, einen Ausgangspunkt (eine Theorie oder Situation) zur These zu machen und das zweite Element diesem ersten antithetisch gegenüberzustellen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede feststellen zu können.
Und nun geht's los... In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen werden hier immer wieder lustige, nachdenklich stimmende oder einfach seltsame Antithesen vorgestellt.
ich habe gegensätze in literatur immer gehasst. liegt vielleicht auch daran, dass neben mir immer so ein hanswurscht saß, der zwar keine ahnung vom sinn und inhalt sowie ästhetisch-lyrischem genuss von gedichten hatte, aber immer einen heidenspass daran hatte, äußere merkmale und stilfiguren aufzuzeigen (das ist ein oxymoron... und eine antithese! eine anapher! eine alliteration!). deshalb ist mir dieses wort wie einige andere zum feindbild geworden. lyrik lebt. sie ist keine ansammlung von merkmalen!
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