An euch meine lieben Kameraden.
Lasst mich etwas über unseren Axel Reitz erzählen. Seine Rede ist so hinreißend, ich sehne mich nach solchen starken Worten die nur er auszusprechen wagt. So impulsiv, so imposant spricht er mir aus meinem Herze und mindert meinen Schmerze. Hoffnung bringt er mir, dass mein Land doch noch nicht verloren ist. Mir wird warm, wenn ich seine betörende Stimme vernehme und doch so hard, wie ich es mag. Direkt und unverholen spricht er aus, was nimmer ich zu denken wagte. Seine Erscheinung so Gottgleich wie Appolo, bringt uns Reitz die Liebe, die dem Volke genommen wurde. Lange sehnten wir uns nach dem Demagogen der uns führt, denn wir brauchen eine starke Hand die uns sagt was wir zu denken und wie wir zu handeln haben. Wie könnten wir leben ohne einen Großen wie ihn, nun weiss ich wieder wie ich mich zu kleiden und wem ich zu gehorchen habe. Ich dürste mich nach seinem Körper und möchte sein Ebenbild sein, damit er mich so schön finde wie ihn. Mann findet keine Männer mehr, wie ihn in dieser demokratischen Welt. Ich verzehre mich nach seinem holden Antlitz und möchte es ganz nah bei mir spüren. Seine Gedanken sollen in mir sein und meine in ihm. So nah soll er mir sein, dass man uns nicht mehr von einander unterscheiden kann, ich will zu ihm werden und er zu mir. Seine Weisheit soll mich lenken und ich will für ihn kämpfen. Er sagt immer: »Wer nicht Kämpft hat schon verloren.« Seit dem kämpfe ich im Namen dessen der diese Weissheit formulierte. Aber der begnadete Reitz hat mir persönlich noch weitere Fingerzeige gegeben die mir helfen werden GUT zu leben. Ich möchte in seinem Namen diese an euch weiterreichen. »Dieses Land ist unser Land«. Er hat mir sogar seine Plattensammlung vorgespielt und mir besonders die Lieder »Kein Gerede« und
»Schrei nach Liebe« ans Herz gelget die zu seinen heimlichen Favoriten gehöhren. Ich hoffe ich durfte das an dieser Stelle kundgeben. Auch wenn ich für diese Worte vom Meister gescholten werde, ich mags auch etwas härter. Gleichgesinnte der Welt vereinigt euch. Alle die arbeiten sollten frei sein. Warum solten die Bonzen Deutschland unter sich sich aufteilen wenn es doch eigentlich unser Land ist. Auf das die Schulden unseres Landes unter solchen verteilt werden die diese tilgen können. Reitz würde sagen, Kapitalisten wie Frei und Springer müssen enteignet werden. Damit endtet seine Rede und das ist auch gut so.
Ein Verehrer und Kamerad
des Volkes
P.S.: Die Zeiten sind schlecht, jedoch im dunkeln wirkt alles anders.
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