Gymnastik
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Zu Gymnastik habe ich früher gerne einen Gymnastikanzug getragen.
Schade, dass man diese Sporteinteiler heute kaum mehr sieht.
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| Der erste Text | am 12.1. 2001 um 09:59:18 Uhr schrieb Nils über Gymnastik |
| Der neuste Text | am 24.9. 2024 um 11:39:07 Uhr schrieb gerhard über Gymnastik |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 11) |
am 6.7. 2022 um 14:15:01 Uhr schrieb
am 29.8. 2003 um 19:02:09 Uhr schrieb
am 24.9. 2024 um 11:39:07 Uhr schrieb |
Zu Gymnastik habe ich früher gerne einen Gymnastikanzug getragen.
Schade, dass man diese Sporteinteiler heute kaum mehr sieht.
Im Unterschied zum Turnen, gibt es Gymnastik als Wettkampfsport nur für Frauen. Warum eigentlich?
Ich stell mir gerade einen Mann vor, der im glizernden Gymnastikanzug die Keulen nach oben wirft und sie geschickt mit dem Füßen wieder auffängt.
Na ja, vielleicht ist es auch ganz gut so wie es ist.
von griech. gymnos = nackt. Im alten Griechenland und noch im alten Rom wurde im Gymnasion nackt geturnt. Weil die Legende erzählte, eine Mutter habe sich einmal schandhaft als Trainer verkleidet (für Frauen stand auf Voyeurismus auf nackte Turner die Todesstrafe) und sei entdeckt worden, mußten auch die Trainer nackt herumlaufen. Die Fußballvereine könnten ihre Zuschauerquoten durch Rückbesinnung auf antike Bräuche noch erheblich steigern. Dies wurde übrigens schon im 18. Jahrhundert in Italien versucht, als man nackte Wettkämpfe wieder einführte. Der Papst schob aber schnell einen gewaltigen Keuschheitsriegel vor.
Als »Gymnastik« bezeichnet man jene konvulsivische Zuckungen und kasperige Körperzustände, bei welchen der Körper Gewicht, Zeit und Verstand verliert und die man allgemein auch »körperliche Ertüchtigung« nennt. Oft erhält man in anregender wie erregender Weise Anleitung zu diesen heiklen Operationen aus dem TV, hier wird an anschaulichen, meist gar noch lebendigen Demonstrationskörpern vorgeführt, wie das, von unwissenden Laien oft als schmerzhaft und mühselig empfundene Gymnastik-Ritual im Detail durchzuführen ist. Die auf dem Fernsehschirm sichtbaren Animateure rufen sich bei ihren schicken Vornamen und demonstrieren durch penetrant-nerviges Gut-gelaunt-Sein und augenblendendes Zahnpastagrinsen dem interessierten Zuschauer, wie schön, gut und gerecht man sich nach der soeben dargestellten Prozedur fühlt. Darüberhinaus ermöglichen diese Sendungen den Großanbietern unentbehrlicher Marken-Sportmode ein gezieltes Product-Placement. Somit ist die Gymnastik eine Institution, die der Allgemeinheit von größter Dienlichkeit ist - sowohl dem (bald) schmerzgeplagten Individuum wie auch der zu neuen Umsätzen verholfenen Pharma-Industrie.
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