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mcnep, am 27.3. 2007 um 13:46:16 Uhr
Pornosophie

Pornosophie ist mehr als ein stumpfsinniges Abfeiern von Fickreihen, das den Betrachter zu einem mechanisch agierenden Beobachter, einer Auge-Hand-Einheit degradiert: Die Pornosophie ist bestrebt, den künstlichen Dualismus zwischen Genitalapparat und Über-Ich mit dem Ziel einer rigiden Sexualisierung der Gesellschaft zu überwinden. Pornosophische Texte sind keine Handreichungen für Junggesellen, keine Fluchtburgen der Triebhaftigkeit, vielmehr geht es ihnen darum, der nachgerade lachhaften Versautheit der Individualexistenzen das wirkmächtige Pathos kollektiver Stimulanz entgegen zu stellen, um auf diesem Weg den Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Impotenz zu ermöglichen.


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