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lorin schrieb am 16.6. 2003 um 22:43:35 Uhr über

Tausendschönchen

Der Prager Frühling als kurzer Sommer der Anarchie: In der von Vera Chytilová 1966 inszenierten Groteske »Tausendschönchen« wird jedenfalls hemmungslos experimentiert, das Marie-Doppel der Hauptdarstellerinnen frönt entschlossen dem Lustprinzip, bis zum Überdruss, und mit prächtigen Slapstickeinlagen wird gleich noch der Nouvelle Vague eine Nase gedreht. Sogar eine Moral gönnt sich der Streifen: »Dieser Film ist allen gewidmet, die sich nur über zertrampeltes Gemüse aufregen«, teilt die Regisseurin zum Schluss mit, nachdem mächtig viel Geschirr zerschlagen wurde. Sehr unterhaltsam, schön verwirrend.




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