Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Gottesbeweis«
mrcookie schrieb am 15.1. 2013 um 23:53:26 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Duke Nukem fragt Lara Croft: »Sag mal, glaubst Du an den Spieler vor dem Computer?«
Klar gibt es Gott... bei entsprechender Definition von Gott, warum nicht, aber genau da hapert es. Man soll sich kein Bild von Gott machen, er/sie/es ist allweise, allmächtig, wohnt im Himmel, aber nicht im Weltraum. Um an etwas glauben zu können, muss man doch wenigstens wissen, woran man denn ggf. glauben könnte. Gott war so abgehoben, dass er einen mehr oder weniger »normalen« menschlichen Sohn schicken musste, um irgendwie wieder in die Vorstellungskraft der Christen passen zu können.
Mittlerweile haben wir gelernt, zu abstrahieren. Elektronen liegen in Schalen, Energieströme im Körper regeln den Fluß des Lebens, Substanzen können wirken, selbst wenn sie gar nicht vorhanden sind. Wir glauben an so viel Blödsinn, aber bei der Frage nach Gott schwächeln wir? Ich will jetzt nicht behaupten, dass es Gott gibt, aber er ist immer noch wahrscheinlicher, als Wasseradern, die die Raumharmonie stören.
Peter K. schrieb am 12.11. 2007 um 16:34:34 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Ich habe für mich selbst etwas entdeckt, daß nennt sich »strategischer Gottesbeweis«. Man könnte es auch »Gottesbeweis im Wege der Differenzialdiagnose« nennen:
Die Ausgangslage: Wir können annehmen, daß es Gott gibt, oder daß es ihn nicht gibt. Mit beidem können wir recht haben oder falsch liegen. Was wären nun die Folgen eines Irrtums ?
Nehmen wir an, wir gehen von der Existenz Gottes aus, und das ist ein Irrtum. Die Folgen dieses Irrtums wären nicht so furchtbar dramatisch, finde ich, ausser daß man sich von seinem Glauben an die Existenz Gottes von irgendetwas hätte abhalten lassen, was man gerne getan hätte.
Nehmen wir aber dagegen an, wir gehen davon aus, daß Gott nicht existiert - und dies stellte sich dann als Irrtum heraus: die folgen dieses Irrtums für die weitere Existenz wären mit »katastrophal« noch sehr milde beschrieben.
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