Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Allergie«
Nanni schrieb am 1.12. 2000 um 01:35:18 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Eine Allergie nennt man die Hypersensibilität des Immunsystems eines Körpers gegen ein Allergen.
Der Körper eines Menschen ist überempfindlich gegenüber Dingen, die für die Körper der meisten anderen Menschen nicht beachtenswert erscheinen, oder zumindest keine gesteigerte Abwehrreaktion auslösen.
Die Ursachen einer Allergieentwicklung sind noch nicht abschließend geklärt, es scheint insgesamt ein mutifaktorielles Geschehen zu sein, die verschiedensten Gründe werden dikutiert, bis hin zu der Annahme, eines ursächlich traumatischen Kontaktes zwischen Allergen und Körper.
Wenn der Kontakt zum Allergen gemieden wird, kommt es zu keiner allergischen Reaktion, diese Meidung kann aber im Alltag, und auch je nach auslösendem Agens, sehr schwierig oder unmöglich sein.
Eine Therapie kann als Ziel die Behandlung der Symptome haben, oder aber, bzw. in Kombination hiermit, die Reduktion der Abwehrreaktion des Körpers.
Dieses Verfahren wird Hyposensibilisierung genannt. Sie wird durchgeführt bei sonstiger Gesundheit des Allergieinhabers. Unter kontrollierten und überschaubaren Bedingungen wird das Immunsystem mit einer geringen Dosis des allergieauslösenden Stoffes konfrontiert, die Dosis sollte möglichst unter der Schwelle einer zu erwartenden Abwehrreaktion liegen. Bei ausreichender Verträglichkeit werden diese Maßnahmen mit einer nächst höheren Dosis wiederholt. Ziel ist es, die Erinnerung des Immunsystems an den auslösenden Stoff als Allergen, zu löschen; ihn wieder an den allergieauslösenden Stoff zu gewöhnen.
Eine Hyposensibilisierung macht Mühe und geht auch jeweils mit dem Risiko einher, die absichtlich zugeführte Allergendosis zu hoch gewählte zu haben, was dann zu der, eigentlich unerwünschten, Abwehrreaktion führt.
Deshalb wird eine Hyposensibilisierung auch nur gegenüber Stoffen/Dingen durchgeführt, die im täglichen Leben nicht gemieden werden können oder nicht gemieden werden wollen.
schubert schrieb am 26.10. 2001 um 21:14:45 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Allergien sind auf dem Vormarsch und können uns viele angenehme Stunden
verleiden: Den Frühling wegen des Pollenfluges, duftende Kosmetika, Kuscheltiere
und leckere Gerichte. Oft wird die Klage »ich reagiere allergisch« umgangssprachlich
als Ausdruck allgemeinen Unwohlseins benutzt. Wer sich etwas genauer auskennt,
weiß jedoch, dass Allergien immer mit der Reaktion des Menschen auf einen ganz
bestimmten Stoff zusammenhängen. Wie kann es dann eine Allergie auf Licht
geben?
Zunächst soll der Begriff der Sonnenallergie präzisiert werden: Im engeren Sinne
verbirgt sich dahinter ein dermatologisches Krankheitsbild, das auch "polymorphe
Lichtdermatose" genannt wird. Hierbei kommt es einige Stunden (bis wenige Tage)
nach Sonneneinwirkung an der bestrahlten Haut zu ganz verschiedenen
Hautveränderungen wie z. B. Rötungen, Knötchen, Bläschen und polsterartigen
Verdickungen, verbunden mit intensivem Brennen und starkem Juckreiz. Aus diesem
vielgestaltigen (polymorphen) Spektrum tritt bei ein und demselben Patienten aber
immer nur ein einziger Typ von Hautveränderung auf.
Die Beschwerden beginnen meist mit der ersten stärkeren Sonnenbestrahlung im
Frühling, um dann im Laufe des Sommers allmählich schwächer zu werden, weil
sich die Haut an die Strahlen gewöhnt hat. Allerdings kommt es während des
Urlaubs und der damit einhergehenden deutlich intensiveren Sonneneinwirkung oft
wieder zu einem starken Beschwerden. Verantwortlich für eine Sonnenallergie sind
die langwelligen UV-A-Strahlen. Deshalb kann es auch hinter Glas (z. B. im Auto) zu
diesen Hautveränderungen kommen, obwohl hier die Sonnenbrand-auslösenden
UV-B-Strahlen ausgefiltert sind.
Außerdem sollten bei einer »Sonnenallergie« noch eine Reihe weiterer
Haut-Erkrankungen berücksichtigt werden, die unter Lichteinfluss eine deutliche
Verschlechterung aufweisen und deshalb im Winter von den Patienten
möglicherweise gar nicht bemerkt werden. Unverträglichkeit von Arzneimitteln und
von bestimmten Nähr- oder Zusatzstoffen können durch die Sonne verstärkt werden.
Der Volksmund zählt oft auch die Mallorca-Akne zu den Sonnenallergien. Diese mit
Pusteln einhergehende Reaktion auf Lichtschutzmittel und Sonne gehört nicht zu
den Allergien, sondern zu den Unverträglichkeiten und wird hier bewusst
ausgeklammert.
Die Behandlung der polymorphen Lichtdermatose besteht zunächst ganz einfach in
der Meidung der Sonneneinstrahlung. Wer dies aber nicht will oder kann, sollte nur
diejenigen Lichtschutzmittel verwenden, die hochwirksame UV-A-Filter enthalten. Für
den normalen Lichtschutz gegen Sonnenbrand reichen UV-B-Filter, bei
Sonnenallergie sind normale Lichtschutzmittel nicht geeignet. Treten trotzdem
behandlungsbedürftige Hautveränderungen auf, so ist eine kurzzeitige Anwendung
von Cortison-Cremes oder -Lotionen und eventuell die Einnahme eines modernen,
nicht müde machenden Antihistaminikums (Anti- Allergikum) in Tablettenform nicht
zu umgehen. Bei schwerer Ausprägung kann sogar die kurzzeitige Gabe von
Cortisontabletten notwendig werden. Vorbeugend kann Betakarotin und
Nicotinsäureamid (jeweils vier Wochen vor Urlaubsantritt) eingenommen werden.
Wirksam ist auch eine Abhärtungsbehandlung mit UV-A-Licht, oder die Kombination
von UV-A- und UV-B-Licht. Die Calcium-Prophylaxe ist bei vielen Patienten beliebt,
aber in ihrer Wirksamkeit nicht sicher belegt.
Tips:
Machen Sie es wie die Südländer und halten Sie
während der Mittagsstunden Siesta in geschlossenen
Räumen.
Schatten ist zwar gut, aber besonders in der Nähe von
Wasser haben Sie auch hier noch eine hohe
UV-Belastung.
Bekleidung, die den Körper bedeckt, hilft, insbesondere
wenn es sich um spezielle UV-undurchlässige Stoffe
handelt. Allerdings kann sie nur teilweise Schutz bieten.
Besorgen Sie sich Lichtschutzmittel mit hoher
UV-A-Schutzwirkung (Apotheke); lagern Sie sie, wenn
möglich, kühl.
Lichtschutzmittel sind nicht unbegrenzt haltbar, deshalb
keine Reste vom letzten Jahr verwenden.
Um anderen Unverträglichkeiten vorzubeugen, sollten
unparfümierte Produkte und für Erwachsene Produkte auf
einer Gel-Grundlage bevorzugt werden.
Lichtschutzmittel rechtzeitig auftragen, sie brauchen 30
Minuten bis sie ihre Wirksamkeit erreichen.
Beim Eincremen besonders auf den Nasenrücken achten
und die Ohrmuscheln nicht vergessen; für behaarte
Hautpartien sind Sonnenschutz-Sprays geeignet.
Beim Baden brauchen Sie (und Ihre Kinder) unbedingt
wasserfesten Lichtschutz.
Übrigens: UV-Filtersubstanzen sind nicht völlig
unbedenklich, d. h. der Rest der Lichtschutzcremes
sollte nicht als Bodylotion entsorgt werden.
Ralph Kolges schrieb am 26.10. 2001 um 20:57:31 Uhr zu
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Allergien im Kindes- und
Säuglingsalter
Schilderungen über allergische Erkrankungen finden wir
bereits in der Antike, wobei die ersten Beschreibungen über
den Heuschnupfen erst Ende des 18. Jahrhunderts
veröffentlicht werden. Dies ist auch die Gründungszeit des
Deutschen Allergie- und Asthmabundes 1897 auf Helgoland als
sogenannter Heufieberbund.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Begriff der Allergie durch
v. Pirquet erstmalig festgelegt. Er erkannte, dass durch Antikörper
Erkrankungen hervorgerufen werden können. Der Begriff ist aus dem
griechischen »allos« (d.h. Veränderung des ursprünglichen Zustandes)
abgeleitet. Er beschreibt, dass durch den Kontakt mit einem
körperfremden Stoff die Reaktionsbereitschaft des Köpers verändert
wird. Bei weiteren Kontakten mit diesem Stoff kommt es dann zu
einer steigenden Reaktionsbereitschaft oder die Reaktionsbereitschaft
sinkt, wie bei der Immunität.
Im weiteren Verlauf wurden verschiedene immunologische
Mechanismen beobachtet, die schließlich in vier grundlegende
Mechanismen eingeteilt wurden, wobei die sogenannte
Sofortreaktion mit IgE als Botenstoff (z. B. der
Heuschnupfenanfall) als Typ I – Reaktion bezeichnet wird.
Leider werden auch unspezifische Reaktionen, wie z. B. nicht
einzuordnende Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln im
täglichen Sprachgebrauch als Allergie bezeichnet. Hier sollte auf
eine genaue Verwendung des Begriffes Allergie geachtet
werden. So kann Durchfall nach Genuss von Milch sicherlich
eine Kuhmilchallergie sein. Die meisten Patienten mit diesen
Symptomen leiden jedoch an einer Unverträglichkeitsreaktion,
der Laktose-Intoleranz, die mit einer Allergie nichts außer dem
Symptom Durchfall gemeinsam hat. Bei der Laktoseintoleranz
werden je nach Erkrankungszustand geringe Mengen an
Kuhmilch vertragen. Erst bei größeren Mengen an Laktose
(Milchzucker) über die Nahrung aufgenommen, kommt es zu
Symptomen. Bei der Kuhmilchallergie genügen jedoch schon
Spuren des Kuhmilchproteins, um den Patienten erkranken zu
lassen.
Häufigkeit allergischer Erkrankungen
Heute leiden immer mehr Kinder unter allergischen Erkrankungen.
Leider gibt es keine genauen Zahlen über die Häufigkeit von
allergischen Erkrankungen im Kindesalter. Die Zahlen der einzelnen
Autoren liegen weit auseinander. Die Häufigkeit des Asthma
bronchiale scheint sich jedoch in der Literatur um einen gewissen
Wert einzupendeln. Mit einer Erkrankungshäufigkeit von ca. 15
Prozent stellt es die häufigste chronische Erkrankung im Kindes- und
Jugendalter in der westlichen Welt dar. Die Zahlen scheinen in den
letzten Jahrezehnten stetig steigend zu sein. Interessant waren dazu
die Zahlen aus dem wiedervereinigten Deutschland. Sicherlich gab es
durch die Trennung nach dem 2. Weltkrieg keine genetischen
Unterschiede zwischen Ost und West. Wohl entwickelte sich die
kulturelle und wirtschaftliche Situation in beiden Staaten
unterschiedlich. Die unterschiedlichen Lebensbedingungen führten zu
unterschiedlichen Erkrankungshäufigkeiten.
So wurde bei einer Untersuchung bei neun bis elf Jahre alten
Schulkindern Unterschiede in der Erkrankungshäufigkeit
zwischen den alten und neuen Bundesländern festgestellt. Von
Heuschnupfen waren im Westen der Republik 8,6 Prozent, im
Osten nur 2,7 Prozent betroffen. Beim Asthma bronchiale lag
der Prozentsatz bei 9,3 (West) gegenüber 7,2 (Ost). Eine
bronchiale Überreaktionsbereitschaft lag bei 8,3 Prozent (West)
und 5,5 Prozent (Ost).
Die unterschiedlichen Zahlen werden heute durch die sogenannte
»Schmuddelhypothese« erklärt. So wurden in der damaligen DDR die
Kinder früher und häufiger als in der Bundesrepublik in
Gemeinschaftseinrichtungen untergebracht, was zu vermehrten
Infekten bei den Kindern führte. Gerade diese Infekte sollen nach
Meinung der Theoriebefürworter dafür verantwortlich sein, dass das
Immunsystem durch die Bildung von Infektantikörpern vernünftig
beschäftigt wurde und nicht auf die unsinnige Idee kam, IgE
Antikörper zu bilden und damit die Allergiekarriere zu starten.
Sicherlich spielen noch andere Aspekte eine Rolle. Aus dieser
Theorie heraus kann man jedoch junge Müttern mit im Winter
mehrfach an banalen Infekten erkrankten Kindern nur
beruhigen. Hier tut das Immunsystem der kleinen Patienten
etwas Sinnvolles und die Allergie der Kinder ist in der Zukunft
der Patienten damit unwahrscheinlicher. Vereinfacht gesagt
scheint zu gelten, dass durch die Beschäftigung des
Immunsystems mit sinnvollen Aufgaben (Erregerabwehr)
unsere körpereigen Abwehr nicht auf »dumme Gedanken« zu
kommen scheint (Allergiebildung).
Auftreten allergischer Erkrankungen
Es ist ein immer noch weit verbreiterter Irrtum, dass Säuglinge keine
Allergien ausbilden können. Prinzipiell kann jedes Kind bereits im
Mutterleib spezifische Antikörper als Zeichen der Sensibilisierung
bilden. Somit ist eine Allergie in jedem Alter möglich.
Säuglinge bilden zumeist Antikörper gegen Kuhmilch und
Hühnereiweiß über die Ernährung aus. Dies äußert sich dann in
Hautsymptomen wie der Neurodermitis oder in Symptomen des
Magen-Darm-Traktes. Bei letzteren kann es dann zu
chronischen Durchfällen und Gedeihstörungen kommen.
Im Kleinkindes- und Schulalter werden dann allergische Symptome
häufiger durch Innenraumallergene, wie Katzen- und
Hausstaubmilbenallergen, ausgelöst. Das Katzenallergen scheint
dabei besonders bahnend zu sein, da es sich an die Feinstäube bindet
und sich somit permanent in der Raumluft schwebend dem Bewohner
anbietet. Die Hausstaubmilbe mit ihren Ausscheidungen findet sich
zumeist in unseren Betten. Wenn man bedenkt, dass Kinder mit einer
Schlafdauer von zehn Stunden nahezu die Hälfte des Tages in ihren
Betten verbringen, kann man sich die Relevanz des Milbenallergens
leicht vorstellen. Im weiteren Leben finden wir bei Jugendlichen dann
gehäuft die Pollensensibilisierung, die sich zum Beispiel als
Heuschnupfen darstellen kann.
Allergische Erkrankungen verhindern
In wieweit banale Infekte und die Innenraumallergene unser
weiteres Leben durch Allergiebahnung beeinflussen und ob
langes Stillen tatsächlich Allergien verhindert, müssen
zukünftige Studien zeigen.
Generell sollte möglichst lange gestillt und die Beikost spät und
einseitig in den Ernährungsplan eingeführt werden. Ob dieses
Vorgehen Allergien bei der zunehmenden Belastung unserer
Haushalte durch das Milbenallergen verhindern kann, scheint fraglich.
Wichtig scheint hier ein Überdenken der Bettpflege mit längeren
Lüftungsintervallen und regelmäßigen Reinigungszyklen von Matratze
und Bettzeug zu sein. Eltern sollten auf das Rauchen verzichten und
die Wohnung zur nikotinfreien Zone erklären.
Therapie allergischer Erkrankungen
Wenn es zu manifesten Allergien bei Kindern gekommen ist,
wird heute leider immer noch zu spät und zu unspezifisch
behandelt. Hier sollte beim Asthma bronchiale endlich die
Kortisonangst der Vergangenheit angehören. In vielen Studien
wurde bewiesen, dass eine frühzeitige Therapie mit inhalativem
Cortison die Krankheit bestmöglich beeinflusst.
Die Kinder mit einem Asthma bronchiale, die ausreichend behandelt
werden, haben ein besseres Längenwachstum, geringere
Schulprobleme (Fehlzeiten, Sportausfallzeiten), weniger Allergien als
die unzureichend behandelten Kinder, eine bessere Lungenfunktion
und erhalten bereits verlorengegangene Lungenkapazität wieder
zurück. Leider wird hier bei den Kindern noch häufig wertvolle
Therapiezeit verschenkt. Eltern werden zu spät über die Erkrankung
und deren Therapiemöglichkeiten informiert. Es wird mit Hustensäften
und häufiger Antibiose behandelt und die Krankheit schreitet weiter
fort.
Auf der anderen Seite muss man sich davor hüten, in
Übervorsicht jedem Säugling mit pfeifender Bronchitis im Winter
ein Asthma bronchiale anzudichten. Auch die
Hyposensibilisierung, bei der das krankmachende Allergen in
regelmäßigen Abständen unter die Haut gespritzt wird, wird
immer noch zu spät bei Kindern und Jugendlichen angewendet.
Die Beobachtungen der letzten Jahre scheinen jedoch zu
bestätigen, dass die Hyposensibilisierung am besten wirkt, wenn
die Allergie noch nicht lange besteht und nur wenige Allergien zu
behandeln sind. Somit ist diese »Allergiespritze« eigentlich eine
bevorzugte Therapie spezialisierter Kinder- und Jugendärzte.
http://www.allergie-ratgeber.de/allerg1/allerg1.ht schrieb am 14.6. 2001 um 07:40:25 Uhr zu
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Was bedeutet Pollenallergie ?
Pollen können eine allergische Reaktion auslösen. Es nicht noch nicht geklärt, warum
dies so ist und warum Menschen auf verschiedene Pollen allergisch reagieren und auf
andere nicht. Der Pollenflug beginnt mit der Blüte der ersten Pflanzen bereits im Winter
und endet im Herbst (s. Pollenflug). Der stärkste Pollenflug ist im Frühling zwischen
April und Juni zur Hauptblütezeit. Man unterscheidet im wesentlichen zwischen einer
Frühblüte und einer Hauptblüte. Die Stärke der Symptomatik ist individuell
unterschiedlich.
Das menschliche Immunsystem hat die Aufgabe, schädliche
Substanzen und Mikroorganismen zu beseitigen und zu vernichten. Es
richtet sich im Normalfall gegen Bakterien, Viren, Pilze und andere
schädliche Mikroorganismen. Im Falle einer allergischen Reaktion
kommt es zur Stimulanz der Immunabwehr gegen völlig unschädliche
Stoffe (Allergene), wie Blütenpollen. Sie werden vom Körper als
schädlich eingestuft, als solche erkannt und mit unverhältnismäßiger
Abwehrreaktion bekämpft. Dabei wird ein komplexer Mechanismus
ausgelöst, der den Körper stark beansprucht und schwächt. Es wird
diskutiert, daß die Immunabwehr sich im Laufe zunehmender Hygienemaßnahmen in
der westlichen Welt und der damit verbundenen reduzierten Konfrontation mit Bakterien
und Viren ein neues Betätigungsfeld sucht.
Was passiert bei einer allergischen Reaktion ? mehr Info: Allergie in Stichworten
Im Falle einer Sensibilisierung gegen Blütenpollen (s. Abb.) kommt es bei einem
Kontakt dieser Pollen mit den menschlichen Schleimhäuten in Nase, Rachen und Auge
zu einer Immunreaktion. In den Schleimhäuten befinden sich Abwehrzellen (sog.
Mastzellen), die für die allergische Akutreaktion verantwortlich sind. Sie tragen in sich
verschiedenste Granulasubstanzen, die wichtigste ist Histamin. Diese Mastzellen
können sich im Allergiefall sprunghaft vermehren. Kommt eine Blütenpolle (s. Abb.) in
Kontakt mit einer Mastzelle, dann öffnet sich diese Zelle und schüttet ihre Granula (das
Histamin) in die Schleimhaut aus Dies ist Teil einer immunologischen
Abwehrreaktion. Das ausgeschüttete Histamin wandert zu den
Blutgefäßen der Schleimhaut und bindet an die dort vorhandenen
Histaminrezeptoren und löst eine biochemische Reaktion aus: die
Blutgefäße (Adern) weiten sich und werden durchlässig. Dadurch tritt
Flüssigkeit (Wasser) aus den Blutgefäßen ins Schleimhautgewebe aus.
Es entstehen Schwellungen (Ödeme). Die Schleimhäute röten sich. Die
Nase kann zuschwellen, die Schwellung der Bindehäute des Auges führt zu starken
Blendungen im Auge (Lichtscheu). Es entstehen die Symptome der geröteten Augen,
das Augentränen und das Naselaufen. Histamin bewirkt aber vor allem einen starken
Juckreiz an den Augen, in der Nase und im Hals, der so stark werden kann, das er als
unerträglich empfunden wird.
Merke: Pollenkontakt führt zur Ausschüttung von Histamin. Histamin verursacht die
Symptome der Allergie.
http://www.daab.de schrieb am 26.10. 2001 um 20:53:50 Uhr zu
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Nahrungsmittel-Allergie
Der Verzehr von Nahrungsmitteln bedeutet für fünf bis
sieben Prozent der Bevölkerung nicht nur Genuss. Eine
Nahrungsmittel-Allergie zeigt sich beispielsweise mit Juckreiz
und Schwellungen im Mund, mit Durchfall, Blähungen,
Quaddeln, mit Ekzemen an Haut und Schleimhäuten, mit
Husten und Atemnot. Eine Nahrungsmittelallergie kann häufig
lange Zeit unentdeckt bleiben. Der Weg zu ihrer Enttarnung ist
oft mit wahrer Detektivarbeit verbunden.
Die Allergiediagnostik stützt sich auf vier Säulen:
Das Gespräch zur Krankengeschichte, die Anamnese, bei der
erörtert wird, wann, wo und wie die Symptome erstmals und
im weiteren Verlauf beobachtet wurden,
Hauttests oder Bluttests, bei welchen eine Sensibilisierung
gegen einzelne Nahrungsmittel über spezielle Antikörper im
Blut nachgewiesen wird.
Je nach Eindeutigkeit dieser Tests wird die klinische Diagnose
mit (Weglass-) Diät und
Provokationstests durchgeführt.
Tipp zur Diagnose von
Nahrungsmittel-Allergien
Führen Sie bei Verdacht auf Nahrungsmittel-Allergien ein
Ernährungstagebuch und tragen Sie so genau wie möglich ein,
wann Sie was gegessen haben und wann welche Symptome
aufgetreten sind. Vergessen Sie dabei auch nicht
Zwischenmahlzeiten, kleine Naschereien, Gewürze und
gegebenenfalls Marken / Artikel, um Zusammensetzungen von
Produkten nachfragen zu können.
Die erste Wahl im Umgang mit Nahrungsmittel-Allergien liegt in der
Karenzkost, d.h. im Vermeiden der Lebensmittel bzw. Inhaltsstoffe,
die Probleme auslösen. Wichtig ist jedoch, nicht einfach ein
Nahrungsmittel wegzulassen, sondern eine ausgewogene Ernährung
trotz Allergie zu gewährleisten.
Zu den häufigsten Nahrungsmittel-Allergenen gehören Milch,
Hühnerei, Nüsse, Weizen, Obst (als Kreuzreaktion auf
Pollen-Allergien) und Soja.
Milch-Allergie
Auslöser der allergischen Reaktionen ist das Protein der Milch, wobei
bislang fünf verschiedene Eiweiß-Komponenten bekannt sind, von
denen vor allem Casein und ß-Lactoglobulin als häufigste Auslöser
gelten. Da nicht jeder Kuhmilch-Allergiker auf alle fünf Komponenten
reagiert, wird teilweise gekochte Milch oder ein Sauermilchprodukt
vertragen.
Zu der breiten Palette der Milchprodukte, die im Zweifelsfall
gemieden werden müssen, gehören neben Trinkmilch, Joghurt,
Sahne, Quark und ähnlichem auch Wurstwaren wie Brühwürste,
Schinkenwurst, fertig paniertes Fleisch, Fleischkonserven,
Heringsalat, Fertiggerichte, Brote, die Milch enthalten können,
(wie Graham-, Toast- und Buttermilchbrot, Brötchen, Hefezopf),
Waffeln, Kuchen, Pfannkuchen, Milchreis, Kartoffelfertigprodukte,
Nougatcreme, Pudding, Eisspeisen, Schokolade,
Karamellbonbons, fertige Saucen, Mayonnaise, Ketchup,
Sahnelikör.
Milch wird zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt, zum Beispiel als
Bindemittel in Fertigprodukten, zur Aufwertung des Eiweißgehaltes in
Fleischerzeugnissen, zur Verfeinerung von Feinkostsalaten, als
Flüssigkeitszugabe in Kuchen, Brot und Gebäck. Wichtig ist es daher,
das Zutatenverzeichnis genau zu lesen. Hinweise auf Milcheiweiß
liefern Begriffe wie: Molkenprotein, Süßmolke, Sauermolke, Casein,
Kaseinate.
Ersatz für Milch
Als Ersatz kommen teilweise Ziegen- und Schafkäse in Frage.
Hier treten Kreuzreaktionen selten auf. Hingegen vertragen viele
Kuhmilch-Allergiker keine Soja-Produkte. Bei Vermeidung aller
Milchprodukte, muss die Ernährung um bestimmte Vitamine und
Nährstoffquellen ergänzt werden.
Hierzu gehört vor allem Calcium. Calciumreiche Nahrungsmittel
sind Gemüsesorten wie Broccoli, Grünkohl und Fenchel,
Hülsenfrüchte, Gartenkräuter, wobei diese alleine kaum den
ganzen Tagesbedarf decken. Calcium wird besser vom Körper
verwertet, wenn ausreichend Vitamin D vorhanden ist. Vitamin D
ist in Fisch enthalten, bildet sich jedoch auch bei
Sonneneinstrahlung in der Haut.
Calciumreiche Mineralwasser sind ein wichtiger
Calcium-Lieferant. Es gibt Sorten, mit bis zu 800mg Calcium pro
Liter.
Hühnerei-Allergie
Reagiert wird nicht auf das ganze Ei, sondern auf bestimmte
Inhaltstoffe, die Proteine bzw. das Eiweiß. Dies bedeutet jedoch nicht,
dass man das Eigelb verträgt. Eiweiß ist hier vielmehr der Oberbegriff
für eine Nährstoffgruppe. Die Allergie-Auslöser des Eies - wie zum
Beispiel das Ovalbumin - werden teilweise durch das Erhitzen
zerstört. Da andere Eiweiß-Fraktionen jedoch hitzestabil sind, muss Ei
in jeder Form gemieden werden. Hierzu gehören nicht nur
Eierspeisen, sondern auch Produkte wie Panaden, Cremespeisen,
Mayonnaise et cetera.
Durch ihre vielseitigen Eigenschaften werden Eier in
unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. So etwa
- als Bindemittel in Teig- und Backwaren, Panaden, Mehl-
und Kartoffelklößen,
- als Emulgator in Saucen, Cremespeisen, Mayonnaise,
Eierlikör,
- als Lockerungsmittel in Süßspeisen,
- als Treibmittel in Backwaren, Souffles,
- als Klärmittel in Brühe, Aspik.
In der Deklaration von Nahrungsmittel muss man auf Begriffe wie
Vollei, Eiklar, Weissei, Eigelb, aber auf Wörter mit der Vorsilbe
äOvo-...ô achten. In manchen Speisen vermutet man auf Anhieb kein
Eiereiweiß. Daher nachfolgende Aufzählung als kleine Hilfe. Ei ist
vielfach enthalten in: Fertigsalaten, panierten Gerichten,
Gemüse-Fertiggerichten, Zwieback, Nudelgerichten, Wermuthweinen
wie Campari, Speiseeis, Lebkuchen, Negerküssen, Zuckerwatte,
vielen Bonbons, Saucen, Hefezopf, Semmelknödel, Frikadellen.
Um den Proteinbedarf auch ohne Eier zu decken, empfiehlt sich eine
ausgewogene Ernährung.
Martin schrieb am 26.10. 2001 um 21:00:34 Uhr zu
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Allergiemobil
Das AllergieMobil ist die rollende Beratungsstelle des
Allergie- und Asthmabundes e.V. Dort erhalten Betroffene Rat
und Tipps zu ihren persönlichen Krankheitsproblemen und
umfangreiches Informationsmaterial. Außerdem kann am
DAAB-Allergiemobil die Lungenfunktion gemessen werden.
Auf dieser Seite finden Sie die Termine des AllergieMobils auf
dem Weg durch Deutschland.
Nordrhein-Westfalen
17. April
Flurweg 11
32457 Porta Westfalica
18. April
Weserstr. 73
32547 Bad
Oeyenhausen
19. April
Königsstr. 162
32427 Minden
20. April
Beethovenplatz
53103 Bonn
23. April
Auf der Heide 37
52223 Stolberg
24. April
Rosenhügeler Str. 2
42859 Remscheid
25. April
EnglerthStr. 44-46
52249 Eschweiler
26. April
Ringstr. 2
41366 Schwalmtal
28. April
Beethovenhalle
Allergietag in Bonn
Das AllergieMobil ist im Mai in Rheinland-Pfalz, Hessen,
Baden-Württemberg und im Saarland unterwegs. Die
genauen Termine erfahren Sie bei der Landesgeschäftsstelle
Süd, Fon 0 621 – 52 48 77.
Im Juni tourt das AllergieMobil durch Hamburg und
Niedersachsen. Weitergehende Informationen zu den
Terminen erfahren Sie unter Tel.: 0 41 51 – 89 46 30
18. Juni
Bremen
19. Juni
Delmenhorst
21. Juni
Hamburg
22. Juni
Hamburg
25. Juni
Wedel
26. Juni
Cuxhaven
27. Juni
Bremervörde
28. Juni
Seevetal
30. Juni
Borstel
2. Juli
Glückstadt
3. Juli
Varel
4. Juli
Westerstede
5. Juli
Leer
6. Juli
Norden
10. Juli
Lübeck
11. Juli
Neumünster
12. Juli
Mölln
13. Juli
Kiel
16. Juli
Cloppenburg
17. Juli
Haselünne
18. Juli
Oldenburg (Holstein)
19. Juli
Bad Laer
23. Juli
bis 26.
Juli
St. Peter Ording, Büsum,
Fehmarn
http://www.daab.de schrieb am 26.10. 2001 um 20:54:42 Uhr zu
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Schimmelpilzallergie
Schimmelpilze sind mikroskopisch kleine Organismen, die in
einer großen Zahl auftreten und aus vielen Zellen bestehen.
Die Sporen der Pilze unterscheiden sich in Größe, Form und
Farbe bei den verschiedenen Schimmelpilzarten. Diese
mikroskopisch kleinen Pilzsporen oder auch manchmal
Bruchstücke von Schimmelpilzorganismen können, wenn sie
eingeatmet werden, allergische Reaktionen auslösen. Die
Sporen schweben in der Luft und werden vom Wind
weiterverbreitet.
Von den zahlreichen bekannten Schimmelpilzarten sind lediglich etwa
20 bis 30 als Auslöser von Allergien bekannt. Eine
Schimmelpilzallergie kann sich äußern durch Niesanfälle, Schnupfen,
Husten, Asthma, Magen-Darm-Beschwerden, Nesselfieber, Migräne,
Konzentrationsschwierigkeiten oder Gelenkbeschwerden. Die durch
Schimmelpilzsporen ausgelösten Krankheitssymptome können sowohl
ganzjährig als auch saisonal auftreten.
Vorkommen von Schimmelpilzen
Schimmelpilze wachsen überall dort, wo es feucht ist und
organisches Material vorhanden ist. Jeder kennt Schimmelpilze,
die auf verdorbenen Nahrungsmitteln wachsen. In der Natur
findet man eine erhöhte Konzentration von Schimmelpilzsporen
u.a. auf Blätterhaufen, Kompost, Brennholzstapeln und unter
Laub. Eine hohe Luftkonzentration an Pilzsporen besteht
insbesondere in Monaten mit feuchtem Klima und häufigem
Wetterwechsel.
Typische Schimmelpilzquellen in Wohnungen sind feuchte Mauern,
feuchte Stellen hinter Tapeten und Textilien, Holzverschalungen und
Kachelwände, darüber hinaus Klimaanlagen, Matratzen, Polstermöbel
und Luftbefeuchter. Mit höheren Konzentrationen von
Schimmelpilzsporen ist unter anderem in lange nicht gelüfteten
Räumen zu rechnen, außerdem in Räumen mit einer generell höheren
Luftfeuchtigkeit (Bad, WC), in Kellern und in Gewächshäusern.
Pilzsporen in Innenräumen treten in zunehmendem Maße nicht
zuletzt auch daher als Allergenträger auf, da in Neubauten
oftmals für längere Zeit unbemerkt Feuchtschäden als Folge
konstruktiver Baumängel auftreten. Die von Schimmelpilzen für
ihr Wachstum benötigten bestimmten
Temperaturvoraussetzungen sowie eine bestimmte
Umgebungsfeuchtigkeit findet man so in den Wohnungen durch
mangelnde Belüftung, ungünstige Möblierung, durch
Kondenswasserbildung und ähnliches. Pilzbefall auf
Baumaterialien lässt sich hierbei nur schwer dauerhaft
beseitigen. In der Regel müssen Tapeten, Putz und Fugen tief
gesäubert werden. Als wichtigste Maßnahme zur Verhinderung
des Schimmelpilzwachstums dient ausreichendes Lüften, vor
allem an Stellen, die durch Möbel etc. schlecht zugänglich sind.
Schimmelpilze in der Nahrung
Nicht nur über die Luft wird der menschliche Körper täglich mit
Schimmelpilzen bzw. deren Sporen konfrontiert. Auch Nahrungsmittel
stellen eine Quelle möglicher Allergene dar. Die Anzahl der nutritiv
(über das Essen) sensibilisierten Schimmelpilzallergiker ist allerdings
wesentlich geringer als die derjenigen, die auf die eingeatmeten
Schimmelpilzprodukte reagieren. Wenn jedoch bei einem
Schimmelpilzallergiker Symptome nach dem Verzehr von
Nahrungsmitteln z.B. in Form von Magen-Darm-Beschwerden
beobachtet werden, ist an eine Schimmelpilzallergie auf
Nahrungsmittel zu denken.
Nahrungsmittel können natürlicherweise mit Schimmelpilzen
kontaminiert sein. Hierzu zählen sowohl Nahrungsmittel, die
offensichtlich verschimmelt sind, als auch solche, bei denen
verschimmelte Zutaten z.B. in Obstsaft, Obstessig, Wein oder
Tomatenketchup verwendet worden sein können. Außerdem
werden Schimmelpilze als Starterkulturen/ Veredler (z.B.
Roquefort, Wein) eingesetzt oder ihre Stoffwechselprodukte z.B.
Enzyme zur Be- und Verarbeitung von Produkten verwendet.
Tipps bei Schimmelpilzallergie
1.Wohnung oder Haus sollten stets gut gelüftet sein. Die relative
Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 und 50 % liegen.
2.Regelmäßiges Stoßlüften. Nicht vom warmen ins kalte Zimmer
Lüften.
3.Auf Stockfleckenbildung hinter Schränken, Kacheln und
Holzverkleidungen achten.
4.Küchenabfälle nicht liegen lassen.
5.Obst und Gemüse im Kühlschrank lagern.
6.Lebensmittel möglichst frisch verzehren und unnötige
Lagerzeiten vermeiden.
7.Auf Zimmerpflanzen im Schlafbereich verzichten.
8.Luftbefeuchter von Heizkörpern entfernen.
9.Klimaanlage regelmäßig warten und reinigen.
10.Bei Gartenarbeit darauf achten, nicht zu intensiv mit
abgestorbenen Pflanzenteilen und Kompost in Kontakt zu
kommen.
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Erstellt am 23.10. 1999 um 02:12:27 Uhr von Nils, enthält 49 Texte
BlasterInquisition
Erstellt am 10.1. 2003 um 00:10:37 Uhr von Gute Nacht, Blaster, enthält 10 Texte
AndreasDorau
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