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Mein Leben ist von mannigfaltiger Bedrückung geprägt. Für die schlimmste von allen ist jedoch mein Mitbewohner verantwortlich. Es gibt keinen Farbfernseher und kein Kabelfernsehen im Haus. Und der Schwarzweißfernseher den er besitzt, ein orange eingeschaltes Relikt aus den, wie mir scheint, ganz frühen achtziger Jahren, ist noch dazu von argem Kleinformat. Dies allein ist jedoch nicht mein Schmerzensgrund hauptsächlicherweise, es ist die Bedingung zu diesem unausgesprochenen schmerzlichsten aller Gründe. Es handelt sich darum: ich kann die Serie »Superstars im immergrünen Urwald - Hilfe holt mich hier heraus!« nicht sehen. Ich habe keine der bisherigen Folgen gesehen, und werde auch das große Finale am 20. Januar verpassen.
So wird es sein. Mein Grenzgang am Alkoholismus, der bestrebt ist dieses anscheinend in der Familientradition weitergegebene Leiden zur Institution, bis ich dereinst in die Grube fahre, zu machen, die widrige finanzielle Lage, die bösen Blicke der Damen, alles das sind Widrigkeiten, die schon so manchen, im Gegensatz zu mir allerdings zartbesaiteten, denn ich bin felsenhart, ein Stein, von der Brücke ins eisige Naß haben springen lassen, ich jedoch, mir macht es nichts aus, ich lache eisern, und stehe als Possenreißer vor meiner Ahntafel.
Die Sache mit den Dschungelstars hat mir jedoch schon die eine oder andere schlaflose Nacht bereitet.
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