Gewässer
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Stille sind tief, schwarze beherbegen Seeungeheuer, harte sind trotzdem nass , fließende werden gestaut, beruhigte treten über ihre Ufer.
Nicht zu bändigen.
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Der erste Text | am 1.12. 2000 um 14:05:02 Uhr schrieb Caravanserail über Gewässer |
Der neuste Text | am 29.6. 2024 um 06:39:28 Uhr schrieb gerhard über Gewässer |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 29) |
am 28.1. 2019 um 11:59:51 Uhr schrieb
am 27.9. 2002 um 12:54:51 Uhr schrieb
am 9.7. 2010 um 21:09:33 Uhr schrieb |
Stille sind tief, schwarze beherbegen Seeungeheuer, harte sind trotzdem nass , fließende werden gestaut, beruhigte treten über ihre Ufer.
Nicht zu bändigen.
Ich habe dich gewählt. Aus allen Sternen
traf dein Schimmer mich, dein Licht,
wie eine Flamme. Doch an deinem fernen,
schweigenden Himmel fand ich dich nicht.
Ich flog zu dir wie ein Vogel hinaus,
durch Wüstenstürme, auf Meereswinden,
in heller Tage Sommerlicht,
in stiller Nächte Dunkel, Dich zu finden.
Doch ich fand dich nicht.
Ich streifte heimatlos, als mich die Nacht
umhüllte,
durch düst're Wolken – ja, ich liebte dich.
Wo sollte ich denn hin, wenn kalt der Nordsturm brüllte?
Die scheuen Vögel aus den Wäldern wagten sich
vor deine Tür. Doch ich blieb fort, ich fand dich nicht.
Ich schrieb mit meinem Blut auf einem weißen Bogen,
erzählte dir von einem fremden Land,
ich schlief in deiner Liebe, die mich sanft betrog
und wachte auf, im Meer, auf deinen Wogen.
Vielleicht glitt ich zu rasch aus deiner Hand,
als ich verwundet von dir flog.
Warum zündete ich deinen Himmel nicht an,
als meine Schwingen mich trugen zu deinen ?
Ich habe dich gewählt aus allen Sternen,
um dich zu lieben, um dich zu hassen.
Ich will nun nicht mehr um dich weinen,
um erloschene Hände, die mich nicht fassen.
Ich breite die Flügel der Sehnsucht aus,
dass meine Liebe auf den Meeren schwebe,
und flieg' ohne dich zu den Sternen hinauf,
damit ich lebe.
Ich flieg' fort und habe mein Herz belogen,
als dein Stern verglühte, fand ich dich nicht mehr.
Wir haben uns selbst und das Schicksal betrogen,
vielleicht liebte ich dich zu sehr.
Doch alle meine verschlungenen Wege
münden in deinen dunklen Gewässern.
»Walle, walle, manche Stecke, dass zum Zwecke Wasser fließe / und in reichem, vollen Schwalle zu dem Bade sich ergieße!«
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