Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Weltformel«
Zelot schrieb am 4.1. 2000 um 21:05:07 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Eine Theroie bedarf des Beweises,
damit diese Gesetz wird.
Alle Möglichkeits-Theorie:
Jeder Gedanke des Menschen ist richtig, aber ggf. zur Zeit noch nicht beweisbar.
Gibt es eine allumfassende Weltformel, so ist alles im Rahmen unserer Erlebniswelt möglich.
1. Gibt es einen Anfangspunkt (Singularität) und kein Ende, so sind alle notwendigen Informationen und gesetzmäßigen , sowie chaotischen Folgen in der Singularität gespeichert, d.h. auch die Gedanken des Menschen.
2. Gibt es kein Anfang und kein Ende, so sind statistisch gesehen alle Vorgänge denkbar.
3. Wenn das Ende dem Anfang entspricht, so ist in einer Zeitperiode der Anfang und das Ende vorgegeben.
d.h. Rückentwicklung zum Ursprung.
In den nächsten Zeitperioden könnte, sofern es keine Wiederholung gibt (Schicksal), statisch gesehen innerhalb der Zeitperioden jedoch wiederum alles möglich sein.
4. Gibt es generell alle Möglichkeiten und keine Grenzen, d.h. mehrere gleichzeitige Welten (hier verliert die Zeit Ihre Gültigkeit), so ist sowieso alles möglich.
5. Gibt es ein höheres allwissendes
Geschöpf, so ist nicht alles möglich. Das Leben wäre dann ein in Grenzen gesetztes Spiel.
lärm schrieb am 14.3. 2001 um 18:21:07 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
380 Physiker aus aller Welt versuchen auf der bis Sonnabend dauernden Tagung in Potsdam, einen Schritt voranzukommen beim Versuch, die Einsteinsche Relativitätstheorie und die Gravitationstheorie unter einen Hut zu bringen.
“Can you hear me?” Klar und deutlich tönt Stephen Hawkings Sprachcomputer durch den überfüllten Raum an der Universität Potsdam. Der schmale, zerbrechliche Mann, bekleidet mit dunkelblauem kariertem Hemd und heller Sommerhose, ist soeben eingetroffen, um den Journalisten zu erklären, was er von der String-Theorie hält. Ohne den gelähmten, an den Rollstuhl gefesselten 57jährigen Physiker aus Cambridge hätte die internationale Konferenz von Teilchenphysikern zur String-Theorie nicht diesen starken Zulauf, von dem das veranstaltende Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Golm bei Potsdam), regelrecht überrascht wurde.
EHER VIBRATION ALS MATERIE
Das Thema ist hochtheoretisch und beschäftigt weltweit allenfalls 3000 Menschen. Tagungsleiter Hermann Nicolai vom Max-Planck-Institut macht sich selbst vor Journalisten nicht mehr die Mühe, Begriffe wie “Dualität”, “Branes” oder “Supersymmetrietheorie” zu erklären - das würde Tage dauern. Mit den Strings glauben einige Physiker immerhin einen Urbaustein des Universums gefunden zu haben. Die Strings sind allerdings weniger Materie als vielmehr Vibrationen.
Hawking hatte in der Vergangenheit kein Hehl aus seiner Skepsis gegen die Stringtheorie gemacht. “Sie ist vielleicht irrelevant, jedenfalls nicht besser als die Supergravitationstheorie.” So tönt es aus seinem Sprachcomputer, der mit der Lautsprecheranlage des Saales verbunden ist. Seit einem Luftröhrenschnitt kann der an fortschreitendem Muskelschwund leidende Wissenschaftler nicht mehr sprechen. Wie Dieter Lüst von der Berliner Humboldt-Universität später erläutert, ist Hawking nicht so weit entfernt von anderen Theorien, die Quantum-Gravität, Supersymmetrie oder Supergravitation heißen. Sie beleuchten das Problem nur von verschiedenen Seiten.
FORTSCHREITENDER MUSKELSCHWUND
Hawking ist der Inbegriff des Triumphs des Geistes über den Körper. Nicht nur Physiker nehmen weite Wege in Kauf, um den Autoren des weltweit übersetzten Buches “Eine kurze Geschichte der Zeit” zu sehen. Mit konzentriertem Blick stellt er in erstaunlicher Geschwindigkeit auf dem Bildschirm aus einem Wörterbuch Sätze zusammen, die mittels synthetischer Stimme verbreitet werden.
Die Fragen der Journalisten an die versammelten Experten sind ausgesprochen skeptisch. Ist die String-Theorie nicht doch bloß ein unverbindliches Glasperlenspiel einer Handvoll Enthusiasten? Hawking gibt eine klare Antwort: “Die neue Theorie bringt keinen materiellen Gewinn, beantwortet aber elementare Fragen. Ohne diese Überlegungen verstünden wir nicht, warum es das Universum gibt und warum wir auf der Erde sind.” Zweifel am Sinn der Suche nach einer einheitlichen physikalischen Theorie des Kosmos weist Hawkin zurück. “Diese Neugier ist zutiefst menschlich”, sagte der geniale Physiker. “Wir haben eine 50:50-Chance, in 20 Jahren eine solche Theorie zu finden.”
9. August 1999
Mit Material von: DPA
Der Entropist schrieb am 5.1. 2000 um 13:53:41 Uhr zu
Bewertung: 8 Punkt(e)
Ein Professor von mir sagte einmal, die Weltformel sei schon bekannt. Sie lautet
U=0
Man muß nur noch herausfinden, was U ist.
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