Weltformel
Bewertung: 22 Punkt(e)Welche Weltformel auch immer, sie enthält Konstanten. Ein Universum ohne Negro bedeutet daß zumindest eine Konstante signifikant geändert werden muß, wahrscheinlich den Wert Null annimmt.
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am 4.5. 2005 um 15:14:35 Uhr schrieb
am 8.12. 2009 um 08:33:09 Uhr schrieb
am 20.10. 2019 um 11:28:52 Uhr schrieb |
Welche Weltformel auch immer, sie enthält Konstanten. Ein Universum ohne Negro bedeutet daß zumindest eine Konstante signifikant geändert werden muß, wahrscheinlich den Wert Null annimmt.
Ein Professor von mir sagte einmal, die Weltformel sei schon bekannt. Sie lautet
U=0
Man muß nur noch herausfinden, was U ist.
Eine Theroie bedarf des Beweises,
damit diese Gesetz wird.
Alle Möglichkeits-Theorie:
Jeder Gedanke des Menschen ist richtig, aber ggf. zur Zeit noch nicht beweisbar.
Gibt es eine allumfassende Weltformel, so ist alles im Rahmen unserer Erlebniswelt möglich.
1. Gibt es einen Anfangspunkt (Singularität) und kein Ende, so sind alle notwendigen Informationen und gesetzmäßigen , sowie chaotischen Folgen in der Singularität gespeichert, d.h. auch die Gedanken des Menschen.
2. Gibt es kein Anfang und kein Ende, so sind statistisch gesehen alle Vorgänge denkbar.
3. Wenn das Ende dem Anfang entspricht, so ist in einer Zeitperiode der Anfang und das Ende vorgegeben.
d.h. Rückentwicklung zum Ursprung.
In den nächsten Zeitperioden könnte, sofern es keine Wiederholung gibt (Schicksal), statisch gesehen innerhalb der Zeitperioden jedoch wiederum alles möglich sein.
4. Gibt es generell alle Möglichkeiten und keine Grenzen, d.h. mehrere gleichzeitige Welten (hier verliert die Zeit Ihre Gültigkeit), so ist sowieso alles möglich.
5. Gibt es ein höheres allwissendes
Geschöpf, so ist nicht alles möglich. Das Leben wäre dann ein in Grenzen gesetztes Spiel.
Ich habe echt Angst vor dem Tag, da die Weltformel gefunden wird.
Ich lese gerade »Im Hyperraum« vom Michio Kaku, und der meint, daß die Superstringtheorie so ziemlich alles erklärt, und das es eigentlich nur noch an der Mathematik scheitert. (Zumindest verstehe ich ihn so). Er sagt immer, daß sie die Superstringtheorie »nicht lösen« könnten, was immer das bedeuten mag.
Auf jeden Fall hätte ich dann das Problem, daß ich arbeitslos würde. Ich wollte nämlich auch in Richtung theoretische Physik gehen. (Falls ich irgendwann mal noch die Mathematik verstehe.)
Wenn die Weltformel entdeckt würde, wäre die Menschheit wie ein Wesen, das keine Träume mehr hat, weil sich ihm schon alle erfüllt haben.
Das Einzige, was dann noch zu tun bliebe, wäre, alles schön auszufeilen und alle beobachtbaren Phänomene aus der Weltformel abzuleiten.
Aber das wäre relativ langweilig.
Wenn die Weltformel ein im Dschungel versteckter Schatz wäre, wäre die Tätigkeit des Ausformulierens wie die Aufgabe, den Fundort als Touristenattraktion an das öffentliche Verkehrsmittelnetz anzuschließen.
Kein Vergleich zu der abenteuerlichen Suche und dem Hochgefühl beim Finden.
Wie wird sich die menschliche Gemeinschaft verändern, wenn irgendwann mal alle Geheimnisse gelöst und alle Spezialfälle ausformuliert sind?
Werden wir uns uns selbst zuwenden und an unserer Gesellschafts- und/oder Genstruktur 'rumpfuschen?
Werden wir endlich eine bessere Welt schaffen?
Vielleicht enthält ja die Weltformel einen Weg, die Weite des Universums in annehmbarer Zeit zu durchmessen und Kontakt zu anderen intelligenten Spezies aufzunehmen.
Das wäre natürlich nochmal eine Herausforderung.
Terry Pratchett ist übrigens der Meinung, das Universum würde gar nicht einigen einfachen grundsätzlichen Regeln gehorchen, sondern schüfe sich erstens seine Regeln selbst und offenbar aus einer Laune heraus, und zweitens müsse es nicht zwangsläufig ein übergeordnetes System geben, so wenig wie Schach und Fußball beides Aspekte eines allgemeineren Spiels wären.
Ist eine sehr interessante Ansicht. Und auch ziemlich plausibel.
Vielleicht verhindert einfach das Chaos, das man aus der Weltformel alles ableiten kann.
Selbst wenn man weiß, welchen Regeln Elementarteilchen gehorchen, kann man daraus nicht das Verhalten eines Menschen extrapolieren.
Somit wäre die Weltformel gar keine.
Ich fürchte trotzdem den Tag, an dem die Weltformel gefunden wird.
Hawking: Weltformel vielleicht in 20 Jahren
Von Frank Fleschner
Meist agieren theoretische Physiker im Verborgenen. Kaum jemand interessiert sich für ihre Arbeit. Ganz anders in Potsdam, wo sich in dieser Woche rund 400 Wissenschaftler zur Konferenz «Strings '99» treffen. Sie diskutieren über die Suche nach einer «Weltformel», die alle Phänomene im Universum erklären soll.
Bei einer Pressekonferenz gestern versperrten zahlreiche Kameras und Mikrofone den Blick auf die Forscher. «Mit soviel Resonanz haben wir überhaupt nicht gerechnet», gestand Prof. Hermann Nicolai, Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Golm und einer der Organisatoren der Tagung. «Zumal wir es hier mit einer äußerst schwierigen Materie zu tun haben.»
Das Interesse galt denn auch weniger den gegenwärtig diskutierten Theorien als dem bekanntesten Physiker unserer Tage: Stephen Hawking von der Universität Cambridge war nach Potsdam gekommen. Direkte Fragen konnten ihm allerdings nicht gestellt werden. Hawking, durch eine Erkrankung des Nervensystems fast vollständig gelähmt, kann sich nur mittels eines speziellen Computers verständlich machen. Buchstabe für Buchstabe muß er Wörter zu Sätzen zusammenfügen - ein Vorgang, der jeweils mehrere Minuten in Anspruch nimmt.
Eine wichtige Frage an Hawking lautete, wann seiner Ansicht nach die Physik eine fertige Weltformel anbieten könne: «1980 habe ich gesagt, daß unsere Chancen 50 zu 50 stünden, bis zum Ende des Jahrhunderts eine solche allumfassende Theorie zu finden», antwortete Hawking. «Obwohl wir in den vergangenen 20 Jahren große Fortschritte gemacht haben, sind wir jedoch unserem Ziel offenbar bisher nicht näher gekommen.» Dennoch blieb er bei seiner Schätzung - mit einer Einschränkung: «Die 20 Jahre beginnen erst jetzt.»
Als vielversprechendster Weltformel-Kandidat gilt seit 15 Jahren die Superstringtheorie. Ihre wichtigsten Elemente sind die sogenannten Strings - unvorstellbar winzige Fäden oder Saiten, aus denen das Universum aufgebaut sein soll. Wenn Strings schwingen, so die Annahme, entstehen die bekannten Elementarteilchen wie Elektronen und Quarks. So wollen die Forscher die zwei großen physikalischen Gedankenmodelle dieses Jahrhunderts zusammenfassen: Albert Einsteins Relativitätstheorie und die Quantenmechanik. An dieser Aufgabe beißt sich die Wissenschaft seit Jahrzehnten die Zähne aus.
Welchen Einfluß auf unser tägliches Leben hätte eine solche fertige Weltformel? «Eine vereinheitlichte Theorie mag der Menschheit keinen materiellen Gewinn bringen», sagte Hawking. «Aber sie wird die jahrhundertealte Frage nach der Entstehung des Weltalls beantworten.»
Jeder Mensch lebt in seiner eigenen Welt und in der Regelwelt der Gesellschaft.
Jeder Mensch ist fähig seine eigenen Regeln aufzustellen.
Jeder Mensch ist somit fähig seine eigene Weltformel zu gestalten.
Da jeder Mensch eigene Regeln aufstellt ist
der Beweis einer allgemein gültigen Weltformel schwer zu führen.
Eine allgemein gültige Weltformel müßte zu 100% von der Menschheit anerkannt werden.
Da der einzelne Mensch jedoch nur seine eigene Welt kennt (empfindet) ist die Wahrscheinlichkeit der Aufstellung einer Weltformel durch einen einzelnen Menschen sehr unwahrscheinlich.
Gäbe es eine Weltformel, so wäre das Leben uninterresant, da die Zukunft vorhersehbar wäre.
Man braucht keine Weltformel !
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