Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Putzfrau«
benzo schrieb am 24.11. 2007 um 21:35:57 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
seit über einem jahr haben wir eine putzfrau. die kommt einmal pro woche (dienstags) für ein paar wenige stunden und macht dann hier klar schiff.
wir hatten uns dafür entschieden, als ich noch so elend viel unterwegs war und unter der woche, wenn überhaupt, dann frühestens um 21 uhr zu hause war. und ich glaube, es ist verständlich, dass ich dann an dem kurzen wochenende (manchmal musste ich sonntags schon wieder los) keine lust hatte, noch ein paar stunden durch die wohnung zu tigern um zu schrubben und zu saugen.
also war die idee einer putzfrau eine geniale - anfänglich, denn jetzt gibt es den montagsstress, weil die wohnung ja putzfrauenfertig gemacht werden muss:
altpapier und altglas weg, wäsche mal von der leine nehmen, die tische in küche und wohnzimmer so aufräumen, dass man da auch was zum putzen hat, die wäsche im schlafzimmer mal entweder in den schrank zurücksortieren oder in die schmutzwäsche geben, abwasch machen und auch gleich aufräumen, im arbeitszimmer, die bücherstapel von 5 auf womöglich keinen reduzieren und was es da alles noch so gibt.
aber dienstag ist es dann immer ganz klasse, wenn sie wieder weg ist. dann strahlt alles und sie so richtig gut aus. und ich bemühe mich dann, überhaupt nix mehr schmutzig zu machen, alles so zu belassen wie es ist.
habs aber noch nicht rausgefunden, warum das nie lange anhält und am montag die wohnung froh ist, dass bald wieder dienstag ist.
versaxt schrieb am 8.12. 2001 um 02:40:10 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
die putzfrau hat es gewußt. wie fast alles. du kannst sie fragen wann du wills und was du willst. Immer hat sie ien antwort. Sie muß nicht richtig sein. Sie ist meistens nie richtig. Aber sie muß etwas dazu sagen. immer und immer.
Jedoch in diesem fall hat sie es gewußt. denn ohne zu zögern hat sie geantwortet. Geradheraus, das kinn stolz gereckt, nutze den assoziationsblaster. nutze ihn, oder dsie können ihre socken demnächst selber wegräumen. Ich senkte den kopf, fühlte mich angegriffen. Darf man so mit mir reden ? Einem Dichter? Gut, zugegeben, mir fällt seit wochen nichts ein. Und wenn, knülle ich das papier und werfe es achtlos
in die ecke. Und dann diese Blicke von der Putzfrau. Wann schreiben sie denn mal wieder ? Sie wissen doch, ich weiß was das Volk lesen will.
nämlich die wahrheit. über so menschen wie mich. so putzfrauen. aber dann muß sie sich verlieben, nur ein wenig erst, später ordentlicher. Und frage ich, in wen verliebt sie sich? In einen mann natürlich . Wie natürlich, so natürlich ist das heut gar nicht mehr. Die leute lieben heute fast alles. Ihren Hund, dicke beine, dünne haare, was weiß ich, es findet sich für jeden etwas.
Nein, mein herr, sie verliebt sich in einen Herrn.
ein wenig wie sie vielleicht. immer so vergeßlich. sie kann sich jedenfalls um ihn kümmern. kümmern ist wichtig in einer liebe.
Fortsetzung folgt vielleicht
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