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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 12.12. 2000 um 16:01:19 Uhr schrieb
Laurana über Vulkane
Der neuste Text am 3.12. 2025 um 04:44:14 Uhr schrieb
Gerhard über Vulkane
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am 2.9. 2010 um 07:13:51 Uhr schrieb
Susann W. über Vulkane

am 10.12. 2002 um 03:17:58 Uhr schrieb
Jott. über Vulkane

am 20.6. 2008 um 21:03:17 Uhr schrieb
orschel über Vulkane

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Vulkane«

TvToday schrieb am 4.1. 2001 um 20:24:14 Uhr zu

Vulkane

Bewertung: 2 Punkt(e)

Wenn die ersten Aschewölkchen aufsteigen, sind die Sizilianer gewarnt: Der Ätna grollt. Die Afrikanische Platte schiebt sich unter die Europäisch-Asiatische, das Gestein schmilzt zu Magma und wabert mit Gasen vermischt in die Höhe. Was in der Tiefe beginnt, entfaltet oben seine ganze Wucht. 1983 begrub die Lavalawine eine Seilbahnstation, Straßen und Häuser unter sich. Trotz seiner Zerstörungskraft hat der Vulkan auch gute Seiten: Mit der Lava regnen Mineralien auf das Land, die die Erde fruchtbar machen. Tag und Nacht lag das Filmteam auf der Lauer, um dabei zu sein, wenn der Vulkan wieder Feuer zu speien beginnt.



vip schrieb am 6.3. 2001 um 17:12:43 Uhr zu

Vulkane

Bewertung: 1 Punkt(e)

Vulkane sind die lebendigen, emotionalen Organe der Erde, sie bringen ihr Blut in wahren Gefühlsausbrüchen aus der Tiefe an die küle Oberfläche, wo es gerinnt und Nutzen bringt*. Sie sind der sentimentale Aspekt der Geologie, das Großartige.

*Die Erde bringt menschliche Körper hervor, ist aber nicht mit ihnen vergleichbar, deshalb hinkt der Vergleich

Laurana schrieb am 12.12. 2000 um 16:01:19 Uhr zu

Vulkane

Bewertung: 1 Punkt(e)

Der Gott der Vulkane heißt bei den Maori in Neuseeland Raumoko. So wie die Eingeborenen den Namen aussprechen, hört sich das ganze auch schon an wie rumpelnde Felsen und kochende Lava. Hier ist die Geschichte von Raumoko:

"Ranginui , der Himmelsvater und Papatuanuku, die Erdmutter klammerten sich fest aneinander, ihre Kinder hatten kaum Platz sich zu bewegen, und das Licht konnte nicht zwischen ihnen hindurchdringen. Die Kinder beschwerten sich darüber, aber Ranginui und Papatuanuku wollten sich nicht loslassen und kümmerten sich nicht um die Klagen ihrer unglücklichen Kinder.

Als das jüngste Kind geboren wurde, wurde das Leben etwas unbequemer: das neue Baby war sehr aktiv und hatte ein schreckliches Temperament. Es wurde Raumoko genannt, der Gott der Vulkane.

Raumoko liebte seine Mutter Papatuanuku sehr, und gewöhnlich er ließ seine Feuerfinger durch ihren Körper fahren, um sie zu wärmen. Er war ihr Lieblingkind und Ranginui und Papatuanuku verwöhnten ihn gänzlich.

Eines Tages beschlossen Raumotos Brüder, ein Hui (eine Versammlung) abzuhalten, aber da Raumoko noch so klein war, durfte er nicht teilnehmen. Die Brüder berieten sich, wie sie ihre Eltern auseinanderbringen könnten und bestimmten Tane Mahuta -den Gott des Waldes und der Vögel- dazu, Ranginui und Papatuanuku zu trennen. Tane Mahuta legte sich über Papatuanuku, die Erdmutter und schleuderte Ranginui, den Himmelsvater hoch in die Luft. Licht strömte in die Welt, und Tangaroa -der Gott des Wassers- schüttete seine Fluten um Papatuanuku aus, und Tawhiri Matea, der Gott des Windes, fegte in die Lücke zwischen seinen Eltern.

Raumoko lugte aus den Armen seiner Mutter hervor und sah mit Entsetzten die Tränen seines Vaters und die Trauer seiner Mutter. Die Erde öffnete sich und Raumoko warf kochenden Schlamm und übel stinkende Dampfwolken in die Luft. Seine Brüder starrten fasziniert auf seine Raserei.

»Wie könnt ihr es wagen« schrie Raumoko und die Erde bebte.

»Wie könnt ihr es wagenheulte er, und er nahm seine Feuerhände aus Papatuanuku heraus und schleuderte sie hoch aus der Erde.

So geschah es, dass Raumoko viele viele Tage lang wütete und bebte und raste, bis seine Mutter ihn schließlich in die Arme nahm und in den Schlaf sang.

Zeit verging, und Ranginui hörte auf, nach Paptuanuku zu weinen, und Papatuanuku begann sich für ihre Kinder zu interessieren, besonders, als diese anfingen, sie in bunte Farben zu kleiden.

Aber Raumoko ist immer noch ein kleines Baby, und ein schlecht erzogenes noch dazu. Wenn er aus seinem Schlaf erwacht, schüttelt er Papatuanuku und wirft mit heißem überlriechenden Dampf um sich. Und wenn Papatuanuku einmal keine Zeit hat, um ihn wieder in den Schlaf zu singen, dann lässt er Flüsse aus Feuer in Tane Mahutas Wälder fließen und stößt häßliche Inseln aus geschmolzenem Stein durch Tangaroas Meere und er ruft seinen Brüdern zu:

"Ko Ruamoko, e ngunguru nel,
Au, au, aue, ha!"

"Hört das Poltern des Erdbebengottes,
ich, ich weine bitterlich!"

Das ist die Geschichte von Raumoko, dem Gott der Vulkane aus Neuseeland.

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