Weltformel
Bewertung: 22 Punkt(e)Welche Weltformel auch immer, sie enthält Konstanten. Ein Universum ohne Negro bedeutet daß zumindest eine Konstante signifikant geändert werden muß, wahrscheinlich den Wert Null annimmt.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 96, davon 95 (98,96%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 44 positiv bewertete (45,83%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 347 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,969 Punkte, 28 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 4.1. 2000 um 21:05:07 Uhr schrieb Zelot über Weltformel |
| Der neuste Text | am 23.9. 2025 um 02:08:59 Uhr schrieb Oliver über Weltformel |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 28) |
am 2.11. 2005 um 14:36:30 Uhr schrieb
am 23.9. 2025 um 02:08:59 Uhr schrieb
am 28.4. 2002 um 03:45:19 Uhr schrieb |
Welche Weltformel auch immer, sie enthält Konstanten. Ein Universum ohne Negro bedeutet daß zumindest eine Konstante signifikant geändert werden muß, wahrscheinlich den Wert Null annimmt.
Ein Professor von mir sagte einmal, die Weltformel sei schon bekannt. Sie lautet
U=0
Man muß nur noch herausfinden, was U ist.
Eine Theroie bedarf des Beweises,
damit diese Gesetz wird.
Alle Möglichkeits-Theorie:
Jeder Gedanke des Menschen ist richtig, aber ggf. zur Zeit noch nicht beweisbar.
Gibt es eine allumfassende Weltformel, so ist alles im Rahmen unserer Erlebniswelt möglich.
1. Gibt es einen Anfangspunkt (Singularität) und kein Ende, so sind alle notwendigen Informationen und gesetzmäßigen , sowie chaotischen Folgen in der Singularität gespeichert, d.h. auch die Gedanken des Menschen.
2. Gibt es kein Anfang und kein Ende, so sind statistisch gesehen alle Vorgänge denkbar.
3. Wenn das Ende dem Anfang entspricht, so ist in einer Zeitperiode der Anfang und das Ende vorgegeben.
d.h. Rückentwicklung zum Ursprung.
In den nächsten Zeitperioden könnte, sofern es keine Wiederholung gibt (Schicksal), statisch gesehen innerhalb der Zeitperioden jedoch wiederum alles möglich sein.
4. Gibt es generell alle Möglichkeiten und keine Grenzen, d.h. mehrere gleichzeitige Welten (hier verliert die Zeit Ihre Gültigkeit), so ist sowieso alles möglich.
5. Gibt es ein höheres allwissendes
Geschöpf, so ist nicht alles möglich. Das Leben wäre dann ein in Grenzen gesetztes Spiel.
Ich habe echt Angst vor dem Tag, da die Weltformel gefunden wird.
Ich lese gerade »Im Hyperraum« vom Michio Kaku, und der meint, daß die Superstringtheorie so ziemlich alles erklärt, und das es eigentlich nur noch an der Mathematik scheitert. (Zumindest verstehe ich ihn so). Er sagt immer, daß sie die Superstringtheorie »nicht lösen« könnten, was immer das bedeuten mag.
Auf jeden Fall hätte ich dann das Problem, daß ich arbeitslos würde. Ich wollte nämlich auch in Richtung theoretische Physik gehen. (Falls ich irgendwann mal noch die Mathematik verstehe.)
Wenn die Weltformel entdeckt würde, wäre die Menschheit wie ein Wesen, das keine Träume mehr hat, weil sich ihm schon alle erfüllt haben.
Das Einzige, was dann noch zu tun bliebe, wäre, alles schön auszufeilen und alle beobachtbaren Phänomene aus der Weltformel abzuleiten.
Aber das wäre relativ langweilig.
Wenn die Weltformel ein im Dschungel versteckter Schatz wäre, wäre die Tätigkeit des Ausformulierens wie die Aufgabe, den Fundort als Touristenattraktion an das öffentliche Verkehrsmittelnetz anzuschließen.
Kein Vergleich zu der abenteuerlichen Suche und dem Hochgefühl beim Finden.
Wie wird sich die menschliche Gemeinschaft verändern, wenn irgendwann mal alle Geheimnisse gelöst und alle Spezialfälle ausformuliert sind?
Werden wir uns uns selbst zuwenden und an unserer Gesellschafts- und/oder Genstruktur 'rumpfuschen?
Werden wir endlich eine bessere Welt schaffen?
Vielleicht enthält ja die Weltformel einen Weg, die Weite des Universums in annehmbarer Zeit zu durchmessen und Kontakt zu anderen intelligenten Spezies aufzunehmen.
Das wäre natürlich nochmal eine Herausforderung.
Terry Pratchett ist übrigens der Meinung, das Universum würde gar nicht einigen einfachen grundsätzlichen Regeln gehorchen, sondern schüfe sich erstens seine Regeln selbst und offenbar aus einer Laune heraus, und zweitens müsse es nicht zwangsläufig ein übergeordnetes System geben, so wenig wie Schach und Fußball beides Aspekte eines allgemeineren Spiels wären.
Ist eine sehr interessante Ansicht. Und auch ziemlich plausibel.
Vielleicht verhindert einfach das Chaos, das man aus der Weltformel alles ableiten kann.
Selbst wenn man weiß, welchen Regeln Elementarteilchen gehorchen, kann man daraus nicht das Verhalten eines Menschen extrapolieren.
Somit wäre die Weltformel gar keine.
Ich fürchte trotzdem den Tag, an dem die Weltformel gefunden wird.
Ich freue mich schon, wenn die Weltformel endlich gefunden wird. Dann braucht man in der Schule kein Physik mehr zu lernen, weil eh alles mit der Weltformel gelöst werden kann. Sagt mein Physiklehrer.
Man nehme Sterne, plaziere Planeten drumrum, lasse alles im Kreise drehen, man nehme noch mehr Sterne, mache eine Galaxie daraus, lasse auch diese im Kreise drehen, man nehme viele Galaxien, lasse diese ein wenig expandieren, schon hat man eine Welt.
Das ist aber wohl eher ein Weltrezept als eine Weltformel. Ich muss doch auch nicht alles wissen.
| Einige zufällige Stichwörter |
Studenten
Brüden
Kompottlöffel
Strip
Zeitmaschine
|