Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 39, davon 39 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 25 positiv bewertete (64,10%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 29.7. 1999 um 01:06:09 Uhr schrieb
Lord Binary über cyberspace
Der neuste Text am 24.12. 2021 um 23:48:19 Uhr schrieb
Patrick Batemann über cyberspace
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 8)

am 12.2. 2011 um 14:35:14 Uhr schrieb
Matthias über cyberspace

am 30.10. 2007 um 18:07:54 Uhr schrieb
robotnik über cyberspace

am 15.2. 2003 um 00:04:02 Uhr schrieb
Hardy über cyberspace

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Cyberspace«

.A. Tillmann schrieb am 14.6. 2001 um 15:33:14 Uhr zu

cyberspace

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die mit dem Weltraumfahrten verbundene Hoffnungen haben seither stark nachgelassen." Solange man sich nicht auf
dem Mond befand - sagt Stanislaw Lem - , konnte man sich noch vorstellen, dass es dort sehr interresante
Landschaften gebe. Nein, das ist eintönig, das ist wirklich eine Wüste. Wer will schon für 10 oder 20
Jahre oder gar für das ganze Leben in der Wüste und dazu noch in einem geschlossenen Gefängnis leben?"
Die Weltraumtouristik betreffende Hoffnungen gelangten dann zum Tiefpunkt, als die Entfaltung eines anderen Raumes, die des
Cyberspace begann. Statt einem Interesse an dem Space wurde das Interesse an dem Cyberspace wach. Das Geschehen im
Meer der Ruhe wurde dadurch auch anders deutbar: das Trachten nach dem Weltraum ist gestutzt, und mündete in dem
kybernetischen Raum. Die jahrhundertelange Eroberung des äusseren Raumes endete mit der Mondlandung; der Bogen der ins
Exoterische gehende Tendenz wurde gebrochen und wendete sich nach Innen.
Die Entwicklung der neueren Technologien lassen sich schon diesem Scheitern verdanken." Nach den vielen bitteren
Enttäuschungen -schreibt Paul Virilio -, die die amerikanische Raumfahrtbehörde bei der Eroberung des
Realraums hinnehmen musste, hat man riesige Summen in die Suche nach Instrumenten gesteckt, die ihr
künftig die Eroberung der nicht vorhandenen Weite des virtuellen Raums ermöglichen sollen."
Derzeitig, wie es jedermann überall erleben kann, ist ein forcierter Prozess im Gange, der auf den Ausbau einer isolierten
technischen Innenwelt, einer Endosphäre zielt. Statt Raumanzug wird in dieser Sphäre eine eigenartige Taucherausrüstung
gebraucht: bei dem Versinken ins Virtuelle bekleiden sich die Reisende mit Datenanzug und rüsten sich mit Datenhelmen.

Charch schrieb am 13.11. 2000 um 23:08:59 Uhr zu

cyberspace

Bewertung: 2 Punkt(e)

Nein, so geht es nicht, dachte er und sah von der Tastatur auf. Ich schreibe hier an meinem Leben. Ich schreibe mein Leben und mir fällt nichts ein. Nichts neues jedenfalls! Nein, so kann es nicht weitergehen!

Ich träume manchmal. Heiße, glutvolle Träume. Da sind dann Farben darin und Worte. Gesprochene Worte. Auch Klänge manchmal und Töne und Geräusche.
Da spreche ich und bewege mich, mal schnell und mal langsam.

Es kommen AUCH Menschen darinnen vor.

Ich glaube manchmal, ich müßte hinausgehen und einmal nachsehen, wie das Leben da draußen so von statten geht ... .


AMERICA schrieb am 14.6. 2001 um 15:38:25 Uhr zu

cyberspace

Bewertung: 1 Punkt(e)

THE NATURE OF FREEDOM
Im Cyberspace gibt es eine sogenannte »individuelle Freiheit«. Jeder darf tun, was er will (Wild-West-Manier).
Man sieht den Cyberspace als »the last frontier«(Reingold) an, indem es gegen Zensur und staatliche Einflüsse zu
kämpfen gilt. Die Autoren bringen in diesem Zusammenhang das Beispiel der amerikanischen Hacker an.

Im Cyberspace soll es zu einer Wiederbelebung der »freiheitlichen Demokratie« kommen. Es soll wieder eine freie
und aufgeklärte Meinungs- und Willensbildung der Bürger möglich sein und die direkte Demokratie Wirklichkeit
werden.

"Such an affirmation is needed in part because we are entering new territory, where
there are yet no rules-- just as there were no rules on the American continent in 1620,
or in the Northwest Territory in 1787."

Dragan schrieb am 7.5. 2000 um 14:32:39 Uhr zu

cyberspace

Bewertung: 5 Punkt(e)

Ist das nicht schrecklich: Jetzt gibt es den tollen Cyberspace, und man kann garnichts wirklich darin machen. Man kann nicht ficken, keine Kinofilme gucken, nichtmal Einkaufen kann man richtig!

Aber es besteht noch Hoffnung. Vielleicht kann man nämlich Terror machen im Cyberspace. Also Cyber-Terrorismus halt. Die Amazon-Website für 3 Stunden vom Rest der Welt abschotten: Das schlimmste was man sich vorstellen kann. - Ich will ja nicht die alten Zeiten beschwören, aber früher, da war man noch Terrorist, wenn man Leute in die Luft gesprengt hat. Heute ist man schon einer, wenn irgend ein Konzern theoretische Umsatz-Ausfälle zu beklagen hat.

Da sieht man mal: Nichtmal Terror kann man im Cyberspace richtig machen. Wozu ist er denn dann überhaupt gut, wenn garnicht alles geht, was bisher auch schon ging?

Nils the Dark Elf schrieb am 19.6. 2001 um 20:59:42 Uhr zu

cyberspace

Bewertung: 1 Punkt(e)

Der Weltraum als Projektionsfläche für Mythen aller Art hat, nach über einem Jahrhundert, allmählich ausgedient. An seine Stelle treten nun die künstlichen Räume, die nur aus Daten bestehen. Vorläufer des Weltraums waren jene höheren, geistigen oder ätherischen Sphären, in denen frühere Mythen Heil oder Bedrohung vermuteten, sowie unentdeckte Länder auf unserer Erde. Der Weltraum ist eher ein Nachfolger der unentdeckten Länder, während der Cyberspace ein Nachfolger der ätherischen Sphären und »Anderswelten« ist.

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