Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 130, davon 130 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 73 positiv bewertete (56,15%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 9.4. 2001 um 15:17:15 Uhr schrieb
Lothar über Pseudoschriftsteller
Der neuste Text am 15.3. 2026 um 15:04:23 Uhr schrieb
Pasolini über Pseudoschriftsteller
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 31)

am 27.5. 2020 um 00:19:57 Uhr schrieb
Dr. Geri über Pseudoschriftsteller

am 31.7. 2006 um 14:32:41 Uhr schrieb
;-) über Pseudoschriftsteller

am 18.9. 2006 um 22:30:19 Uhr schrieb
Supernase über Pseudoschriftsteller

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Pseudoschriftsteller«

Roja schrieb am 9.4. 2001 um 19:15:12 Uhr zu

Pseudoschriftsteller

Bewertung: 19 Punkt(e)

Pseudoschriftsteller haben unverkennbare äußere Zeichen: sie achten sehr darauf, modisch zu sein (was nicht schwer ist: seit den frühen 90ern sind es weit geschnittene schwarze Anzüge und sehr kurzer Haarschnitt). Sehr gepflegt. Sie schreiben meist von dem, was sie am besten kennen: ihrem Schickimicki-Milieu. Überhaupt erfinden sie ungern. Sie kennen das Internet und sind im »Perlentaucher« präsent. Sie waren alle schonmal in New York. Jeder hat einen Literaturpreis, den er am liebsten als Orden ans schwarze Jackett heften würde. Nur gibt es beim Militär mehr Soldaten als Orden, deshalb hinkt der Vergleich.

Verda schrieb am 10.4. 2001 um 19:01:09 Uhr zu

Pseudoschriftsteller

Bewertung: 42 Punkt(e)

Die Welt quillt über von Pseudogestalten mit Pseudoverhalten - die rufen geradezu nach einer pseudoschriftstellerischen Pseudodarstellung. Und das Pseudolesepublikum ruft auch danach.

Liamara schrieb am 9.4. 2001 um 19:29:57 Uhr zu

Pseudoschriftsteller

Bewertung: 7 Punkt(e)

Für mich ist Herr Hohlbein ein Pseudoschriftsteller. Das beweist ja wohl seine grausame Geschichte in der »Amica«. 1) Warum schreibt Wolfgang Hohlbein für eine Frauenzeitschrift an einem Fortsetzungsroman mit, in dem es um keines der Themen gibt, die er sonst bevorzugt behandelt? Gut, er hat auch früher mal Kindergeschichten von lieben Hunden und so was geschrieben, aber was will der denn in der »Amica«? 2) Warum schreibt er über etwas, wovon er offensichtlich keine Ahnung hat, nämlich von einem Besuch beim Frauenarzt? In der Geschichte sind dermaßen viele logische Fehler, daß man das Gruseln kriegt. Halt! Das ist es! Man SOLL sich gruseln! Mist...

Peter schrieb am 9.4. 2001 um 22:35:00 Uhr zu

Pseudoschriftsteller

Bewertung: 4 Punkt(e)

Der Schreiber denkt, daß es dieses sinnlose Dasein zu bejahen gilt und so inmitten der Sinnlosigkeit Sinn zu schaffen. Das ist Liebe zu Schicksal.

Johann schrieb am 11.4. 2001 um 19:17:27 Uhr zu

Pseudoschriftsteller

Bewertung: 5 Punkt(e)

Dem Menschen aus der Seele schreiben -: das könnte eine Aufgabe sein.
Aber daß wir den Kunstkaufleuten aus der Seele schreiben-; das kann Gott so nicht gewollt haben.

quimbo75@hotmail.com schrieb am 9.4. 2001 um 22:34:43 Uhr zu

Pseudoschriftsteller

Bewertung: 5 Punkt(e)

ein Pseudoschriftsteller ist einer, der vorgibt, einen Text zu schreiben, aber keinen Buchstaben auf Papier bringt. Um Schriftsteller zu sein, muss man mindestens einen gültigen Buchstaben aufs Papier bringen. Die Deutung ist dann der Kritik überlassen. Stellen ist das eine, Sinn stiften was ganz anderes.

h.art.mann schrieb am 17.6. 2001 um 02:43:39 Uhr zu

Pseudoschriftsteller

Bewertung: 4 Punkt(e)

Du hast ein echtes Problem, Junge: du würdest gern ein Pseudoschriftsteller sein; aber du schaffst es nicht.

Johann schrieb am 11.4. 2001 um 12:17:56 Uhr zu

Pseudoschriftsteller

Bewertung: 2 Punkt(e)

»Die Sinnverbundenheit des Wissen hält einer Analyse im anthropologischen Sinne schon deshalb nicht stand, weil die Frage Utopie oder Ideologie in der gedanklichen und gesellschaftlichen Auflösung......«
Davon gibts genug - das hat den gleichen Wert wie das Oberlehrer-Drama und die Maienklang-Lyrik, nämlich gar keinen. Oder lesen sie mal im Diskussionsblaster nach, vornehmlich im gepflegten Gespräch...
Anno 85 kamen Drama und Lyrik auf die Oberlehrer herunter: jetzt sind Geschichte und Philosophie auf die Klugredner heruntergkommen.

Johnny schrieb am 14.4. 2001 um 17:31:01 Uhr zu

Pseudoschriftsteller

Bewertung: 4 Punkt(e)

So stelle ich mir einen vor bzw. habe ich einen im Auge:
Er stand nichtssagend am Tresen des Cafes, er war in eíne lächerliche Pelerine gehüllt, sein Schuhzeug wirkte auf dem alten Holzbohlen aufdringlich protzig, sein Gesicht hatte etwas von dem schlechten Verputz eines billigen Hauses, er hatte ungepflegte Wurstfinger, seine Krawatte war ein Greuel vor dem Herrn, er besaß einen Hut, ein teures Stück aus einem üblen Snobsalaon, sein Bart war zottig und ebenso dünn wie sein Haupthaar, es war ein Backenbart, der er auf viktorianisshe Art wild nach links und rechts wie zwei komische Geoldfischflossen spreizte: er war überhaupt eine erbärmliche Erscheinung, sein natürlich schwarzer Blazer war mit einem heraldisch völlig danebengegangenen Stoffwappen versehen...

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