Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Microtheorie«
hei+co schrieb am 29.9. 2001 um 11:23:41 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Taktgefühl
Frank Hartmann beschreibt das grundlegende Verhältnis von ästhetischer und allgemeiner gesellschaftlicher Zeitorganisation als ein musikalisches ,Taktgefühl‘ und macht — wie schon Umberto Eco in den entscheidenden Charakteristika des “offenen Kunstwerkes”[1] — Anleihen bei musikalischen Improvisationstechniken: “Jeder ist [...] eine innere Kooperative, ein selbstgenügsames Kollektiv. Er hat die für seine Leistung nötigen Ordnungen anschaulich in sich und übt sie schnell und sicher aus, ein Verfügen, das kein analytisches Nachvollziehen und Durchspielen, sondern der direkte Zugriff aus der Souveränität des Rück- und Überblicks ist. [...] Dieses formale Potential wird zunehmen und liegt gesellschaftlich bereit, um an anderem Ort genutzt zu werden. Es ist absehbar, dass sich die künstlerische Arbeit seiner bedient. Der Kooperationserfahrenheit des Arbeitsvermögens entspricht in der ästhetischen Produktivität zwar nichts Gleichlautendes, aber in dem Maße, in dem künstlerische Praxis Aktion wird, sie ihren Zielpunkt in der öffentlichen Handlung hat und nicht in einem Außerhalb der Produktion, des Zeitpunktes, des Autors und des Ortes liegendem Produkt, bildet sich eine Art Taktstraße heraus, die Aktionszeit. Diese Trasse organisiert gleichsam selber, wie beim musikalischen Improvisieren, die Zeiten, in die die Beiträge unterschiedlicher kooperierender Autoren hineingehen können. Es ist, sobald die Zeitspannung hergestellt ist, immer schon etwas da.
Nun ist dieser Taktgeber in den bildenden Künsten kein reines Zeitmaß, sondern immer auch optisches Medium.”[2]
heiko schrieb am 8.2. 2001 um 15:34:20 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
ooperationsformen im Netzwerk
Solche neuen Arbeits- und Kooperationsformen im Netzwerk
werden in der Medientheorie, selbst in der ‚Unterabteilung
Netzkritik‘ fast durchweg positiv bewertet: soziale und
kulturelle Utopien scheinen sich geradezu in die vernetzten
Hypermedien zu verflüchtigen: so scheint die Trennung von
Arbeit und Freizeit aufgehoben, die Produktionsmittel
scheinen allgemein verfügbar zu sein, networking als
Geschenk-Ökonomie scheint die Mechanismen des globalen
Kapitalismus zu unterlaufen:
opensource und opencontent - freie Wissenskooperationen als
Grundlage ,neuer Ökonomien‘ jenseits globalisierter
Kapitalsströme?
Sind das typische Verdrängungsstrategien
(schein-)selbständiger ‚intellektueller Proletarier‘?
Welche neuen Handlungs- und Aktionsmöglichkeiten schälen
sich auf der Basis virtueller vernetzter Arbeits- und
Lebenszusammenhänge heraus, wenn Information,
Kommunikation und Wissen als die grundlegenden
Produktionsparameter fungieren und gesellschaftlichen
Verhältnisse, Kooperationsformen, Gruppenprozesse selbst zu
maßgeblichen Produktionsfaktoren werden?
Wie gestaltet sich eine »postmediale Praxis« der Netz-Arbeit
allseits vernetzter »Gruppensubjekte«, wo bleibt Subversions-
und Widerstandspotentiale?
Welchem Zeittakt unterliegen die Operationen und
Kooperationen im Netz? Welchen Status haben die User, die
Nutzer, die virtuellen Text- und Theoriearbeiter im Netz?
Wer spricht ?
hei+co schrieb am 17.1. 2001 um 12:07:10 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
150
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buch
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