Dostojewskij
Bewertung: 4 Punkt(e)Ohne Raskolnikov und Fürst Myschkin wäre ich im Kleinen weniger,dafür aber im Großen weitaus öfter traurig gewesen.Wahrscheinlich ein Kennzeichen für gute Literatur.
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Der erste Text | am 17.7. 2002 um 00:02:03 Uhr schrieb quimbo75@hotmail.com über Dostojewskij |
Der neuste Text | am 13.4. 2022 um 15:26:12 Uhr schrieb schmidt über Dostojewskij |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 11) |
am 23.6. 2008 um 01:16:49 Uhr schrieb
am 10.2. 2005 um 12:34:43 Uhr schrieb
am 24.2. 2016 um 21:53:49 Uhr schrieb |
Ohne Raskolnikov und Fürst Myschkin wäre ich im Kleinen weniger,dafür aber im Großen weitaus öfter traurig gewesen.Wahrscheinlich ein Kennzeichen für gute Literatur.
Bei solchen Stichwörtern ists immer so ne Frage, wie man denn so Namen schreibt. Dostojewski, Dostojevski oder Dostojevskij wären ja wohl auch in Frage gekommen. Fjodor Michailowitsch D. ist jedenfalls einer, der einem Blaster nicht länger fehlen darf. Schliesslich hat er mehrere hervorragende Bücher geschrieben, bzw. diktiert und überarbeitet und überhaupt ein so tragisches Leben verbracht, dass das von Jesus dagegen grad wie ein Zuckerschlecken daherkommt: Verlust von Frau, des Mitarbeiters und des besten Freundes kurz nacheinander innert Monaten, Verlust all seines Geldes in verschiedenen Spielbanken Europas, was eine grosse Abhängigkeit vom Verlag verursachte. Auf dem Schafott begnadigt und stattdessen für ein paar Jahre nach Sibirien geschickt, Verbannung, Zwangsarbeit, Militärdienst anschliessend. Zu allem dazu immer wieder eptileptische Anfälle. Und bei all diesen Widrigkeiten so ein Werk hinterlassen.
Zum Schluss Dostojewskij: »Gott hat mich mein ganzes Leben lang gequält.«
Dostojewski hat in Wiesbaden viel Geld verspielt. Deshalb ist er hier auch nicht glücklich geworden. Wie in Wiesbaden ohnehin niemand glücklich wird, der nicht schon immer dort ist.
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