Pong
Bewertung: 27 Punkt(e)Einem Verrückten gefällt die Welt, wie sie ist, weil er in ihrer Mitte wohnt. PONG kann man kaufen, aber nicht mehr lange, PONG ist ein Buch
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| Der erste Text | am 2.3. 1999 um 03:59:05 Uhr schrieb Alvar über Pong |
| Der neuste Text | am 17.7. 2024 um 14:13:07 Uhr schrieb schmidt über Pong |
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am 6.2. 2014 um 00:55:21 Uhr schrieb
am 14.11. 2008 um 19:57:12 Uhr schrieb
am 24.7. 2005 um 19:01:49 Uhr schrieb |
Einem Verrückten gefällt die Welt, wie sie ist, weil er in ihrer Mitte wohnt. PONG kann man kaufen, aber nicht mehr lange, PONG ist ein Buch
Pong hat richtig Laune gemacht.
Es war simpel und spaßig: Zwei Schläger und ein Ball.
Was viele gern vergessen, was ich aber bis heute teilweise bei anderen Geräten vermisse, war ein Detail der Steuerung: Der Drehknopf!
Wer heute denkt, er könne mal eben Pong nachspielen, indem er sich einen Klon aus dem Internet runterlädt, hat sich aber gewaltig geschnitten. Er wird feststellen, dass es die Steuerung einfach nicht bringt.
Entweder man steuert mit Tastatur. Das ist die allerschlechteste Alternative. Drückt man nach oben, bewegt sich der Balken in seiner eigenen Geschwindigkeit nach oben, so dass man gar kein Gefühl für den Schläger entwickeln kann, ihn auch gar nicht im Griff hat.
Etwas besser ist da schon die Maus. Sie ist wenigstens ein analoges Steuergerät. Bewegt man sie ein Stück nach oben, bewegt sich auch der Schläger ein genau entsprechendes Stück nach oben. Aber man hat das Gefühl, irgendwie frei auf dem Tisch herumzuwischen, man hat keinen Anschlag oben und unten, und letztendlich hat man die Sache auch nicht richtig im Griff. Man kann die Maus auch nicht hochnehmen und es sich bequem machen, sondern muss in Arbeitshaltung dasitzen.
Ein normaler Controller bringt es selbstredend auch nicht. Selbst wenn er einen analogen Stick hat, tritt entweder trotzdem dasselbe Problem wie bei der Tastatur auf, weil der Programmierer das Spiel entweder so programmiert hat, das es die analoge Eingabe des Sticks gar nicht annimmt, oder es nimmt sie so an, dass man durch stärkeres nach-oben-Drücken den Schläger schneller nach oben bewegt - die genaue Strecke, die er sich bewegen soll, hat man aber nicht im Griff.
Das einzige, was es bringt, ist und bleibt der Drehknopf am Originalcontroller. Man kann den Controller bequem in die Hand nehmen, muss nicht in Arbeitshaltung am Tisch sitzen. Der Drehknopf lässt sich optimal bedienen, eine gedrehte Strecke des Knopfes wird genau auf die entsprechende Strecke des Schlägers auf dem Bildschirm umgesetzt. Lässt man den Knopf los, bleibt der Schläger genau da, wo er ist, was einem ein zuverlässiges Gefühl gibt, anders etwa als bei der oft schwammig verrutschenden Maus. Außerdem lassen sich gedrehte Strecken viel besser abschätzen als lineare, etwa mit der Maus zurückgelegte. Etwas wie 2 cm abzuschätzen, fällt nämlich eher schwer, für so etwas wie eine Vierteldrehung entwickelt man aber sehr schnell ein Gefühl.
Mit der Originalsteuerung zu spielen war schon ein unvergleichliches Erlebnis. Ich frage mich manchmal ernsthaft, wieso solche Sachen auf einmal bis auf Weiteres wieder ersatzlos in der Versenkung verschwinden.
Zwei leuchtende Striche spielen sich auf dem Monitor ein Klötzchen zu - das ist alles. Doch es genügte, um eine kleine Revolution auszulösen. Das kleine Klötzchen war der Ball, die leuchtende Striche die Schläger, die man mit Joysticks bewegen konnte, und das ganze hieß »Pong« und war das erste Computerspiel, das die breiten Massen erreichte und dazu beigetragen hat, den Computer als Haushaltsgegenstand durchzusetzten. Noland Bushnell, der Erfinder von »Pong« und ATARI-Gründer, ist der Vater aller Videospiele.
Pong machte der Bang. Alles Leben pongte nach dem großen Bang. Mein Herz pongte nach allem was wichtig erscheint. Ohne Pong gibt es kein Bang. Wirf eine Münze und wenn sie auf den Boden fällt macht es entweder Pong oder Pong. Es ist wichtig zwischen den Pong zu unterscheiden. Es gibt verschiedene Pong. Mein Pong ist laut und poltern. Aber ohne Pong kann keiner leben.
Laut neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen war Pong garnicht das erste Computerspiel, sondern »Space War«. Space War lief in den 60ern auf irgend einem Supercomputer mit Vektor-Bildschirm und sieht verdächtig nach Asteroids aus. Aber als Automat zum in der Kneipe spielen gab es Space War erst viel später.
Dank Mame kann man diesen Automaten jetzt auch emulieren.
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