Die Vermessung eines Riechfeldes stelle ich mir als lustiges Unterfangen vor - hantieren mit Standardblüten und anderen (geeichten!) Geruchsquellen, Einbeziehung der Besonderheiten der olfaktorischen Organe der Meßinstrumente [sic], dann die ständigen Verzerrungen der Meßwerte durch den Wind, wenn nicht in geschlossenen Räumen gemessen wird, etc. pp. ... Am Ende dann ein kartographisches Werk von gigantischen Ausmassen »die Wahrnehmung des Valeriana Officinalis in voller Blüte durch Felidae, Canidae und andere Wesen unter diversen Begleitumständen, gewissenhaft erfasst und aufbereitet durch N.N.« (mehrere Bände mit sauber gestochenen Karten, die eben die Riechfelder darstellen...), der Antiquar vermerkt trocken »Stockflecken im zweiten Band«.
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