mars
Bewertung: 3 Punkt(e)Mars macht mobil, bei Arbeit Sport und Klassenkampf. Der Spruch steht im soziologischen Institut der FU-Berlin auf dem Klo. Ich finde den so schlecht, dass ich ihn hier niemandem vorenthalten wollte.
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| Der erste Text | am 2.2. 1999 um 14:08:27 Uhr schrieb Dragan über mars |
| Der neuste Text | am 13.5. 2025 um 18:53:18 Uhr schrieb Gerhard über mars |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 33) |
am 8.4. 2003 um 10:21:33 Uhr schrieb
am 7.6. 2005 um 15:05:34 Uhr schrieb
am 21.3. 2004 um 16:18:42 Uhr schrieb |
Mars macht mobil, bei Arbeit Sport und Klassenkampf. Der Spruch steht im soziologischen Institut der FU-Berlin auf dem Klo. Ich finde den so schlecht, dass ich ihn hier niemandem vorenthalten wollte.
Mars macht mobil, bei Arbeit Sport und Spiel? Nein, da muss ich Dragan recht geben. Mars ist eindeutig pervers, weil das Zeug immer in den Zähnen hängenbleibt. Dann schon lieber ein Twix, das früher den viel netteren Namen Raider trug. Das ist keksig und schmeckt besser.
1999 (1998?) ging der mars kurz nach sonnenuntergang am östlichen horizont auf. ein griechischer bekannter von mir und ich saßen am strand und redeten über die gestirne am himmel
(man muss dazu sagen, dass er physiker ist)
ich wollte ihm erklären, dass dieses helle gebilde da am himmel der mars sei...als er mich nach einem
anderen hellen gestirn fragte, welches da seine schnellen bahnen über den himmel zog.
...ich versuchte meine wissensbrocken zusammenzuklauben und kam zu dem schluss, das müsse saturn (oder sonstwas) sein... und noch während ich diese theorie ausführte, flog dieser himmelskörper über uns hinweg und entpuppte sich als ein flugzeug... »your star is very busy« war was ich zu hören bekam.... ich schäme mich heute noch...
Der kleine grüne Marsmensch
Macht heute einen drauf
Und setzt sich seinen Helm mit
Den bunten Lichtern auf
In meinem UFO werde
Ich flott zur Erde sausen
Auf eine dieser Welten
Auf der noch Wilde hausen
Glühn wer ich und piepen
Krank wanken auf und nieder
Bei diesen Bauerntrampeln
Klappt sowas immer wieder
Wenn sie dann durch-o-drehen
Kommen in die Klapsmühle
Durchströhmen mich, juheirassa,
So große Glücksgefühle
Mars war der Vater der Marsmännchen;
er schuf sie nach seinem Bilde. »Wenn Dreiecke sich einen Gott schaffen sollten, er hätte drei Seiten.« Wenn ich einen Strolch sehe, weiß ich, Gott schuf ihn nach seinem Ebenbilde. Wenn ich einen Beau sehe, desgleichen. -
Wo Theologie und Philosophie in Widerspruch zueinander geraten, liegt ein *logischer* Fehler bei der Philosophie, nienicht in der Theologie - sagte die Scholastik.
Die Besiedelung des Mars galt lange Zeit als ein Hirngespinst von Sci-Fi-Fanatikern und hauptberuflichen Visionären. Harte Fakten sprachen dagegen: die viel zu dünne Atmosphäre, die hohe Strahlenbelastung durch das viel zu schwach ausgeprägte Magnetfeld des roten Planeten. Zwar böte der Mars etliches an seltenen Metallen, die recht leicht im Tagebau erreichbar wären - doch die Kosten für eine permanent bewohnbare Basis und den Transport von und zur Erde erschienen derart »astronomisch«, daß sich die entsprechenden Investitionen erst nach tausenden von Jahren amortisieren würden. Dies ergab die letzte Modellrechnung der NASA aus dem Jahre 1972. Dann kam der Ölschock und die Öko-Welle, der Zusammenbruch der Sowjetunion und das Erstarken Chinas und Indiens von ehemaligen Entwicklungsländern bzw. kommunistisch gefesselten Ökonomien zu Wirtschaftsmächten. Die Indizes für Rohlölpreise explodierten. Da wurden die Berechnungen von 1972 nochmals hervorgeholt, und erstmals in den neunziger Jahren nochmals unter den neuen, teilweise extrem veränderten ökonomischen Variablen durchgerechnet, was keine sonderlich große Mühe bereitete. Zu Verblüffung der NASA-Ökonomen selbst kam man nunmehr auf eine Amortisationszeit von nur noch 735-785 Jahren, was immerhin Anlaß bot, auch den raumfahrttechnischen Fortschritt zu berücksichtigen. Das alte Modell beruhte noch auf der Technik aus der Zeit der ersten Mondlandung. Die Entwürfe für Transport- und Marsbasissysteme aufgrund der neueren Entwicklungen und Erkenntnisse brauchte natürlich einige Monate, aber ergab sodann eine Armortisationszeit von nur noch 180 - 230 Jahren. Das war 1996. Jedenfalls beschloß man bei der NASA, daß es sich lohne, die Dinge im Auge zu behalten. Die ökonomischen Berechnungen wurden nunmehr jährlich aktualisiert, die technischen Entwürfe alle 3-4 Jahre. Als im Jahre 2008 schließlich der Ölpreis über die 200$-Marke schoß, ergab sich zu diesem Zeitpunkt eine Amortisationszeit von nur noch 65-85 Jahren, womit das Projekt nicht weniger unrealisitisch schien, als beispielsweise der Ärmelkanaltunnel zur Zeit der ersten Mondlandung. Eine Realisierung schien damit erstmals grundsätzlich erwägenswert. Doch im Jahre 2008 reichte die Veröffentlichung dieser neuen Zahlen allenfalls für kurze Randnotizen in den Wissenschaftsteilen der großen Tageszeitungen aus - die Welt hatte andere Themen.
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